Trauben am Rebstock mit beginnender Blaufärbung

Bassena - unser Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Feuer! Mittwoch 2012-06-27
Es gibt sympathische Kochbücher, die man sofort in die Hand nimmt, in ihnen blättert und gleich einmal im Vorratskammerl nachschaut, ob sich ein Rezept ausgeht. Es gibt weniger sympathische Kochbücher, die man halt hat, einmal durch- blättert und ins Regal stellt. »Nenis Feuerküche« fällt definitiv in die erste Kategorie.
Cover des Kochbuchs Nenis Feuerküche neben Gemüse

Das liegt vor allen Dingen an den Frauen, die es geschrieben haben. Zum einen an der strahlenden Haya Molcho, umtriebige Israelin in Wien mit inzwischen drei Restaurants und diesem ihrem zweiten Kochbuch, für das sie die Rezepte und Geschichten geliefert hat. Zum anderen an der mindestens genauso strahlenden Michaela Ernst, Wiener Journalistin und Autorin, die die Rezepte und Geschichten in Worte gefasst hat.

Hier geht's ums Grillen, Essen aus der »Feuerküche«. Feuerküche aus den Mittelmeerländern mit großem Schwerpunkt auf der aus Israel. Und da hier eine gewisse Affinität unterlegt mit Melancholie und zartem Heimweh gegeben ist, ist der Zug hin zu diesen Aromen und Gerichten und zum Feuer groß. Melanzani in all ihren Aggretatzuständen, Kichererbsen, Tomaten, insgesamt alles, was bunt und essbar ist, und natürlich auch  »Bissfestes«, wie die große Tochter liebevoll zu Fleisch sagt, kommen auf den Grill. Was man dort damit macht, wie man würzt und wendet, das sagen einem Haya und Michaela. Bebildert ist das Ganze - schön! - von Peter M. Mayr, die warme ansprechende Grafik kommt von Doris Pesendorfer.

Und falls es beim Grillen doch einmal regnen sollte: We set fire to the rain!

Feuerküche. 100 neue Rezepte für die kleine und große Flamme. Haya Molcho & Michaela Ernst. Almathea Signum Verlag. ISBN: 978-3-85002-791-5.  Preis: 29.95 EUR
syl

Sehr schf6ne Seite, auf die ich zufe4llig gestossen bin bei der Suche nach ETT-Terminen ffcr 2011. Ich habe mich etsrmal duch Eure Galerie usw. geklickert, macht einfach Lust auf Truck Trial! Weiter so!

Michel  22.07.2012 02:50

Sehr schf6ne Seite, auf die ich zufe4llig gestossen bin bei der Suche nach ETT-Terminen ffcr 2011. Ich habe mich etsrmal duch Eure Galerie usw. geklickert, macht einfach Lust auf Truck Trial! Weiter so!

Gaumenvibrato - Jacob Duijns Pinots Dienstag 2012-06-26
Schuld ist ja der Schnapsbrenner, auf dessen großem Fest wir einander wieder über den Weg gelaufen sind. Jacob Duijn, holländischer Winzer im deutsch-badischen Bühl, seine Pinots und ich. Kennengelernt haben wir einander 2008 am Weltweinfestival in Wien, auf dem er mit dem fabel- haften Jim Clendenen/Au Bon Climat über internationale Pinots parlierte.
Korken von Dujin Weinen

Seitdem hält unsere Freundschaft, und seine Weine halten, was er verspricht. Der ehemalige Sommelier (u.a. bei Witzigmann im legendären Aubergine) hat sich 1994 aufs Weinmachen verlegt, seit 2004 arbeitet er biodynamisch. Mit dem Jahrgang 2011 füllt er nur noch drei Weine, denn konsequenterweise hat er alle gepachteten Weingärten zurückgegeben und verarbeitet nur noch eigene Trauben. Dem Pinot Noir gilt dabei seine große Liebe. Der Rest der Weine ist Geschichte.

»Jannin« heißt einer der beiden Pinots, benannt nach der Tochter und vom roten Granit. »SD« steht für »Selektion Duijn«, das ist der andere, das Flaggschiff vom gelben Granit und von durchschnittlich 42 Jahre alten Rebstöcken. Der dritte Wein wird heuer der erste Rosé sein, den Jacob füllt. Den kennen wir noch nicht, freuen uns aber auf die erste Lieferung.

