Ein Marienkäfer auf strohfarbenen Gräsern

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Herbert Zillingers sehnsüchtiger Blick in den Frühling Mittwoch 2013-01-23

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, heißt es doch so schön. Der aber scheint grad unendlich fern. Auch vom Frühling will man nicht so recht glauben, dass er irgendwann kommt. Winzer Herbert Zillinger kann's aber kaum mehr erwarten und baut vor. Mit dem frisch gefüllten »Spring Break«, einem Wein, der ein erstes Frühlingslüfterl wehen lässt. Einem Wein, der ein ordentlicher Rosé ist. Der kein Saftabzug ist oder eingefärbt. Gemacht aus Weinviertler Zweigelttrauben, die sanft gepresst wurden.

Der bis jetzt auf der Hefe gelegen ist. Der Spring Break ist trocken mit einer - zum Etikett passenden und animierenden – Fruchtsüße. Saftig, traubig und fein mineralisch ist er! Juchu! Her mit dem Frühling!

Flasche des Spring Break von Herbert Zillinger
Die deutsche »Weinwelt« vom Meiningerverlag hat übrigens ein Auge auf den Weinviertler geworfen. Wie schreibt sie? »Herbert Zillinger will 'möglichst viel Weinviertel auf die Flasche bringen' und hat sich ganz der Qualität verschrieben. Dafür setzt er sein ganzes Können ein. Mit Erfolg; seine Weine sind glasklar und doch so eigenständig, dass sie zu Diskussionen am Tisch anregen. Weine mit Persönlichkeit eben«.
www.zillingerwein.at
syl
Die Weinbranche auf der Donauplatte Donnerstag 2013-01-17
Gestern war es wieder einmal soweit. Willi Klinger uns sein Team luden zum ÖWM-Marketingtag. Die Crème de la Crème der österreichischen Weinbranche pilgerte ins Vienna International Center auf die wunderhübsche, windumbrauste Donauplatte. Und sie pilgerte eifrig, der Saal war, wie man so schön sagt, brechend voll. Quasi.
Blick auf die Bühne des ÖWM Marketingtags 

Was ich vor allem mitgenommen habe:

Das Jahr 2012 war ein gutes Jahr. Der Flaschenweinverkauf stieg, die Flaschenpreise detto, österreichischer Wein dominiert den österreichischen Weinkonsum, die Exporte konnten erneut gesteigert werden und der Fine-Wine-Konsum steigt weltweit. Was einem kleinen und feinen Weinland wie unserem zugute kommt.

Trotzdem ist nicht alles Wonne und Waschtrog. Des Chefs Ausblick:

» Es wird eng. Budgets werden an allen Ecken und Enden gekürzt.
» Es wird spannend. Von politischer Seite stehen wichtige Entscheidungen an.
» Es wird bürokratisch. Prüfungen und Kontrollen nehmen stetig zu.
» Es wird eng. Die Anzahl der Weingüter und damit die Konkurrenz steigt.

Inhaltlich wichtige Themen sind die Lagendefinition und -klassifikation, der kontinuierliche Fokus auf Qualitätswein (nicht nur aber auch) im Export, die optimale Nutzung von Social Media (»Widerstand ist zwecklos!«, O-Ton Susanne Staggl) und das Schwerpunktthema 2013 »Genuss und Reisen«. Mit einer eigenen Online-Plattform, die Ende August soweit sein soll.

Was ich noch mitgenommen habe: Der ÖWM-Marketingtag ist eine wirklich gute Gelegenheit, viele Menschen aus der Branche auf einen Haufen zu treffen. Sehr nett!

