Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Wir haben einen neuen Master Sommelier! Alexander Koblinger! Sonntag 2011-10-30
Wir sind Koblinger! Denn Alexander Koblinger, Sommelier bei Obauers in Werfen, hat am 28. Oktober die Prüfung zum Master Sommelier in London geschafft. Er ist nach Joseph Lindner der zweite Österreicher, der diesen Titel führen darf, und der 187. Master Sommelier weltweit. Endlich wieder ein großer Sohn!
Annemarie Foidl und Alexander Koblinger 

Alexander Koblinger arbeitete seit 2002 auf die große Prüfung hin. Bereits 2010 begeisterte er die Jury bei der Hürde »Blindverkostung« mit dem seit Jahren besten Ergebnis. Nun hat er offensichtlich die insgesamt beste Leistung hingelegt.

Seit sieben Jahren ist der 32-jährige Salzburger als Sommelier bei den Brüdern Obauer in salzburgerischen Werfen aktiv. Seine Dienstgeber hatten ihm offenbar genügend Zeit- und Spielraum gewährt, um sich auf die herausfordernde Prüfung vorbereiten zu können. Clever und vorausschauend, so sind sie eben. Nun können sie so richtig stolz sein auf »ihren Master«, der sich übrigens heuer auch als bester österreichischer Sommelier für die Sommelier-Weltmeisterschaft der Association de la Sommellerie Internationale (ASI) 2013 in Japan qualifiziert hat. Wir drücken schon jetzt die Daumen. Wär ja gelacht!

Die Master-Sommelier-Ausbildung gibt es seit 1969. Sie ist die herausfordernste  Ausbildung in Sachen Wein und Sommellerie weltweit und auf dem Niveau einer ASI-Weltmeisterschaft. Durchgeführt wird sie vom Court of Master Sommelier und besteht aus vier »levels«: Introductory, Certified, Advanced und Master. Das geforderte Wissen eines Master Sommeliers umfasst die Welt des Weines bis ins kleinste Detail - versteckteste Appelationen, unbekannteste Rebsorten, kniffligste Fragen - ebenso wie die gesamte Getränkekunde: alkoholfreie Getränke, Tee, Bier, Wasser, Kaffee, Destillate, Cocktails, Zigarren, die gesamte Menü- und Barkunde, Speisenbegleitung, die Serviertechniken der Produkte und Verkaufspsychologie.

Am Bild der stahlende Held mit Annemarie Foidl, Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbands, beim »Willkommen zuhause« am Salzburger Flughafen. Und sie ist erst stolz!

www.obauer.com
www.mastersommeliers.org
www.sommellerie-internationale.com (ASI)

syl

Ahmet sagt:Hi hunk01,danke fur deine Anregungen. Ich auf urnese Aufgabenliste zwei Artikel dazugefugt: Schnellere Fuhrung und Boxen gegen einen Rechtsausleger.Leider kann ich dir aktuell nicht sagen, wann die Artikel fertig sind und bitte um etwas GeduldV

Katelyn  22.02.2012 11:36

Ahmet sagt:Hi hunk01,danke fur deine Anregungen. Ich auf urnese Aufgabenliste zwei Artikel dazugefugt: Schnellere Fuhrung und Boxen gegen einen Rechtsausleger.Leider kann ich dir aktuell nicht sagen, wann die Artikel fertig sind und bitte um etwas GeduldViele GruYeAhmet

Mist! Olivenöle im Test Donnerstag 2011-10-27
Jetzt ist heraußen, was drin ist. Der Verein für Konsumentenschutz (VKI) hat wie vor vier Jahren schon einmal Olivenöle der höchsten Qualitäts-klasse »nativ extra« auf ihre Reinheit getestet. Und wie schon damals kam nichts Gutes zutage. Kein einziges Öl war gänzlich ohne Schadstoffe.
Fünf Flaschen Olivenöl in Plastikflaschen

