Weihnachtspunsch mit Zimtstangen und Orangenscheiben

Bassena - unser Blog

Mehr zu uns und unserem Angebot unter den anderen Menüpunkten

Zitrustage in Schönbrunn Sonntag 2013-06-02
Manche Postings brauchen einfach etwas länger. Speziell dieses hier, das sich auf die Schönbrunner Zitrustage, die von 17. bis 21. Mai stattgefunden haben, bezieht. Vielleicht, weil sich die Tochter im Vorfeld gar so geziert hat? Knappe 14 Jahre und Zitrusfrüchte! Das wollte aus ihrer Sicht  nicht und Katharina Seiser während ihres Vortrages, umgeben von Orangen

nicht zusammenpassen. Noch weniger konveniert hat der ausgedehnte Fußmarsch quer durch die Schönbrunner Schlossanlagen. Kurz, die Stimmung war im Keller. Aber schon nach ein paar Minuten in der Orangerie zwischen und unter wundersamen Zitrusbäumen hat sich das Blatt gewendet. Dank Katharina Seiser, die  nämlich nicht nur gut übers Essen schreiben, sondern auch gut darüber reden kann. Und dank dieser schönen Bäume mit den gelben, orangen, gestreiften, grünen, verwuzelten, glatten, verzweigten, runden, ovalen und was auch immer Zitrusfrüchten und den grünen, gestreiften, kleinen, großen, verzweigten und was auch immer Blättern. Einfach: schön!

Die Schönbrunner Zitrustage werden offenbar bereits seit 2001 jährlich durchgeführt. Aber erst heuer sind sie mit Katharina bei uns am Radar aufgetaucht. Und mit ihnen viele großartige Zitrus-Sorten, die wir maximal vom Hörensagen kannten, weil sie hierzulande nicht erhältlich sind. Wir haben erfahren, dass Grapefruits keine Pampelmusen sind, die Pampelmusen mit den Zedratzitornen, Mandarinen und Ichang-Papedas aber die Ur-Mütter und -Väter aller Zirtusfrüchte.

Wir haben gelernt, dass Kreuzungen ein- und derselben Elternfrüchte unterschiedliche Sorten hervorbringen können, je nach Dominanz der einen oder anderen Frucht. So stammen die Orange und die Pomeranze (Bitterorange) von der Pampelmuse und der Mandarine ab. Andere auch noch, aber die habe ich vergessen. Und dass die Mandarine, die wir im Supermarkt kaufen, meist gar keine Mandarine sondern eine Satsuma oder Clementine ist. Was wir allerdings wussten. Und dass beide Orangen-Mandarinen-Hybriden sind. Was wir wieder nicht wussten.

Nicht wussten wir das meiste. Unter anderem, dass die Orangerien der Schlösser dieser Welt tatsächlich der Zucht von Orangen- und anderen Zitrusbäumen dienten, weil den Adeligen fad war. Und sie zum Zeitvertreib und ausschließlich wegen der Schönheit dieser Bäume und ihrer Früchte diese kultivierten. Besser Orangerien als »Kopf ab«, was sie ja leider auch kultivierten, bis sie dann irgendwann selber an der Reihe waren.

Was wir wieder wussten: Dass Katharina nichts von reiner Theorie hält, weshalb es viele der erwähnten und leider bei uns nicht erhältlichen Zitrusfrüchte zu verkosten gab. Wiederum dank Heimo Karner, Orangeriegärtner, der viele Raritäten im Kronprinzengarten in Schönbrunn züchtet und die Bäume jährlich in die Orangerie karren lässt. So konnten wir auch die wundersame »Buddas Hand« (zu sehen im Posting bei Katharina auf esskultur.at) genießen. Genießen im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist so unglaublich aromenreich, dass ein winzigkleines Stückchen Schale und Albedo (das weiße Mesokarp - noch ein Fremdwort, also das weiße schaumige Gewebe - zwischen Schale und Fruchtfleisch) ausreicht. Die war der Favorit der Tochter, meiner war eine andere Frucht. Ich glaube die, der auch Heinz Reitbauer so ergeben ist. Katharina, was war das noch einmal?

