Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Düsseldorfer Einkehr Dienstag 2012-03-06
Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog. Und der will gefüllt werden. Was ich in letzter Zeit sträflichst vernachlässigt hab. Schande über mich. Jetzt muss es aber sein. Möchte es auch sein. Denn in Düsseldorf gibt's ein Lokal, das absolut blogtauglich ist. Das »Olio» in der Schirmerstraße 54. Gleich vorweg: die Leserinnen und Leser mögen das Foto entschuldigen, ein besseres ist mir leider nicht gelungen.Lokalität des Olio in Düsseldorf 

Entdeckt haben wir das Lokal en passant. Wie's halt oft so ist. Die Falstaff-Bottleparty zum Auftakt der ProWein am Samstag (übrigens ein sehr gelungenes Fest!) führte uns zu »Les Halles«. Ehemalige Lagerhallen auf dem Gelände des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs in besagter Schirmerstraße. Beim Aussteigen aus dem Taxi fällt mein Blick auf eine Art Bude gleich daneben. Sie beherbergt laut Schild die Bar Olio. Ein paar Stufen führen zum Eingang, es riecht verlockend gut, hinter den Fenstern schaut es sehr gemütlich aus.

Beim Versuch, am nächsten Tag einen Tisch zu reservieren, bekomme ich die Auskunft, dass keine Reservierungen entgegengenommen werden, wir aber ruhig kommen sollen, irgendwo und irgendwie gibt's immer einen Platz. So war's dann auch.

Ein sehr entspannter Ort, die Kellnerinnen und Kellner extrem freundlich auf ebenfalls entspannte Art, sämtliche Getränke und Speisen sind auf einer großen Tafel angeschrieben. Die Küche jongliert gekonnt zwischen mediterran und asiatisch. Wir bestellen drei verschiedene Vor- und Hauptspeisen, die alle hervorragend munden. Die Weinauswahl ist klein aber durchaus ambitioniert, ordert man ein Glas Rotwein zu € 14 pro Glas ohne den Preis zu kennen, wird man vom Kellner gewarnt. Ein sehr feiner Zug von ihm!

Dass wir mit unserer Wahl nicht falsch lagen, versicherten uns auch die »Gobelsburger» rund um Michi Moosbrugger, die wir dort trafen. Sie sind seit vielen Jahren während der ProWein zu Gast im Olio.

Bar Olio, Schirmerstraße 54, Düsseldorf

Ruth

Fundstück Dienstag 2012-03-06
Da sind wir also wieder. Die ProWein, wichtige Weinmesse in Düsseldorf, ist für uns soweit einmal zu Ende. Für die anderen nicht, die sind noch dort. Wer auch noch dort ist, ist Sigi. Und Sigi ver- danken wir Ziereisen, unsere Wein- Trouvaille der Messe. Viele andere kennen diese schrägen Weine schon längst. Für uns sind sie neu.
Hans-Peter Ziereisen im Weingarten 

Manch gut Ding braucht eben manchmal Weile, bis es zu uns gelangt. Hans-Peter Ziereisen ist Quereinsteiger. Ursprünglich Tischler zieht der badische Winzer Parallelen zwischen seinen Professionen. Wie kein Holzstück dem anderen gleicht, so gleicht auch keiner seiner Weine dem anderen. Jeder ist von der Natur geprägt und jeder weist seine Unebenheiten aus. Das macht das Holz schön und auch den Wein. Die Patina, die sich mit der Reife nach und nach über beide legt, lässt sie im Alter schimmern.

Den ersten Jahrgang brachte Ziereisen 1993 ein, sein Hauptaugenmerk liegt überraschenderweise auf Gutedel (Chasselas) und auf Spätburgunder (also Pinot Noir). Was aber nicht bedeutet, dass sein Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder oder der Syrah stiefmütterlich behandelt würden. Ganz im Gegenteil! Jeder der Weine steht für sich und zeigt seine Eigenheiten. Alles spontan vergoren, ungeschönt und unfiltriert. Und auf eigenartige Weise ist jeder eine Überraschung in sich. Dicht, komplex und irgendwo dort angekommen, wo man selbst einmal sein möchte. In sich ruhend. Sehr burgundisch straff zeigt sich alles, der Kalk in den Böden ist deutlich spürbar und die Alkoholwerte sind niedrig. Wie etwa beim wunderbaren Syrah aus der Kleinflasche mit 12 %.

Rund 10 Hektar Rebfläche gehören Ziereisen heute im badischen Markgräferland. Die Spätburgunder werden nach ihren Lagen Tschuppen, Schulen und Rhini benannt, die Weißweine führen Namen wie Steingrüble, Musbrugger und Hard. »Jaspis« ist der Zusatz in der Bezeichnung der Topweine. Nach den Halbedelsteinen, die man in diesem Eck in den Böden finden kann. Ein schönes rundes Bild.

Wen Kostnotizen interessieren, schlage nach bei Sigi Hiss. Ach ja, Sigi: Habe ich schon »danke« gesagt?

www.weingut-ziereisen.de
Sigis Hiss' Website www.wein-news.com
syl

Caro amico ti scrivo Donnerstag 2012-03-01

L'anno che verrà

Caro amico ti scrivo così mi distraggo un po'
e siccome sei molto lontano più forte ti scriverò.
Da quando sei partito c'è una grossa novità,
l'anno vecchio è finito ormai
ma qualcosa ancora qui non va.