Letzte Woche hatten wir den Winzer bei uns zu Gast, und gemeinsam in einer feinen kleinen Runde haben wir erst seine Weine verkostet, dann seine Weine getrunken und schlussendlich seine Weine gefeiert. Großartig, wenn gute Freunde zu tollen Kunden werden. Herzlich willkommen!

www.weingut-duijn.com
syl
Wenn der Feinkoch fein kocht, kocht der Feinkoch fein. Montag 2012-06-25
Es begab sich kürzlich zur Mittagszeit. havel & petz verspürten Hunger und machten sich auf in die Küche, um die Vorratslage zu sondieren. Und siehe da, es war nix da. Also auf zum Einkauf. Bloß, wohin? Billa, Spar, Merkur? Alles um die Ecke, alles ein bisserl fad mit der Zeit.
Das Geschäftslokal von Feinkoch
Der petz dämmert da was von einem Feinkostladen mit fertigen Rezepten, womöglich in der Theobaldgasse, also auch ums Eck. Und Bingo! So schnell kann die havel gar nicht schauen, ist der feine Laden der Begierde von der petz auch schon gegoogelt. Nix wie hin. Am Weg stolpern wir übrigens noch ganz begeistert ins Tongue.
Holzaufsteller mit Produkten im Feinkoch
Bericht folgt in Kürze, wenn wir die Zeit haben, länger hineingestolpert zu bleiben. Jedenfalls, der Feinkoch ist ein feiner Laden. Frisches Obst und Gemüse, Brot, Wein, Marmelade, Eingelegtes, Hochprozentiges, Würziges und vieles Mehr. Und wirklich feine Rezepte (siehe die Karten auf dem dritten Bild von oben) mit genauen Mengen- und Kochzeitangaben.
Sylvia Petz beim Aussuchen der Zutaten im Feinkoch
Eingekauft wird penibel nach Rezept (also beispielsweise eine Zitrone, zwei Knoblauchzehen und drei Cherrytomaten), die sehr ansprechend gestalteten Rezeptkarten machen schon vor dem Kochen Gusto. Und stereo-kochend sind die zwei von uns gewählten Gerichte in knapp einer viertel Stunde erledigt.
Sylvia Petz mit vollem Einkaufskorb im Feinkoch

Die da wären: Warmer Kichererbsensalat mit Orangen-Vinaigrette und Berglinsen mit Zitronen-Sardinen & Cherrytomaten. Der Rezeptmarkt in Wien: Prädikat empfehlenswert!

Feinkoch, Theobaldgasse 14, 1060 Wien, mail@feinkoch.org feinkoch.org

PS: In Kürze wird im Feinkoch auch aufgetischt. Dann geht das mit dem Essen sicher noch schneller.

Ruth

So fine! Mittwoch 2012-06-20

Derweil wir uns mit »Indiskret«, einem feinen und entsprechend eisgekühlten Rosésekt von Herbert Zillinger, die Hitze des Tages erträglich machen, haben wir Zeit, uns FINE zu widmen.

Konkret dem FINE Wine Magazine, mit dessen Herausgeber havel & petz ein alte Freundschaft verbindet. Pekka Nuikki, der Finne, ist einerseits ein großartiger Fotograf (eines seiner Bilder »Tinto Pesquera« erfreut tagtäglich im Büro) und andererseits ein ebenso großartiger Verkoster.

Cover des Fine Wine Magazins 

Seine Weinbücher und -hefte (FINE amerikanisch, skandinavisch, deutsch und FINE Champagne) sind wunderschön und behandeln die tatsächlich »feinsten« renommierten Weine und Weinlagen der Welt. Die Kostnotizen sind nach- vollziehbar und versehen mit allen Details, wann und wie verkostet wurde. Abstecher gibt es auch in die Weinbereitung wie im aktuellen deutschen Heft in die Kaltmazeration. Das Autoren-/Verkosterteam setzt sich aus Masters of Wine, hochdekorierten Sommeliers und Fachjournalisten zusammen. Daheim im Regal stehen Bücher des Finnen, was die Hefte betrifft, gibt es jetzt ein Angebot, das wir hier gerne weitergeben.

Ein Jahresabo des englischsprachigen FINE Wine Magazine gibt es bis 1. Juli 2012 statt um 145 Euro für drei Hefte um 95 Euro. Wir wissen schon, billig ist das nicht, aber Sie werden schon verstehen, warum das so ist, wenn Sie ein Heft erst einmal in den Händen halten. Dazu gibt es eine Ausgabe des Buches »FINE Best of Napa – The worlds first Napa Valley’s wines classification (printed and Digital-versions)«.

Und diese G'schichten also Newsletter hier als Draufgabe:
*FINE Wine News : once a month / Updated information about the worlds best wines, wineries and wine places.
*FINE Wine info: once a week / Updated information about the best wines in the world, their auction prices, tasting notes, food recommendation, decanting times etc.
*FINE Wine places: once a month/ Updated information about the best FINE Wine places in the world.

