Verschiedene bunte Eislutscher am Stiel

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respekt-Einkehr 2017 Montag 2017-12-11

Jedes Jahr im Dezember fahren wir mit der Winzergruppe respekt-BIODYN drei Tage lang zur Einkehr aufs Land. Dort geht es um interne Weiterbildung, Biodynamie, um kollegialen Austausch, ums Gruppenleben, um Kommunikation und ganz speziell natürlich auch um den Wein.

Die respekt-Gruppe bei der Schneeballschlacht vor der Salzburger Bergkulisse. Foto Manfred Klimek

Diese Tage - heuer im Hotel Gersbergalm - sind etwas ganz Besonderes. Tag eins gilt mit »Verkosten mit Respekt« den Weinen der Gruppe, diesmal im Zeichen von Zehn Jahren respekt-BIODYN und immer auch mit Gästen von außerhalb. Die 22 respekt-Mitglieder brachten je einen Wein aus ihrer Zeit vor der Umstellung auf Biodynamie - 2005 oder 2006 - und einen aktuellen Jahrgang desselben Weins. Geleitet wurde die Verkostung von den Topsommeliers Steve Breitzke vom Weinbistro MAST und René Antrag vom Steirereck. Über achtzig Gäste folgten den Ausführungen der Herren, die naturgemäß hochprofessionell und zum Teil zum Kugeln lustig waren. Wenn Herr Antrag etwa erzählte, dass er bei Herrn Preisinger im Keller Hand anlegen und hautnah Erfahrungen sammeln durfte. Der gute René redete sich dabei immer mehr in einen Strudel, die Lacher waren auf seiner Seite.

Die Verkostung war gesegnet von der spannenden Vielfalt und Leichtigkeit der vierundvierzig Weine, die im Nu gustiert und goutiert waren. Auch dank der speziellen Glaskultur der Herren von Zalto, die uns kurzfristig noch mit ihren Universalgläsern unter die Arme gegriffen hatten. An dieser Stelle auch Dank meiner cleveren Tochter, die aus zwei dünnen Ästen aus dem Garten eine Vorrichtung für unseren Geschirrspüler daheim bastelte, damit die Gläserracks reinpassten und ich nicht 100 Gläser per Hand spülen musste. Chapeau!

Zurück zur Einkehr. Der erste Abend galt den Gastwinzern Martin Gojer vom Weingut Pranzegg in Südirol und Emilio Foradori vom Weingut Elisabetta Foradori im Trentino. Zu diesen beiden Winzern und ihren Weinen gibt's von meiner Seite nur eines zu sagen, nämlich . Tags darauf präsentierten noch Rudi Hofmann aus dem Traisental, die Fußer-Brüder aus der Pfalz und Klaus Zimmerling aus Sachsen ihre Weine. Das Herzchen geht an dieser Stelle in die Pfalz!

Und generell? Es ist für mich immer wieder eine Freude, die großartigen respekt-Winzer und ihre Weine - die uns durch alle Tage und Nächte begleiteten - so nahe zu erleben und mit ihnen die Biodynamie zu erforschen. Die Impulse kommen von innen und außen, von außen unter anderem wieder von Martin von Mackensen, dem charismatischen Ausbildungsleiter vom Dottenfelderhof in Deutschland, einem biodynamischen Lehrhof. Martin bringt die - für manche zu esoterische - Biodynamie auf den Boden und erklärt, warum was wie funktioniert und sein muss. So einleuchtend, dass man sich fragt, warum diese Art zu arbeiten nicht auf der ganzen Welt längst selbstverständlich ist. Ein paar großartige Fotos von ihm, geschossen von Manfred Klimek, gibt es auf der Facebook-Seite von respekt. Absolut sehenswert!! Martin und seinem packenden Vortrag zum Bodenkreislauf war der gesamte Montag gewidmet und wir hätten ihm bis in die Nacht zuhören können.

