Trauben am Rebstock mit beginnender Blaufärbung

Bassena - unser Blog

Mehr zu uns und unserem Angebot gibt es unter den anderen Menüpunkten

Krimis für Nicht-Krimi-Fans Dienstag 2016-08-23
Das Genre Kriminalroman interessiert mich im Normalfall ungefähr so sehr wie Weltraumforschungsliteratur oder Bücher über technische Physik. Das entsprechende Regal lass ich im Buchgeschäft regelmäßig geflissentlich links liegen.

Kürzlich kam Frau Petz mit zwei solcher Romane von Rainer Nikowitz, seines Zeichens Kolumnist des Wochenmagazins »profil«. Und hat damit zu meiner Teil-Bekehrung beigetragen. Die Kombination aus verbrecherischem Plot, wahnwitzigen Dialogen, schrägen Potagonisten
Buchcover "Nachtmahl"
und grotesken Situationen macht wahrlich Lesefreude. In seinem zweiten Krimi »Nachtmahl« urlaubt Hauptperson Suchanek mehr oder weniger freiwillig in Feuchtkirchen und gerät in eine völlig absurde Folge von fürchterlichen und äußerst eigenartigen Verbrechen.

Als Held von Wulzendorf, in dessen Rolle er im ersten Nikowitz-Buch offenbar ebenfalls die eine oder andere Leichen-Geschichte aufklären konnte, trägt er maßgeblich dazu bei, dass auch Feuchtkirchen seinen Mörder stellt. Und das trotz Lieblingshobby Dauerkiffen. Oder vielleicht gerade deshalb. Freundin Susi kommt ihm zwischendurch abhanden, dafür taucht Freund Grasl auf, der zum Kriminalassistenten mutiert und mit Suchanek ein kongeniales Duo bildet.

Mehr sei nicht verraten, sonst macht das Lesen ja keinen Spaß mehr. Ich hab jedenfalls selten so viel gelacht. Und das trotz einiger wirklich grauslicher Gegebenheiten.

Ruth

Späte Erkenntnis. Mittwoch 2016-08-10

Wahrscheinlich gehöre ich zu den wenigen Menschen in diesem Land, die erst mit 46 Jahren zum ersten Mal an die Obere Adria kommen. Okay, genau genommen zum zweiten Mal, das erste Mal fand vor ein paar Jahren in Grado statt (also auch schon in relativ fortgeschrittenem Alter).
Sprich ich verfüge über keinerlei

Bellavista-Etikett

Kindheits- oder Jugenderinnerungen an die Lieblingsdestination der Ostösterreicher/innen. Ich geb's zu, ich stand dem Vorhaben »Lignano« durchaus skeptisch gegenüber, bin ich doch ein Fan von kleinen Dörfern in Süditalien, malerischen Orten in der Toskana und kleinen einsamen Buchten. Doch offen und neugierig

Fischgericht Bidin

wie ich bin ließ ich mich auf das »Abenteuer« ein. Und der Urlaub war überaus gelungen, erholsam, schön und kulinarisch ein Genuss. Okay, architektonisch muss man ein paar gar schlimme Dinge in Kauf nehmen und wer keine Landsleute treffen möchte, ist fehl am Platz. Aber alles in allem ist Lignano wirklich ein Ort,

Zuckersackerl "Al Cason"

an dem es sich vorzüglich entspannen und formidabel essen lässt. Unsere tägliche Begleiterin – vor, während und nach dem Essen – stammte aus Franciacorta und hieß Alma. Das orange Etikett des »Alma Gran Cuvée Brut« von Bellavista wurde quasi zu unserem besonderen Kennzeichen. Empfehlenswert!

Stabmuscheln La Vigna
Im Retro-Ambiente der Hotelbar – im allerpositivsten Sinn – mit ebenso gekleideten und auftretenden Retro-Kellnern und -Barmännern, nicht zu vergessen der Piano-Spieler, fühlte ich mich fiktiv zurückversetzt in Zeiten, in denen ich wohl eher Milch als Alkohol zu mir nahm. Und das erhöhte den Sprudel-Genuss noch einmal ungemein!

Und hier ein paar Highlights für die Gourmets unter den geschätzten Leserinnen und Lesern. Nach dem allabendlichen  Aperitif an der Hotelbar ging es zum Beispiel ins »Ristorante Bidin«, ins Fischrestaurant »Al Cason« oder in die Enoteca »La Pigna«, wo die Stabmuscheln absolut fantastisch waren. Und zum Fußball-Schauen spazierten wir ins »La Granseola«, wo man uns – Gott sei Dank – ebenfalls gut gekühlten Bellavista servierte.

