Rote geerntete Trauben in grünen und blauen Plastikbehältern in Weingarten

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Kreative Auszeit Freitag 2012-07-06
Der Büroalltag lässt oft wenig Raum für  Ideenfindungen, »Wo sind wir und wo wollen wir hin?«-Überle- gungen und »Was können wir unseren Kunden Gutes tun?«-Brain- stormings. Gottlob gibt's dann die Havel, Trainerin und Coach, und Gottlob kommt dann ein »Wir müssen raus!« Ihre Erfahrung war uns Befehl.
Blick auf den See im Haus im See
Gottlob wurden wir in Kärnten und in der Steiermark nicht fündig - zu weit, zu teuer - und landeten im wunder- schönen Haus im See im ungarischen Fertörákos am Neusiedlersee von Barbara Eselböck und Alain Weiss- gerber. Stilvolles Hide away, chilliges Paradies, genussvolles Wegsein. Das haben sie wohl Blut, die Eselböcks.Balkon des Haus im See
Das Gen, das großartiges Ambiente schafft. Nicht zuletzt dieses Ambiente unterstützt durch das eine oder andere Glas Winifred Rosé von Schwester Stephanie und Schwager Edi, schön blutiges Côte de Boeuf und melodisches Schwalben- gezwitscher hat unsere Kreativität derart beflügelt, dass der zweite
Balkon mit Tischen des Haus im See
Auszeittag fast ausschließlich am Steg verbracht werden konnte. Übernachtet haben wir natürlich auch. Schöne Zimmer in weißem Holz, ein bisschen wie Schiff, ein bisschen wie Süden und ein bisschen wie Norden. Und als dann der Vollmond kam, da war es ... Aber das sollten Sie sich vielleicht selbst einmal ansehen, wie das dann ist.
Blick auf den See

www.hausimsee.at

syl
Bio hat seine Unschuld verloren Freitag 2012-07-06

Donnerstag am Badeschiff ging es heiß her.

Nicht nur aufgrund der erhöhten Temperatur, sondern auch die Diskussion im Rahmen der Slow Food-Veranstaltung "Wer isst, was wir retten wollen?" erhitze so einige Gemüter.

Diskussionsteilnehmer der Slow Food Veranstaltung

Bio hat seine Unschuld verloren in seinem Impulsvortrag, den Ursprung der Lebensmittel wieder in den Fokus zu rücken. Dabei stellte er die großen Labels in der Lebensmittelbranche an den Pranger und kritisierte die kulinarische Manipulation der Konsumenten. Diese geschickte Wahrheitsverdrehung geht auf das Konto der Marketingfraktion. Blenden und Lügen, dafür stehe das Marketing!

An diesem Punkt wurde nun auch mir etwas heißer, da ich diese Ansicht nicht teilen konnte. Zugegeben, was einige Stiftungswaren-Tests an den Tag bringen, wird mittels Marketingmaßnahmen gut unter den Tisch gekehrt bzw. entschärft. Jedoch gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille. Marketing als das Grundübel abzutun, ist doch ein wenig zu einfach. Auf eine sinnvolle Strategie und eine dementsprechenden Umsetzung ist selbst ein Kleinbauer angewiesen. Somit sollte Qualität nicht als eine Gegenform zum Marketing angesehen werden, sondern vielmehr als ein Werkzeug, um Ursprung, Tradition und Qualität als besondere Kriterien herauszustellen.

Auch Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA, ist es sicher zeitweise recht heiß geworden, denn das Publikum hinterfragte kritisch die Arbeitsweise und Wirksamkeit der AMA. Obwohl die eigentliche Frage der Veranstaltung ziemlich unangetastet und daher auch unbeantwortet blieb, war es trotzdem ein sehr spannender und 'erhitzender' Abend!

Mirjana

Fake Tomatoes Montag 2012-07-02

Kann man bitte unser Essen endlich in Ruhe lassen? Wer immer sich gewundert hat, warum die Tomaten in den Steigen auf den Märkten und in den Supermärkten alle gleich- mäßig rot sind - wo bitte gibt es so etwas auf Tomatenstauden? - kriegt jetzt die Antwort. Eh klar, alles fake!

Man züchtet die Farbe in die Frucht.