Der Dienstag war zweigeteilt. Vormittags gingen wir mit respekt-Begleiter Georg Meißner in die Tiefe der empathischen Kommunikation. Nachmittags war die Runde abgespeckt, mit Platz für eine knappe außerordentliche Generalversammlung der Gruppe. Schnell waren wir uns zu den anstehenden Punkten einig, schnell waren die Termine für das kommende Jahr abgesteckt, und schnell war uns klar, dass diese Einkehr auch heuer wieder etwas ganz Besonderes war. Wir freuen uns auf 2018, dann im Münchner Raum.

Foto: Manfred Klimek
syl

Zugestellt vom Bioigel – Biokistl echt regional & saisonal Freitag 2017-10-06

Gemüse aus dem Supermarkt. Wer kennt die Quälerei nicht? Jahrein, jahraus dasselbe Angebot: Melanzani, Zucchini, Erdäpfel, Tomaten, ... Bei dem man auch bei Bio-Sachen wie ein Haftlmacher auf die Herkunft achten muss, wenn's einem ein Anliegen ist. Oder eben gerade da.

Buntes Gemüse, Zwiebeln und Salate auf einem dunklen Holztisch

Mit dem Grünzeug selbst schleppt man Unmengen an Verpackungsmüll nach Hause. Einmal eingekauft = ein voller Mistsack. Wie deprimierend!

Vor Jahren schon hatten wir aus diesen Gründen ein Bio-Kistl abonniert. Es war uns aber winters zu langweilig, zumals wir's mit der Sellerie und anderen Knollen nicht so haben. Der inzwischen sehr namhafte Anbieter wurde über die Zeit immer größer und größer und hat mittlerweile Obst und Gemüse aus der ganzen Welt im Angebot. Bio zwar, aber saisonal & regional ist dort schon lange aus dem Fokus gerückt. Der Bio-Gedanke wird so ad absurdum geführt.

Vor einigen Monaten haben wir uns wegen der Supermarktmisere – auch weil den Bauern durch die Übermacht der Konzerne nicht genügend Geld ins Börsel kommt – wieder auf die Suche nach einem guten Bio-Kisterl gemacht und sind mit dem Bioigel rasch fündig und glücklich geworden. Danke, lieber Herr N., für die Recherche samt Excel-Liste mit aussagekräftigen Daten zum Vergleich von Äpfeln und Birnen!

Seither erhalten wir vom jungen Bioigel-Team, das in Tresdorf bei Korneuburg daheim ist, wöchentlich ein buntgemischtes Kisterl voller frischgeernteter Köstlichkeiten, am Foto die aktuelle Lieferung. Die Waldviertler Mini-Kiwis haben es nicht mehr aufs Bild geschafft.

Und so steht's auf der Website vom Bioigel: »Die regionalste Biokiste für Wien und Niederösterreich. (...) Seit 2014 liefern wir Obst und Gemüse aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft direkt vor deine Haus- oder Wohnungstüre. Und das umweltschonend via Lastenrad oder Carsharing. Anders als andere große kommerzielle Anbieter kaufen wir nichts aus dem Ausland zu – auch nicht im Winter. Unser Sortiment kommt ausschließlich aus der Region und entspricht dem Prinzip der Saisonalität.«

So ist es! Und wenn man ad hoc nicht weiß, was man – aus zum Beispiel dem roten Kohlgemüse am Bild – machen soll, kommt mailwendend ein Rezeptvorschlag. Super Sache! Und höchst empfehlenswert. Die Kisterl gibt es übrigens in unterschiedlichen Größen und Zusammensetzungen.

www.bioigel.at
syl

Zwei passende Artikel in Datum & Biorama

syl  08.10.2017 11:42

https://datum.at/das-bio-dilemma
https://www.biorama.eu/biomarkt-warum-wir-nicht-bio-kaufen/