In allen, auch den biologischen, fanden sich schädliche Rückstände, seien es Weichmacher oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Fünf bestanden die Prüfung gar nicht und müssten als Öle zweiter Güteklasse bezeichnet werden: Carapelli, Natürlich für uns, Montolivo, Rapunzel und S-Budget. Darüber hinaus vergab der VKI bei den Olivenölen von S-Budget und Spar Natur Pur kein Testurteil, da der Verdacht auf Wärmebehandlung oder mangelnde Frische besteht. Sehr ärgerlich, wenn man zur groben also literweisen Verwendung mit biologischen Supermarktölen werkt. Klar, dass bei den jeweiligen Preisen die Verarbeitung nicht super extra vergine sein kann, aber dass zusätzlich chemischer Mist drin ist, ist eine echte Sauerei.

Hierzu auch VKI-Ernährungswissenschafterin Mag. Nina Zellhofer. »In jedem Öl sind ein bis drei Weichmacher nachzuweisen. Insbesondere Altis, Natürlich für uns und Rapunzel fallen negativ auf. Hier wurde der für Lebensmittel festgelegte Migrationswert von 1,5 mg/kg überschritten.« Weichmacher werden verwendet, um fehlerhafte Öle »nachzubessern«. Erinnert irgendwie an das gute alte Glykol.

PAK wiederum finden sich zwar mittlerweile überall in der Natur und somit auch in den getesteten Olivenölen. Bei der Anzahl gibt es aber große Unterschiede: Im besten Fall stecken nur vier verschiedene PAK im Öl (Altis, Conte de Cesare, Echt Bio), im schlechtesten ist es ein Cocktail von insgesamt sieben Substanzen (Bertolli, Ja! Natürlich und Natürlich für uns).

Woran sich die Hersteller in der Zwischenzeit offenbar halten, sind die Herkunftsbezeichnungen. Der Konsument kann also nachvollziehen, woher die Öle kommen. Weniger gut sieht es dagegen bei den ausgelobten Hinweisen zur Ölgewinnung aus. Die Aussage, dass Ja! Natürlich und Iliada ihr Olivenöl tatsächlich noch nach traditioneller Art pressen, genossen die Tester mit Vorsicht. Und in der Tat: Auf Anfrage des VKI hin musste Ja! Natürlich zugeben, dass die Angabe am Etikett fehlerhaft ist. Die Antwort von Iliada steht hingegen noch immer aus. Hier zog man es bislang vor, zu schweigen.

Gutes Olivenöl zum Diskonterpreis? Echt Bio, erhältlich bei Penny, erzielte als bestes Produkt im Test eine »gute« Gesamtwertung. Mit 7,99 Euro pro Liter liegt es im preislichen Mittelfeld der 15 getesteten Olivenöle. Diese sind im Handel zwischen 3,45 und 12,98 Euro erhältlich.

Aber lässt sich um einen solchen Preis gutes Olivenöl produzieren und nachhaltig wirtschaften? Bis ein Ölbaum Früchte trägt, dauert es laut VKI Jahre und selbst dann wirft dieser nicht mehr als 20 Kilo Oliven ab. Für einen Liter Öl braucht es aber fünf Kilogramm Früchte, ergo macht dies vier Flaschen Olivenöl pro Baum. »Bezieht man sämtliche Kostenfaktoren mit ein, die sich bei Produktion, Transport und Vertrieb ergeben, stellt sich die Frage, wie dies bei einem Preis um rund vier Euro machbar ist«, so Floss. »Zumindest eines ist aber sicher: Mindere Oliven-Qualitäten zu verarbeiten, mit unerlaubten Mitteln nachzuhelfen und darauf zu hoffen, dass es die Kunden nicht merken, ist der falsche Weg.« Also fahrlässiger Betrug am Kunden. Ab vor den Kadi!

Alle Details zum Test gibt es in der Novemberausgabe des Testmagazins KONSUMENT und unter www.konsument.at

syl

und die prüfmethoden des VKI?

