Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

Bassena - unser Blog

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Hallo Judith und Markus! Aber hallo! Mittwoch 2012-08-08

Zeige mir deine Kunden und ich sage dir, wer du bist. Bitte schön, sehr gerne! Denn über unsere Winzer definieren wir uns. Passen Wein und Chemie, dann passt's. Dann sind wir stolz und froh, für sie arbeiten zu dürfen. Und sie freuen sich hoffentlich auch ein bisschen, mit uns zu arbeiten. Also, wir freuen uns sehr über Judith Beck aus Gols und Markus Altenburger aus Jois. Ein herzliches »Willkommen« den beiden Burgenländern in unserer Runde. Beider Weine lieben wir, beider Weine werden wir demnächst allesamt und gesammelt verkosten.

Porträt von Judith Beck mit Rotweinglas

Wer Interesse hat, schicke uns ein Mail. Besonders schön ist es, dass wir auch gleich etwas über beide zu sagen haben. So wird Judiths Pinot Noir 2009 im aktuellen WeinWisser mit 16+ von 20 Punkten höchst lobend erwähnt. »Exzellent vinifiziert«, meint der Wisser Stephan Reinhardt.

Markus hingegen hat's dem Vinaria Guide 2012/13 angetan. Gleich zweimal fünf Sterne gibt es. Für Chardonnay Jungenberg 2010 »an klassische Montrachets gemahnend« und Blaufränkisch Jungenberg 2009 »ganz oben im heimischen Blaufränkisch-Ranking«.

Markus Altenburger mit einer Flasche Jungenberg 2010 im Vordergrund
Und dann gibt es natürlich noch viel viel mehr zu sagen über Judith und Markus. Pinot-Noir-Spezialistin die eine, Blaufränkisch-Könner der andere. Peu à peu werden wir uns eintrinken und einarbeiten, das eine lieber als das andere. Aber auch das sehr gerne. Aja, da wäre noch etwas: Wer nicht gerne so weit fährt, für den hält Markus Altenburger eine Dependance in Wien bereit. Die »Hermanngasse 13« in der Hermanngasse 13, 1070 Wien. Verkostung, Verkauf und Veranstaltungen. Markus ist donnerstags dort anzutreffen, 12 bis 18 Uhr.

www.weingut-beck.at
www.markusaltenburger.com
& www.hermanngasse13.at
syl

Uiuiui. Freitag 2012-08-03

40 Grüne Veltliner aus zehn Ländern, zwei Piraten anderer Rebsorten aus der Schweiz. And the winner is – Germany! Jawohl, richtig gelesen. 

Dieter Hübler und Laurenz Maria Moser organisierten ein internationales Grüner-Veltliner-Tasting in Wien.

Die deutsche Flagge im Wind 
Neben neun österreichischen Weinen gab es acht aus Neuseeland, vier aus Tschechien und den USA, je drei aus Deutschland, der Slowakei und Australien, zwei aus Ungarn und je einen aus Italien und Argentinien zu verkosten. In der Verkosterrunde saßen Weinjournalisten, Weinexperten und Weinproduzenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der GV »Vom Balkon der Pfalz 2009« vom Weingut Weegmüller ging als Siegerwein hervor. Auch wenn die Plätze zwei bis vier mit Markus Hubers »Berg 2010«, Ebner-Ebenauers »Alte Reben 2011« und Laurenz V »Silver Bullet 2011« an renommierte hiesige Betriebe ging, ein bisserl zwickt's schon, oder?

Andererseits spannend zu sehen – und zu schmecken offenbar – was sich anderweitig bei der österreichischen Parade-Patrioten-Rebsorte so tut. Mehr davon gibt's noch dieses Jahr ind London, Berlin und den USA. 2013 folgen Tastings in Dubai, Hong Kongund Asien. Man darf gespannt sein.

