Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

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Stippvisite nach Salzburg Montag 2018-06-18

Die Großeltern pflegten ihre Sommer im Salzburgischen zu verbringen, eine Stadtwohnung in Hallein diente für Jahrzehnte als Homebase. Und war somit auch für uns Enkelkinder Dreh- und Angelpunkt diverser sommerlicher Aktivitäten. Ich war also schon früh regelmäßig in der dazugehörigen

Geheime Specerey in Salzburg
Landeshauptstadt. Und irgendwie ist Salzburg auch heute noch etwas Besonderes für mich, ein bissel heimatlich fühle ich mich immer noch. So war die Freude groß, kürzlich für einen Kunden in die Stadt an der Salzach zu reisen und einen Abend die Gelegenheit zu haben, mit einer Salzburger
Gastraum Geheime Specerey
Freundin Neues zu entdecken. Und die langjährige Freundin kennt micht gut und weiß, womit sie mir eine Freude macht. Nach einem ausgedehnten Spaziergang in der Altstadt und dem Kapuzinerberg kehren wir in der »Geheimen Specerey« ein. Ein kleines Lokal mit großem Weinkeller in der Altstadt.
Blick über Salzburg bei Nacht
Geschmackvolles Interieur, schmackhafte Küche, feine Weinauswahl. Und dann wird's schick. Wir kehren auf der Dachterrasse des Hotels Stein ein, im Lokal »Seven Senses«. Grandioser Blick über die Stadt, lässige Terrasse, coole Drinks. Vor allem die Gin-Karte hat es uns angetan, so ein Gin Tonic passt ja bekanntlich immer. Übers Essen kann an dieser Stelle nicht berichtet werden, ausgeschaut hat es jedenfalls köstlich. Reservieren kann glaub ich nicht schaden.

Geheime Specerey

Seven Senses

Ruth

Weinmachendes Geschwister-Trio aus dem Weinviertel Dienstag 2018-05-22

Mathias, Viktoria und Leonhard Schödl betreiben gemeinsam – noch unterstützt von ihrem Vater – im weinviertlerischen Loidesthal ihr gleichnamiges Familienweingut. Mathias ist der Winzer, Viktoria und Leonhard studieren noch und unterstützen in allen Belangen, auch beim Weinmachen.

Ein Ausschnitt vom Schödl-Veltliner Blumenthal, dahinter ein volles Glas

Und das funktioniert wunderbar! Nach dem Relaunch ihres Gesamtauftritts mit dem unverkennbaren Etikett folgt nun die Umstellung auf biologische Bewirtschaftung, Mathias liebäugelt auch schon mit der biodynamischen. Da jubelt das Nachhaltigkeitsherz!

Und der Wein? Kosten Sie selbst! Dieser hier etwa, der Grüne Veltliner von der Ried Blumenthal 2017, hat Megapfeffer. Etwas nach Apfel und Kräutern, mineralisch und leicht salzig, gute frische Säure. Fein! Falstaff vergibt 90 Punkte, an andere Weine des Weinguts noch mehr.

Die drei Geschwister musizieren übrigens auch miteinander, weshalb ein regelmäßiger Blick auf die Termine ihrer Website lohnt: Ende Juli ist es wieder so weit.

Weingut Schödl Loidesthal
Hauptstrasße 76, 2225 Loidesthal
Tel. +43 2532 88523, E-Mail: mail@weingutschoedl.at
www.weingutschoedl.at
syl

Lasst die Gärten blühen! Montag 2018-05-21

Österreich hat nicht mehr genügend Ackerfläche, um sich selbst zu ernähren. Wir sind Europas trauriges Schlusslicht hinsichtlich Flächenversiegelung. Kein anderes Land ist so verhüttelt, baut so viele Supermärke und Straßen wie wir: täglich auf einer Fläche von 35 Fußballfeldern.

Eine Hand mit vielen kleinen Walderdbeeren

Das bewirkt einerseits vermehrt Überschwemmungen und Hochwässer, weil das Regenwasser nicht mehr versickern kann. Andererseits einen massiven Verlust an Biodiversität, weil auf der verbliebenen landwirtschaftlichen Fläche und in unseren Gärten Monokulturen herrschen. Mit ein Grund für das Insekten- und Bienensterben. Wir haben 80 % weniger Insekten als noch in den 1980er-Jahren, wie in den letzten Jahren immer wieder verlautbart wurde. Auch nachzulesen auf Wikipedia.

Was können wir tun? Viel!
* weniger Fleisch essen: Eine Kalorie Planze benötigt ein Siebtel der Fläche, die eine Kalorie Fleisch braucht. Wir verschwenden unsere Äcker an Futterpflanzen (und Biosprit).
* biologische Lebensmittel von kleinen Bauern, die die Fruchtfolge aufrechterhalten und so für mehr Leben in und auf ihren Böden sorgen.

