Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

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Frühe Traubenblüte Dienstag 2018-05-22

Durch den langen Winter kam der Frühling heuer ja sehr verzögert, wir hatten bis in die erste Märzwoche Schnee in den Weinbergen. Die gesamte Natur stand über Wochen in den Startlöchern, und als es endlich warm wurde, explodierte sie geradezu. Alles blühte gleichzeitig, sogar die Nadelbäume im Wald blühten.

Knospende Traubenblüte in Großaufnahme mit einer bereits geöffneten Blüte
Und auch die Temperaturen schnalzten in die Höhe. Was zum Effekt hatte, dass die Rebstöcke einen Extrazahn beim Austrieb zulegten, die Verspätung aufholten und nun sogar wieder früher dran sind, als es der langjährige Schnitt zeigt. Wobei dies in den letzten Jahren ja immer öfter vorkommt. Auf jeden Fall blüht der Chardonnay in vielen Regionen zwei Wochen früher als geplant, und auch ich habe gestern eine geöffnete Rebblüte entdeckt.

Frühe Blüte heißt naturgemäß frühe Reife, rund 100 Tage rechnet man ab der Blüte. Was bedeutet, dass die Lese wieder Ende August beginnen wird, in einer noch viel zu warmen Periode des Jahres mit Auswirkungen auf die Aromatik der Trauben: hoher Zucker, niedrige Säure, viel Tannin, … Scheiß Klimawandel!

syl

Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen Donnerstag 2018-02-08

Manchmal ist es kaum auszuhalten. Den Klimawandel vor Augen mit all seinen uns drohenden Auswirkungen. Hungersnöte, Stürme, Trockenheit, Überschwemmungen, devastierte Städte, Wirtschaftskrisen, Völkerwanderungen, Krieg, … Uff!

Und dann gibt es Lichtblicke wie diesen Film. »Tomorrow - die Welt ist voller Lösungen

Eine absolut empfehlenswerte Doku, die Mut macht und zeigt, was alles möglich ist und was bereits umgesetzt wird. Im Kleinen wie im Großen.

Das Cover der DVD - das Team (/modules/blog/vier Leute) mit Kamera auf der Schulter gehen zielstrebig nach rechts.

»Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!« David Nabarro - UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung.

Auszug aus der offiziellen Website zum Film: »Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent ('Inglourious Basterds', 'Beginners') und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift 'Nature' eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden.

Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Mit dem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, avancierte der Film in Frankreich zum Publikumsliebling und inspirierte bisher mehr als 1.000.000 Zuschauer. […] TOMORROW beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann, sobald Menschen aktiv werden.«

Mein persönlicher Traum: In zehn Jahren wohne ich in einem Mikroshaus am Land und lebe von Permakultur. Ich weiß auch schon, wie's geht.

Anschauen! Den Film gibt es auf youtube, auf iTunes und natürlich als DVD.

Hier geht's zur Website mit einem Trailer.
syl
Wertschöpfungskette einer Flasche Supermarktwein Donnerstag 2017-10-19

Was wohl in einer Flasche Wein um 2,99 Euro so drin sein mag? Wenn man bedenkt, dass Flasche, Etikett, Kapsel, Kork und Karton gekauft werden müssen und diverse Margen anfallen. In der Wochenzeitung Die Zeit hat man nun recherchiert. Bloß 3 % des Verkaufs-Preises bleiben dem Weingut.

Eine Miniaturausgabe einer Flaschenrafik, in der die Wertschöpfungskette aufgeschlüssel wird.

Das sind 0,9 Euro für den Weingarten, die Weingartenarbeit, die Lese, das Füllen und die oben genannten Details am Rande. Kann sich nicht wirklich ausgehen oder?

Konkret geht es um Supermarktwein aus Südafrika, das Modell ist aber nach Europa und von Deutschland nach Österreich kopierbar. Am meisten leidtragend sind die Weingartenarbeiter, sehr oft Arbeiterinnen, die für Billiglöhne und ohne jegliche Absicherung arbeiten und - weil so billig produziert wird - giftigen Pestiziden, Herbiziden und Düngern ausgesetzt sind.