Das schöne Inselleben Teil 2 – schön und zu hinterfragen Sonntag 2017-09-03
Die werte Kollegin hat ja etwas weiter unten schon ihren Inselbeitrag zum kroatischen Cres geleistet. Nun bin ich an der Reihe. Aus dem Bauch raus, und weil ich vor rund 20 Jahren schon einmal dort war, fiel die Urlaubswahl heuer auf den wunderschönen Ort Deià im Nordwesten von Mallorca. Auf »Malle« also, wie's so schön heißt.
Feine Zucchinestreife im Karrée, darauf ein Häufchen Fülle
Denn Mallorca ist auch, wie man weiß, Ballermann. Und so hat sich im Vorfeld etwas Unbehagen breitgemacht. Einerseits wegen des Ballermanns und andererseits, weil wir grundsätzlich aus Umweltgründen weniger fliegen wollten. Also haben wir zumindest kompensiert: 47 Euro, die für vier Flüge in Klimaprojekte fließen. Blick von der großen Terrasse auf Häuschen und Meer
Werfen Sie einen Blick rein, das Ergebnis ist spannend und bedenklich! So hat jede von uns mit diesem einen Flug fast ein Viertel des klimaverträglichen Jahresbudgets an CO2 pro Mensch verbraucht. Schluck! Aber, was geschehen ist, ist geschehen. Jetzt hieß es vor allen Dingen: Urlaub genießen!
In Valdemossa durch die Gässchen aus rotem Stein
Wir hatten ein wunderschönes kleines Haus für zwei mit Gästehäuschen für die Töchter unterhalb des Ortes in the middle of nowhere, wohin wir mittels Cheep über einen unbefestigen felsigen Weg durch steile Olivengärten samt Schafen gelangten. Ein Abenteuer per se. Und drei! Terrassen mit grandiosem Blick aufs Meer.
Eines der Schafe, die einem am Weg zum Häuschen entgegenkommen
Auch in unsere Bucht gelangte man über einen abschüssigen Weg. Nur zu Fuß und ganz schön fordernd. Unten angekommen war es atemberaubend schön, felsig und wild. Am Bild eine in den Felsen gehauene Bar, perfekt für den Sundowner. Und gegenüber ein uriges Fischrestaurant, ebenfalls zum Teil in den Stein gearbeitet.
Die Bar unten in der Bucht
Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert – falls man einen Tisch ergattert. Das Essen ist gut, nicht überragend, und der Platz beeindruckend. Die Straße in die Bucht Cala Deià ist gerade breit genug für ein Auto und windet sich in Spitzkehren den Berg hinunter. Jedes entgegenkommende Auto hieß Adrenalin pur und »Na servas!. Blick vom Restaurant aufs Meer und den Felsen in der Bucht
Es war ein Bade- & Erkundungsurlaub im Naturschutzgebiet Serra di Tramuntana, der bis zu 1.445 Meter hohen Gebirgskette. Valdemossa etwa, mit dem alten Kloster und seinen Gärten, in dem Frédéric Chopin und George Sand überwinterten, und der köstlichen Bäckerei im Zentrum. Oder das hübsche Örtchen Fornalutx.
Blick auf einen der Gärten im Kloster in der Sonne
Mallora ist wunderschön. Und es bricht einem das Herz, wenn man sieht, was der Tourismus dort anrichtet. Auf 876.000 Einheimische kommen jährlich 32 Millionen Besucher, die den Mallorchesen das Leben zum Teil unerträglich machen. Sanfter Tourismus ist für die meisten Besucher ein Fremdwort.
Ein knorriger Olivenbaum vor der Meereskulisse
Aber natürlich gehören immer zwei dazu. Wenn man den riesigen Flughafen sieht, ist alles klar. Kein Wunder! Er ist überdimensioniert und laut. Es bleibt den Leuten dort und in vielen anderen Tourismuszentren nur zu wünschen, dass sie die Geister, die sie riefen, zumindest zum Teil wieder loswerden. Ich fahr nimmer hin.
Die Terrasse beim Gästehäuschen mit Blick aufs Meer
syl
Luxus & Nachhaltigkeit Sonntag 2017-09-03

Luxus & Nachhaltigkeit - geht das zusammen oder ist es ein Widerspruch in sich? Dieser Frage widme ich mich in einer Kolumne im Von-Magazin, einem Lifestyle-Heft für die Upperclass. Die Herausgeber möchten hinter die Luxusgüter blicken und haben mich um einen Beitrag gebeten. Sehr gerne!

