Ein verblühter Löwenzahn

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Decanter-Rückblick - die 50 meistgelesenen Weingeschichten 2012 Dienstag 2013-01-08
Ein dankbarer Bassenaeintrag. Einfach darauf verweisen, was andere sagen. Das britische Weinfach- magazin Decanter publiziert auf seiner Website die 50 meistgelesenen Geschichten 2012. Über Champagne-Desaster, was in China los war, Weinmenschen und Weinregionen. Gutes und weniger Gutes. Einfach klicken.
Screenshot der Decanter Website

www.decanter.com
syl
Irgendwie ist immer alles anders - mollig lebt sich's doch länger! Samstag 2013-01-05
Mit einem zarten Speckschwarterl um Hüfte und Bauch lässt es sich offenbar doch ganz gut leben. Menschen mit leichtem Hang zur Fettleibigkeit leben nämlich länger als Normalgewichtige. Das geht aus einer Analyse von 97 Studien, weltweit an beinahe drei Millionen Probanden durchgeführt, hervor.
Molliges Baby mit Weintrauben in der Hand

Die Zahl spricht für sich. Die Ergebnisse der Studie, abgewickelt in Nord- und Südamerika, in Europa und Asien, wurden kürzlich im US-Fachblatt »Journal of the Medical American Association« (JAMA) veröffentlicht. Demnach ist das Sterblichkeitsrisiko bei übergewichtigen Menschen um sechs Prozent niedriger als bei normalgewichtigen Menschen, bei leicht Fettleibigen ist es fünf Prozent niedriger. Bei Fettleibigen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 35 dagegen steigt das Risiko allerdings gewaltig an. Nämlich um 29 Prozent. Also kein Freibrief für das große Fressen!

Die Wissenschaftler erklären die Ergebnisse unter anderem damit, dass Menschen mit Übergewicht und leichter Fettleibigkeit häufiger ärztlich untersucht und behandelt würden als Normalgewichtige. Außerdem verweisen die Forscher auf größere Energiereserven bei dicken Menschen, die ihnen bei bestimmten Krankheiten zugutekämen.

Und was noch drin steht: besser mit Baucherl und sportlich als dürr und Couchpotato. Aber bitte bei all dem nie auf die Optik zu vergessen. So ein zart angedeutetes Waschbrett hat schon was. Denn das Auge isst mit ...

Quelle: www.orf.at
syl

sterben

syl  05.01.2013 15:54

es kommt einzig auf das wie und wann an, denke ich.

erhöhtes Risiko der Sterblichkeit

AnKo  05.01.2013 15:13

Sterblich sind wir doch alle bekanntlich, oder? Daher kann hier von Risiko doch gar keine Rede sein. Ein Risiko ist doch nur die Möglichkeit des Eintretens eines Ereignisses mit negativer Auswirkung. Aber soweit noch nicht widerlegt: sterben werden wir mit Sicherheit alle. Somit sollte doch die "verfrühte Sterblichkeit" thematisiert werden und noch einmal: oder?

Tipples as Twinkling as the Tinsel Freitag 2013-01-04

Ein derart klingender Titel will einfach übernommen werden: Tipples as Twinkling as the Tinsel. Übersetzt (frei nach der Autorin) etwa »Lieblingsdrinks, die funkeln wie Lametta«. So gesehen im Wall Street Journal Anfang Dezember 2012.

Man möge mir meine vorweihnachtliche Amnesie mit nachsichtiger Amnestie im neuen Jahr verzeihen und die Freude ob Erwin Tinhofs St. Laurent als Tipp für das weihnachtliche Mahl in diesem doch recht honorigen Blatt mit mir teilen. Auch wenn dieses für 2012 längst schon Geschichte ist.

