Ein verschneiter Weingarten vor einem Stück Wald

Bassena - unser Blog

Wir kommunizieren I Wir positionieren I Wir beraten & begleiten

Indischer Wein Montag 2019-01-14

An die Wortfolge "Indischer Wein" denkend hat die Autorin in der Sekunde die Melodie des griechischen Pendants vom großen Udo Jürgens im Kopf. Die mit diesem Blog-Beitrag rein gar nichts zu tun hat. Hier geht es nämlich um einen Abend im Restaurant Bombay und die gewählte Weinbegleitung.

Sula Vineyards

Manche Lokale haben einfach Bestand. Still und leise »machen sie ihr Ding«, bieten ihre Speisen dar, beglücken ihre Gäste und machen nicht viel Tamtam darum. Das Restaurant Bombay ist eines von ihnen.

Kürzlich in der Stadt unterwegs fiel uns »der Inder« wieder ein, nach jahrelanger Pause machten wir uns also auf den Weg in die Neubaugasse. Und wir wurden nicht enttäuscht. Völlig unprätenziös und freundlich wurden wir bestens umsorgt. Die eigentliche Entdeckung des Abends war der indische Wein. Das freundliche Angebot, für die Auswahl vorab einen Schluck zu verkosten, schlugen wir abenteuerlustig aus und bestellten eine Flasche Sauvignon Blanc 2017 von Sula Vineyards. Und siehe da der Wein war absolut okay. Nicht großes Kino oder unvergessliches Trinkvergnügen, aber solide und richtig »trinkig«. Eine gute Wahl zu Lammcurry und Melanzani-Schmorgemüse!

restaurant-bombay.at

sulawines.com

Foto: privat

Ruth

Draußen sein in Dänemark Montag 2018-12-31

Ich bin immer wieder erstaunt, um wieviel mehr die Dänen an der frischen Luft leben als wir. Wir Südländer denken beim skandinaischen Lebensstil an hygge, einigeln, Kerzenlicht, Gløgg und zusammenrutschen. Stimmt alles, aber eben auch draußen. Vor allem draußen!

Ein typisches schilfbedecktes und bemoostes Sommerhaus in der Nähe des Strandes

Bis hin zum Frühstück, dick eingemummt auf der Terrasse in einem der typischen Sommerhäuser am Land. Wir haben das Glück, ein paar Tage lang eines dieser einfachen holzbeheizten Häuschen von der in Australien weilenden Kirsten bewohnen zu dürfen, Freundin der Freundin.

Ein gelbes Häferl am Holztisch mit "Blick" in den Garten

So also sieht's aus in Nødebohuse an der Nordküste, wenn morgens die Sonne den Kaffee erhellt. Ich werde dies auf jeden Fall mit nach Hause nehmen: Kaffee auch winters am Balkon! Und sonst? Stundenlange Wanderungen am menschenleeren Strand, wie überall im Land per Gesetz unverbaubar.

Ein Blick auf ein Stück menschenleeren Strands mit Gräsern und strahlenblauem Himmel

Und dann noch eine Flasche Wein im Sonnenuntergang am Hafen. So kalt kann's den Dänen nämlich gar nicht sein, dass sie nicht doch noch ein paar Minuten Frischluft tanken. Mir auch nicht! Gut eingepackt, geht immer noch ein bissl was.
In diesem Fall ein Styver 2016 aus der Piwisorte Solaris des dänischen Weinguts Verjhøj, ein Stündchen westlich von Kopenhagen am Lammefjord.

Ein Ausschnitt der Flasche mit dem hellgrünen Etikett auf einem Holztisch

Es ist der erst zweite Jahrgang eines pensionierten Aussteigerpaares, das sich den Traum vom eigenen Wein erfüllen wollte. So gut, dass seine Weine es bis auf die Weinkarten der besten dänischen Restaurants und die der berühmtesten Weinbar des Landes, der Ved Stranden, geschafft haben.

Die Flasche mit grünem Etikett im Sonnenuntergang

Der Solaris wurde im Oktober geerntet, hat sagenhafte 14,5 % Alkohol bei spürbarem Restzucker und erinnert an Sauvignon Blanc. Überraschend gut gemacht! Der Zucker stört keineswegs, der hohe Alkoholgehalt ist kaum merkbar. Zart rauchig, würzig, lang am Gaumen. Passt! Flasche leer.

Das Rückenetikett auf der Flasche

Und jetzt? Einpacken und raus an den Strand. Hunger anwandern für die Nytår-Feier, die Silvester-Feier im Freudeskreis. Und wappnen für die Neujahrsansprache der Königin, denn die muss einfach sein. Und dann kocht die japanisch-dänische Freundin der Freundin Hummer und mehr. Soll sein! 

Ein Blick auf die buntgefärbten Felsen am Strand

Godt nytår!

syl

Schwarzer Blanc de Blancs zum 2. Advent Montag 2018-12-10

Wenn der Ruf aus dem mittleren Burgenland erschallt, gibt es kein Halten. »Was nimmst denn du mit?«, lautet meist die direkt auf die Einladung folgende Frage der Weinjournalistin. »Muss schauen, was ich Sprudeliges im Keller hab«, die Antwort. Und meist findet sich was Passendes.

Ein Ausschnitt der schwarzen Flasche mit Etikett auf einem roten Stockerl, dahinter ein Glas

In diesem Fall fand sich der Blanc de Blancs Zero Dosage 2010 der Ebner-Ebenauers, eine große Flasche Waldbier 2018 und der aus Glonn höchst persönlich importierte Riesling Mosel Trocken (Alter)native 2016 von Clemens Busch, auf den wir dann vollkommen vergessen haben. Sei's drum, spätestens dann, wenn der in Traminer geschmorte Hase auf den Tisch kommt, wird er dran glauben müssen.

