Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Kein Déjà vu - der Spanier ist tatsächlich schon wieder da. Mit einem Trumm von Wein. Montag 2011-11-07
Hat grad noch der Falstaff ein Hohelied auf H.O. Spaniers Weine gesungen, tut es nun Manfred Klimek auf CaptainCork. Er tut's wegen des Schwarzen Herrgotts, eines vom Spanier wiederentdeckten Weinbergs, den sich zwei Weinregionen teilen. Die Pfalz und Rheinhessen. In der Pfalz ist Andreas Durst aktiv (probieren!), auf der anderen Seite der Herr hier rechts. Und eigentlich sollte dieser Weingarten der Autorin gehören. Weshalb er es auch irgendwie ein bisschen tut und sie so stolz ist auf das Lob. Vom Klimek. Für den Spanier. Und ihren Schwarzen Herrgott.
H.O. Spanier - Bild von Martin Zwick 

Und finden Sie nicht auch, dass »Schwarzer Herrgott« der beste Name aller Zeiten für einen Wein ist? Da kann auch gar nichts anderes rauskommen als ein »Trumm von Wein«.

Und so steht es geschrieben. »Riesling Mölsheim Zellerweg am Schwarzen Herrgott GG 2010. Angerissenes Streichholz mit Orangen-Jam. Der Zellerweg 2010 ist ein mächtiger Riesling, der zu den ganz großen Weinen des Jahrgangs gehört und mit dieser Präzision sicher nur 2010 entstehen konnte. Der Wein ist sehr konzentriert und auch sehr elegant. Die Nase erinnert an ein Sonntagsfrühstück: Orange-Jam, frisches Hefegebäck, angerissenes Streichholz. Am Gaumen kraftvolle Tabakwürze, sehr kompakt, saftig und mit salziger Würze und kompromisslos trocken. Ein Trumm von einem Wein, und - wenn man es derart wörtlich nehmen will - sicher kein Herrgott, sondern ein diabolisch guter Riesling aus dem wilden Rheinhessen.« Na prost!

Nächste Woche wird entkorkt!

www.battenfeldspanier.at
www.captaincork.com
Foto: Thomas Iversen, zur Verfügung gestellt von Martin Zwick
syl

Wo der Wein rockt. Sonntag 2011-11-06

Eigentlich mehr logische Konsequenz als große Überraschung. Große Weine mit feinen Grooves zu kombinieren, spannende Winzerinnen und Winzer in eine coole Location zu holen, auf die konzentrierte Weinverkostung eine entspannte Party folgen zu lassen. Und trotzdem ein Konzept, das bis dato kaum irgendwo auftaucht. Aber jetzt.

Wer am 19. November noch nichts vorhat und Lust auf München hat, kann ja einmal schauen, ob die groovige Kombi funktioniert. Auf der ersten Party-Session der Reihe WINEVIBES. Die wichtigsten Fakten der Vol. 1:

Flyer zur ersten WineVibes Ausgabe 

» 20 Winzer/innen aus Deutschland, Österreich und Italien bringen den Wein
» DJ Rainer Trüby (Trüby Trio) macht Musik
» SkyLounge - Events-over-Munich dient als Location
» Finkus Bripp von Wineontherocks.tv kommt als Special Guest

» Samstag, 19. November 2011
» Chil-out-Verkostung: 18 bis 21 Uhr
» Wein-Party: 21 bis 3 Uhr
» € 59 im Vorverkauf und € 70 an der Abendkassa für das Gesamtpaket

Noch mehr Infos gibt's auf www.winevibes.de

Lasst es rocken. Im Glas und auf der Tanzfläche. Cheers!

Ruth

Was war denn da los? Samstag 2011-11-05

Hm. »The reputation of Ribera del Duero, arguably Spain's most high-profile DO of the last decade, has taken a knock after a less than stellar performance at a Decanter panel tasting.«  Da waren die Damen und Herren Verkoster vom Decanter wohl nicht so ganz zufrieden.

106 Weine des Jahrgangs 2007 wurden verkostet, allesamt vom lokalen »Consejo« als »muy bien« bewertet. Nur zwei der Weine erhielten fünf Sterne, 21 Vertreter bekamen vier Sterne zugesprochen.

Hand mit Daumen nach unten

Pierre Mansour, der Spanien-Weineinkäufer für The Wine Society war konsterniert. Er hätte nicht erwartet, in einer derart renommierten Region so viele »poor wines« verkosten zu müssen. »I’d go so far as saying this was probably the most disappointing panel tasting I’ve done at Decanter«.

Sarah Jane Evans MW, Spaniens Gesandte der Decanter World Wine Awards, verweist auf die vielen unterschiedlichen Weinstile als Grundproblem der Region. Trotz der Investitionen der letzten Jahre, finanziell und im Know-How, der Arbeitsweise, sei es oft schwierig zu erkennen, dass ein Wein eben aus Ribera del Duero stammt.