Drei rote Tomaten

Wer bitte braucht das?  Wie im Standard vom letzten Samstag nachzulesen ist, versuchen Züchter seit Jahrzehnten, Tomaten ein gleichmäßiges Rot zu verleihen. Was bei der ganzen sinnlosen und manipulierenden Panscherei  verloren geht, ist der Geschmack. Das künstliche Rot zerstört ein für ihn zuständiges Gen, zeigten nun Biochemiker der University of California auf.

Ist das Gen intakt, werden mehr Chloroplasten gebildet, die neben dem Geschmack auch das Grün unreifer Tomaten herausbilden, aber die vollständige Rotfärbung verhindern. Jetzt sucht man nach einer neuen Methode, Tomaten genetisch so zu verändern, dass Geschmack und Rot passen. Himmel, aber auch!

Quelle: Der Standard, 30. Juni 2012
syl
Eine Stilkunde. Wahrlicher Genuss. Sonntag 2012-07-01
Ein wenig bange ist mir gerade zumute, der Schreibfluss mag nicht so recht einsetzen. Hab ich doch gerade nach erquicklichen Lesestunden unter dem Apfelbaum ein Sonderheft der Wochenzeitung »Die Zeit« zu Ende gelesen, in dem sich alles um die schriftliche Sprache dreht. »Wie Sie besser schreiben. Eine Deutsch-Stilkunde in 20 Lektionen« von Wolf Schneider. Viele Jahre Journalist in vielen Funktionen für viele Medien, später verantwortlich für den Aufbau der Henri-Nannen-Schule, die er bis 1995 leitete. Auch heute noch bildet er Journalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus, ist Sprachlehrer in der Wirtschaft, in Medien, für Behörden.
Cover des Sonderhefts "Wie Sie besser schreiben" der Zeit 

2011 wurde er für sein publizistisches Lebenswerk mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet. Kein Wunder, dass ich Respekt habe. Und diese Zeilen zögerlicher als sonst schreibe.

20 Lektionen wie »Im Anfang war das Tun« (ein Plädoyer für das Verb), »Warum wir am Passiv« leiden oder »Mit Satzzeichen Musik machen«, die ich nicht nur gelesen, sondern vor allem auch genossen habe. Dazwischen gestreut hat Schneider kurze Abrisse zu  »Sprachmeistern« wie Goethe und Schiller, Heinrich von Kleist, Heinrich Heine, Friedrich Nietzsche, Franz Kafka und Thomas Mann. Gespickt mit Beispielen aus deren Schaffen. Pures Lesevergnügen. Und wie ich finde Pflichtlektüre für alle, die mit dem Schreiben irgendwie ihr Geld verdienen.

Ruth

Zeugnis-Verteilung Freitag 2012-06-29
Rechtzeitig zum Schulschluss rückt auch das Falstaff-Magazin mit seinen Noten raus. Mit dem Ranking der 100 besten Weingüter Österreichs. Die Bewertung der letzten zehn Jahre, der aktuelle Falstaff-Weinguide und die internationale Bedeutung der Weine/Winzer waren die Kriterien.
Die Top 6 der Falstaff Top 100 aufgelistet

Wir freuen uns darüber, dass viele unserer Kunden und Freunde unter diesen Top 100 zu finden sind. Keine Überraschungen, logische Platzierungen. Es sind dies im Besonderen Fritz Wieninger auf Platz 11, Rudi Pichler auf Platz 14, Johannes Hirsch auf Platz 27, Angerhof-Tschida auf Platz 29, Markus Huber auf Platz 54, die Velich-Brüder (Heinz 21 und mit Panta Rhei Newcomer, Roland/Moric 59), Walter Buchegger 62 und und und. Wir gratulieren von Herzen und sind stolz!

Weiters finden sich je ein Wein von Rudi Pichler, Fritz Wieninger und Markus Huber unter den Top 10 Weißweinen und vor allen Dingen rangieren unter den Newcomern lauter liebe Freunde. Auf die wollen wir heute trinken! Die gesamte Liste als Pdf im Anhang.

Ein paar Dinge sind dem Falstaff-Team aber offenbar durcheinander gekommen. Fritz Wieninger liegt in der Printausgabe auf Platz 10 und nicht wie in den Online-Berichten auf Platz 11. Dafür rangiert Claus Preisinger mit dem Blaufränkisch Bühl 2009 gleich zweimal unter den Top 10 Rotweinen. Und eine interessante Diskussion zum Thema Bewertungen, Rankings gibt es hier auf Faceboook.

www.falstaff.at
syl
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ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!