Mein Dank gilt übrigens dem Herren, der Destination und Urlaub initiiert und somit meine neue Erfahrung ermöglicht hat. Und unseren Teilzeit-Begleitern für manch anregende Gespräche und gemeinsame »Weinverkostungen«! Ach ja, das wunderbare Hotel mit den zuvorkommenden Mitarbeitern und den komfortablen Leih-Rädern ist übrigens das Hotel Greif in Pineta. Passt zum Alter hab ich mir sagen lassen, die Jungen wohnen in Sabbiadoro ;-).

Bidin
Al Cason
La Pigna
La Granseola

Ruth

Waldemar Freitag 2016-07-22

Nicht nur innerhalb vom Gürtel, auch in den Außenbezirken tut sich gastronomisch was. Ich hatte diese Woche einen geschäftlichen Frühstückstermin, und der fand im Waldemar in der Altgasse im 13. Bezirk statt. Inhaltlich sehr produktiv, kulinarisch sehr köstlich.

Das Ambiente würde auch nach Kapstadt, Berlin oder Palma de Mallorca passen (so die anwesenden Personen der Runde), die Karte ähnelt jenen ähnlicher Lokale, wie es

Cafe Waldemar, Wien 13

sie mittlerweile auch in Wien schon gibt. Die Frühstückskarte orientiert sich an internationalen Großstädten, in Roma gibt's Espresso & Croissant (müsste eigentlich ein Cornetto sein), in Paris Baguette, in Tel Aviv »Shakshouka Feta Hummus Yerakot« (griechisches Joghurt mit Honig und Nüssen) und in Manhatten unter anderem Roasted Baguette mit Lachs und Cream Cheese. Außerdem können verschiedene Pancakes

Cafe Waldemar, Wien 13
und warmer (warmes?) Porridge geordert werden, sehr empfehlenswert ist abgesehen davon das Ei im Glas & Avocadotoast. Das Ei stammt übrigens vom Gutshof Paul. Zu Mittag gibt's zum Beispiel Rindercurry (!), Babyspinat, Kokos & Bio-Basmatireis um € 7,20 oder Indischen Karfiol mit Ananas, Chili & Mangochutney und Baguette um € 6,70.

Namensgeber für die wie ich finde sehr gelungene Tagesbar ist der Besitzer Waldemar, dessen Familienname mir nicht bekannt ist. Den könnte ich jetzt sicher googeln, tu ich aber nicht, weil eigentlich nicht notwendig.

Die beiden menschenleeren Fotos entstanden recht zeitig in der Früh – kurz vor 8.30 Uhr – die anwesenden Gäste befanden sich allesamt im Schanigarten vor dem Lokal. Ein entsprechendes Foto fehlt aus Gründen der Unachtsamkeit der Autorin. Wie auch immer, wer in Hietzing Down Town ist und Lust auf einen guten Kaffee oder einen Imbiss hat, kann sich getrost in die Altgasse 6 begeben.

Das Waldemar im Web

Ruth

Voller Genuss im Livingstone Mittwoch 2016-07-06
Dem Restaurant Livingstone bin ich gleich auf mehreren Ebenen verbunden. Einerseits in alter Freundschaft den Eigentümern, andererseits in etwas jüngerer Freundschaft dem Geschäftsführer Jochen Granitz und drittens aus alter Bekanntschaft dem Küchenchef Manfred Stockner, der einmal beim Bruder gewerkt hat.
Ein üppig gedeckter Tisch mit einem Steak im Vordergrund, vielen Gläsern und Flaschen und lachsfarbenen Rosen in der Vase

Seit die beiden dort das Sagen haben (geschätzte zwei Jahre), macht das Livingstone wirklich großen Spaß. »Es ist richtig gut«, würde ich einem guten Freund sagen, ein Insider. Manfred hat das Livingstone kulinarisch umgekrempelt, kocht präzise und inspiriert. Er tischt das auf, wofür man das Restaurant seit vielen Jahren kennt - vorwiegend Steaks, andere Rindfleisch-Cuts und Burger auf höchstem Niveau und aus vielen verschiedenen Quellen - aber um Klassen besser als sein Vorgänger.

