Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Berlin Alexanderplatz Mittwoch 2013-09-18
Die erste Berührung im wahrsten Sinne des Wortes meines Lebens mit Berlin  – außerhalb des Flughafengeländes – hatte ich am Alexanderplatz. Dort kamen wir nämlich mit dem Bus an. Ich fand das sehr schön, gleich an einem so bekannten, in Literatur und Film verewigten Platz zu schreiten. Auch wenn wir, sechs Freundinnen seit
Aussichtsturm Alexanderplatz, Berlin 

ewigen Zeiten, dabei den Blick auf die Straßenschilder gerichtet halten und unsere Koffer hinter uns herziehen mussten. Aber mit dem Taxi kann ja jede(r) fahren.

Zum Glück waren zwei Berlin-Kundige mit von der Partie, die den Weg ins Hotel (Hotel Amano, super

Schild: Bei aufkommenden Emotionen bitte hier streicheln. 
Lage, empfehlenswert) über die Weinmeisterstraße (!) wie nix fanden. Koffer abgestellt, frisch gemacht, 48 Stunden Berlin lagen vor uns. Gestartet haben wir beim Italiener, das hat sich so ergeben, weil der ums Eck vom Hotel ist und wir am Verhungern waren. Enoteca Muret la barba, grandios! Bis zum nächsten Einkehren vor dem Abendessen lagen

gefühlte 27 km Fußmarsch und viele, viele, viele Eindrücke. Die verdiente Entspannung fanden wir dann in der Cordobar, die glücklicherweise einige Tage vor unserer Reise und quasi ums Eck vom Hotel eröffnet hatte. Gerhard Retter, Willi Schlögl und Lukas Mraz haben sich wunderbar um uns gekümmert, we will be back one day!

Abendessen obwohl eigentlich schon satt dann im Weinstein, Prenzlauer Berg, der Sylvaner von Daniel Wagner war ausgezeichnet und in ausreichender Menge vorhanden.

Am nächsten Tag und nach weiteren gefühlten 27 km Fußmarsch (geführt, sehr spannend!), waren wir dann auch einen Sprung »im Westen«, KaDeWe, Ku'damm, Charlottenburg, ein Glas Cremant im Cafe Savigny.

Ich trau's mich fast nicht sagen, aber am zweiten Abend waren wir noch einmal beim Italiener. Beim gleichen, yep. Auf unseren Tisch haben wir mit einer Flasche Wein und Crostini auf der Parkbank gewartet, der Abend wurde lang.

Den letzten Imbiss am letzten Tag nahmen wir im Barcomi's ein, das uns ob seines Kaffees empfohlen wurde. Schönes Lokal, angenehme Leute, sehr entspannt.

Was wir definitiv ausgelassen haben, war das Berliner Nachtleben, das lag an den vielen zurückgelegten Kilometern. Beim nächsten Mal dann das Kontrastprogramm, schlafen untertags, Berlin bei Nacht erleben.

Und für den nächsten Berlin-Trip: Kulinarische und Nachtleben-Tipps von Berlin-Kennern/innen herzlich willkommen!

Ruth

Verliebt, verlobt, verheiratet - bitte um Nachsicht, etwas Besseres fällt mir grad nicht ein. Mittwoch 2013-09-18
Es war ein wunderbarer Abend. Barbara van Melle hatte im Namen von Slow Food Wien zum Paradeiser-Abend an die Wiener Peripherie geladen. Evi Bach kam mit Wagenladungen diversester Sorten meines Lieblingsgemüses, das eigentlich eine Beere ist. Erwin Gegenbauer kam mit den
Preisingers Edelgraben mit vielen verschiedenen Sorten Paradeiser

passenden Ölen und Essigen und Claus Preisinger mit zwei seiner großartigen Weine. Wer nicht kam, war Alexander Quester. Seine Fische waren allerdings vor Ort, er selbst musste das Bett hüten und war natürlich entschuldigt.

