Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Welcome back, Sofie! Montag 2013-12-09
Der Phönix aus der Asche wird ja sehr gerne und oft strapaziert, hier aber passt er perfekt. Denn die Wiener Sofiensäle haben sich aus der Asche erhoben! Vor zwölf Jahren abgebrannt, neun Jahre lang verwaist, verfallen und verwildert. Über die Jahre ein Eigentümerwirrwarr und Hinundher. Denkmalschutz.
Die Sofiensäle, wie wir sie kannten.
Schlussendlich hat sich ihrer vor etwas mehr als drei Jahren die Soravia-Gruppe angenommen. Ihr Institut für Anlagenberatung ifa AG und insgesamt 109 Investoren haben den denkmalgeschützen historischen Ballsaal aus dem Jahr 1838 rekonstruiert und rund um ihn ein Zentrum geschaffen.
Die Baustelle mit Kran
Der Saal wurde Anfang Dezember eröffnet. Und Hut ab vor der Show! Der Saal war verhängt mit weißen Vorhängen, auf der Bühne ein Orchester und rundum Gänsehaut hervorrufende Fimprojektionen mit der Geschichte bis hin zum Brand der Säle, die unsereins erst in seinen wilderen Zeiten erlebt hat.
Die Baustelle aus anderer Perspektive
Mit Ende der 1980er fanden dort die Sofiensäle-Clubbings statt. Viele von uns waren wohl auf mehr von ihnen, als sie sich erinnern können. Der Sofiensäle-Brand war deshalb auch eine sehr emotionale Sache. Jetzt können dort wieder Feste und Bälle stattfinden. Platz bietet der Prunksaal unter anderem Galadiners mit bis Die Bühne des großen Sofiensaal mit Filmprojektion und Orchester
zu 600 Gästen. Hinter der prägnanten Fassade findet sich der Saal, früher war's das auch schon mehr oder weniger. Heute türmt sich dahinter ein eckiges Monstrum, vor dem sich die Fassade fast ein bisschen duckt. Das Monstrum beherbergt geförderte Wohnungen und bald auch ein Fitnesscenter. Der große Sofiensaal im neuen Glanz
Anfang 2014 werden das Hotel »Ruby« und das Restaurant »The Room« eröffnet. Ein bisschen Wehmut überkommt einen beim Blick auf das Monstrum. Umgekehrt ist Sofie endlich zurück, eingebettet in ein hoffentlich gewinnbringendes Gesamt. Gut so. Der Eröffnungsabend war auf jeden Fall richtungsweisend.
Die neuen Sofiensäle im Gesamt
www.sofiensaele.com
Fotos: timstani.com, Christian Fischer, privat
syl
Au Backe! Sonntag 2013-12-08
Irgendwie nicht zu fassen und irgendwie eh klar. Zahnpasta, die Crème, die wir täglich mindestens zweimal in den Mund nehmen, beinhaltet Substanzen, die man seinen Feinden nicht zwischen die Zähne wünschen würde. Und der Gipfel: Kinderzahnpasten sind am öftesten und schwersten betroffen. Kann denn das wahr sein?

Offenbar. »Endokrine Disruptoren« heißen Chemikalien, die im Körper wie Hormone wirken können. Und sie sind, eben nur in Zahnpasta, sondern in vielen Körperpflegeprodukten enthalten.

Global 2000 hat im Rahmen einer Untersuchung die Inhaltstoffe gängiger Zahnpasten überprüft und bei 27 von 134 Produkten verdächtige Stoffe gefunden. Allen voran die beiden Parabene Methylparaben und Propylparaben, die seit Jahrzehnten als Konservierungsstoffe in Kosmetikartikeln verwendet werden. Seit einigen Jahren wird deren Einsatz vermehrt diskutiert. Als dritte endokrine Chemikalie hat das Team von Global 2000 Triclosan ausgemacht, das beigemischt wird, um Bakterien abzutöten und das Entstehen von Zahnbelag zu verhindern. Neben einer möglichen hormonellen Wirkung besteht hier der Verdacht, dass die Chemikalie zu Antibiotika-Resistenz führen könnte.