Am Abend selbst holte der gastgebende Karikaturist für uns und die gastgebende angehende Weinakademikerin so mancherlei blind zu Verkostendes aus dem Keller. Weil sie sich schulen muss und wir anderen gerne raten und so tun, als ob wir's wüssten. Es war dann genau richtig, nicht zuviel Alkohol, aber auch nicht zu wenig.

Tags darauf nach dem ausgiebigen Frühstück und einem weitläufigen Waldspaziergang wurde »weitergearbeitet«. Wieder blind versteht sich. Es kam der mitgebrachte Schaumwein in die Gläser. Ein leicht irritierender, weil exotischer Duft war als Erstes wahrnehmbar, wenn man von der tiefgelben Farbe des Schaumweines absieht. Das Exotische verschwand nach kurzer Zeit und machte zarter Frucht und leichten Briochenoten Platz.

»Frankreich eher nicht in der Nase, am Gaumen könnt's schon sein. Wenig oder keine Dosage«, so die Weinjournalistin. »Sehr sehr fein, gut gereift, Chardonnay-Aromen, es könnte ein Blanc de Blancs sein, gute Säure und salzig«, die angehende Weinakademikerin. G'lernt is g'lernt. »Der erinnert mich ein bissl an einen deutschen Sekt, den wir letztens getrunken haben«, der Karrikaturist, »aber ich hab soundso keine Ahnung.« Die angehende Weinakademikerin: »Bei der Prüfung letztens gab es einen Exoten, einen kalifornischen cool climate Sprudel von Roederer, der war super gut. So etwas könnte es sein. Auf jeden Fall ist der großartig, vielen Dank, dass du ihn mit uns teilst!«

Sehr gerne! Diese Weinviertler Preziose mit so lieben Freunden zu genießen, macht ihn umso wertvoller. Und so bleibt der sieben Jahre auf der Hefe gelagerte Blanc de Blancs von schweren kalkhaltigen Lössböden noch um ein ganzes Eck schöner und auch länger in Erinnerung. Er hat das 2. Licht am Adventkranz hell erstrahlen lassen.

Weingut Ebner-Ebenauer
Laaer Straße 5, 2170 Poysdorf
www.ebner-ebenauer.at
syl

Handgelesen. Ungefiltert. Mittwoch 2018-11-21

Kundenmagazine gibt's zuhauf. Quer durch alle Branchen, und quer durch sämtliche Geschmäcker und Qualitäten. Was natürlich immer eine rein subjektive Bewertung ist. »Wagners Weinmagazin« gehört jedenfalls zu jenen, über die ich mich freue, wenn sie bei mir im Postkasten landen. So wie gestern.

Weinmagazin Wagner

Das Bild am Titelblatt verleitet sehr, sich ins Auto zu setzen und sich vinophil zu vertschüssen. Zum Beispiel nach Pannonien, Coverstory der aktuellen Ausgabe. Außerdem gibt's zu lesen über Südafrika (Weingut Springfontein), die Steiermark (Weingut Kodolitsch) und das Salzkammergut (Traunstein Gin & Seeside Tonic). Zu letzterem schlägt das Herz einer Mutter zweier Halb-Gmundner naturgemäß besonders hoch.

Wie auch immer. Wagners waren wieder einmal unterwegs und berichten aus Sopron, vom Balaton, aus Somló, Villány und Tokaj. Roland Velich & seine »Hidden-Treasures-Partner«, Franz Weninger und die Heumanns werden besonders gefeatured (Ob man das so schreibt?). Und ich muss gestehen, trotz der weinunüblichen Tageszeit, um 9.10 Uhr kommt selten was ins Glas, hätt ich jetzt fast Lust auf einen Schluck Furmint, zum Beispiel Hidden Treasures Nr. 1 Tokaj 2016. Die Frage ist nur, wo bekomm ich den jetzt so schnell her?

Wagners Weinmagazine online

Foto: privat

Ruth

Neuentdeckte Rieslingfreuden Freitag 2018-11-16

Man möge das Foto verzeihen, es entstand zu späterer Stunde. An einem wunderbaren Abend im Radiokulturcafe mit feinem Essen, wunderbaren Klängen von Irene Paal und ihrer Band und großartigen Worten von Günther Paal, seines Zeichens Bruder der Sängerin und Gunkl. Aber das ist eine andere Geschichte.

Riesling Weingut Herndler

Aufgrund höchst freundlicher und vor allem großzügiger Tischnachbarn kamen wir in den Genuss des auf dem ein bissel nichtssagenden Foto abgebildeten Weines. Der ein Riesling Kamptal Reserve vom Weingut Herndler war.

Ich gestehe: Das Weingut kannte ich bis dato nicht. Und ich gelobe: Ich werde auch andere Weine des Weinguts probieren. Der Riesling hat für mich alles, was ein Riesling einfach braucht. Ohne Firlefanz und großem Brimborium. Wer meinen Hang zu deutschem Riesling wird verstehen, dass folgende Aussage höchst positiv gemeint ist: »Das könnte auch ein Deutscher sein.« :-)

Nachdem mir einer der freundlichen Tischnachbarn und so viel ich verstanden habe großer Fan des Herndler'schen Weines dann noch gesagt hat, was der Wein ab Hof kostet, war ich vollends begeistert. Eine schöne Entdeckung!

www.weingut-herndler.at

Foto: privat

Ruth

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78 


ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 1 913 42 74
f +43 1 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Datenschutz & Cookies



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.