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GELASSENE WEINE Montag 2010-03-15

Kann ein Wein „gelassen“ sein? Die Frage habe ich mir bereits beim ersten Glas der Moric-Riege gestellt. Ist das wohl ein passendes Attribut für Rebsaft? Will das der Winzer hören?  Egal, für mich verkörpern die Weine von Roland Velich, die er aus den Trauben seiner verschiedenen Weingärten im Mittelburgenland keltert, Gelassenheit. Und zwar im besten Sinn.

Roland Velich - Foto von Steve Haider Fotocredits: Steve Haider

Bei jedem Schluck habe ich das Gefühl, die Weine wurden einfach in Ruhe „gelassen“ und durften im Keller werden.  Da ist nichts drin, was stört, nicht dazu passt, stutzig macht. Jeder Wein ist eine Persönlichkeit mit Selbstbewusstsein, mit Stil, mit Finesse und – mit Eigenheiten.

Es geht los. Die Jahrgänge 2007 und 2008, Blaufränkisch pur. An dieser Stelle sei gesagt: Auch wenn hier nicht alle Weine beschrieben, nicht jeder Sinneseindruck erfasst wird, das Gesamterlebnis war großartig. Nicht weil dem Winzer geschmeichelt sondern der persönlichen Begeisterung Ausdruck verliehen werden soll.

„Der Grundgedanke zu Moric war schlicht und einfach Weine zu keltern, die ihre Herkunft eindeutig erkennen lassen.“ (Roland Velich, 2002). Und das kommt rüber, ist schmeckbar mit jedem Glas, macht Verkosten und Vergleichen so spannend. Jeder Wein hat was von „klassisch Blaufränkisch“, ist aber auch wieder völlig eigenständig. Allen gemein ist eine Art von Unverwechselbarkeit, die vom Boden kommt. Da machen ein paar Hundert Meter Luftlinie Entfernung oder auch nur eine spezielle Lage am Hang schon was aus.

In der nationalen Presse ist es eher still um Roland Velich und seine „Blaufränkisch-Art“. Warum das so ist, wir wissen es nicht. International werden die Moric-Weine allerdings viel beschrieben und hoch gelobt.

Im Wine & Spirits Buying Guide 2010 gehört Moric zu den 65 „best international wineries of the year“. Eric Asimov von The New York Timeswas blown away by two wines from Moric“ bei einem gemeinsamen Essen diesen Jänner in New York.

Amelia Pinsent vom britischen Country Life findet, dass der 2007 Blaufränkisch Lutzmannsburg Alte Reben zu den „100 wines to try before you die„ gehört und stellt ihn damit auf eine Stufe mit La Tache, Chevalier-Montrachet oder Chateau Latour.

David Schildknecht vergleicht in Robert Parker's Wine Advocate mit den ganz Großen: „Wines in a style you will not encounter anywhere else in Austria: Blaufränkisch vinified as if it were Grand Cru Burgundy.“ Und vergibt 95 Punkte für den 2006 Blaufränkisch Neckenmarkt Alte Reben. So viel gab's noch nie für einen österreichischen Rotwein.

Mit oder ohne Presse-Echo, die Moric-Weine haben mich erwischt, am richtigen Fuß.

www.moric.at

Ruth


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