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Schwarzer Blanc de Blancs zum 2. Advent Montag 2018-12-10

Wenn der Ruf aus dem mittleren Burgenland erschallt, gibt es kein Halten. »Was nimmst denn du mit?«, lautet meist die direkt auf die Einladung folgende Frage der Weinjournalistin. »Muss schauen, was ich Sprudeliges im Keller hab«, die Antwort. Und meist findet sich was Passendes.

Ein Ausschnitt der schwarzen Flasche mit Etikett auf einem roten Stockerl, dahinter ein Glas

In diesem Fall fand sich der Blanc de Blancs Zero Dosage 2010 der Ebner-Ebenauers, eine große Flasche Waldbier 2018 und der aus Glonn höchst persönlich importierte Riesling Mosel Trocken (Alter)native 2016 von Clemens Busch, auf den wir dann vollkommen vergessen haben. Sei's drum, spätestens dann, wenn der in Traminer geschmorte Hase auf den Tisch kommt, wird er dran glauben müssen.

Am Abend selbst holte der gastgebende Karikaturist für uns und die gastgebende angehende Weinakademikerin so mancherlei blind zu Verkostendes aus dem Keller. Weil sie sich schulen muss und wir anderen gerne raten und so tun, als ob wir's wüssten. Es war dann genau richtig, nicht zuviel Alkohol, aber auch nicht zu wenig.

Tags darauf nach dem ausgiebigen Frühstück und einem weitläufigen Waldspaziergang wurde »weitergearbeitet«. Wieder blind versteht sich. Es kam der mitgebrachte Schaumwein in die Gläser. Ein leicht irritierender, weil exotischer Duft war als Erstes wahrnehmbar, wenn man von der tiefgelben Farbe des Schaumweines absieht. Das Exotische verschwand nach kurzer Zeit und machte zarter Frucht und leichten Briochenoten Platz.

»Frankreich eher nicht in der Nase, am Gaumen könnt's schon sein. Wenig oder keine Dosage«, so die Weinjournalistin. »Sehr sehr fein, gut gereift, Chardonnay-Aromen, es könnte ein Blanc de Blancs sein, gute Säure und salzig«, die angehende Weinakademikerin. G'lernt is g'lernt. »Der erinnert mich ein bissl an einen deutschen Sekt, den wir letztens getrunken haben«, der Karrikaturist, »aber ich hab soundso keine Ahnung.« Die angehende Weinakademikerin: »Bei der Prüfung letztens gab es einen Exoten, einen kalifornischen cool climate Sprudel von Roederer, der war super gut. So etwas könnte es sein. Auf jeden Fall ist der großartig, vielen Dank, dass du ihn mit uns teilst!«

Sehr gerne! Diese Weinviertler Preziose mit so lieben Freunden zu genießen, macht ihn umso wertvoller. Und so bleibt der sieben Jahre auf der Hefe gelagerte Blanc de Blancs von schweren kalkhaltigen Lössböden noch um ein ganzes Eck schöner und auch länger in Erinnerung. Er hat das 2. Licht am Adventkranz hell erstrahlen lassen.

Weingut Ebner-Ebenauer
Laaer Straße 5, 2170 Poysdorf
www.ebner-ebenauer.at
syl

Handgelesen. Ungefiltert. Mittwoch 2018-11-21

Kundenmagazine gibt's zuhauf. Quer durch alle Branchen, und quer durch sämtliche Geschmäcker und Qualitäten. Was natürlich immer eine rein subjektive Bewertung ist. »Wagners Weinmagazin« gehört jedenfalls zu jenen, über die ich mich freue, wenn sie bei mir im Postkasten landen. So wie gestern.

Weinmagazin Wagner

Das Bild am Titelblatt verleitet sehr, sich ins Auto zu setzen und sich vinophil zu vertschüssen. Zum Beispiel nach Pannonien, Coverstory der aktuellen Ausgabe. Außerdem gibt's zu lesen über Südafrika (Weingut Springfontein), die Steiermark (Weingut Kodolitsch) und das Salzkammergut (Traunstein Gin & Seeside Tonic). Zu letzterem schlägt das Herz einer Mutter zweier Halb-Gmundner naturgemäß besonders hoch.

Wie auch immer. Wagners waren wieder einmal unterwegs und berichten aus Sopron, vom Balaton, aus Somló, Villány und Tokaj. Roland Velich & seine »Hidden-Treasures-Partner«, Franz Weninger und die Heumanns werden besonders gefeatured (Ob man das so schreibt?). Und ich muss gestehen, trotz der weinunüblichen Tageszeit, um 9.10 Uhr kommt selten was ins Glas, hätt ich jetzt fast Lust auf einen Schluck Furmint, zum Beispiel Hidden Treasures Nr. 1 Tokaj 2016. Die Frage ist nur, wo bekomm ich den jetzt so schnell her?

