weißer Spargelbund

Bassena - unser Blog

Ein Hoch auf Frau Bock! Samstag 2013-07-13
Nein, ich meine nicht die Frau Bock. Die kann man soundso nicht genug in den Himmel loben. Ich meine Frau Bock, die Gemüsehändlerin in der Speisinger Straße im 23. Wiener Gemeindebezirk. Offenbar bürgt der Name alleine für Qualität. Frau Bocks kleines Geschäft ist nämlich vom Boden bis zur Decke voller Gemüse und Früchte.
Tomaten, rote Frühlingszwiebel, Paprika, Zucchini

Gemüse und Früchte, die allesamt besser sind als die vom großen berühmten Naschmarkt, von den dortigen wenigen Ausnahmen abgesehen. Alleine sechs Sorten Paradeiser hat mein flinkes Auge gezählt. Die kleinen links oben am Bild, vom Grazer Gemüsehändler direkt aus Italien geliefert, sind übrigens besonders fest, fruchtig und geschmackig. Würden sie nicht doch irgendwann matschig werden, würde ich sie mir aufheben. Oder diese roten Frühlingszwiebeln. Schön sind sie, sehr kräftig im Geschmack, und so wie Frau Bock sagt, sehr selten. Am meisten habe ich mich über die große Steige Klaräpfel gefreut, Kindheitsgeschmack. Ich weiß gar nicht, ob meine eigenen Kinder sie überhaupt kennen. Jetzt liegen diese kleinen grünen und durchscheinenden Äpfel auf jeden Fall in der Obstschüssel daheim und warten auf sie. Und die süßesten Früchte hängen beileibe nicht in Nachbars Garten, die liegen auch bei mir. Tiefschwarze große Kirschen!

Damit sich der kleine Umweg zu Frau Bock lohnt, kann man für biologisches Brot und Milchprodukte zur Nachbarin in die Kichererbse hüpfen, einen vegetarischen Imbiss mit ein bisschen »Alimentari«. Den Umweg werde ich wieder öfter machen, und so, wie es sich gehört, mit dem Radl.

Gemüsegeschäft Bock
1230 Wien, Speisinger Straße 38, Tel. +43 1 804 53 51
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr
Montag & Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr
syl

Achtung

Dr. Ofenbauer  01.06.2014 10:01

Das Geschäft befindet sich im 13ten Wiener Gemeindebezirk, nicht im 23ten.

zu euphorisch

Dr. Ofenbauer  01.06.2014 09:59

Leider handelt es sich bei dem Obst und Gemüse der Frau Bock genauso wie auch bei den meisten Anbietern zb. am Naschmarkt um herkömmliche Industrieware, behandelt mit Kunstdüngern und Pestiziden. Sicher nicht die beste Wahl für unsern Nachwuchs. Sieht vielleicht toll aus, hat es aber nicht in sich, ausser eine schöne Ladung Gift und schlechtes Karma. Der Umwelt tut man auch nichts Gutes. Höchstens der Frau Bock.

Ungleichgewicht Freitag 2013-07-12

Dass das mit der Chancengleichheit für alle selbst in einem der reichsten Länder der Welt nicht funktioniert, wissen wir. Mehr noch, die Schere zwischen arm und reich, gebildet und ungebildet und damit einhergehend zwischen allen anderen Umständen geht offenbar immer weiter auf. Doch sind es natürlich viele Faktoren, die dazu beitragen, ob es einem – rein theoretisch – mehr oder weniger gut geht im Leben.

Ein Richtungsschilder mit "The easy way" und eines darunter mit "The hard way"

Der »Standard« beauftragte das Linzer Market-Institut mit einer Umfrage zum Thema, wer es eher leicht oder tendenziell schwer hat im schönen Österreich. Hier ein Auszug aus den Ergebnissen:

Nationalratsabgeordnete und Beamte haben's in der Wahrnehmung der Befragten am leichtesten im Leben (Einkommen? Freizeit?), Alleinerziehende und ältere Arbeitnehmer/innen am schwersten. Kinder machen einem das Leben schwerer, Manager, Ärzte und Lehrer gehören zu denen, die's leicht haben. Die weibliche Form lass ich hier absichtlich weg, Frauen haben es nämlich generell schwerer. Vor allem berufstätige. Eigentümer/innen von kleinen Unternehmen müssen sich noch mehr plagen.

Der kleine Abriss hier müsste mich nachdenklich stimmen. Bin ich doch weiblich, hab zwei Kinder, ein kleines Unternehmen, bin also berufstätig und aus der Perspektive der Wirtschaft auch schon älter. Ach ja, in einer ländlichen Region lebe ich außerdem.

Aber schon klar, da spielen viele andere Dinge mit, ob es einem gut oder weniger gut geht. Und ich bin definitiv oft im Leben auf die Butterseite gefallen. Danke dafür, wem auch immer.