Si esce poco la sera compreso quando è festa
e c'è chi ha messo dei sacchi di sabbia vicino alla finestra,
e si sta senza parlare per intere settimane,
e a quelli che hanno niente da dire
del tempo ne rimane.

Ma la televisione ha detto che il nuovo anno
porterà una trasformazione
e tutti quanti stiamo già aspettando
sarà tre volte Natale e festa tutto il giorno,
ogni Cristo scenderà dalla croce
anche gli uccelli faranno ritorno.

Ci sarà da mangiare e luce tutto l'anno,
anche i muti potranno parlare
mentre i sordi già lo fanno.

E si farà l'amore ognuno come gli va,
anche i preti potranno sposarsi
ma soltanto a una certa età,
e senza grandi disturbi qualcuno sparirà,
saranno forse i troppo furbi
e i cretini di ogni età.

Vedi caro amico cosa ti scrivo e ti dico
e come sono contento
di essere qui in questo momento,
vedi, vedi, vedi, vedi,
vedi caro amico cosa si deve inventare
per poterci ridere sopra,
per continuare a sperare.

E se quest'anno poi passasse in un istante,
vedi amico mio
come diventa importante
che in questo istante ci sia anch'io.

L'anno che sta arrivando tra un anno passerà
io mi sto preparando è questa la novità.

L'anno che verrà

Der König lebt. Es lebe der König! Dienstag 2012-02-28

Lange erwartet kam sie nun endlich doch die Pressemitteilung der Vinea Wachau: Emmi Knoll übernimmt die Obmannschaft der renommierten Vereinigung. Vorgänger Franz Hirtzberger hat den Job immerhin 24 Jahre lang gemacht, jetzt reicht's.

Die Vinea Wachau wurde 1983 gegründet, bis 1988 wurde sie von Franz Prager geleitet. Prager hat direkt an Hirtzberger übergeben. Der jetzt an Emmi, oder muss man jetzt »Emmerich« sagen? Sei's drum. Emmerich H. Knoll ist also der dritte Obmann. Wir gratulieren!

Emmerich Knoll und Franz Hirtzenberger

Neuer Wind ist immer gut. Was nun auf jeden Fall anders sein wird? Die Ansprachen! Emmerich, der Name kommt noch ein wenig schwer über die Tasten, ist ein genialer Redner! Wir freuen uns auf Bonmots zu Steinfeder, Federspiel und Smaragd und wünschen von Herzen alles alles Gute und viel Erfolg. Und dem lieben Franz endlich mehr Muße für sich, seine Weine und vor allen Dingen für das süße Enkelkind!

Als Attachment hier unten das Pdf der offiziellen Pressemeldung. Man muss ja nicht alles zweimal sagen!

www.vinea-wachau.at
syl
Meine Herren, es geht um die Wurst! Samstag 2012-02-25
Essen und Emotion. Dass »Liebe durch den Magen geht« ist hinlänglich bekannt. Wobei ich das ja nie so richtig verstanden habe.
Halb aufgeschnittene Essiggurke

Kennt man ja aus eigender Erfahrung: je höher der emotionale Effekt umso geringer der Hunger. Liebe schließt den Magen, Verliebtsein ist eine super Diät. Am Anfang. Danach schlägt das Pendel mit der gemeinsamen Kocherei und ordentlich viel Wein meist in die andere Richtung aus. Aber da ist dann soundso schon alles zu spät. Vielleicht ist ja das gemeint, das gegenseitige Einkochen.

Wobei es hier um etwas anderes geht. Nämlich darum, dass der Wein beim Winzer im Keller manchmal besser schmeckt als dann, wenn man wieder daheim ist.

Warum das so ist, welche Mechanismen unseren Geschmack manchmal vernebeln oder schärfen, untersucht Lebensmittelsensoriker und Ernährungspsychologe Klaus Dürrschmid von der Wiener Universität für Bodenkultur. Da geht es dann unter anderem um Apfelsaft in zwei Varianten, bei dem die Probanden kaum Unterschiede feststellen können. Bis sie erfahren, dass der eine vom steirischen Bioproduzenten und der andere vom urkainischen Massenerzeuger stammt. Dann ist plötzlich alles anders, die Unterschiede werden deutlich merkbar.

Über die Gründe dafür weiß die Wissenschaft noch zu wenig. Einerseits soll die emotionale Erregung grundsätzlich zu einer besseren sensorischen Wahrnehmung führen. Andererseits könnte die Emotionalisierung einfach die Motivation steigern, einen Unterschied zu finden.

Eine andere Methode, dem Zusammenhang zwischen emotionalem Effekt und Gusto auf die Schliche zu kommen, ist die der Beobachtung. Welches Früchtchen liegt im Auge des Betrachters? Mittels Eye-Tracking-Analysen wird festgestellt, wohin es den Blick beim Betrachten eines Lebensmittels zieht und wo er verweilt. Hier etwa die großartige Geschichte von Bildern mit der nach und nach vergammelnden Wurst und dem Gurkerl in der Mitte. »Während Frauen schon auf den braunen Rand blickten, schauten die Männer noch auf das Gurkerl in der Mitte«, so Dürrschmid. »Woran das liegt, wissen wir noch nicht.« Vielleicht muss man da aber gar nicht so viel herumforschen. Möglicherweise liegt's einfach an Arterhaltung und Jagd, und der Mann hat das Gurkerl im Fadenkreuz.

Quelle: Der Standard, 22. Februar 2012
syl

Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164  165 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.