Richtig gut ist auch die Atmosphäre und speziell dann, wenn man in einer warmen Sommernacht draußen im überdachten Schanigarten sitzt und voller Vorfreude auf sein Fleisch, aber auch auf Fisch und Vegetarisches wartet. In meinem Fall auf ein Ribeye von einem niederösterreichischen Züchter, dessen Namen ich wissen sollte, aber nicht mehr weiß. Es war auf der Zunge zergehend und so g'schmackig, dass es nichts anderes brauchte als sein Salz. Wie jedes gut gewachsene Fleisch nur Salz braucht. Und ein bisschen Artischocken, die ich aus einer feinen Auswahl an Beilagen wählte. Gut sind auch die hausgemachten Pommes und die grünen Fisolen sowieso. Und anderes. Und die Erdbeeren zum Schluss, hocharomatisch und duftend.

Jochen kümmert sich auch um die umfassende Weinkarte, auf der der Tradition des Hauses entsprechend nach wie vor ein großer Fokus auf grandiosen Überseeweinen (Sine qua non, Penfolds, ...) liegt, aber wo inzwischen auch alle wichtigen österreichischen Winzer vertreten sind. Was an diesem Abend jedoch Nebensache war, da eine befreundete Weinbäuerin des Hauses zur Verkostung ihres Sortiments gebeten hatte. Mehr dazu an anderer Stelle. Besonders fein waren ihre zwei höherwertigen Veltliner und der schräge »Dirndl Secco«, ein 6-%-iger leicht restsüßer Perlwein aus der Kornelkirsche oder eben Dirndl. Ein anregender Aperitif.

Wie auch der gesamte Abend sehr anregend war. Danke für die Gastfreundschaft und danke auch dem aufmerksamen Service. Wir kommen wieder. Bald!

Restaurant Livingstone
Zelinkagasse 4, 1010 Wien
Tel. +43 1 533 33 93-0, E-Mail office@plantersclub.com
www.livingstone.at

syl
Ein Geschenk ums Eck - das Habari Mittwoch 2016-07-06
Dass wir unser Grätzel lieben, ist nichts Neues. Denn das Viertel rund um die untere Gumpendorferstraße lebt und vibriert. Kunst, Mode und Kulinarik machen es bunt. Und, wie sich's für die inneren Bezirke gehört, alles ziemlich nachhaltig und ja, »bobo«. Speziell die Theobaldgasse, und sie ist uns auch besonders lieb. Bunte afrikanische und hauchzarte Papierschalen

Dort reihen sich Bioladen, Feinkost, Kaffeebar und Fetzengeschäfte aneinander. Und ganz oben am Eck, da thront das Habari. Ein riesiges wunderbares Geschäft »für hochwertige Manufakturwaren aus aller Welt«, in das man einfach reingezogen wird und in dem man staunend die schönen zum Verkauf angebotenen Dinge betrachtet. Das sich über viele Halb-Etagen und nach links und rechts durch das Haus windet und über eine alte Holzstiege hinunter in den Keller, wo sich eine afrikanische Welt mit Skulpturen, Stoffen, Lampen und Möbeln auftut.

Oben schlendert man zwischen Schals und Schalen, japanischer oder südafrikanischer Herkunft, zart und perfekt gearbeitet und immer ohne Öko-Touch. Hier tragen weder Möbel noch Stoffe noch Keramiken Birkenstockschlapfen, das tun nur wir. Heimlich, wohlgemerkt. Besonders schön sind diese zarten bunten Schalen aus Papier. Hergestellt von HIV-infizierten Frauen, die sich damit ihr Einkommen sichern. »Wola Nani« heißt das Projekt.

Polster, Decken, Vasen, Schüsseln, Schals und Halsketten aus den natürlichsten und ungewöhnlichsten Materialen gibt es im Habari. Und eben auch diese wunderschönen feinen Keramiken, die die Tochter darin bestärkten, aufs Studium zu verzichten und die hohe Kunst des Töpferns, möglicherweise im fernen Japan, zu erlernen. Klare feine Formen geben diese Kunstwerke vor. Sie inspirieren einen dazu, sie vorsichtig anzufassen. Was wir unbedingt auch tun mussten.

Geführt wird das Habari seit 1997 von Designerin Lore Sander und Unternehmer Werner Pilz, der - wegen der optischen Ähnlichkeit ins Blaue gemutmaßt - des Grünen Bruder ist. Danke ihnen für ihre Inspiration und Sammellust, sie machen Wien ein Stückchen reicher.

Habari

Theobaldgasse 16, 1060 Wien
Tel. +43 1 586 23 40, E-Mail info@habari.at
www.habari.at

syl

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.