Zartgrüne Triebspitzen mit rosa Rändern am Rebstock

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Achtung – limitierte Auflage! Dienstag 2011-11-22

Die Entstehungsgeschichte dieses Weines ist nichts für Feministinnen oder Personen, denen Gleichberechtigung auch nur im Ansatz in irgendeiner Form ein Anliegen ist. Trotzdem soll hier von ihm berichtet werden. Denn für die Entstehungsgeschichte kann ja niemand was. Schon gar nicht der Winzer.

So trug es sich vor einigen Jahren zu, dass der Winzer, um den es hier geht, Heinz Weixelbaum aus dem idyllischen Örtchen Strass im Strassertale, von der sogenannten Nikolaibruderschaft einen Weingarten geschenkt bekam. Nicht einfach so. Nein, weil er männlich ist, die Strasser Ortsbürgerschaft besitzt, verheiratet ist und einen Sohn hat. Nur wer diese vier strengen Kriterien erfüllt, hat die Chance, so einen »Lebensgrund« zu bekommen. Stirbt ein solcher Winzer, fällt das Grundstück zurück an die Bruderschaft und wird neu vergeben. An einen Weinbauern, der männlich ist, die Strasser Ortsbürgerschaft besitzt, verheiratet ist und einen Sohn hat.

Eine Flasche Weixelbaum Anno Dazumal 

Und das alleine genügt nicht. Ist einmal in einer Winzerfamilie eine Frau am Ruder, dann ist es vorbei. Für immer. Dann fällt diese Familie aus dem Bruderschafts-Reigen raus. So viel zur Gleichberechtigung. Doch genug damit, jetzt geht es um den Wein.

Nun, des Winzers erster Gedanke nach Erhalt des Geschenkes (rund 2.600 m2): Roden. Doch dann, ein zweiter Blick. Und die Idee, die über 60 Jahre alten Veltliner-Rebstöcke doch lieber zu erhalten. Also, Rebstöcke wieder aufrichten, hegen und pflegen. Und einen großartigen Wein keltern. Wie früher, ohne Einsatz moderner Kellertechnik. Die Trauben werden direkt nach der Lese gepresst, entschleimt und dann kommt das Ganze ins große Holz, wo es cirka zehn Wochen gärt. Spontan, versteht sich. Ein halbes Jahr bleibt der Wein auf der Hefe, wird dann umgezogen (kommt also weg von der Hefe), wird leicht geschwefelt, kommt noch einmal ins Holz und reift dann ein Jahr im Stahltank, bevor er gefüllt wird. Gut Ding braucht Weile.

Jetzt ist er da, der erste Jahrgang ANNO DAZUMAL. Eine Wucht von Wein. Für mich, um es kurz zu machen, ein strammer Südländer mit coolem Charme. Südliche Macchia, Salzigkeit, straff und doch vielschichtig, bestens proportioniert, burgundisch. Was soll ich sagen, am besten selber kosten!

Für Bestellungen und auch so:

Das Weingut Weixelbaum

Ruth

That addresses several of my concerns actaully.

Jennah  11.12.2011 23:59

That addresses several of my concerns actaully.


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