Wer noch gekommen war, aber viel früher als wir, weil er einiges an Mis en place vorzubereiten und zu kochen hatte, war Alexander Mayer. Gott sei Dank, war er da. Denn das, was auf den Tisch gekommen ist, war phantastisch! Speziell diese drei Tomatensuppen - »Suppe« klingt hier so profan - aus unterschiedlichen Sorten. Eine grün, eine rot und eine orangefarben, jede für sich mit einem besonderen Tomateneigengeschmack, besonders abgewürzt und überhaupt eine Wucht. Wer zu Alexander essen gehen möchte, kann dies übrigens sehr bald im Wiener Restaurant Vincent tun.

Und dann, muss ich gestehen, hab ich mich verliebt an diesem Abend. In einen der beiden Weine von Claus Preisinger. In den Edelgraben 2011, einen reinen Weißburgunder vom Leithaberg. Also Kalk und Schiefer, in diesem Falle beides. Der Wein wurde in zwei Behältnissen, 500-l-Fässern und Amphoren, mit Putz und Stengel vergoren. Dann kamen alle Chargen zusammen ins Holzfass, wo sie ein Jahr lang reifen durften. Und jetzt ist er da, der Edelgraben. Unfiltriert und ohne Schwefel. Komplex, nach Kräutern und Lindenblüten duftend. Perfekt zum Paradeisermenü und überhaupt eine Freude. Aber, was sag ich Ihnen? Kaufen Sie ihn! Oder besser nicht. Kaufen Sie ihn nicht. Lassen Sie ihn mir!

www.clauspreisinger.at
syl
Weine und Geschichten Dienstag 2013-09-10
Der gestrige Montag verlief völlig untypisch. Wir verließen die Stadt nämlich schon zu Mittag, um einem ganz besonderen Tasting beizuwohnen. Josef Umathum lud zu sich aufs Weingut und erzählte uns und unseren Mitkoster/innen anhand von sechs Dreier-Flights und einem kleinen Vorab-Exkurs zur Biodynamie sozusagen die Kurz- Josef Umathum im Weinkeller

version seines winzerischen Schaffens. Was wir hörten, war spannend, informativ und unterhaltsam, was wir schmeckten, spannend, köstlich und manchmal auch verblüffend.

Wo fang ich an? Am besten beim Rebstock, dort haben wir gestern auch begonnen. Dass die Biodynamie

Das Rührfass mit Fasstauben aus unterschiedlichen Hölzern und Beschriftung

eine gute Sache ist, davon bin ich schon länger überzeugt. Wenn ein überzeugter Winzer sie mir anhand eines Rebstockes und mit Leidenschaft erklärt, geht mir das Herz auf. Ja, so muss ich das einfach beschreiben. Und auch wenn ich mich schon länger und zeitweise auch durchaus schon intensiver mit der Thematik befasst habe, gestern hab ich wieder viel gelernt. Und wieder einmal gelernt, wie viel ich noch lernen muss. Oder müsste. Oder auch einfach darf.

Extrem-Kurzversion: Biodynamisch zu arbeiten verändert nicht nur das Tun im Weingarten, sondern beeinflusst viele Lebensbereiche. Und was in den Pflanzen dadurch passiert, ist alles wissenschaftlich nachweisbar.

Kommen wir zu den Weinen. Sechs mal drei Weine galt es zu verkosten, erkosten und erraten. Und durch dieses Sich-Schritt-für-Schritt-auf-den-Wein-Einlassen und die spannenden, informativen und unterhaltsamen Erklärungen dazu, hatte ich das Gefühl, den Winzer und wie er tickt, verstehen zu lernen. Und genau das macht Weinverkostungen für mich zu erlebenswerten Ereignissen.

Der älteste Wein des Nachmittags wurde 1979, der jüngste 2012 gekeltert. Jeweils drei Jahrgänge einer Sorte oder einer Lage kamen in die Gläser, manchmal auch ganz spontan noch ein vierter. Und ganz am Schluss drei Süßweine, Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese aus verschiedenen Rebsorten und Jahrgängen.