@schrefel  02.11.2011 22:57

hab bei @ja_natuerlich (twitter) nachgefragt und deren erwiderung ist hier zu finden: http://www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Qualitaet/Olivenoel/Olivenoel/jn_Content.aspx

warum keine mengen angegeben wurden, würde ich schon gerne wissen. ist das wieder das übliche Bio Bashing?

kleine wertvolle produzenten

syl  27.10.2011 20:13

würde man sagen. getestet wurden allerdings nur die großen. und das pak-zeugs dürfte überall herumschwirren, also alles ohne garantie.

mein geliebtes olivenöl

thomas  27.10.2011 19:01

Besten Dank für den Superbeitrag. Wirklich ein Witz was da in den Regalen steht. Als Konsument ist es echt schwer doch ein gutes und halbwegs leistbares Öl zu bekommen. Echt blöd wenn man sich verläßt wenn da "ja, natürlich" oben steht und dann trotzdem so eine schlechte Qualität bekommt.
Gibt es vielleicht noch einen Tipp wo man gutes Olivenöl bekommt?

Vergessen Sie einen Abend lang Ihre Freunde. Mittwoch 2011-10-26

Was wären wir ohne Freunde und Freundinnen? Das wollen wir uns gar nicht erst überlegen. Aber an diesem einen ganz speziellen Abend, am 10. November 2011, vergessen wir, dass wir welche haben. Und bieten ganz egoistisch mit:

15. Weinversteigerung zugunsten des Integrationshauses

Denn die Auswahl ist fantastisch! Flaschen, die aus dem Handel längst verschwunden sind.

Integrationshaus Slogan: An Manchen Abenden gibt es keine Freunde

Donnerstag, 10. November 2011
Einlass um 18 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr
In den Kellergewölben des Museums im Schottenstift
1010 Wien, Freyung 6
Eintritt: ab 10 Euro aufwärts

Den Auktionator gibt Christian Kircher, önologische Kommentare liefert Peter Moser vom Falstaff, und die Moderation übernimmt Beatrix Neundlinger. Den Versteigerungskatalog gibt es zeitgerecht zum Vorab-Informieren auf www.integrationshaus.at.

Damit das Mitsteigern so richtig locker von der Hand geht, gibt's natürlich auch was zu trinken, die Organisatoren sind ja nicht blöd. In die Gläser kommen Weine der Pannobile-Winzer und der Weingüter Fred Loimer, Willi Bründlmayer und Kurt Angerer.

Also Liquidität sichern und mitmachen! havel & petz machen sich schon einmal einen Termin mit ihrem Bankberater aus. Man kann ja nie wissen. 

Ruth

Damit auch die Ohren was davon haben. Dienstag 2011-10-25
Ich liebe Musik. Ich hasse Musik. Nämlich überall dort, wo sie, so finde ich, kein Mensch braucht. Vollbeschallung auf Berghütten, Ö3-Radio beim Friseur, Techno im Lieblingsgeschäft der Tochter. Beim Essen finde ich Musik durchaus anregend, leider lassen auch viele Restaurants das richtige Händchen dafür vermissen.
Ein Kind, das sich die Ohren zuhält

Radio (Werbeunterbrechungen inklusive!) ist ein No-Go, fade Dosenmusik ebenso. Jedenfalls dürfte es nicht nur mir so gehen, denn innerhalb der letzten beiden Wochen lese ich sowohl im Magazin »Effilee« als auch in der neuen Ausgabe vom »brand eins« über Menschen, die Geld damit verdienen, für die richtige Musik zu sorgen. Katrin Erichsen (Effilee) ist Musikberaterin, Peter Resch (brand Eins) wird im Artikel zum Beschaller.