Wir hier in Mitteleuropa haben immerhin Mindestlöhne und strenge Kontrollen, was die Spritzungen angeht. Wenn Wein aber um ein paar zerquetschte Euros im Supermarkt steht, kann nicht viel Gutes drin sein. Und was für Wein gilt, gilt selbstverständlich für alle Lebensmittel.

Hier geht's zum Originalartikel in der Zeit: »Warum ist dieser Wein so billig«
Zur vergrößerten Ansicht der Grafik.
Quelle: Deutsches Weininstitut, Oxfam/Ricarda Stienhans, Stand 2016
© ZEIT Grafik: Doreen Borsutzki
syl

Devastierendes Feuer in Kaliforniens Weinregionen Napa und Sonoma Donnerstag 2017-10-12

Ab und zu widmen wir uns hier auch weniger genussvollen Dingen. Wie dem Feuer in Kaliforniens Weinregionen Napa und Sonoma. Viele Weingüter sind zerstört und noch viel schlimmer, es sind dem Feuer auch Menschen zum Opfer gefallen. Zahlreiche Tote und über 500 Vermisste hat es gefordert.

Ein Screenshot mit einer vom Feuer zerborstenen Flasche der Website sfgate.com

Hunderte zerstörte Häuser und Existenzen, eine Katastrophe für die Betroffenen und die dortige Weinwirtschaft. Trockenheit und Hitze sind die Ursache, der Klimawandel macht sich erneut heftig bemerkbar. Irgendwann werden auch die US-Politiker ihn nicht mehr leugnen können und anfangen müssen, zu handeln. Unter diesem Link hier gibt's eine Grafik der Nasa, die keinen Zweifel offenlässt und auch sonst alles rund um den globalen Klimawandel. Vielleicht sollten sich das die alten weißen Männer bald einmal zu Gemüte führen. Und die in Europa auch.

Foto: Screenshot der San Franciso Cronicle, Aufnahme Eric Risberg, Associated Press
climate.nasa.gov/evidence/
syl

Weinbau - mögliche Rettung vor Spätfrost in Sicht Freitag 2017-08-11
Die 2017 durch Spätfröste entstandenen Schäden in der österreichischen Landwirtschaft sollen laut zuständigem Ministerium über 200 Mio. Euro ausmachen. Die Weinwirtschaft zählt zu den Hauptbetroffenen der Branche, manche Weingüter werden davon in ihrer Existent bedroht.
Trauben am Rebstock, die sich von Grün in Blau verfärben

Echte Abhilfe gab es bislang keine. Neben dem massiv umweltbelastenden Räuchern der Weingärten versucht man teilweise, die Reben mit Sprühnebel zu »beregnen«, damit die dabei entstehende Eisschicht die frischen Triebe der Rebstöcke schützt. Sehr oft ist alles vergebens.

Nun gibt es möglicherweise doch ein probates Mittel. Die deutschen Winzer Georg und Sandro Merkle vom gleichnamigen Weingut in Ochsenbach haben ein Heizdrahtsystem für Weingärten entwickelt und patentieren lassen, berichtet das österreichische Fachmagazin Der Winzer.

»Was nach einer einfachen Lösung klingt, ist im Detail schwierig auszuführen. Schließlich sollte das Heizsystem dauerhaft im Weingarten verbleiben und damit gewissen mechanischen Belastungen standhalten. Zudem galt es die sicherheitstechnischen Herausforderungen zu lösen und für eine möglichst gleichmäßige Erwärmung der Drähte zu sorgen. Das Vater-Sohn-Gespann Merkle scheint die Herausforderungen gemeistert zu haben und präsentiert nun ein patentiertes Heizsystem«, steht dort geschrieben.

Die Investitionskosten sind allerdings nicht unerheblich und sollen bei rund 10.000 bis 15.000 Euro je Hektar liegen, aber nach und nach reduziert werden. »Je mehr ­Betriebe teilnehmen, umso günstiger wird es,« so die Merkles.

www.der-winzer.at
syl
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