Niemand scheint genau zu wissen, wie schädlich welche dieser Chemikalien in welcher Dosis wirklich ist. Jedoch werden alle drei in Brüssel diskutiert, in Dänemark etwa ist Propylparaben in Kosmetikartikeln für Kinder unter drei Jahren verboten. Und ein »Cocktail« aus verschiedenen Inhaltsstoffen könne laut Experten sehr wohl toxische Wirkung haben. Nix Genaues weiß man also nicht. Wenn man aber bedenkt, dass in den 1980er-Jahren bis zu 25 % Paraben in Kosmetikartikeln als sicher gegolten haben und dieser Wert heute bei 0,19 bis
0,8 % liegt, wird klar, dass Grenzwerte eben nur relativ sind.

Quelle: News, 5. Dezember 2013

Ruth

Winter unter kalifornischer Sonne Montag 2013-12-02

Täglich haben wir durchschnittlich 500km mit dem Auto zurückgelegt, das hat mir mein kalifornischer Freund nach meiner Rückkehr geschrieben. Tja, die Entfernungen in den USA sind nunmal doch etwas größer als bei uns. Von LA nach San Diego, weiter in den Norden nach San Francisco, retour nach SD, einen Abstecher ins Disneyland, ein paar Tage in Las Vegas und ein letztes Mal retour nach LA.

die Golden Gate Bridge in San Francisco 

Die 10 Tage waren intensiv - und das nicht nur aufgrund der Distanzen, sondern vor allem aufgrund der vielen großartigen Eindrücke.
Am besten wird mir bestimmt San Francisco in Erinnerung bleiben. Dort zu wohnen ist einer meiner Kindheitsträume, und jetzt kann ich ihn endlich mit Fakten untermauern.

zwei Stück Albacore Sushi

Eine solch bunte, aufregende, vielfältige Stadt - der Traum von einem viktorianischen Häuschen am Alamo Square bleibt auf jeden Fall erhalten.
Auch kulinarisch hat die Reise ein Highlight nach dem anderen geboten - nicht sehr überraschend waren die japanische und die mexikanische Küche am beeindruckendsten. Diese Frische und dieser Geschmack, da werde ich beim Gedanken an die heimische Auswahl an Burritos und Sushi-Sets ganz wehmütig nach der kalifornischen Vielfalt. Und wer hierzulande tatsächlich Albacore Sushi entdeckt, der möge bitte an mich denken!

anna
Nicht nur mein Bier Donnerstag 2013-11-21

Die Chefredakteurin des Genussmagazins, Angelika Kraft, lud wieder einmal zu einer ihrer »Supermarktverkostungen«. Bei denen gilt es, Produkte, die ausschließlich ebendort erstanden werden können, zu verkosten. Von Gulaschsuppen über Marmorkuchen

Bierglas 

und Multivitaminsäften waren da auch schon durchaus gustatorische Überwindungen notwendig. Heute war ich erstmals als Bierverkosterin aktiv. 15 Märzenbiere, allesamt »Industrieware«, durfte ich mit weiteren fünf Frauen und einem Mann (!) probieren. Bier ist ja so feminin. Dieser Mann war übrigens der einzig wirklich kundige Bierexperte unter uns. Bernhard Bugelmüller, Geschäftsführer und Braumeister der Korneuburger Biermanufaktur, führte uns freundlicherweise auch gleich ins Thema Märzenbier ein. Ich hoffe, ich gebe alles korrekt wieder.

Der Begriff Märzenbier stammt aus der Zeit, bevor Kühlmaschinen den Bierbrauern das Leben erleichterten. Untergärige Biere können nur hergestellt werden, wenn's genügend kalt ist. So schleppten Brauereimitarbeiter früher ganze Eisblöcke in die Bierkeller, um die Temperaturen niedrig zu halten. (Das ist übrigens der Grund, warum Brauereien oft an Seen errichtet wurden. Dort gab's im Winter das Eis!)