Restaurants, Bars und Hotels sind Auftraggeber Nummer 1, aber auch große Unternehmen, Filmproduktionen oder Kaufhäuser werden musikalisch beraten. So wie die Einrichtung oder Raumfarben macht auch die Musik etwas mit den Menschen. Gut zu wissen, dass man diesen Einfluss positiv nutzen kann. Noch besser, wenn es auch wirklich gelingt. So bestimmt natürlich der Gesamtauftritt, der Stil eines Hauses, die Zielgruppe, die Tageszeit, alles wichtige Faktoren.

Wer auch immer sich was auch immer dazu überlegt, Hauptsache mir gefällt die Musik. Damit auch die Ohren was davon haben.

Quellen:

brand eins, Heft 11, November 2011, Seite 16; Peter Resch, Wels, www.roomvibes.com

Effilee, Ausgabe #18, September/Oktober 2011, Seite 75; Katrin Erichsen, Berlin www.musique-couture.com

Ruth

wirklich oft nervig

thomas  27.10.2011 19:06

viele Gastronomen machen sich um die "Beschallung" überhaupt keine Gedanken. Schade drumm, wirklich sehr nervig was da manchmal abgeht. Und wie fein es sein kann wenn bei einem Restaurantbesuch auch der Hörsinn aufs angenehmste angeregt wird. ;-)

Ende gut, doch noch alles gut. Donnerstag 2011-10-20
Die havel & die petz sind - das muss man sagen - sehr italophil. Das hat historische Gründe, völlig unabhängige. Daraus folgt, dass die beiden schon sehr oft in das Land in Stiefelform reisten, dort schon viel Zeit verbrachten und dementsprechend oft und viel aßen. Und daher wissen, wie wunderbar die italienische Küche ist. Und auch diesmal, während der European Wine Blogger's Conference in Brescia wurden sie nicht enttäuscht. Zumindestens zweimal nicht.
Bahnhofsbuffet von oben im Bahnhof Mailand 
Begonnen hat alles am Bahnhof in Mailand. Milano Stazione Centrale. Ein »Bahnhofsbuffet« wie aus dem Schlaraffenland. Der Kaffee muss nicht extra erwähnt werden. Der Gedanke an den Westbahnhof frustrierte uns leicht. Dann ein Stadtbummel. Duomo und Galleria, viel mehr war in den paar Stunden nicht drin (zwei Schuhgeschäfte noch, okay).
Der Dom in Mailand von vorne

Dann ein wenig zielloses Umherstreifen auf der Suche nach einem Platz zum Mittagessen. Man würde fündig. Und wie. RONCHI78, Via San Maurilio 7. Alles perfekt. Essen, Wein, Kellnerschaft, Gäste, Ambiente, Stimmung. Und wir die zwei einzigen Nicht-Italienerinnen. Die beiden Bilder in gelber Grundstimmung sind die fotografischen Zeugnisse.

Innenraum des Ronchi78 in Mailand
Während der Konferenz, deretwegen die Reise nach Italien angetreten wurde, war das mit der Kulinarik weniger prickelnd. Mensa-Feeling stellte sich ein. Daher dann am zweiten Tag die Entscheidung, das Museo Santa Giulia, Austragungsort der Konferenz, mittags zwecks Nahrungsaufnahme zu verlassen.Der Tisch im Ronchi78
Wiederum zu Beginn zielloses Umherstreifen, aber Brescia ist übersichtlich, der Ort des mittäglichen Begehrens schnell gefunden.»Al Frate«, eines der ältesten Lokale der Stadt. Der Padrone ein leidenschaftlicher Schildersammler, auf dem Bild rechts nur ein kleiner Ausschnitt.
Innenaufnahme des Al Frate in Brescia

Das Essen so, wie das in Italien fast überall wunderbar funktioniert. Ein paar gute Grundzutaten, mit Verve zubereitet, kein Gschisti-Gschasti. Und gerade deshalb so angenehm.  Der Wein kam in der Bouteille, verrechnet wurde nach Konsumation. Sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis.

Da übersehen wir doch geflissentlich, dass das Dinner am letzten Abend – man könnte sagen – grotesk war.

Ruth

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