Die Unterschiede zwischen einem heißen und einem kühlen Jahrgang, zwischen »vor der Biodynamie« und danach oder zwischen weniger lang und länger im Fass gereift waren manchmal leichter, manchmal schwieriger nachzuvollziehen, spannend waren sie in jedem Fall. Und jeder Wein für sich ein besonderes Geschmackserlebnis.

Ob die Weine durch das biodynamische Arbeiten besser geworden sind, maßt Josef Umathum sich nicht an, zu beurteilen. Haben sich ja nicht nur die Weine, sondern auch er und damit auch seine Art, zu verkosten, verändert. Und ihm geht es nicht darum, mit seinen Weinen Punkte zu erzielen, sondern Geschichten zu erzählen. Ich finde, das gelingt ihm ziemlich gut.

Ruth

Großartiges Thailand - und alles ist möglich Dienstag 2013-09-10

Etwas verwackelt, aber egal. Man bleibt staunend zurück. Ein Youtube-Kurzfilm, auf Link oder Bild klicken.

syl

Ein thailändischer Markt an und direkt auf den Schienen eines Zuges, der regelmäßig hier durchfährt.

Lehrreiche Ferien Mittwoch 2013-09-04
Zwischen den ersten beiden Fotos - eins vom ersten und eins vom letzten gebührend gefeierten Urlaubstag -  liegen Wetterwelten. Kälte und Regen, Kollegenschweine vom Schnee. Es soll ja schon Auguste gegeben haben, wo auch der vorbeigeschaut hat. Aber schlussendlich war uns die Sonne wieder hold und alles war gut. Zwei spielende Mädchen von hinten im See
Und ich hab viel gelernt in diesen Ferien: 1. Die Dichte der aufgestellten Polohemdkrägen ist nirgends höher als am Wörthersee. 2. Man darf den Töchtern die Freude am Essen nicht verderben, nur weil man selbst fast immer - So viel Balsamico und Convenience! Aber bin schon still. - etwas daran auszusetzen hat.
Im See schwimmende Champagnerflasche und -gläser
3. Kein Dialekt ist weniger sexy als der der Kärntner. Trotzdem können sich dahinter sehr nette Menschen verbergen. 4. Man soll weniger selbstkritisch sein. Es passt schon. Selbst die Oberschenkel passen, meinen die Töchter. 5. Man hat nicht so viele gute Freunde wie man denkt. Aber die, die man hat, sind umso besser. Vielen Dank nochmals!
Der Wörthersee vom Boot aus gesehen.
syl
Weitere Einträge:
1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26  27  28  29  30  31  32  33  34  35  36  37  38  39  40  41  42  43  44  45  46  47  48  49  50  51  52  53  54  55  56  57  58  59  60  61  62  63  64  65  66  67  68  69  70  71  72  73  74  75  76  77  78  79  80  81  82  83  84  85  86  87  88  89  90  91  92  93  94  95  96  97  98  99  100  101  102  103  104  105  106  107  108  109  110  111  112  113  114  115  116  117  118  119  120  121  122  123  124  125  126  127  128  129  130  131  132  133  134  135  136  137  138  139  140  141  142  143  144  145  146  147  148  149  150  151  152  153  154  155  156  157  158  159  160  161  162  163  164  165  166 


Bookmark and Share

ruth havel & sylvia petz
fillgradergasse 15/11
1060 wien

t +43 (1) 913 42 74
f +43 (1) 581 13 50
office@havel-petz.at
www.havel-petz.at



* Wir kommunizieren und bringen Sie in die Medien!

* Wir positionieren Ihr Unternehmen und bringen Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt!

* Wir beraten und begleiten Sie und Ihr Team für ein nachhaltiges Unternehmertum!

MEHR unter diesem LINK.