Also, immer im März wurde die Sache mit den Eisblöcken heikel. Daher braute man schnell noch ein »Märzen«bier, das die Biertrinker und -innen über den Sommer rettete. Traditionell hatte Märzenbier höhere Alkoholwerte und Hopfenanteile, weil beides dazu beiträgt, Bier haltbarer zu machen. Bis Ende September/Anfang Oktober war also vorgesorgt. Exkurs: Das Oktoberfest ist übrigens ein Restl-Trinken, das alte Bier musste einfach weg, denn sobald es draußen wieder kälter wurde, konnte ja neues Bier gebraut werden.

Wir erfuhren vom Braumeister in unserer Runde übrigens auch, dass die Verkostung von Märzenbieren eigentlich die Königsklasse sei, weil besonders schwierig. Weil die Biere ja »Alltagsbiere« seien, die sich nicht sooo wahnsinnig voneinander unterscheiden. Da mussten wir durch.

Das Tasting war eine Herausforderung, weil die Bitterstoffe sich ab einem gewissen Zeitpunkt auf meinem Gaumen kumulierten und es für mich zunehmend schwierig wurde, die Geschmackskomponenten der einzelnen Biere zu erschmecken. Tipp vom Experten: Zwischendurch immer wieder einen Schluck Wasser trinken, das hilft. Gar nicht gut: Brot, das beeinflusst die Geschmacksnerven zu sehr. Und: Beim Bier wird nicht gespuckt. Punkt.

Die Ergebnisse darf ich noch nicht verraten, die sind im nächsten Genussmagazin nachzulesen.

Biermanufaktur Korneuburg

Ruth

Sprache ist nicht gleich Sprache ist nicht gleich Sprache Sonntag 2013-11-17
Sprache Teil 1. Der zwangsbeglückenden WKO mag man viele böse Dinge nachsagen, aber eines muss man ihr lassen: Sie offeriert gute Seminare zu ununterbietbaren Preisen. Dieses Mal ging es ums »Abenteuer Sprache«, ums richtig artikulierte und geatmete Reden. Was ursprünglich jeder kann.
Kleinkind mit Mikro und Kopfhörern

Und dann beim Erwachsenwerden Zug um Zug verliert, was schade ist. Denn kommt's auf der einen Seite gescheit gesprochen raus, kommt's auf der anderen Seite auch inhaltlich - weil mit weniger Zuhör-Aufwand verbunden - besser an. Und der Zuhörer bleibt dran. Seminarleiter und Schauspieler Peter Strauß zeigte uns einen Tag lang, wie Atem, Stimme und Artikulation ideal zusammenspielen und wie man an den einzelnen Komponenten feilt.

Wie man beim Reden nicht in Atemnot gerät - mit Gummiringerl oder Tennisball und hopp, hopp, hopp - und man seine »Kopfresonanz« - unter anderem durch Nase zuhalten - verbessert. Er lehrte uns, dass »ei« in korrekter Hochlautung als »ae« gesprochen wird und »eu« und »äu« als »oö« (mit Post-o) gesprochen werden. Neuer Stoff!

Jeder/jede bekam eine spezielle Feil-Aufgabe. Ich, die ich zum leisen Zweig meiner Familie zähle (zum laesen Zwaeg), durfte durch lautes Gähnen an meiner »Brustresonanz« faelen. Und siehe da, des laesen Zwaeges Stimme schallte plötzlich durch den Raum wie nix. Das eigene Erstaunen war groß, der Tag sehr rasch vorbei.

Er war wunderbar gefüllt, super lehrreich und dank Peter Strauß' guten Humors höchst kurzweilig. Prädikat wertvoll!

Sprache Teil 2 folgt demnächst. Dann geht es um den bundesdeutschen Einfluss auf die österreichische Zeitungssprache.

www.pstrauss.tv
syl
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