Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Schöne neue Weingärten Montag 2013-07-01
Es wird nicht alles schlechter im Leben. Was definitiv besser wird, sind die Weingärten. Oder viele von ihnen und nach und nach. Statt toter Erde zwischen den Zeilen trifft man immer öfter auf blühendes Leben. Den Winzern, die umdenken und biologisch oder byodnamisch anbauen, sei Dank. Hier ein Blick auf einen lebendigen Weingarten in Gumpoldskirchen.

Blick auf einen Weingarten in Gumpoldskirchen

Leider stehen da und dort gelbe Weinstöcke, weiter unten im Tal sind viele Weingärten komplett kaputt. So, wie ein Winzer, den wir dort angetroffen haben, meint, könnte es am vielen Wasser liegen, das die Erde ausgewaschen hat. Für heuer bedeutet das leider Ernteausfall, da die Trauben durch das fehlende Chlorophyll nicht reifen können. Blödes Wetter!
syl
Kohle oder nicht Kohle, das ist dort die Frage – spannende Diskussion bei Dirk Würtz Samstag 2013-06-29
Dirk Würtz ist der wohl bekannteste Weinblogger im deutschsprachigen Raum. Abgesehen von der Bloggerei unterrichtet er in Geisenheim und macht selber Wein. Sonst macht er sicher auch noch Dinge, aber davon weiß ich nix. Auf jeden Fall gibt es auf seiner Seite »Würtz-Wein« wieder einmal eine spannende Diskussion.
Screenshot der Würtz Wein Website 

Thema »Dürfen die Macher von Weinguides von den Winzern für die Bewertung ihrer Weine Geld verlangen? Und ist Objektivität unter diesen Bedingungen überhaupt möglich?«

Konkreter Anlass ist Falstaffs Vorhaben, in Deutschland so wie in Österreich einen Weinguide rauszubringen und von den Winzer je 500 Euro für ihren Eintrag zu verlangen. Dürfen die das? Bei Dirk wird darüber geredet, schauen Sie rein. Bei CaptainCork übrigens auch.

wuertz-wein.de
syl

Backoffice Donnerstag 2013-06-27
Ein Fest dauert ja immer drei Tage und drei Nächte. Selbst, wenn die Gäste nur einen Tag und eine Nacht feiern. Denn davor und danach stehen die Tage im Zeichen von Auf- und Abbau, anliefern und abholen. Abgesehen von all den anderen unzähligen Dingen, die man hier gar nicht aufzählen kann.
Innenraum des Weinguts Wieninger mit Tisch voller benutzter Gläser

Die aber soundso unser Problem sind. Um die geht es hier nicht. Es geht hier auch nicht um den Gastgeber-Winzer, der wollte es nicht anders. Hier geht es um die »Baustelle« vor Ort, um das, was das Wieninger-Team alles geschafft hat. Es geht um Carolina, Bettina, Clemens, Sigi, Predrag, Svea, Luis und Marek. Die einfach da waren und neben ihrem Alltags-Job dafür gesorgt haben, dass das Weingut auch am Tag danach noch steht. Die diesen Wahnsinn, den man auf Carolinas Foto nur ansatzweise erkennen kann, in nichts aufgelöst haben. Die noch da waren, als alle anderen schon weg waren. Bei ihnen möchten wir uns endlich bedanken, weil auch hier alle anderen zuerst an der Reihe waren.