UND
* mehr Wiesen statt Rasen in unseren Gärten und auf allen Freiflächen und Dächern! Können Wiesen nicht mehr blühen, weil sie zu früh und zu oft gemäht werden, sähen sich Gräser, Kräuter und Blumen nicht mehr aus, und unsere Gärten werden zu Monokulturen und verminderten Lebensräumen von Tieren und Insekten. Lässt man hingegen da und dort ein Stück Wiese im Garten wachsen, kommt alles ruckzuck zurück, und Auge und Schmetterlinge erfreuen sich an der blühenden Pracht. Zusatzgoodie: Auch die Wald- & Wiesenerdbeeren kommen wieder, siehe die köstliche Ernte vom vergangenen Wochenende, vom Liegestuhl aus gepflückt. Ein Genuss wie in unserer Kindheit. Lasst unsere Gärten blühen, es lohnt sich!

syl
Cidre! Geht immer, auch in der Fasterzeit. Sonntag 2018-03-04

In Frankreich hat man Cidre immer schon getrunken, auf den britischen Inseln den Cider. Meinereins trinkt dort den knochentrockenen und nicht süßlichen, wann immer ich dazu Gelegenheit habe (in Pubs). Nun fasst diese köstliche Getränk endlich auch bei uns Fuß. Maximal 5 % Alkohol darf Cidre in Österreich haben.

Zwei gefüllte Gläser neben der Flasche mit dem Cider vom Biohof Fischer

Ist's mehr, fällt er unter das Schaumweingesetz und bekommt 15 % mehr Steuer aufgebrummt. Eine Idiotie des heimischen Steuergesetzes, das nur für inländische Sprudel und nicht für ausländische gilt, weshalb diese verhältnismäßig billiger zu erstehen sind. Naja.

Und aja, Cidre hat demgemäß Bubbles, meist zugesetzt, manchmal auch pet-nat-gemäß durch das Fertigvergären in der Flasche entstanden. Die Bubbles unterscheiden ihn vom Apfel-, Birnenwein und -most und machen ihnen besonders köstlich. Wenn er nicht grad wie wild nach Pferdeschweiß schmeckt oder riecht, wie's so manche irische Rabauken tun. Wie unlängst auf der spanndenen, vom FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Schweiz, Deutschland, Österreich) organisiserten Bio-Cidre-Verkostung zu erleben, alles nachzulesen und nachzusehen hier: Tasting_forum_76.

An dieser Stelle sei nur der Fokus auf den Cider vom Biohof Fischer im Traisental gelenkt. Lorenz Fischer führt den Obstbau, Bruder Viktor macht den Wein. Schwester Juliane Fischer macht ihr eigenes Ding, nebenbei auch Weinexperimente und schreibt vor allem als Journalistin für diverse Zeitungen und Magazine. Der Cidre von Lorenz war nach etlichen wilden Beispielen beim Tasting-Forum das erste elegante Highlight, sauber, apfelfruchtig, würzig, feine Säure, hefig, mit einer zarten Süße und feinen Gerbstoffen. Vor allem ist er ohne. Ohne Schwefel, ohne Enzyme, ohne Schnickschnack und spontan vergoren, mit der Hefe gefüllt. Aus mehreren kräftigeren Apfelsorten wie Topaz, Rubinette, Elstar. Schmeckt! Und mit seinen wenigen Prozent Alkohol fast kinder- und fastenzeittauglich.

fischer-abhof.at
syl

Einfach gut. Sonntag 2018-02-25

Welch Glück, dass Martin Obenaus, Mitglied der Winzer–gruppe »Junge Wilde Winzer« und begnadeter Winzer aus Glauben–dorf im Weinviertel kürzlich bei uns in der Fillgradergasse Station machte. Erstens, weil es eine Freude ist, ihm zuzuhören, wenn er von seiner Arbeit, seinen Wein–

Sekt von Martin Obenaus

gärten, seiner Leidenschaft für die Natur und die Menschen spricht. »Ich möchte ein gutes Unternehmen führen, in dem sich mein Team wohl fühlt und einander und mir vertraut. Das zusammen mit gesunden Weingärten mit hoher Biodiversität, also viel tierischem und pflanzlichem Leben in der Erde und zwischen den Reben, sichert unseren Wohlstand und unsere Umwelt. Biologischer Weinbau ist dafür die Voraussetzung.« Klare Worte, die Martin Obenaus konsequent lebt.

Und damit komm ich zum »Zweitens«: Glück war der Besuch des Winzers für uns vor allem auch deshalb, weil er eine Flasche seines wunderbaren Veltliner-Sektes bei uns deponierte. Diese öffneten und genossen wir dieser Tage gemeinsam mit einer Freundin, die – wie wir – hohe Ansprüche an Schaumwein hat. Martin Obenaus' Vertreter hat uns alle drei überzeugt. Kraftvoll und dennoch elegant, vielschichtig und komplex, schon in der Nase an Champagner denken lassend, am Gaumen eine wahre Freude. Dank an den Winzer!

www.weingut-obenaus.at

Ruth

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ruth havel & sylvia petz
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