Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Ein Geschenk ums Eck - das Habari Mittwoch 2016-07-06
Dass wir unser Grätzel lieben, ist nichts Neues. Denn das Viertel rund um die untere Gumpendorferstraße lebt und vibriert. Kunst, Mode und Kulinarik machen es bunt. Und, wie sich's für die inneren Bezirke gehört, alles ziemlich nachhaltig und ja, »bobo«. Speziell die Theobaldgasse, und sie ist uns auch besonders lieb. Bunte afrikanische und hauchzarte Papierschalen

Dort reihen sich Bioladen, Feinkost, Kaffeebar und Fetzengeschäfte aneinander. Und ganz oben am Eck, da thront das Habari. Ein riesiges wunderbares Geschäft »für hochwertige Manufakturwaren aus aller Welt«, in das man einfach reingezogen wird und in dem man staunend die schönen zum Verkauf angebotenen Dinge betrachtet. Das sich über viele Halb-Etagen und nach links und rechts durch das Haus windet und über eine alte Holzstiege hinunter in den Keller, wo sich eine afrikanische Welt mit Skulpturen, Stoffen, Lampen und Möbeln auftut.

Oben schlendert man zwischen Schals und Schalen, japanischer oder südafrikanischer Herkunft, zart und perfekt gearbeitet und immer ohne Öko-Touch. Hier tragen weder Möbel noch Stoffe noch Keramiken Birkenstockschlapfen, das tun nur wir. Heimlich, wohlgemerkt. Besonders schön sind diese zarten bunten Schalen aus Papier. Hergestellt von HIV-infizierten Frauen, die sich damit ihr Einkommen sichern. »Wola Nani« heißt das Projekt.

Polster, Decken, Vasen, Schüsseln, Schals und Halsketten aus den natürlichsten und ungewöhnlichsten Materialen gibt es im Habari. Und eben auch diese wunderschönen feinen Keramiken, die die Tochter darin bestärkten, aufs Studium zu verzichten und die hohe Kunst des Töpferns, möglicherweise im fernen Japan, zu erlernen. Klare feine Formen geben diese Kunstwerke vor. Sie inspirieren einen dazu, sie vorsichtig anzufassen. Was wir unbedingt auch tun mussten.

Geführt wird das Habari seit 1997 von Designerin Lore Sander und Unternehmer Werner Pilz, der - wegen der optischen Ähnlichkeit ins Blaue gemutmaßt - des Grünen Bruder ist. Danke ihnen für ihre Inspiration und Sammellust, sie machen Wien ein Stückchen reicher.

Habari

Theobaldgasse 16, 1060 Wien
Tel. +43 1 586 23 40, E-Mail info@habari.at
www.habari.at

syl

Textil-Detox Mittwoch 2016-07-06
Für mich als Konsumentin gibt es zig Themen, die mich beschäftigen oder zumindest beschäftigen sollten. Da geht es zum Beispiel um Herkunft, Inhaltsstoffe und Erzeugung von Lebensmitteln. Da geht es um Transportwege von Produkten aller Art, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen oder faire Bezahlung. Oder um Gift in unserer Kleidung. Das Detox-Catwalk-Sujet: weiße Schrift auf dem Gesicht einer asiatischen Frau
© www.detoxcatwalk.de
Die Umweltschutzorganisation Greepeace bewertet auf der Online-Plattform Detox-Catwalk 19 Modemarken anhand des Einsatzes giftiger Chemikalien.
Greenpeace hat die »Detox my Fashion«-Kampagne im Juli 2011 gestartet. Im Rahmen der sogenannten Detox-Verpflichtung geht es um die Eliminierung von schädlichen Chemikalien bis zur 2020-Deadline. 76 internationale Modemarken, Händler und Lieferanten konnten bereits gewonnen werden, mitzumachen.

Allen voran gelten Benetton, Inditex (Zara, Bershka, Massimo Dutti u.a. Marken) und H&M als Vorreiter und haben bereits den Status »Avantgarde« erreicht. »Im Wandel« sind unter anderem C&A, G-Star, Mango, Valentino, Puma oder Adidas. Die Ziele vermutlich nicht erreichen bis 2020 werden zum Beispiel Esprit oder Nike. Doch sind sie immerhin Teil der Kampagne. Marken wie Diesel, D&G, Versace oder die LVMH Group schaffen nicht einmal das. Gefällt mir gar nicht!