Auf jeden Fall wird's nächstes Jahr keine Töchter-Diskussionen mehr geben, die Zitrustage 2014 sind fix gebucht. Also danke schön, Katharina!

Aja, wer's bis dahin nicht erwarten kann, kann vieles im neuen Kochbuch nachlesen: »Citrus«. Luzia Ellert, Gabriele Halper, Katharina Seiser. Collection Rolf Heyne. ISBN 978-3-89910-534-6

www.esskultur.at
syl

die lieblingsfrucht

syl  02.06.2013 11:15

katharina meint: "limonade! so heißt die zitrusfrucht, die du meinst, eine kreuzung aus meyer lemon und grapefruit. eine ganz wunderbare kreuzung sogar."

Das beste Öl vom Kern - Kopfensteiner Sonntag 2013-06-02
Walter Buchegger mag es, Clemens Maria Mally mag es und ich mag es. Gestern aus tiefster Überzeugung auf Facebook gepostet, tut sich ein bisher heimlicher Fankreis auf. Und das vollkommen zu recht. Diese Kernöl ist das beste, das je an meinen Salat durfte. Und das von einem Rotweinwinzer! Lieber Thomas, Überraschung gelungen!
 Kürbiskernöl-Flasche von Kopfensteiner neben einer Schüssel mit grünem Salat

Thomas Kopfensteiner ist nämlich einer der allerbesten Blaufränkisch-Winzer am Eisenberg im Südburgenland. Sein Saybritz lässt mich regelrecht in die Knie gehen. Und nun auch dieses Kürbiskernöl.

Unglaublich dick rinnt es aus der Flasche. Asterix und Obelix haben bei der Entdeckung des Steinöls nur geglaubt, dass sie Steinöl gefunden haben. In Wirklichkeit war es Kopfensteiners Kernöl. Es ist so schwarz und intensiv, dass es hier leicht zu einer Verwechslung kommen kann, den beiden Galliern sei es nachgesehen.

Kräftige Nuss- und Röst-Aromen strömen einem beim Öffnen der Flasche entgegen, man will es sofort verkosten und dann zum Würzen verwenden und vor allen Dingen für einen frischen Blattsalat. Nur der und ein Stück Roggenbrot. Perfekt und himmlisch! Lieber Thomas, wir bitten um eine Lieferung! Schöne neue Website, nebenbei bemerkt!

www.kopfensteiner.at
syl
Das klingt ja schon einmal gut! Dienstag 2013-05-28

Spekulation mit Nahrungsmitteln gehört aus meiner Sicht zu den wirklich entbehrlichsten Finanzgebaren auf diesem Globus. Zumindest mit meinem Wissensstand und der bescheidenen Annahme, dass dadurch Preise in die Höhe getrieben werden und Menschen sich ihr Essen dadurch nicht mehr leisten können. Wenn dem so ist, dann lese ich heute good news im Standard:

Sechs Holzlöffel mit Reis, Linsen und anderen Getreidesorten
900 deutsch Volks- und Raiffeisenbanken steigen aus Agrarspekulationen aus.

2013 sollen dort alle Programme, deren Ziel die Spekulation mit Agrarrohstoffen ist, auslaufen. Laut der deutschen Agrarministerin Ilse Aigner, die das Vorgehen naturgemäß begrüßt, haben auch die Commerzbank, die Dekabank und die Landesbank Baden-Württemberg ihren Deals mit Agrarrohstoffen Lebewohl gesagt.

Klingt in meinen Ohren alles ziemlich gut. Hoffentlich ist es auch gut.

