Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Was Sie schon immer über Partnerfindung wissen wollten. Freitag 2013-02-15

Der Valentinstag ist also doch zu etwas gut. Zu Weiterbildung in Sachen Partnerfindung, anhand der Valentingstagsausgabe der Tageszeitung »Der Standard«. Es geht um die Zusammenhänge von Schönheit, Sex und Risiko.

So steht geschrieben: Sexuelle Selektion ist beim Menschen wie beim Tier ein Wettbewerb, bei dem die Willigen ihre positiven Eigenschaften gegen einen möglichst begehrenswerten Partner eintauschen. Aha.

Illustration eines Paares in Umarmung beim Küssen

Schönheit ist einer der wichtigsten Trümpfe. Wobei ich nicht der Meinung bin, dass sie eine Eigenschaft wäre. Aber bitte.

Jedenfalls interessant ist, dass schöne Männer (wer bestimmt eigentlich, was oder wer schön ist?) mehr Frauen haben als der Durchschnitt, schöne und schlanke Frauen hingegen weniger Sexualpartner. Sehr attraktive Frauen bevorzugen Langzeitbeziehungen, bestimmen den Grad der Verbindlichkeit und lassen sich länger Zeit bis zum »ersten Mal«. Klingt für mich, als hätten sie schlicht und ergreifend mehr Macht in der Beziehung.

Geld, also der finanzielle Status, spielt insofern eine Rolle, als Menschen mit mehr Geld mehr in ihr Aussehen investieren können als andere und daher auch »schöner« sind als der Durchschnitt.

Und Männer riskieren viel, wenn es darum geht, die Frau ihres Begehrens zu erobern, Frauen offenbar gar nicht. Was mir jetzt schon ein bisschen unwahrscheinlich vorkommt.

Sei's drum. Die Studien werden's schon wissen.

Quelle: Der Standard, 14. Februar 2013

Ruth

Der Grünauer ist in Pension. Es lebe der Grünauer! Samstag 2013-02-09
Wie oft es in den letzten fünf Jahren wohl geheißen hat: »Der Grünauer sperrt zu!« Und man schnell hin musste, um noch einmal zu genießen. Nur damit er dann doch wieder offen blieb, weil Grünauers um die Burg keinen Nachfolger fanden. Niemanden, der bereit war, Ihren finanziellen Vorstellungen zu entsprechen.
Blick in die Lokalität des Grünauer

Es war auch ein schwieriges Unterfangen. Ein in den kühlen Jahreszeiten gerammelt volles Lokal, im Sommer wegen eines fehlenden Gastgartens ein oft halbleeres. Eine Küche, in die investiert werden wollte, was sich mit der nicht unbeachtlichen Ablöseforderung einfach nicht ausgehen konnte. Schwierig einfach. Und Martin blieb in der Gaststube, Marta am Herd.

Nun aber ist der perfekte Nachfolger gefunden! Der Sohn nämlich der Grünauers. Christian Grünauer. Die zahlreichen Stammgäste können aufatmen, die Veränderungen werden moderat sein, und auch die Preise werden wie gehabt eher niedrig gehalten. Eine echte Herausforderung bei diesem hohen Niveau, das immerhin mit einer GaultMillau-Haube ausgezeichnet ist. Nicht zuletzt auch wegen der wunderbaren Weinkarte mit großem Österreichfaktor, vielen glasweise ausgeschenkten Weinen und auch hier alles moderat kalkuliert.

In Marta Grünauers Fußstapfen in der Küche tritt übrigens Pero Berlentovic, Christian Günauer ist, wie sein Vater es war, der Wirt.

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass das Grünauer das Grünauer bleibt und hoffen, bald einen Tisch ergattern zu können!

www.gasthaus-gruenauer.com
syl
Wo der Wolf kocht Freitag 2013-02-08
Das Bild zu diesem Blog-Eintrag könnte von einer dieser Speisekarten stammen, in denen die angebotenen Gerichte fotografisch beworben werden. Von einem dieser Lokale, in denen man nie und nimmer essen möchte. Was nicht am Gericht oder am Lokal, sondern ausschließlich an der Fotografin liegt.
Der Schikursteller des Gasthaus Wolf

Die, so sie es überhaupt noch tut, Essen in der Öffentlichkeit so unauffällig und so unbemerkt wie möglich fotografiert. Darunter leidet dann die Qualität. Das nur zur Erklärung. Der »Schikursteller«, O-Ton eines Mitessenden in der Runde, hätte es aber eh nie in diesen Blog geschafft, hätte er den Gaumen der Fotografin nicht überzeugt.