Auch wenn's wieder ein Thema mehr ist, über das wir uns den Kopf zerbrechen sollten, Gift an die eigene Haut zu lassen ist definitiv keine gute Idee. Ganz abgesehen davon, dass irgendjemand unsere giftige Kleidung herstellt. Und das ist sicherlich ebenfalls nicht sehr gesundheitsförderlich.

Die Catwalk-Kriterien im Detail als PDF

Ruth

Was lässt uns in der Früh aufstehen? Sonntag 2016-05-29
Und noch einmal geht's hier ums Thema Familienunternehmen und potenzielle Spannungen und Konfliktherde. Jeder und jede von uns ist anders gestrickt, hat mehr oder weniger Freude an bestimmten Dingen, Aktivitäten und auch Arbeiten. MPA-Logo
Der eine genießt sein Chaos am Schreibtisch, das den anderen zur Weißglut bringt. Die eine ist am liebsten auf Veranstaltungen und unter Menschen, während die andere die Stille im Keller ganz für sich genießt.

So unterschiedlich wir ticken, so unterschiedlich sehen und bewerten wir die Welt. Und so unterschiedlich sind unsere Meinungen, Vorstellungen und Wünsche. Gerade in Familienunternehmen, in denen nicht nur Seite an Seite gelebt, sondern auch gearbeitet wird, kann das manchmal durchaus Zündstoff für Konflikte geben.

Die eigenen Grundmotive, also die inneren Antreiber und somit Energielieferanten, zu kennen, hilft, sich selbst besser zu verstehen. Wissen wir darüber hinaus auch noch, was unsere Mitmenschen motiviert und antreibt, kann das Zusammenleben und -arbeiten grundlegend erleichtern. Wer erkennt, dass sein Gegenüber einfach anders tickt, tut sich leichter, diese Unterschiede auch an-zuerkennen. Hat Motivation ja immer auch etwas mit Emotion zu tun.

Auf die Spur kommt man diesen Grundmotiven entweder über Reflexion des eigenen Verhaltens, über »in sich hineinhorchen« und sich selbst beobachten. Oder über die sogenannte MotivationsPotenzialAnalsye, die diese Spurensuche unterstützt. Das Ergebniss ist in jedem Fall erhellend und leistet einen wertvollen Beitrag zum besseren Miteinander.

Neugierig geworden? Hier geht's zur kostenlosen Kurzanalyse.

Ruth

Rollen-Wirr-Warr Dienstag 2016-05-17
Was macht das Agieren in einem Familienunternehmen für die Beteiligten, sprich Familienmitglieder, eigentlich manchmal so schwierig? Worin liegt der große Unterschied zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in »normalen« Unternehmen? Rollenkonflikte in Familienunternehmen
Einer der Hauptgründe für potenzielle Konflikte, für Unverständnis und Missverständnisse, für aufgeschobene und nicht getroffene Entscheidungen oder eben auch für ungeplante und unstrategische Generationenübergaben sind die verschiedenen Rollen, die die Beteiligten einnehmen.

Da System Familie funktioniert eben ganz anders als das System Unternehmen. Das Miteinander in der Familie beruht im Normalfall auf Wir-Gefühl, persönlicher Nähe, Geborgenheit, Vertrauen und Unterstützung. Im Unternehmenskontext zählen Leistung, Erfolg, Ergebnisorientierung, Wirtschaftlichkeit und Hierarchien. Ganz klar, dass es hier zu Rollenkonflikten kommen kann.

Ein wichtiger Punkt bezüglich Entscheidungen: Wie auch immer eine solche getroffen wird, sie kommt entweder eher der Familie oder eher dem Unternehmen zugute. Es hilft schon enorm, anzuerkennen, dass jede Entscheidung somit auch einen »falschen« Anteil hat. Das Akzeptieren dieses »double bind« ist sehr erleichternd.

Was das für den Alltag in Familienunternehmen und den Umgang miteinander heißt? Offene Kommunikation und Transparenz sind die Grundpfeiler, damit sowohl das System Familie als auch das System Unternehmen parallel funktionieren, und zwar für alle zufriedenstellend sowohl auf der persönlichen als auch auf der wirtschaftlichen Ebene.

Ruth

Warum das Warum so wichtig ist Freitag 2016-04-22
Wir zitieren ihn gerne und oft. Und stellen uns selbst immer wieder die Frage, ob wir unser WHY nicht nur kennen, sondern auch leben. Unser Unternehmen und vor allem auch die Kommunikation nach außen danach ausrichten. Denn Simon Sinek ist überzeugt: Wer mit seinem Warum startet, ist erfolgreicher!

Hier geht's zum YouTube-Video.

Ruth

Simon Sinek – Start with Why
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