Wagners Weinmagazine online

Foto: privat

Ruth

Neuentdeckte Rieslingfreuden Freitag 2018-11-16

Man möge das Foto verzeihen, es entstand zu späterer Stunde. An einem wunderbaren Abend im Radiokulturcafe mit feinem Essen, wunderbaren Klängen von Irene Paal und ihrer Band und großartigen Worten von Günther Paal, seines Zeichens Bruder der Sängerin und Gunkl. Aber das ist eine andere Geschichte.

Riesling Weingut Herndler

Aufgrund höchst freundlicher und vor allem großzügiger Tischnachbarn kamen wir in den Genuss des auf dem ein bissel nichtssagenden Foto abgebildeten Weines. Der ein Riesling Kamptal Reserve vom Weingut Herndler war.

Ich gestehe: Das Weingut kannte ich bis dato nicht. Und ich gelobe: Ich werde auch andere Weine des Weinguts probieren. Der Riesling hat für mich alles, was ein Riesling einfach braucht. Ohne Firlefanz und großem Brimborium. Wer meinen Hang zu deutschem Riesling wird verstehen, dass folgende Aussage höchst positiv gemeint ist: »Das könnte auch ein Deutscher sein.« :-)

Nachdem mir einer der freundlichen Tischnachbarn und so viel ich verstanden habe großer Fan des Herndler'schen Weines dann noch gesagt hat, was der Wein ab Hof kostet, war ich vollends begeistert. Eine schöne Entdeckung!

www.weingut-herndler.at

Foto: privat

Ruth

Champagner-Laune Sonntag 2018-11-04

Die Woche hat mit Champagner begonnen (Frau Petz hat berichtet), sie endet auch mit Champagner. So soll's sein! Ein (p)lauschiger Abend mit einer wein-affinen Uralt-Freundin (im Sinne der Jahre, die wir einander schon zugetan sind!), dazu passt Pierre Moncuit 2002 formidabel.

Champagner Pierre Moncuit 2002

Die Flasche muss wohl irgendwie mitgekommen sein, als Frau Petz und Frau Havel dazumals das Moncuitsche Anwesen besuchten. Wie auch immer das edle Getränk seinen Weg in meinen Keller gefunden haben mag, es erfreute die Gaumen der beiden Genießerinnen an diesem Samstag Abend auf angenehmste Weise. Im Folgenden ein Querschnitt beider Beschreibungen.

Nach dem ersten Hineinriechen waren wir uns einig: »Der wirkt noch total jung.« Zitrusnoten, Karamell, zu späterer Stunde gar Erinnerungen an gut gereiften Brandy. Am Gaumen sehr balanciert, frische und reife Töne, auch hier leicht karamellige Noten, sehr lang im Abgang. Wäre dieser Champagner eine Person, für mich wär's ein Grand­sei­g­neur, der dem Leben mit feinem Humor, einem verschmitzten Lächeln und Augenzwinkern begegnet. Keine Ahnung, woher die Assoziation kommt, sie fühlt sich aber sehr passend an.

Sollten die geneigten Leser*innen in Erwägung ziehen, in die Champagne zu reisen, sei ein Besuch bei der Familie Moncuit absolut angeraten. Man bemüht sich dort auf jede erdenkliche Art und Weise um das Wohl der Gäste. Ist kein Tisch mehr frei, öffnet die Hausherrin die Flaschen auch schon einmal zwischen die Beine geklemmt am Boden hockend. Das nennt man Service!

Ein Online-Blick in die Champagne

Foto: privat

Ruth

Wir hatten die Ehre Mittwoch 2018-10-31

Getränke Wagner aus Laakirchen in Oberösterreich hat sich auf kleine feine (Wein-)Lieferanten mit individueller Handschrift spezialisiert, rund 50 % der Weine im Sortiment sind bio oder biodyn. Jetzt hat Kathrin Wagner, seit 2018 Chefin der Weinabteilung, zum Champagner-Tasting geladen.

Raphael Bereche, Alexandra Chartogne, Morgane Fleury und Kathrin Wagner im Keller des Schwarzen Kameel

Die Vertreter dreier exquisiter Häuser – Bérêche & Fils, Chartogne-Taillet, Fleury – kamen nach Wien, um im neu adaptierten Keller des weltschönsten Restaurants Zum Schwarzen Kameel ihre feinen Champagner auszuschenken. Wir hatten die Freude, die Veranstaltung zu organisieren. Es kamen Dank des formidablen Rufs der Champagner über 60 Gäste aus Presse und Gastronomie. Und wir hatten das Pech, dass wir ob des großen Andrangs die Bubbles nur am Rande verfolgen und verkosten konnten. Aber das, was es doch zu uns ins Glas schaffte, war von maximal hoher Qualität, mit wenig oder gar keiner Dosage und auf jeden Fall entdeckenswert. In der Vinothek von Wagner sollte es fast alles geben, auf nach OÖ!

Mehr zu den Häusern und zur neuen Unternehmensstruktur von Wagner können Sie hier nachlesen.

Am Bild v.l.n.r. Raphaël Bérêche, Alexandre Chartogne, Morgane Fleury und Kathrin Wagner. Credits Gerd Kressl
syl
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