Quelle: Decanter

Ruth

sehr interessant

tom  03.08.2012 20:35

da wäre es sehr fein gewesen dabei zu sein. wäre wirklich interessant wie der GV so in anderen Ländern ausgebaut wird. und postiv überraschend das man das bei euch zu erst erfährt, und nicht bei anderen "weinmagazinen"! und den deutschen GV würde ich gerne mal verkosten.
lg und schönes weekend

Kein Ländermatch Mittwoch 2012-08-01

Deutschland gegen Italien, Bayern gegen Bologna. So könnte der Blogeintrag hier beginnen. Könnte er, soll er aber nicht. Denn ein Ländermatch ist nicht das, was ich möchte. Auch wenn ich hier die beiden Destinationen aus kulinarischer Perspektive miteinander vergleiche. Und das Ergebnis – das kann vorweggenommen werden – leider eindeutig ist.

Gedeckter Tisch nach einem Essen mit Tassen, Gläsern und offener Weinflasche 

Wissend, dass mit der und in der italienischen Küche auch nicht alles eitel Wonne ist, vielleicht sogar gerade dort nicht (kürzlich hab ich mich mit einem Blogeintrag über die mafiösen Machenschaften der Lebensmittelindustrie geärgert), frage ich mich trotzdem, warum zwischen diesen beiden Ländern kulinarisch solche Welten liegen. Ich war kürzlich in beiden unterwegs, der Vergleich machte mich – zumindest diesmal – sicher.

Warum verkochen die einen mit einer Selbstverständlichkeit die landeseigenen Produkte, sind mit Selbstbewusstsein traditionell und schaffen es dabei trotzdem, zeitgemäß zu sein? Warum finden sich auf den Speisekarten der anderen in jedem beliebigen »gutbürgerlichen« Gasthaus Mozzarella mit Tomate, asiatische Spießchen mit Mango und Chili und Griechischer Bauernsalat? Und das alles geschmacklos im eigentlichen Sinn des Wortes?

Vielleicht ein wenig polemisch und emotional, doch ganz und gar ehrlich: In Bologna habe ich in jeder abgelegenen Trattoria, in jeder winzigen Enoteca, in jeder beliebigen Gelateria einfach gut gegessen. In Bayern war ich nach wiederholten Recherchen (zu Fuß suchend und im Netz surfend) irgendwann genervt und dann nach jedem Essen enttäuscht und fassungslos. Will »der Gast« einfach nicht mehr? Braucht er nicht mehr? Erwartet er nicht mehr? Ist Mittelmäßigkeit das Maß der Dinge?

Sollte ich überheblich, schwarz-weiß-denkend, verallgemeinernd oder Pro-Italia rüberkommen, ist das ganz und gar nicht meine Absicht. Es war mir einfach ein Bedürfnis, meine Eindrücke los zu werden. Und mich würde interessieren, wie andere das sehen.

Ruth

Muss es nicht

Ruth  02.08.2012 08:51

Muss es nicht, könnte es aber. Wär halt fein, auch in diesen Gegenden erfreulich zu essen. Und zu trinken. Von den Weinkarten hab ich ja noch gar nicht angefangen ...

ganz einfach..

klimek  01.08.2012 14:31

..es sind mentalitätsunterschiede. noch vor jahren war es noch viel schrecklicher. und das wird sich auch nicht ändern. muss es auch nicht..

Böse Hagelschäden in Poysdorf - bis zu 50 % Ausfall am Weingut Ebner-Ebenauer Montag 2012-07-23
Vorrangig räumen wir hier positiven und genüsslichen Meldungen Platz ein. Ganz selten müssen wir aber auch über weniger gute Dinge berichten. So wie jetzt. Denn das Weingut Ebner-Ebenauer im weinviertlerischen Poysdorf wurde letzte Woche vom Hagel heim- gesucht.
Hagelkörner

Zum 2. Mal innerhalb von zwei Wochen! Die Schäden sind massiv. Manche Weingärten sind zu 100 % betroffen, besonders schlimm ist es in den Lagen Birthal, Steinberg, Hubertus und Muckern. Bis zu 50 % Ausfall bei Hermanschachern (schluchz!), etwas weniger

Die beschädigten Weintrauben
in den anderen Lagen. Insgesamt werden Marion und Manfred Ebner-Ebenauer heuer um 50 % weniger Wein füllen. Wie man am unteren Bilder sieht, ist teilweise wirklich alles hin. Keine Blätter mehr am Stock. Was bedeutet, dass verbliebene Trauben nicht mehr versorgt werden können. Das war's für heuer. Die beschädigten Weinstöcke

Und so wie es aussieht, sind viele Triebe derart beschädigt, dass sich der Ausfall bis ins nächste Jahr hinzieht. Gibt es keine Triebe, fällt auch der Schnitt ins Wasser. Ein Trauerspiel! Speziell heuer, wo die Baustelle groß (Eine neue Produktionsstätte ist am Entstehen, damit nicht im Hof gerebelt und gepresst werden muss.) und der finanzielle Bedarf höher ist als sonst.