Quelle: Der Standard, 12. Juli 2013

Ruth

Willkommen in der Hauptstadt, Roland Huber! Freitag 2013-07-12
Ein Stückerl näher nach Wien war der super nette Dreihaubenkoch Roland Huber ja schon vor ein paar Monaten gerückt. Ist er doch mit Toni Mörwald nach dessen Abgang aus dem Kremser »Kloster Und« ins Stammhaus nach Feuersbrunn übersiedelt, um dort »Toni M.« und »Traube« neu zu positionieren.
Roland Huber bei der Zubereitung einer Speise

Ungefähr 12 km näher ist das, mit 64 km Entfernung aber trotzdem zu weit für einen abendlichen Hupfer. Nun ist aus dem Hupfer ein Umfaller geworden. Roland Huber kocht nämlich zweimal in der Woche in Tonis »Kochamt« in der wunderschönen Ferstel-Passage in Wien, die der Galleria in Mailand kulinarisch sowieso in nix mehr nachsteht mit Xocolat und Vulcanothek und Beaulieu und nun auch damit.

Zweimal pro Woche also kann man Rolands Küche in Form eines Vier-, Sechs- oder Acht-Gangmenüs dort genießen, jeweils am Mittwoch zu mittag mit Menüstart um 12.30 Uhr und am Donnerstag Abend mit Menüstart um 18 Uhr. Die Menüs variieren und demzufolge variiert auch die Weinbegleitung, die gestern mit unter anderem Jahrgangs-Pommery, 2003 Gelber Muskateller von Bründlmayer in der Magnum - yeah!, 2009 Riesling Gaisberg von Hirsch und 2005 Brunello von Gaja einfach fabelhaft war.

Wir hatten das große Menü, das inklusive dreier Amuses aus zwölf Gängen bestand und eine echte Freude war. Roland ist am Foto gerade bei der Zubereitung der 2. Vorspeise »Kapuzinerkresse mit Paradeiser, Liebstöckel und Camelina (Leindotter)«. Besonders in Erinnerung geblieben sind auch die »Reinanke mit Radi, Topinambur, Sellerie und Steinpilz« und das »Beinfleisch mit Karfiol (da werden alle Karfiol-Hasser bekehrt), Pistazienöl und Kikuna«.

Man muss unbedingt vorreservieren, Platz ist für rund 20 Personen und man sollte halbwegs pünktlich sein, damit die anderen Gäste nicht warten müssen. Ein echter Restaurantbetrieb funktioniert dort wegen der Miniküche nicht. Aja, der Garten im Hinterhof ist wunderschön und eignet sich super für Grillereien. Nächsten Dienstag, 16. Juli, bringt übrigens Quester seine Fische und legt sie ab 19 Uhr gemeinsam mit Toni auf den neuen Webergrill. Nur die Fische nicht den Toni.

www.moerwald-kochamt.at
syl
Gute Idee - Gourmetfreuden Sonntag 2013-07-07
Von Katharina Seiser auf Facebook weitergepostet und hier sehr gerne aufgegriffen. Es gibt eine neue Service-Seite im Web, die das Suchen nach Gourmet-News in den dortigen unendlichen Weiten erübrigt. Auf Gourmetfreuden tragen sich willige Blogger ein und mittels RSS werden ihre News zu den News auf der neuen Plattform.

Logo von Gourmetfreuden

Das meiste davon sind Rezepte, klar. Aber auch vieles andere gibt's. Alle News werden nach Aktualität und automatisch unter  »deutschsprachig« oder »international« gelistet. Produkt-Kategorien laden zum Kochen ein. Wer also ein Bärschlein braten möchte, wird unter »Fisch« fündig, logisch. »Vegetarisch«, »Restaurants«, »Backen«, »Kaffee« und weitere Kategorien ermöglichen gezieltes Suchen nach anderen Dingen.

Über 150 Blogs sind in der Zwischenzeit eingetragen, es werden sicherlich noch mehr werden. Die Quellen sind selbstverständlich alle angeführt und aufgelistet. Gute Idee! Wir werden reinschauen.

www.gourmetfreuden.de
syl
Der Cola-Wein Mittwoch 2013-07-03

Heute habe ich darüber gelesen, dass das französische Weingut Haussmann den ersten Wein mit Cola-Geschmack auf den Markt gebracht hat.
Mit dem "Rouge Sucette" (= roter Lutscher) soll die junge "Cola-Generation" angesprochen werden. € 2.95 für die Flasche, das kann man sich im gerade-trinkfähigem Alter schon noch leisten. Aber kann das wirklich funktionieren?
Mischgetränke sind ja bei uns nichts Neues - Radler, Diesel, Spritzer, Weiß-Süß, sogar Cola-Rot wurde in unserer Jugend ab und zu getrunken. Aber ein fertiger "Wein mit Geschmack", das ist noch einmal was anderes. 75 % Trauben, 25 % Wasser und Aromen, 9 % Alkoholgehalt - probieren werd ich's auf alle Fälle.
Interessant auch die geschichtliche Verbindung zwischen Bordeaux (der Heimat des Weinguts Haussmann) und Coca Cola: die frühe Version von Coca Cola wurde 1885 mit Bordeaux-Wein hergestellt - damals hieß es "Pemberton's French Wine Coca" und war im Grunde eine Imitation des Vin Mariani.

anna

Eine Flasche des Rouge Sucette

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