Ein Ausschnitt des Artikels mit der Überschrift "Luxus & Nachhaltigkeit"

Denn angesichts des Klimawandels und seinen drohenden Folgen - gerade an den massiven Überschwemmungen in Asien und in den USA beängstigend spürbar - müssen wir uns alle an der Nase nehmen. Die Paris-Klimaschutzziele gelten für jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns, nicht nur für Staaten und Unternehmen. Was wir als Privatpersonen tun können, um unseren Kindern eine lebenswerte Existenz auf unserem Planeten zu sichern, möchte ich in meiner Kolumne aufzeigen.

Einen generellen Einstieg ins Thema gab es im Sommerheft. Im bald erscheinenden Herbstheft geht es darum, wie man das Reisen nachhaltiger gestalten kann. Denn vor allem Flugzeuge und (Kreuz-)Schiffe gelten als die größten Klimakiller überhaupt.

Hier geht's zum Pdf meines ersten Artikels

syl

Wiener Seife - neues altes Handwerk Montag 2017-08-14

Die eigene Stadt oder das eigene Land entdeckt man ja am besten, wenn Besuch aus dem Ausland da ist. Dann überlegt man, was es an Sehenswertem gibt und bemerkt, dass man selbst noch gar nicht oder vor langer langer Zeit zuletzt da war. Das gilt für das Stift Melk mit seiner unglaublichen Bibliothek.

Verschiedene bunte Seife der Marke Wiener Seife

Dort war ich als Volksschulkind das erste und das letzte Mal, die wunderschöne uralte Büchersammlung habe ich nie vergessen. Ersteres gilt für die Wiener Seifenmanufaktur im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Sie wurde 2006 von den jetzigen Eigentümern vom legendären Seifensieder Friedrich Weiss übernommen, gearbeitet wird nach seiner Methode in und mit den originalen Gerätschaften. Handwerk pur. 70 verschiedene Seifen werden auf Basis von Kokosöl hergestellt, 10 davon biologisch. Die Zutaten - Aromen, Kräuter, Salz, Farbstoffe - kommen alle aus nachhaltiger und biologischer Produktion, die nicht biologischen Seifen unterscheiden sich nur durch das Kokosöl von den nicht zertifizierten. Aber selbst bei diesem wird genau auf die Herkunft geachtet.

Im schönen Kellergeschäft direkt gegenüber der Manufaktur und seit Juli in einer Dependance in der Innenstadt werden die geschmackvoll verpackten Seifen verkauft. Daneben gibt es Rasierutensilien, Seifenschalen und andere Accessoires rund um die niveauvolle Körperpflege. Der feine kräutrige Seifenduft animiert zum Kauf, auf der Budel stehen alle Varianten zur gefälligen Schnupperprobe.

Wir haben uns für die »Allroundseife für Gesicht, Haare und Zähne (sic!)« in gleich vierfacher Ausführung – damit es zu keiner Streiterei kommt – entschieden: eine Bio-Seife mit Bergkernsalz und Salbei. Sie soll auch gut sein gegen Psoriasis und Neurodermitis und »regt die natürlichen Hautfunktionen wie Atmung, Entsäuerung und Zellerneuerung an«. Ob wir sie für auch für die Zähne ausprobieren werden? Schauma mal.

Auf jeden Fall hat sie Einzug ins Bad gefunden. Plastikseifenflaschen gab's bei uns – wegen der billigen Optik und des unnützen Abfalls – noch nie. Die Wiener Seife hilft uns, noch einen Schritt weiterzugehen, nur ein bissl Papier fällt an. Und ein wunderschönes sinnvolles Mitbringsel ist sie auch!

Wiener Seifenmanufaktur
* 1030 Wien, Hintzerstraße 6
* 1010 Wien, Herrengasse 6-8
www.wienerseife.at
syl
Weitere Einträge:
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