Gott sei Dank lässt sich mit dem 2011er, von dem es viel und in hohen Qualitäten gibt, das Schlimmste überbrücken. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass sich - wie schlussendlich eh immer - alles ausgeht. Und Leute: Kauft mehr Ebner-Ebenauer!

Weingut Ebner-Ebenauer
syl

verlust

syl  26.07.2012 12:44

alles alles gute! ihr werdet auch das meistern. und in den 2020er-jahren könnt ihr dann viel erzählen ...

was soll ich sagen...

marion ebner-ebenauer  26.07.2012 12:02

foto 1: hagelkörner
foto 2: ein weingarten nach dem ersten hagelschauer mit 20% verlust
foto 3: ein weingarten nach dem zweiten hagelschauer mit 100% verlust

Die Marillenprinzessin war da Sonntag 2012-07-22
Eigentlich war es ja andersrum. Wir waren bei der Marillenprinzessin, aber so klingt es besser. Ein wenig nach Weihnachten. Ein wenig nach Geschenk. Was es heuer auch war. Denn nur ein Drittel der üblichen Ernte konnte die Prinzessin einfahren, den größeren anderen Rest hatte sich der Frost geholt.
Marillen beim Verkochen

Und nur die Wenigen, die Gebenedeiten, die sich zur Stammkundschaft zählen dürfen, konnten deshalb heuer bedient werden. Dem lieben Rudi Pichler sei Dank, zählen wir seit einigen Jahren dazu und durften unsere Steigerl abholen. Treu, wie wir sind, haben wir uns auch gerne im Anschluss auf ein wunderbares Glas Champagner bei ihm auf der Terrasse einladen lassen und auf das eine oder andere Glas Veltliner und Riesling mehr. Dankbar und treu, wie wir sind, musste auch ein wenig Wein in den Kofferraum. Vor allen Dingen der Weißburgunder musste mit. Der von der Ried Kollmütz mit den alten Rebstöcken. Der mit der Mineralik vom Gföhler Gneis und Löss. Der musste mit.

Und nun zieht wieder dieser wunderbare Duft durchs Haus. Wenn sie leise vor sich hinköcheln. Die Wachauer Marillen, in Etappen zu Marmelade verkocht, weil sie naturbedingt nicht alle gleichzeitig reifen. Weil manche sofort in den Topf müssen und manche erst am Tag danach. Und während die einen oben mit dem Zucker eine feine Liaison eingehen, verschmelzen die anderen unten im Backohr mit dem Blätterteig des Wachauer Marillenstrudels.

Tags darauf wird dann nur oben gekocht, wenn dicht neben der Marmelade die flaumigen Knödel gar ziehen. Klassisch aus Erdäpfelteig statt klassisch aus Topfenteig. Der Rest der Marillen wandert ins Eisfach ganz unten. Für den Winter und weil Einfrierausnahmen die Regel sind.

Marillenknödel in der Pfanne

Und falls Arthurs Tochter dieser kleine Kochlöffel mit der Aufschrift »Süßes« ins Auge stechen sollte: Ja, genau das ist er. Sofort von den Töchtern einverleibt für die süßen Dinge des Lebens, von seiner Reise zu den ihm unbekannten Orten abgehalten. Fall er ihr also ins Auge stechen sollte, dann möge Arthurs Tochter verzeichen. Ihr Löffel kocht.

syl

freude

syl  23.07.2012 16:17

die freude ist ganz meinerseits! das buch ist übrigens fertig, hat mir sehr sehr gut gefallen. hut ab vor dir, liebe astrid. jetzt muss nur noch jemand drüber schreiben ...

:)

Arthurs Tochter  23.07.2012 16:09

Und wie sie sich freut! :)

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