Quelle: Der Standard, 28. Mai 2013, Seite 17 und online

Ruth

Momente an der Côte d'Azur im Regen Donnerstag 2013-05-23
Eine eindrückliche Erfahrung von meiner ersten (!) Reise an die Côte d'Azur: So stark regnet's nicht einmal in Salzburg. Also verbrachten mein sehr unterhaltsamer Reisebegleiter (Sohn Theo, 12 Jahre) und ich einen halben Tag im Hotelzimmer und warteten (vergeblich) darauf, dass es 1. zum Schütten aufhört und 2. die Schuhe trocknen. Obwohl weder 1. noch 2. nach angemessener Zeit eintrat, trieb uns der Hunger irgendwann trotzdem wieder auf die Straße. In ein Restaurant, das zwar nicht französisch war aber dafür die doch recht unterschiedlichen Ansprüche der beiden Reisenden an kulinarische Einrichtungen bestens erfüllte.Das Attimi von aussen 

Anforderungen Sohn: Auswahl zwischen Pasta (ohne nix oder Bolegnese), Pizza (Margherita), Schnitzel (Wiener) und Süßspeisen (egal welche). Im Idealfall bio. Anforderungen Mutter: hohe Qualität der Produkte (im Idealfall bio), der Speisen am Teller, der Weinkarte, des Services. Was nicht mit Hauben- oder Sterneküche gleichzusetzen ist, das kann in jeder »Preisklasse« Spaß machen.

Das »Attimi« erfüllte sie alle. Und so aß der Sohn Pizza Margherita aus Bio-Mehl mit Bio-Buffala und Bio-Tomaten, die Mutter etwas Ähnliches, in Richtung Fladen Gehendes.

Elektronischer Melder um den Service zu rufen

Das Gemüse oben drauf war knackig und gut gewürzt, der Wein absolut okay, das Dessert délicieux. Und unsere Kellnerin extrem freundlich, zuvorkommend, humorvoll und schnell. Das automatische »Rufsystem« (siehe unteres Foto) mit der Auswahl »bestellen«, »stornieren« und »zahlen« hat den Sohn natürlich besonders beeindruckt.

Alles in allem ein geglückter Fund im Regen. Und die Schuhe hatten an den Füßen genügend Zeit, in Ruhe zu trocknen. Am nächsten Tag schien Gott sei Dank wieder die Sonne und Nizza war richtig schön!

www.attimi.fr

Ruth

Pleased to meet you - Zillingers Weintalried und Traminer 2012 frisch gefüllt! Donnerstag 2013-05-16

PLEASED TO MEET YOU. HOPE YOU GUESS MY NAME ... Please allow me to introduce myself: I'm a wine of wealth and taste. I've been around for a long, long year, stole many a mans soul and faith. (nach dem Original der Rolling Stones)

Falls sein Spiel Sie verwirrt: gestatten, Grüner Veltliner Weintalried 2012. Von uraltem Geschlecht. Gerade noch auf der Vollhefe und von dort direkt in der Flasche. Doch seien Sie auf der Hut, erst umgarnt er bloß, dann betört er mit seiner Würze, seinem schwarzen Pfeffer und seiner exotischen Frucht.

Herbert Zillinger mit zwei Weinflaschen

Und dann lässt sein engmaschiges mineralisches Netz Sie nie mehr wieder los!

Und gestatten, hier auch sein Geselle: Traminer In Haiden 2012. Denn selten trifft man ihn alleine. Und auch er frisch in der Flasche, wie eine wilde Rose verströmt er seine Aromen, verwirrt Ihre Sinne und schon wollen Sie ihn haben. Dieses elegante Finish ist anhaltend!

And now come on and listen to: Sympathy for the devil. Oh, who who ...

Grüner Veltliner Weintalried 2012, Lagenselektion. Ab Hof € 14,50.
Traminer In Haiden 2012, Lagenselektion. Ab Hof € 10.

www.zillingerwein.at
syl
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.