Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Genussvoller Lesestoff Freitag 2011-11-11

Ich benutze diesen Blog jetzt einfach einmal, um schamlos Werbung zu machen. Für ein Printmedium aus dem großen Nachbarland (die hiesigen mögen mir verzeihen). Das Magazin für Essen und Leben, Effilee. havel & petz lesen es regelmäßig, bringt es doch der Briefträger immer pünktlich mit der Post. Und dann wird geknobelt, wer's zuerst haben darf. Diesmal hab ich gewonnen. Und hab schon fast alles gelesen. Wann immer es halt geht, in der U-Bahn, beim Kochen, zwischen Tür und Angel, stehend, sitzend, liegend. Hauptsache lesen.

Cover des Effilee Nummer 19

Über die unendlich vielen Möglichkeiten, Schnaps zu verkochen (äußerst scharf). Über weiße Weihnacht(en) und dazupassende weiße Gerichte (edel). Über den eleganten Rebellen Bruno Paillard und seinen Sprudel (animierend, sehr interessant). Über den Maultaschenheld Vincent Klink (Prädikat besonders wertvoll). Über die Engländer und den Aal (sehr schräg). Über die »ganz hinten in der Küche«, die Abwäscher in Restaurantküchen (spannend und zugleich berührend). Über den spanischen Thunfischfang Barbate (archaisch und schön). Über die süße Wahrheit (zuckersüß). Über Pilze zuhause zubereitet in China, Polen und Japan (sehr authentisch). Dazu kommen absolut spannende Weinempfehlungen, Buchrezensionen und Blogkritiken.

Das Heft kommt sicher nicht ins Altpapier.

Effilee, Ausgabe #19 November/Dezember 2011

Ruth

Bitte

Thomas  18.11.2011 21:17

Bitte wieder einen neuen Beitrag, ich bin süchtig nach euren genußvollen Blog.

Der Winzer des Jahres räumt nun auch bei Parker ab. Mittwoch 2011-11-09
94 Parker-Punkte sind kein Lercherl! Vergeben von Österreichchef David Schildknecht für Johannes Hirschs Grünen Veltliner Heiligenstein Kamp- tal DAC 2010. Auch die anderen 2010er des Kamptalers und Falstaff-Winzers des Jahres 2011 steigen gut aus: 92 PP für Riesling Zöbinger Gaisberg und Grüner Veltliner Kammerner Lamm, 90 PP für Riesling Zöbing Kamptal DAC.David Schildknecht in Fotomontage mit einer Flasche Grüner Veltliner von Johannes Hirsch
Fotomontage. Fotograf Armin Faber
und David Schildknecht
mögen verzeihen.

Ab 90 PP beginnen die Weine, richtig Spaß zu machen, sagt man. Und ärgert man sich oft über die Bewertungen des amerikanischen Gurus, ist er einem plötzlich ganz lieb. Was sind wir nicht alle käuflich! Und wieder einmal unsagbar stolz auf unseren Hirschen.

Und so sieht Parkers Bewertungssystem aus:
* 50 bis 69 Punkte: schlecht bis unterdurchschnittlich
* 70 bis 79 Punkte: durchschnittlich
* 80 bis 89 Punkte: überdurchschnittlich bis sehr gut
* 90 bis 95 Punkte: hervorragend
* 96 bis 100 Punkte: außerordentlich

Und der Falstaff legt noch einen nach:
Unter der Rubrik »Kultweine. Österreichs Top 10 mit Kultpotential« firmiert, what else?, Hirschs Grüner Veltliner Kammerner Lamm 2009. Bei Wein & Co um € 32,45. Den 94-PP-Wein GV Heiligenstein gibt es so nebenbei bemerkt um € 11 ab Hof.

Johannes, wann kommst du liefern? Und irgendwie sollten wir bei unseren Wein- einkäufen schön langsam die Umsätze in die Höhe schrauben. Alleine unsere Winzer sind schuld, wenn uns die Kohle ausgeht. Aber Wein haben wir dann genug.

www.erobertparker.com
www.falstaff.at
www.weingut-hirsch.at
syl

syl

vorräte  11.11.2011 10:54

na, dann. kofferraum ausräumen, motor anlassen und raus ins kamptal.

ja großartig

thomas  10.11.2011 16:06

die weine vom hirschn sind wirklich großartig.
bei mir schon traditionell, am 23.dezember wird immer eine flasche riesling gaisberg geöffnet und meditiert. ;-) leider gehen mir schön langsam die vorräte aus. müßte auch schon dringend wieder meinen keller mit diesen schätzen füllen.