Buchbar ist das feine Paket hier und sollten auch Sie einen besonderen Draht zum Finnen haben, dann gibt es noch zwei weitere Pakete, über die hier leider nichts verraten werden darf. Am besten hier direkt an den Finnen wenden.

www.fine-magazines.com
syl
Entspannt französisch Dienstag 2012-06-19

Vive la France. Schön langsam gibt es in dieser Stadt ja doch die eine oder andere Lokalität, zu der's einen hinziehen kann, wenn man Lust auf französisches Lebensgefühl bekommt. Im »Le Troquet« in der Kirchengasse weht ganz entspannter, unaufgeregter flair français. Ein Lokal, als wär's immer schon hier gewesen.

Innenraum des Le Troquet

Angenehme Musik, angenehme Leute, angenehmes Essen. Die Speisekarten kommen in der Aufmachung uralter Singles daher (sehr ansprechend!), das Angebot ist überschaubar und französisch bodenständig. Croque Monsieur, Croque Madame, Steak frîtes, Quiches in mehrfacher Ausführung und sonst auch noch so einiges.

Das Getränk hier rechts war mir allerdings zu grün und zu süß, der Name ist mir entfallen. Minz-Soda auf französisch halt. Quelque truc à la menthe.


Ein Glas Minz-Soda

Quel dommage, einen Nachteil gibt's: Es darf geraucht werden. An Tagen, an denen es so warm ist, dass die Türe offen steht und man nah genug an derselbigen sitzt, pas de problème. Sonst glaub ich schon.

Auf der Website www.letroquet.at findet sich genau diese Info, nicht mehr und nicht weniger:

Kirchengasse 18, 1070 Wien
01 522 06 81
bonjour@letroquet.at
Montag–Samstag 11–01.30 Uhr
Feiertags geschlossen  

Ruth

Tolles Lokal - mir gar nicht aufgefallen

Alexander Surowiec  22.07.2012 21:07

Guten Abend,
ich bin heute über den Blog von Katharina Seiser auf euren Blog gestoßen.
Ihr habt wirklich interessante Beiträge! Vor allem das Lokal in der Kirchengasse 18 (letroquet), werde ich in den kommenden Tagen aufsuchen. Sieht sehr ansprechend aus! Danke für den Tipp!

Beste Grüße
Alex

P.S. Schaut mal auf unsere Seite vorbei: www.clubare.com
BG

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ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at

Aids-Schleife HERZLICH WILLKOMMEN IN UNSERER BASSENA!

 

Hier lässt sich's tratschen oder »havelundpetzen«. Wie früher an der Bassena, dem Wasserbecken in den Gängen der Wiener Wohnhäuser, wo oft der einzige Zugang zu Fließwasser war. Neues aus der Branche, Trouvaillen aus Küche und Keller, die besondere Lokalentdeckung und so manches, was uns am Herzen liegt, werden wir hier erzählen. Diskutieren Sie mit uns, widerlegen Sie uns oder noch besser, geben Sie uns Recht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihren Input!

DIE THEMEN:
> Der praktizierte Genuss
Wo wir waren und wo es uns gefallen hat. Gänzlich subjektive gastronomische Eindrücke ohne Sterne, Pünktchen und Gläser. Manchmal geht es aber auch um andere genussvolle Dinge.

> Bag-In-Box
Hier geht es um Dinge, die uns oder andere zu Recht oder Unrecht freuen oder ärgern aber auf jeden Fall bewegen. Wie der Bag-In-Box. Eine Schachtel mit Sackerl mit Flüssigkeit. In die man nun auch in Österreich Wein abfüllen darf. Was hitzige Debatten hervorruft.

Bag-In-Box also. Wussten Sie übrigens, dass sein antiker Vorläufer ein Schlauch aus Ziegenleder war und schon damals zur Aufbewahrung von Wein diente?

> Herr Rabl
Der Mann mit der feinen Klinge ist da. Alexander Rabl, pointierter Gastrokritiker des österreichischen Gourmet-Magazins A LA CARTE nun auch in der Bassena. Ab sofort und ohne Maulkorb. havel & petz übernehmen keine Haftung. Für den Herrn Rabl. Denn der Herr Rabl ist vollkommen unberechenbar.

> Grätzel
Wo es uns gefällt. Wir freuen uns über unser ruhig gelegenenes urbanes Büro im unteren Gumpendorfergrätzel. Denn hier in der Nähe des Naschmarktes tut sich's.

> Purple Wine
Purple Wine
und ein herzliches Dankeschön an Jancis Robinson MW.

Wir freuen uns sehr, Ihnen hier Auszüge einiger Filme aus Jancis Robinson's Wine Course, ausgezeichnet mit dem James Beard Award, zeigen zu dürfen.

> Schweinemeise
Ein bisschen Speisenkarten-sprachbewahrerinnen möchten wir hier sein. Über entsprechende Beispiele aus dem In- und Ausland freuen wir uns ganz besonders!