Flaschenfoto des Tinhof Sankt Laurent 2010

William Lyons, der Verfasser des entsprechenden Artikels befindet: »This light, fruity wine can work well as both an aperitif and as an accompaniment to the feast of the day itself – turkey. Made from the St. Laurent grape, it has a smell reminiscent of cherry or cranberry, with a gentle, uplifting acidity.« Schmeckt auch 2013 wunderbar!

www.tinhof.at

Ruth

Der dänische Genuss Mittwoch 2013-01-02
Gänzlich anders als die der Kollegin sahen diese nachweihnachtlichen Tage aus. Jedoch stand auch hier ein Freundinnen-Besuch an. Zumindest einmal im Jahr geht es zu ihr nach Kopenhagen. Wegen ihr und nicht so sehr wegen der nordischen Küche. Die sich ja ohnedies nicht vermeiden lässt. Blick auf Strand und Meer in Norwegen

Smørrebrød mit allen verwegenen Heringsarten etwa geht immer. Aber das ist nicht das, was zur Zeit unter »nordisch« verstanden wird. Auf jeden Fall kann man abseits dieser in Skandinavien grundsätzlich immer gut essen. Heftig und weniger heftig, viel Fleisch oder mehr Fisch. Aber wie gesagt, war das nicht der Grund der Reise.

Es ging wie bei der havel um die Freundin und ums Auslüften. Also doch ein bisschen ähnlich. Raus aus der Stadt, ab ins Auto und in den Norden. Ewige Strände, keine Menschenseele, keine Cafés oder sonstigen Buden, einfach lange helle Strände. Seeluft, Meeresschaum (aus Proteinen und Salz gebildete aufgetürmte Schaumhaufen, die in nichts zerfallen, wenn man auf sie steigt), Wind und Sonne. Ja, auch Sonne. Die gibt es dort, fallweise auch täglich. Man muss nur schauen, dass man sie erwischt. Darum ging's bei den stundenlangen Wanderungen bei Sonne hin und im Finsteren zurück. Was einen besonderen Reiz hat im Übrigen. Und dann wieder im Auto an der Küste entlang retour, durch kleine Ortschaften mit ihren schilfgedeckten bunten Kleinhäusern.

Klarerweise ging's dann doch nicht ganz ohne einen kulinarischen Abstecher. Diesmal ins »Pluto«, ein relativ neues Restaurant im Kopenhagener Stadtteil Østerbro. Dem Eigentümer gehören schon das »Retour« und das »Retour Steak«. Das im Sommer eröffnete Pluto ist wie die meisten Lokale im Norden entspannt, und wie in vielen inzwischen üblich finden sich auf der Weinkarte viele biodynamische Weine mit einer eigenen Sektion »Orange«.

Zum Essen gab's sehr feine, zart marinierte Sardinen. Ohne irgendwas und ohne Deko. From outer space somehow. Dann kam etwas, woran die Erinnerung fehlt und dann mein sehr guter Kabeljau mit Lauch. Aber das Hauptgericht der Freundin, das war eine Wucht. Geschmorte Kalbshaxe mit Foie gras, Hendlkropf und Sellerie. Wahnsinn! Und diese Sauce! Ein Gedicht. Ewig am Gaumen und in der Erinnerung. Ein Grund, vielleicht doch eher bald wieder hinzufahren. Und vielleicht doch weniger wegen des Auslüftens ...

www.restaurantpluto.dk
syl
Der Tiroler Genuss Montag 2012-12-31

Ein paar Tage Tapetenwechsel zu Jahresende würden mir guttun. Eine liebe Freundin, die ich schon ewig nicht gesehen habe, besuchen, noch viel mehr. Ab nach Tirol. Und wie es guttut. Versteht sich besagte Freundin doch exzellent auf den aktiven, sportlichen und nicht zuletzt ayurvedischen Koch-Genuss.

Tiroler Winterlandschaft mit Bäumen und Berg im Hintergrund 

Schneeschuhwanderung, Langlauf-ausflug, Schitour, Yoga, Sauna. In Kombination mit vorzüglichen vegetarischen Mahlzeiten mit ayurvedischem Einschlag und mit ausreichend Schlaf im Moment gerade das absolut Richtige für mich. Und das Wetter spielt mit, der dritte Tag mit Sonne in Folge.

Tiroler Winterlandschaft mit Blick in einen Wald

Wie herrlich, dass deutscher Riesling und Champagner bestens zu all dem passen. Versteht sich besagte Freundin doch auch auf derlei Genuss. So kann das Jahr zu Ende gehen!

Ruth

Jahreswechsel

Gerhard Hochmaier  31.12.2012 16:33

Liebe Ruth!
Herzlichen Glückwunsch und das Beste für das neue Jahr
Gerhard+Elisabeth
Zur Labung steht heute bei uns einiges aus Wachau und Kamptal bereit...

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HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!


Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!