Kein Déjà vu - der Spanier ist tatsächlich schon wieder da. Mit einem Trumm von Wein. Montag 2011-11-07
Hat grad noch der Falstaff ein Hohelied auf H.O. Spaniers Weine gesungen, tut es nun Manfred Klimek auf CaptainCork. Er tut's wegen des Schwarzen Herrgotts, eines vom Spanier wiederentdeckten Weinbergs, den sich zwei Weinregionen teilen. Die Pfalz und Rheinhessen. In der Pfalz ist Andreas Durst aktiv (probieren!), auf der anderen Seite der Herr hier rechts. Und eigentlich sollte dieser Weingarten der Autorin gehören. Weshalb er es auch irgendwie ein bisschen tut und sie so stolz ist auf das Lob. Vom Klimek. Für den Spanier. Und ihren Schwarzen Herrgott.
H.O. Spanier - Bild von Martin Zwick 

Und finden Sie nicht auch, dass »Schwarzer Herrgott« der beste Name aller Zeiten für einen Wein ist? Da kann auch gar nichts anderes rauskommen als ein »Trumm von Wein«.

Und so steht es geschrieben. »Riesling Mölsheim Zellerweg am Schwarzen Herrgott GG 2010. Angerissenes Streichholz mit Orangen-Jam. Der Zellerweg 2010 ist ein mächtiger Riesling, der zu den ganz großen Weinen des Jahrgangs gehört und mit dieser Präzision sicher nur 2010 entstehen konnte. Der Wein ist sehr konzentriert und auch sehr elegant. Die Nase erinnert an ein Sonntagsfrühstück: Orange-Jam, frisches Hefegebäck, angerissenes Streichholz. Am Gaumen kraftvolle Tabakwürze, sehr kompakt, saftig und mit salziger Würze und kompromisslos trocken. Ein Trumm von einem Wein, und - wenn man es derart wörtlich nehmen will - sicher kein Herrgott, sondern ein diabolisch guter Riesling aus dem wilden Rheinhessen.« Na prost!

Nächste Woche wird entkorkt!

www.battenfeldspanier.at
www.captaincork.com
Foto: Thomas Iversen, zur Verfügung gestellt von Martin Zwick
syl

Wo der Wein rockt. Sonntag 2011-11-06

Eigentlich mehr logische Konsequenz als große Überraschung. Große Weine mit feinen Grooves zu kombinieren, spannende Winzerinnen und Winzer in eine coole Location zu holen, auf die konzentrierte Weinverkostung eine entspannte Party folgen zu lassen. Und trotzdem ein Konzept, das bis dato kaum irgendwo auftaucht. Aber jetzt.

Wer am 19. November noch nichts vorhat und Lust auf München hat, kann ja einmal schauen, ob die groovige Kombi funktioniert. Auf der ersten Party-Session der Reihe WINEVIBES. Die wichtigsten Fakten der Vol. 1:

Flyer zur ersten WineVibes Ausgabe 

» 20 Winzer/innen aus Deutschland, Österreich und Italien bringen den Wein
» DJ Rainer Trüby (Trüby Trio) macht Musik
» SkyLounge - Events-over-Munich dient als Location
» Finkus Bripp von Wineontherocks.tv kommt als Special Guest

» Samstag, 19. November 2011
» Chil-out-Verkostung: 18 bis 21 Uhr
» Wein-Party: 21 bis 3 Uhr
» € 59 im Vorverkauf und € 70 an der Abendkassa für das Gesamtpaket

Noch mehr Infos gibt's auf www.winevibes.de

Lasst es rocken. Im Glas und auf der Tanzfläche. Cheers!

Ruth

Was war denn da los? Samstag 2011-11-05

Hm. »The reputation of Ribera del Duero, arguably Spain's most high-profile DO of the last decade, has taken a knock after a less than stellar performance at a Decanter panel tasting.«  Da waren die Damen und Herren Verkoster vom Decanter wohl nicht so ganz zufrieden.

106 Weine des Jahrgangs 2007 wurden verkostet, allesamt vom lokalen »Consejo« als »muy bien« bewertet. Nur zwei der Weine erhielten fünf Sterne, 21 Vertreter bekamen vier Sterne zugesprochen.

Hand mit Daumen nach unten

Pierre Mansour, der Spanien-Weineinkäufer für The Wine Society war konsterniert. Er hätte nicht erwartet, in einer derart renommierten Region so viele »poor wines« verkosten zu müssen. »I’d go so far as saying this was probably the most disappointing panel tasting I’ve done at Decanter«.

Sarah Jane Evans MW, Spaniens Gesandte der Decanter World Wine Awards, verweist auf die vielen unterschiedlichen Weinstile als Grundproblem der Region. Trotz der Investitionen der letzten Jahre, finanziell und im Know-How, der Arbeitsweise, sei es oft schwierig zu erkennen, dass ein Wein eben aus Ribera del Duero stammt.

Pierre Mansour wiederum gibt dem exzessiven Einsatz von Eichenfässern die Schuld am Dilemma. Er fühlte sich zeitweise in einer Eichenverkostung statt einer Weinverkostung. John Radford, Spanienkenner der ersten Stunde, gibt ihm recht. Das sei allerdings in anderen spanischen Regionen ähnlich. Und, nicht gar so streng wie die anderen Verkoster, meint er, dass die Weine doch recht anständig wären. » ... and bearing in mind that it wasn’t such a good year as 2005, for example, I thought wines of this ilk showed well.«

Die Resultate der Verkostung gibt's in der Dezember-Ausgabe vom Decanter.

Quelle: Decanter online

Ruth

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