Pierre Mansour wiederum gibt dem exzessiven Einsatz von Eichenfässern die Schuld am Dilemma. Er fühlte sich zeitweise in einer Eichenverkostung statt einer Weinverkostung. John Radford, Spanienkenner der ersten Stunde, gibt ihm recht. Das sei allerdings in anderen spanischen Regionen ähnlich. Und, nicht gar so streng wie die anderen Verkoster, meint er, dass die Weine doch recht anständig wären. » ... and bearing in mind that it wasn’t such a good year as 2005, for example, I thought wines of this ilk showed well.«

Die Resultate der Verkostung gibt's in der Dezember-Ausgabe vom Decanter.

Quelle: Decanter online

Ruth

Kindermenü Freitag 2011-11-04
Wehret den Portugiesern! Hier rechts das Foto einer portugiesischen Speisenkarte, Direktimport. Foto einer portugiesischen Speisekarte mit dem Hinweis "Wir haben ein Kind im Menü"
Man achte auf die letzte Zeile und bringe hurtig die Kleinen in Sicherheit!
syl mit Dank an den Bruder
BattenfeldSpanier und Kühling-Gillot - Absahner bei Falstaff Freitag 2011-11-04
»Besser als erwartet«, schreibt der Falstaff. »Blödsinn«, sagen wir. »War ja eh klar!« 2010 präsentiert sich klarerweise rundherum als schwieriger Weinjahrgang. Nicht aber bei den wahren Könnern. Generell. Das gilt auch für die Grossen Gewächse der deutschen Weinbau- gebiete. Also u.a. für die Weine der Pfalz, Mosel und natürlich aus Rheinhessen, auch wenn hier die Weine allgemein gesprochen im Mittelfeld mitschwimmen. Bei Falstaffs »Best of Riesling« allerdings liegen sie im speziellen ganz weit vorne. Womit wir am Punkt sind.
H.O. Spanier - Bild von Martin Zwick

Also bei H.O. Spanier und seinen Weinen von BattenfeldSpanier und Kühling-Gillot. h&p-Kunde der ersten Stunde erfreut er uns nicht nur deshalb, weil wir bei ihm auf der Payroll stehen, sondern auch mit wirklich wunderbaren Weinen. Erfreut hat er nun auch das Falstaff-Verkoster-Team mit seinem Niersteiner Pettenthal Kühling-Gillot GG 2010, der mit 93 Punkten und »Best of Riesling« bewertet wurde.

Peter Moser schreibt: »Mittleres Grüngelb. In der Nase frische Wiesenkräuter, rauchige Mineralik, Limettenzesten, mit saftiger gelber Tropenfrucht unterlegt facettenreiches Bukett. Engmaschig, sehr präzise, feine Extraktsüße, brillianter Säurebogen, feine gelbe Steinobstanklänge im Abgang, zeigt eine tolle Länge und Mineralik, sicheres Zukunftspotential.« 2008 und 2009 Lieblingswein der Kollegin, by the way.

Das Hohen-Sülzener Kirchenstück BattenfeldSpanier GG 2010 2010 erhält 92 Punkte. Der Jahrgang 2008 hat schon Lieblingssommelier Hermann Botolen begeistert, weshalb er beim Meinl am Graben ausgeschenkt wurde.

91 Punkte für den Mölsheimer Zellerweg am schwarzen Herrgott BattenfeldSpanier GG 2010 und Nieder-Flörsheimer Frauenberg BattenfeldSpanier GG 2010. Letzterer muss wieder näher erklärt werden, denn er war 2008 und 2009 der Lieblingswein von der Kollegin der Kollegin.

Peter Moser: »Helles Gelbgrün. In der Nase frische Ananas und Papaya, zarter Hauch von Grapefruitzesten, weißer Apfel. Saftig, intensive gelbe Steinobstfrucht, knackige Textur, dunkle Mineralik im Abgang, frisch, zitronige Rasse im Rückgeschmack, bleibt sehr gut haften.«

90 Punkte gab es auch für den Nierstein Ölberg Kühling-Gillot GG 2010.

Einen Ortswein von BattenfeldSpanier gibt es übrigens im Holy-Moly! am Badeschiff offen ausgeschenkt, den Riesling Eisbach 2010. Weitere Weine vom Spanier auch in der Gastwirtschaft Floh in Langenlebarn.

Wir freuen uns auf jeden Fall für H.O. und auch, dass wir die Weine samt und sonders schon im Keller haben. Demnächst wird sein Pettenthal aufgemacht. Im fröhlichen Wettstreit mit Weinen seiner Freunde Wittmann (Morstein) und Wagner-Stempel (Heerkretz). Heißa, das wird ein Fest!

Quelle: Falstaff 07/2011, S. 49 bis 54 und 182 bis 187
Foto: Thomas Iversen, zur Verfügung gestellt von Martin Zwick
syl

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164  165  166  167 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.