Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

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Globalisierung at its worst Donnerstag 2012-04-05
14 Kilo Fisch essen Frau und Herr Österreicher im Durchschnitt pro Jahr. Wo er herkommt, ist den meisten egal. Unterstelle ich. Das unterstelle ich auch den meisten anderen Europäern, die gerne Fisch essen. Wie sonst ist es zu erklären, dass bereits ein Viertel des Fischfangs für den europäischen Markt außerhalb der EU stattfindet? Und dass der ganze Fisch offenbar verkauft wird?

Grafik des Fisch Ratgebers von Greenpeace

www.greenpeace.at/fisch-ratgeber

Die europäischen Gewässer sind zum Teil leergefischt, das ist nichts Neues. Schlimm ist jedoch, dass europäische »Supertrawler«, die bis zu 250 Tonnen Fisch pro Tag (!!!) fangen, zum Beispiel in Westafrika oder dem Südpazifik unterwegs sind. Ein Vergleich: 56 mauretanische Fischerboote holen ebendiese Menge in einem Jahr aus dem Meer. Dass so den dort lebenden Einheimischen ihre Lebensgrundlage entzogen wird, braucht glaub ich nicht näher erklärt werden. Für manche ist die Flucht nach Europa dann der einzige Ausweg.

Darüber hinaus schreien die Fangmethoden – noch immer – zum Himmel. Tiere, die nicht benötigt werden, wie Schildkröten, Delfine oder Haie, werden einfach wieder über Bord geworfen. Meist mehr tot als lebendig. Völlig grotesk: Sind die Tiefkühltruhen schon gefüllt, im nächsten Fang aber größere oder bessere Fische dabei sind, wird die tiefgekühlte Ware wieder ins Meer gekippt.

Europäische Konzerne wurden zwischen 2006 und 2012 von der EU mit über 142 Millionen Euro unterstützt, um sich Fischereirechte in Westafrika zu sichern. Und um weiterhin derart ausbeuterisch Fischfang zu praktizieren.

Der Hoffnungsschimmer: Bis Jahresende soll eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) stehen. Hoffen wir, dass die Damen und Herren, die dort mitdiskutieren, vorausschauend agieren. Sonst gibt's irgendwann gar keinen Fisch mehr. Weder in der EU noch sonst wo.

Übrigens: Greenpeace hat ganz aktuell einen Fischratgeber veröffentlicht. Bei Schell- und Tunfisch, Lachs und Schrimps sollte man genau auf den Fangort schauen. Ein No-go sind Schwertfisch, Alaska-Seelachs und Seehecht, aber auch Scholle, Seezunge oder Rotbarsch.

www.greenpeace.at/fisch-ratgeber

Quelle: Der Standard, 5. April 2012, Seite 24

Ruth 
Zum Sterben schön Mittwoch 2012-04-04
Da möcht ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! Du bist so schön! Denn blühende Magnolien sind tatsächlich zum Sterben schön. Ein Magic Moment, der tagelang andauert und den man gerne teilen möchte. Den Anblick dieser beiden Bäume im besonderen. Am täglichen Weg und im Garten des Yogastudios.
Blühende Magnolien

Momente des Staunens. Magic Moments eben. Und so herrscht ein wenig Wehmut, dass die Koffer gepackt sind und die Blüten abgefallen sein werden, wenn man zurück ist. Aber nächstes Jahr sind sie wieder da. So long!

Und Ihnen Frohe Ostern!

syl

Blühende Magnolien
Die wissen, was gut ist Montag 2012-04-02
Sein Essen kauft der ausgewiesene Feinschmecker natürlich nicht irgendwo. Ausgesuchte Delikatessläden, geheimtippige Märkte, abgelegene Bauernhöfe, schräge Feinkost-Outlets, er treibt sich da herum, wo es die besten Lebensmittel gibt. Das Vielfalt Logo

Das deutsche Magazin »Der Feinschmecker« greift den so Shoppenden mit seinem Einkaufsführer »Kulinarisch einkaufen« unter die Arme und präsentiert die 500 besten Lebensmittel-Einkaufsadressen in Deutschland. Auch Online-Angebote sind zu finden, auch Österreichische Quellen sind zu finden. Und wir finden es mehr als recht und würdig, dass vielfalt.com, Österreichs erste und einzige Online-Greißlerei, als bester Online-Anbieter des Landes zu finden ist!

Was Barbara van Melle, Slow-Food-Chefin Wien, und Stephan Gruber, »Physiker und Käseexperte«, übers Netz anbieten, macht auch wirklich Freude. Den  Produzenten, den Käufern und, das nehmen wir an, auch dem Vielfalt-Team.