Ruth

Lichtung am Maurer Berg - die Schießstätte Dienstag 2013-01-15
Die Schießstätte am Maurer Berg ist eigentlich immer das wahre Ziel, mag der Spaziergang ein Spazier- gang oder eine ausgedehnte Wanderung sein. Sie liegt auf einer Lichtung mitten im Wald und wird seit 2000 von Baszlers geführt. Die nicht irgendwer sind. Ist ja auch nicht irgendein Schutzhaus.
Blick von aussen auf die winterliche Schiessstätte

Der fürs Kulinarische Zuständige ist nämlich Philipp Baszler. Er absolvierte seine Lehre im Palais Schwarzenberg. Dann ging's weiter ins Sacher, Imperial und zu Do & Co ins Haas Haus, wo er leitende Positionen innehatte. Er kennt sich also aus. Und das schmeckt man. Kein Convenience, wie meist üblich in solchen Häusern, wo der Gästeansturm dermaßen vom Wetter abhängig ist. Regnet's, ist die Bude leer, reißt's auf, ist sie mit einem Schlag überrannt. Planen ist da schwierig. Also bitte auch nicht ungeduldig sein, wenn an solchen Tagen das wenige Personal ins Schleudern kommt. Woher mehr Leute nehmen, wenn's andere Personal wetterbedingt frei gekriegt hat.

Zurück zur Küche. Ein Ziel ist der wunderbare Apfelstrudel, viel Apfel und der säuerlich, mit wenig Teig und nicht zu süß. Ein anderes Ziel ist der Schweinsbraten ohne Schweinsbraten. Also Knödel mit Saft und Sauerkraut. Wobei das Fleisch super ist, nämlich von Wiens bestem Fleischermeister Josef Hödl. Es ist - zumeist am Nachmittag - einfach eine Frage des Gustos. Der Gourmetkritiker, den man dort immer wieder antrifft, weil er auf der anderen Seite des Maurer Bergs daheim ist, meint übrigens, dass die Blunz'n phantastisch sei.

Auch sonst sind neben Hödl auf der Website der Schießstätte alle Quellen angeführt. Man weiß, woher's Geflügel und Gemüse kommt, der Kaffee kommt von Alt Wien und das Biobier von Ottakringer. Die Kräuter holt man selber aus dem Wald. Aja, und auch das Schutzhaus selber ist sehr stimmig. Viel altes Holz, unverfälscht und ohne Tand. Geht immer.

www.schiessstaette.net
syl
Judith Beck fährt auf die MillésimeBIO nach Montpellier - 28. bis 30 Jänner 2013 Mittwoch 2013-01-09

Seit 1993 findet im Süden Frankreichs, in Montpellier, eine internationale Messe für biologische Weine statt. Seit einigen Jahren fahren auch mehr und mehr großartige österreichische Winzer hin, die Messe findet insgesamt mehr Beachtung. Klar, das Thema an sich ist wichtig geworden.

Porträt von Judith Beck

Heuer zum ersten Mal ist auch die Golserin Judith Beck dabei. Weil sie sich als überzeugte Biodynamikerin auf dieser spezifischen Messe am besten wiederfindet. Und weil die Organisatoren dieser dynamischen Weinmesse das gleiche Ziel haben: biologischen und biodynamischen Weine eine hochqualitative Plattform ohne Birkenstockquarakter zu bieten.

Die MillésimeBIO findet heuer von 28. bis 30. Jänner 2013 (Montag bis Mittwoch) statt, und diese Beck'schen Weine werden dort ausgeschenkt:

* der Blaufränkisch Altenberg 2009, der im aktuellen Falstaff-Rotweinguide mit 96 Punkten topbewertet ist. »Absolute Weltklasse« heißt es dort.
* der St. Laurent Schafleiten 2010, uneingeschränkt sortentypisch und unverkennbar
* ausschließlich Weine, die ihre Herkunft zeigen und typisch für die Region um Gols sind

Wir wünschen gute Reise und viel Erfolg! Wer fährt noch?

www.weingut-beck.at
www.millesime-bio.com
syl

Decanter-Rückblick - die 50 meistgelesenen Weingeschichten 2012 Dienstag 2013-01-08
Ein dankbarer Bassenaeintrag. Einfach darauf verweisen, was andere sagen. Das britische Weinfach- magazin Decanter publiziert auf seiner Website die 50 meistgelesenen Geschichten 2012. Über Champagne-Desaster, was in China los war, Weinmenschen und Weinregionen. Gutes und weniger Gutes. Einfach klicken.
Screenshot der Decanter Website

www.decanter.com
syl
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!


Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!