Zartgrüne Triebspitzen mit rosa Rändern am Rebstock

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Ein paar Milligramm Unterschied Mittwoch 2011-11-30
Romana Fertl und Thomas Irmler von Open Sense waren wieder einmal bei havel & petz auf Besuch. Um uns zum zweiten Mal eine »Experience zum guten Geschmack« zuteil werden zu lassen. Ein paar Freunde und Freundinnen waren auch da, und so kosteten, schmeckten und rochen wir uns zu elft durch den Abend.
Geschmacksproben in Gläsern 

Lektion Nummer eins: Sensorik ist die Prüfung von Lebensmitteln mit allen Sinnen. Und zwar möglichst objektiv. Was zwar per definitionem nicht geht (wir sind Subjekte!), aber egal. Wir sind jedenfalls alle Profis. Nicht wahr?

So un-sinnlich wie auf dem ersten Foto ging's los.

Romana Fertl bei der Vorstellung 
Es galt, die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami zu erschmecken.  Aus der Grundsubstanz Wasser plus zum Beispiel 0,005 Gramm pro Liter Chininsulfat. Schmeckt bitter. Lektion Nummer zwei: Geschmack im Sinne von Sensorik ist nur begrenzt erlernbar.
Thomas Irmler beim Einschenken 

Wir sind genetisch vorprogrammiert, ob wir zu den Bitterschmeckern gehören oder nicht. Ab welcher Konzentration Zitronensäure wir das Gesicht verziehen.

Lektion Nummer drei: Die Augen sind ein Hund. Schönes Etikett? Bekannter Winzer? Tolle Bewertung vom Guru? Gegessen, der Wein schmeckt. Ob er schmeckt oder nicht.

Die Teilnehmer mit Sichtschutz 
Mit schwarzen Augenbinden mussten wir also einen Wein probieren und uns auf unser »Mundgefühl« konzentrieren, den Wein beschreiben. Dann Augenbinde runter und - der Schock - wir haben einen Rosé im Glas! Schnell die Beschreibung nachjustieren, die hat ja nicht gepasst auf den Wein im Glas. Der nächste Schreck, der Wein wurde gefärbt. Also doch kein Rosé.
Die Runde der Teilnehmer 

Verwirrung und Chaos in den Köpfen und in den Mündern. Was war's also? Ein relativ renommierter Riesling. Und, ich muss das hier anbringen, ich schwöre, als Blinde hab ich zuerst auf Riesling getippt. Hab ich mich aber nicht sagen getraut. Blöd.

Und es gäbe noch viel zu berichten. Von der Verkostung ein und desselben Weines, einmal mit Schrauber, einmal mit Kork in der Flasche gereift. Von fünf Nanogramm (10 hoch -9!!!) Trichloranisol pro Liter Alkohollösung für den »Schwellentest«. Von einem Gramm Weinsäure oder 15 % Wasser pro Liter Weißwein, die den Unterschied schmecken lassen. Ganz schön viel Arbeit.

Zum Vergnügen nach der Arbeit gab es dann Beef Tatare und Fischsuppe aus der Petz'schen Küche. Und ein paar Weine. Zum Trinken.

Ganz schön sinnvoll, so ein Abend der Sinne.

www.opensense.at

Ruth


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