Zu den Produzenten und Produzentinnen auf vielfalt.com: »Es sind Menschen, die sich der bäuerlichen Kultur, dem traditionellen Lebensmittelhandwerk und der Förderung von Geschmack und Vielfalt verpflichtet fühlen. Einige führen Betriebe, die seit Generationen regional verwurzelt sind, manche sind Aussteiger und Querdenker, alle sind Visionäre, getragen von der bewundernswerten Leidenschaft für die Herstellung der besten Lebensmittel. So wie die Produzenten alter Getreidesorten, die viele Kulturpflanzen vor dem endgültigen Verschwinden bewahren.«

Das Sortiment besteht aus »Von der Milch«, »Schinken und Co«, »Wein und Anderes« (alles flüssig!), »Fruchtsäfte«, »Brot und Gebäck«, »Im Glas«, »Essig und Öl«, »Nudeln und Getreide«, »Raritäten« und »Slow Food Angebote«. Kling nach ziemlicher Rundherumversorgungsmöglichkeit. Alles was bis Montag Abend bestellt wird, wird am Dienstag versendet.  Am besten auch gleich den Newsletter bestellen.

Die vom Feinschmecker wissen halt, was gut ist.

vielfalt.com

Ruth

Wenn sich zwei zusammentun, freut sich die dritte. Freitag 2012-03-30
Vor ein paar Monaten geisterten die beiden mit ihrem Projekt bereits kurz durch die Medien: Aldo Sohm, nettester Sommelier und versiertester Tiroler in New York (Le Bernardin), und Gerhard Kracher, bester Süßweinproduzent und weltoffenster Burgenländer in Illmitz, machen seit 2009 gemeinsame Sache. Gemeinsame Sache nicht nur im Sinne von Um-die-Häuser-ziehen sondern auch im Sinne von Weinmachen. Im Sinne von Grünem Veltliner aus dem Weinviertel.
Etikett des Grünen Veltliner 2009 von Sohm & Kracher

Gereift war die Idee in einem Thai-Restaurant in Queens, gereift sollte auch der Wein sein. Am besten von alten Rebstöcken und kalkhaltigen mineralischen Böden. In kleiner Auflage, spontanvergoren, lange auf der Hefe lagernd, ausgebaut im großen Holzfass und mehrfach gebrauchten Barriques und unfiltriert. So sollte er sein.

So ist er schlussendlich auch geworden. »Sohm-Kracher 2009« ist seit Ende 2011 am Markt und hat nun Tara Q. Thomas vom amerikanischen Wine & Spirits Magazine schwer beeindruckt. 96 Punkte! für den »grüner veltliner with the stature of a Chassagne-Montrachet«. Schwer beeindruckend! Und herzlichste Gratulation!

All die anderen Dinge, die dort stehen, wie »wine with a cashmere texture«, »flavors, which run from savory stone to golden fruit, cardamom, cumin and fennel, lasting for minutes« interessieren in dieser theoretischen Form nur marginal. Das will praktisch verkostet sein. Lieber Aldo, lieber Gerhard, ihr wisst, wohin?

Der Originalartikel aus dem aktuellem Wine & Spirits als Pdf im Anhang
www.kracher.at und www.aldosohm.com
syl
Sich schön trinken Freitag 2012-03-30
Dass man sich in absoluten Aus- nahmefällen das andere Geschlecht schöntrinken kann, musste die oder der andere von uns durchaus schon einmal am eigenen Leib erfahren. Aus welcher Perspektive auch immer. Die Tatsache, dass die Herren sich auch selbst schön trinken, hat einen gewissen Neu- heitswert. Anfänglich.
 Ein Herr, der sich seine Glatze frisiert

Bei näherer Betrachtung erklärt sie durchaus manch eigenartiges Balzverhalten oder »Seht her, ich bin so toll-Getue«. Französische und US-amerikanische Forscher haben laut Standard jetzt Nämliches bewiesen und ihre Forschungsergebnisse unter dem Titel »Die Schönheit im Auge des Biertrinkers« im Fachblatt Journal of Psychology publiziert. 19 Alkoholkonsumenten wurden hierfür in einem ersten Schritt in einer Bar in Grenoble befragt, wie attraktiv, originell und humorvoll sie seien. Mit steigendem Alkoholkonsum schätzten sich die Probanden umso attraktiver ein.

In einem zweiten Test wurden 94 Männer im Labor befragt. Ein Teil von ihnen erhielt alkoholische Getränke, der andere antialkoholische, ohne dass die Teilnehmer jeweils davon wussten. Anschließend wurden alle mit denselben Fragen konfrontiert. Diesmal stuften sich die, die glaubten - auch vermeintlicherweise - Alkohol konsumiert zu haben, als besonders attraktiv ein. Die, die Alkohol getrunken hatten, ohne es zu wissen, fanden sich nicht anziehender als die anderen. Der Effekt hat also offenbar nicht mit dem tatsächlichen Alkoholkonsum zu tun sondern mit den positiven gesellschaftlichen Konnotationen im Sinne von Alkohol als »Lockermacher«. Der vermeintliche Alkoholkonsum alleine tut hier also seine Wirkung und verändert die Selbstwahrnehmung.

Quelle: Der Standard, 30. März 2012, S. 24
syl
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