Also, wir befinden uns im Gasthaus Wolf in der Großen Neugasse, der liebevoll adaptierten Wirk- und Wirtsstätte von Jürgen Wolf. Neben dem klassischen Schweinsbraten sind es vor allem die Innereien, die Neugier wecken. Wenn auch teilweise verhaltene Neugier. So blieben Stierhoden und Hirn lediglich Bilder in den Köpfen der zu wenig wagmutigen Esser und Esserinnen, sie kamen auf keinen Teller. Dafür aber Hühnerleber, Kalbsnierndeln und Bries. Jeweils wirklich raffiniert und gut gewürzt zubereitet, Einzelheiten dazu können aus dem Gedächtnis leider nicht mehr abgerufen werden. Spricht dafür, sich die Sache(n) noch einmal anzusehen. Und zu kosten.

Die Weinkarte bietet einige Abwechslung, lediglich mit reiferen Jahrgängen happert's ein bisschen. Dafür gibt's Schremser Bier, sehr fein.

Summa summarum ein Gasthaus zum Wiederkehren. Unbedingt reservieren!

www.gasthauswolf.at

Ruth

Wir schließen uns an: Rettet die Schwedenbombe! Dienstag 2013-02-05
Manche Dinge müssen bestehen bleiben. Aus sentimentalen Gründen. Weil sie Teil der eigenen Kindheit waren und weil sie auch heute noch zu denen gehören, denen man nicht widerstehen kann. Dazu gehört die Schokobanane von Casali und dazu gehört die Schwedenbombe von Niemetz.
Eine Box mit Schwedenbomben

Man ist auf diese österreichischen Geschmäcker konditioniert. So, dass nichts - alles Plagiat! - daneben bestehen kann. Speziell für die Schwedenbombe gilt das. Denn sie ist der einzige Mit-dünner-dunkler-Schoko-überzogene-Eischnee-auf-Waffel, der ohne jegliche chemische Zutaten auskommt. Keine Konservierungsmittel, keine Stabilisierungsmittel, nix. Dass sie im Sommer deshalb nicht zu haben ist - der Eischnee ist zu heikel - hat man immer hingenommen. Alle anderen wie zum Beispiel die grauslichen, pickigen deutschen Dickmänner waren - aufgemotzt, viel zu groß, plump - immer da, und waren und bleiben ungenießbar. Echte Proleten eben.

Nun hat Niemetz Konkurs angemeldet. Der Familiebetrieb hat es nicht geschafft, in der Jetztzeit anzugekommen. Kindheitserinnerungen alleine schaffen keinen profitablen Betrieb. Viele Schwedenbomben-Liebhaber und -Liebhaberinnen haben eine große Solidaritätsaktion gestartet, die vor allem über Facebook läuft. Zur Zeit sind deshalb alle Schwedenbomben ausverkauft. Möge das helfen, möge es eine Sanierung geben und mögen uns die Schwedenbomben erhalten bleiben. Es wäre verdammt schad um sie. Und irgendwann muss man doch herausfinden dürfen, ob man die ohne oder mit Kokos lieber mag!

www.sweet-niemetz.com
syl
Jois is rising - und der Wagner freut sich über den Altenburger Montag 2013-02-04
Eigentlich ist ja in Jois der Sonnen- untergang das Schönste. Das wird jeder bestätigen, der den dort schon einmal erlebt hat. Vom Sonnen- aufgang hingegen weiß man nichts Näheres. Wie auch. Nun schreibt plötzlich einer: »Jois is rising.« Normalerweise geht auch in Jois nur die Sonne auf. Aber gut, erhebt sich halt das ganze Dorf.

Markus Altenburger sitzend

Und da entpuppt sich das Ganze als Jubelmeldung. Dass nämlich der Wagner, höchst umtriebiger und vielschichtiger Weinhändler im oberösterreichischen Gmunden, sich über einen neuen Winzer freut. Über einen aus Jois. Der Wagner freut sich über den Winzer Markus Altenburger aus Jois. Und wer diesen kennt, muss sich schon die Frage stellen, was eigentlich schöner ist, der Sonnenuntergang oder der Markus mit seinen Weinen.

Da müssen wir als begnadete Weintrinkerinnen nicht länger nachdenken. Klarer Sieg für den Winzer. Weil wir ihn immer haben können im Gegensatz zum Sonnenuntergang. Weil der Griff zu seinem Wein nur mit dem Öffnen der Kühlschrank- und nicht mit der Autotür verbunden ist. Frequenzbedingt finden wir also den Joiser Winzer Markus Altenburger mit seinen phantastischen, eleganten, beeindruckenden und mineralischen Blaufränkischen und Chardonnays, Leithaberg hin oder her, schöner als den Joiser Sonnenuntergang.

Das hat sich sicher auch der Wagner so gedacht. Dem der Joiser Sonnenuntergang wahrscheinlich sowieso ziemlich egal ist, weil er den Gmundner Sonnenuntergang hat. Den Sonnenaufgang wird er dort bisher auch nur ganz selten erlebt haben und wenn dann nur zufällig. Weshalb ihm da auch ein bissl der Vergleich fehlt.

Auf jeden Fall hat er jetzt diesen super Winzer im Programm.

www.markusaltenburger.com
www.wagners-weinshop.com
syl
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