Also endlich und mit Nachdruck: »Liebe Carolina, liebe Bettina, lieber Clemens, lieber Sigi, lieber Predrag, liebe Svea, lieber Luis und lieber Marek, vielen Dank für den tollen Job, den ihr gemacht habt! Für euren wahnsinns Einsatz und dafür, dass wir uns dank euch ein bisschen in unserem Erfolg sonnen dürfen. Es ist auch euer Erfolg!«

Ruth & syl
Der heimliche Star am Respekt Johanni Montag 2013-06-24
Markus Moser führt hauptberuflich eigentlich das Wiener Café und das Panigl in Gmunden. Nach und nach hat in dem Abkömmling einer alten Fischerei-Familie aber die Liebe zu den Fischen überhand genommen. Seit 2007 betreibt der Gastronom deshalb nebenbei eine Fischzucht, die 2011 bio-zertifiziert wurde. Regenbogenforellen, Bachsaiblinge, Spiegel- und Schuppenkarpfen wachsen in seinen locker bestückten Natur- teichen heran, in die das kalte Bergwasser der Aurach fließt. Sie werden geboren, um zu leben und dann von uns gegessen zu werden. Nur dafür sind sie da.
Markus Moser beim Grillen seiner Fische

Es ist wichtig, dass Sie das wissen! Denn diese Fische sind unglaublich gut. Davon konnten sich gestern 349 Gäste am Respekt Johanni überzeugen. 350 Bachsaiblinge hat es als Steckerlfisch gegeben, einer davon hat mir gehört. Auf handgeschnitzen Steckerln über einem selbstgebauten Steckerfischgrill: zwei Reihen aufgestellte Ziegel in einem Abstand von einander, der ein bisschen weniger breit war, als die Steckerl lang waren, Holzkohle, Steckerlfisch drüber und Geduld.

Und wenn man dann das am Vorabend gefangene und nur leicht gesalzene Fischlein - so wie es sich gehört - mit den Fingern isst, dann ist die Welt wieder in Ordnung. Feine Aromen vom Fisch, rauchige vom Holzkohlenfeuer. Mehr braucht man nicht, höchst ein Stück Brot. Und vielleicht noch einen Fisch, aber den hatte dann schon ein anderer.

Markus' Fischzucht heißt übrigens noch Salmos, wird aber bald in Biofisch Großalm umgetauft, dann wenn die neue Website fertig ist. Das sollten Sie auch noch wissen, nur für alle Fälle. Und dass der Biofisch-Züchter dann nur noch nebenberuflich Gastronom ist, vielleicht auch.

www.salmos.at
syl
Die Respekt-Schokolade ist da! Donnerstag 2013-06-20
Manche guten Dinge brauchen ihre Weile, manch andere werden aus dem Boden gestampft und sind umso besser. Manche Kooperationen brauchen Monate, Vorkonzeptionsphasen, Nachdenkphasen, Umdenkphasen und noch eine ganze Menge andere, bis sie dann irgendwann vielleicht Realität werden. Die Zotter Respekt Johanni 2013 Schokolade

Andere wiederum sind so flott und unkomplizert umgesetzt, dass man plötzlich freudig überrascht die Schokolade in den Händen hält. Die für das große Fest am kommenden Sonntag, das Respekt Johanni. Das ja an sich ein wenig aus dem Boden gestampft werden musste wegen der Kurzfristigkeit. Das so wie die Schokolade aber schon jetzt mehr als gelungen ist.

»Geht sich das überhaupt noch aus?«, hieß die Frage, die an Josef Zotter, den fairen Schokoladenzauberer, gerichtet wurde. »Sowieso!«, lautete seine Antwort. Knappe zwei Wochen später war sie da: gefüllt mit zwei Weinen, so wie es jedes Jahr sein wird. Nämlich mit denen des jeweiligen Gastgebers des jährlich wiederkehrenden Festes. Heuer mit Wiener Trilogie 2011 (Rotweincuvée) auf der einen Seite, Wiener Gemischtem Satz Rosengartl Alte Reben 2012 auf der anderen Seite von Fritz Wieninger.

Noch nicht gekostet, zugegebenermaßen. Da sind wir nicht früher dran als die Respektgäste, die am Fest die ersten sein werden, die diese sicherlich wunderbare Schokolade genießen dürfen. Von unserer Seite einen herzlichen Dank an Sepp Zotter, dass er die Dinge so entspannt und rasch angeht! Denn wo ist das Problem?

www.respektgroup.at
www.zotter.at
www.wieninger.at
syl

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