Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Wird jetzt wieder alles anders? Donnerstag 2012-03-22

Brüssel erregt wieder einmal Unmut. Diesmal unter den Landwirten, genauer gesagt Winzern und Winzerinnen der europäischen Weinproduzenten-
ländern. Laut einem Bericht in der Tageszeitung »Der Standard« vom 21. März 2012 wird auf EU-Ebene die völlige Freigabe der Pflanzrechte diskutiert.

Blick auf einen grünen Weingarten

Aktuell wird das Regime der Pflanzrechte, also wer wo pflanzen darf, von den einzelnen Staaten selbst verwaltet. Ab 2015 soll sich das auf Wunsch einiger Länder wie beispielsweise Großbritannien, Schweden, den Niederlanden oder auch den baltischen Staaten ändern. Sie fordern, dass der Zugang zu Rebfläche und damit zum Weinbau für Investoren erleichtert wird.

Traditionelle Weinbauländer wie Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und eben auch Österreich sind dagegen. Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich bringt die großflächigen Rodungen von über 160.000 Hektar Rebfläche in Europa ins Spiel, für die vor zwei Jahren eine Milliarde Euro investiert wurde. »Und jetzt will man wieder pflanzen lassen, wo jeder will«. Mehr minderwertige Weine und niedrigere Preise wären die Folge.

Im Moment hoffen die Weinbauländer, dass der Vorschlag erst gar nicht im Agrarministerrat zur Abstimmung kommt. Wenn die Chancen auf eine Mehrheit schlecht stehen, dürfte die Kommission ihre Vorlage wieder zurückziehen. Man darf gespannt sein.

Quelle: Der Standard, 21. März 2012, Seite 23

Ruth
 
VINEUS 2012, wir waren dabei Dienstag 2012-03-20
Also eines geht gar nicht. Wir arbeiten monatelang darauf hin, schlafen phasenweise mit dem VINEUS in Gedanken ein, wachen in der Früh wieder damit auf, investieren viele, viele Stunden, damit alles perfekt funktioniert, erleben einen Gala-Abend, auf den wir wirklich stolz sind, schaffen es
Die Vineus Preisträger und Preisträgerinnen 

auch noch, am nächsten Tag, übernachtig und im Post-Anspannungs-Zustand, die Presseinfo zu verschicken und die VINEUS-Website auf den letzten Stand zu bringen und machen beim eigenen Blog dann schlapp. Njet.

Daher jetzt noch schnell, bevor das Bett allzulaut ruft, halt nur ganz kurz. Wir freuen uns, dass die VINEUS-Gala 2012 so gut über die Bühne gegangen ist. Wir bedanken uns für das viele Lob und viele positive Rückmeldungen. Wir gratulieren den VINEUS-Gewinnern und der -Gewinnerin aus vollstem Herzen. Und wie die socia zu sagen pflegt: Nach dem VINEUS ist vor dem VINEUS. 2013 kann kommen!

Die VINEUS-Presseinfo
Die VINEUS-Pressefotos

Ruth

Die Kinder fressen die Revolution Donnerstag 2012-03-15
Angeblich gibt es alleine in Mexico 60 traditionelle Maissorten und 209 Varietäten in allen Farben. Sieht schön aus! Nun ist es aber tatsächlich so, dass in so gut wie allen landwirtschaftlichen Bereichen Monokulturen großer Produzenten dafür sorgen, dass solche lokalen Vielfalten verschwinden.
Verschiedene bunte Maissorten

Speziell im Bereich des Maisanbaus dominiert eine Sorte, eine genmaipulierte, den Weltmarkt. Der Gottseibeiuns, der dahinter steckt, heißt »Monsanto«. Feindbild aller, die mit dem Slow-Food-Gedanken auch nur ansatzweise sympathisieren.

Nun wird die Revolution - Oh, keine Spritz- und Düngemittel mehr! Oh, das Ende des Hungers! - von ihren Kindern gefressen. Jetzt tritt ein, was laut Monsanto nie passieren würde: Der Maiswurzelbohrer ist da! Herzlich willkommen! Die pflanzenschädigenden Käfer breiten sich trotz gentechnischer Veränderung des Saatguts auf den Feldern des US-Maisriesen aus. Sie haben offenbar Resistenzen entwickelt, Fraßschäden gibt es bereits in fünf Bundesstaaten.

Ein »Anti-Käfer-Protein« im Monsanto-Mais war bislang die Basis für den utopischen Umsatz des Konzerns. Seit 2003 werden alle bedeutsamen Anbaugebiete der USA mit diesem Mais bepflanzt. Verkauft um einen Preis, der höher ist als der für herkömmliches Saatgut. Und nun muss doch wieder auf Insektizide zurückgegriffen werden, nun kostet es doppelt. Denn selbst Monsanto empfielt den Einsatz von Insektiziden oder den Umstieg auf andere ihrer Maissorten. Die Häme möge einem verziehen werden ...

 Quelle: www.orf.at

 syl


Düsseldorfer Einkehr Dienstag 2012-03-06
Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog. Und der will gefüllt werden. Was ich in letzter Zeit sträflichst vernachlässigt hab. Schande über mich. Jetzt muss es aber sein. Möchte es auch sein. Denn in Düsseldorf gibt's ein Lokal, das absolut blogtauglich ist. Das »Olio» in der Schirmerstraße 54. Gleich vorweg: die Leserinnen und Leser mögen das Foto entschuldigen, ein besseres ist mir leider nicht gelungen.Lokalität des Olio in Düsseldorf 

Entdeckt haben wir das Lokal en passant. Wie's halt oft so ist. Die Falstaff-Bottleparty zum Auftakt der ProWein am Samstag (übrigens ein sehr gelungenes Fest!) führte uns zu »Les Halles«. Ehemalige Lagerhallen auf dem Gelände des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs in besagter Schirmerstraße. Beim Aussteigen aus dem Taxi fällt mein Blick auf eine Art Bude gleich daneben. Sie beherbergt laut Schild die Bar Olio. Ein paar Stufen führen zum Eingang, es riecht verlockend gut, hinter den Fenstern schaut es sehr gemütlich aus.

Beim Versuch, am nächsten Tag einen Tisch zu reservieren, bekomme ich die Auskunft, dass keine Reservierungen entgegengenommen werden, wir aber ruhig kommen sollen, irgendwo und irgendwie gibt's immer einen Platz. So war's dann auch.

Ein sehr entspannter Ort, die Kellnerinnen und Kellner extrem freundlich auf ebenfalls entspannte Art, sämtliche Getränke und Speisen sind auf einer großen Tafel angeschrieben. Die Küche jongliert gekonnt zwischen mediterran und asiatisch. Wir bestellen drei verschiedene Vor- und Hauptspeisen, die alle hervorragend munden. Die Weinauswahl ist klein aber durchaus ambitioniert, ordert man ein Glas Rotwein zu € 14 pro Glas ohne den Preis zu kennen, wird man vom Kellner gewarnt. Ein sehr feiner Zug von ihm!

Dass wir mit unserer Wahl nicht falsch lagen, versicherten uns auch die »Gobelsburger» rund um Michi Moosbrugger, die wir dort trafen. Sie sind seit vielen Jahren während der ProWein zu Gast im Olio.

Bar Olio, Schirmerstraße 54, Düsseldorf

Ruth

Fundstück Dienstag 2012-03-06
Da sind wir also wieder. Die ProWein, wichtige Weinmesse in Düsseldorf, ist für uns soweit einmal zu Ende. Für die anderen nicht, die sind noch dort. Wer auch noch dort ist, ist Sigi. Und Sigi ver- danken wir Ziereisen, unsere Wein- Trouvaille der Messe. Viele andere kennen diese schrägen Weine schon längst. Für uns sind sie neu.
Hans-Peter Ziereisen im Weingarten 

Manch gut Ding braucht eben manchmal Weile, bis es zu uns gelangt. Hans-Peter Ziereisen ist Quereinsteiger. Ursprünglich Tischler zieht der badische Winzer Parallelen zwischen seinen Professionen. Wie kein Holzstück dem anderen gleicht, so gleicht auch keiner seiner Weine dem anderen. Jeder ist von der Natur geprägt und jeder weist seine Unebenheiten aus. Das macht das Holz schön und auch den Wein. Die Patina, die sich mit der Reife nach und nach über beide legt, lässt sie im Alter schimmern.

Den ersten Jahrgang brachte Ziereisen 1993 ein, sein Hauptaugenmerk liegt überraschenderweise auf Gutedel (Chasselas) und auf Spätburgunder (also Pinot Noir). Was aber nicht bedeutet, dass sein Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder oder der Syrah stiefmütterlich behandelt würden. Ganz im Gegenteil! Jeder der Weine steht für sich und zeigt seine Eigenheiten. Alles spontan vergoren, ungeschönt und unfiltriert. Und auf eigenartige Weise ist jeder eine Überraschung in sich. Dicht, komplex und irgendwo dort angekommen, wo man selbst einmal sein möchte. In sich ruhend. Sehr burgundisch straff zeigt sich alles, der Kalk in den Böden ist deutlich spürbar und die Alkoholwerte sind niedrig. Wie etwa beim wunderbaren Syrah aus der Kleinflasche mit 12 %.

Rund 10 Hektar Rebfläche gehören Ziereisen heute im badischen Markgräferland. Die Spätburgunder werden nach ihren Lagen Tschuppen, Schulen und Rhini benannt, die Weißweine führen Namen wie Steingrüble, Musbrugger und Hard. »Jaspis« ist der Zusatz in der Bezeichnung der Topweine. Nach den Halbedelsteinen, die man in diesem Eck in den Böden finden kann. Ein schönes rundes Bild.

Wen Kostnotizen interessieren, schlage nach bei Sigi Hiss. Ach ja, Sigi: Habe ich schon »danke« gesagt?

www.weingut-ziereisen.de
Sigis Hiss' Website www.wein-news.com
syl

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