Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Wer werde ich gewesen sein? Sonntag 2014-06-22

Diese vor der Kamera herspazierende Graugans möchte einfach in Ruhe eine Graugans sein. Recht viel mehr wird sie mit ihrem Gänsehirn auch nicht hinkriegen.

Wir aber sind superclever. Wir haben jeden Tag und permanent die Möglichkeit/die Qual der Wahl. Wer möchten wir sein?

Und so fragt Harald Welzer, Professor für Transformationsdesign an der Universtität Flensburg und Direktor von Futurzwei.Stiftung Zukunftsfähigkeit in Berlin:

»Stellen Sie sich einfach vor, wie Sie dereinst die Frage beantworten wollen, wer Sie gewesen sind und welchen Beitrag Sie entweder zur Zerstörung oder zur Sicherung von Zukunft geleistet haben. Stellen Sie sich selbst im Tempus Futur zwei vor: Wer werde ich gewesen sein?«

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»Ohne Zweifel das wichtigste Buch des Jahres, um es mal vorsichtig auszudrücken.« taz

Welzer, Harald. Selbstdenken. Eine Anleitung zum Widerstand. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2013. S. 133.

syl

Ungerecht Freitag 2014-06-20
Schon klar, darüber zu diskutieren, was gerecht oder ungerecht sei, ist subjektiv wie nur was. Und schon klar, sich über Dinge zu echauffieren, die man selbst nicht steuern kann, ist relativ einfach und möglicherweise auch sinnlos. Trotzdem, die Schlagzeite des heutigen »Standards« macht nachdenklich. »Krise traf Österreichs Ärmste am stärksten, Reiche dagegen nicht.«
Titelblatt "Der Standard", 20. Juni 2014 

So ganz überraschend kommt es ja nicht, dass die Ungleichheit zwischen jenen, die (sehr) wohlhabend sind, und jenen, die das nicht sind, in den Industrieländern wächst und wächst. Eine aktuelle Studie der OECD hat nun konkrete Zahlen. So sei das verfügbaren Einkommen der obersten Verdienstgruppe in Österreich von 2007 bis 2011 jährlich um 1,5 % gestiegen. Das unterste Einkommenszehntel musste im selben Zeitraum auf 0,8 %, die Ärmsten sogar auf 1,61 % ihres Einkommens pro Jahr verzichten. In Summe steht dem Zehntel Bestverdienern 7,1-mal so viel zur Verfügung wie dem untersten Zehntel. Dieser Faktor ist allerdings um einiges niedriger als im OECD-Durchschnitt, dort macht er 9,6 aus, vor der großen Krise hielt er bei 9,3.

Erstmals am stärksten armutsgefährdet sind laut der Studie Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, bedingt durch die hohe Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern. Die Gesamtarmutsgefährdung liegt in Österreich bei 9 %, vor der Krise betrug sie 7,2 %.

Ich bin keine Politikerin und hab schon gar keine Patentrezepte für all das, was uns gerade so beschäftigt, aber ein bisschen mehr Mut zur Veränderung stünde unseren Politiker/innen schon gut.

Quelle: Der Standard, 20. Juni 2014, Seite 20

Ruth

fav

syl  22.06.2014 22:29

very pleased to read, mr smith!

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Smithf274  22.06.2014 12:21

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Heute leicht ermattet Dienstag 2014-06-17
Da hatten wir noch gut lachen. Tag zwei der VieVinum, noch frisch wie der Frühling und mitten in unserer Masterclass mit Domaine de Chevalier & Chateau Guiraud. Wobei »unserer« die von Weinhändler L. Derksen & Co bedeutet, den wir im Vorfeld und währenddessen ein wenig unterstützen durften.
Ruth Havel & Sylvia Petz

Sie ist bestens gelaufen! Noch besser, finden wir, war allerdings die Masterclass von Chateau Angélus. Was sicherlich auch an Emmanuelle d'Aligny-Fulchi lag, »technical director« des Hauses. Ihr Vortrag an VieVinum-Tag drei war fundiert, eloquent und animierend. Animierend waren auch die großartigen Weine von Angélus. Fünf Jahrgänge gab es zu verkosten, reduce to the max! Das Schöne daran: Keine einzige Flasche hat bei der Vorverkostung gekorkt. Was Top-Seltenheitswert hat! Und das noch Schönere: Alle Gäste waren begeistert.

Und schließlich noch eine schöne Sache: Wir wussten unsere Veranstaltungen in den allerbesten Händen. Denn das Modul-Serviceteam wurde von zwei alten Freunden und Kollegen aus Meinl-/Coburg-Zeiten geleitet. And we could lean back. Danke, Didi! Danke, Flo!

Ja, und dann mussten wir natürlich noch unsere Kunden besuchen und auch ihre Weine verkosten. Wir müssen ja wissen, wovon wir reden. Und die Weine der Winzer, an denen wir einfach Spaß und Interesse haben. Und dann war's plötzlich vorbei, und dann kam plötzlich die große große Müdigkeit. Die auch heute noch etwas anhält. Was ja sein darf, nicht wahr?

Foto: Herbert Lehmann
syl
Mit uns kein Wein-Notstand! - VieVinum in der Hofburg Mittwoch 2014-06-11

Warum das so ist, können Sie ganz bequem hier nachlesen. Da steht, welche Winzer Sie unbedingt besuchen müssen, weil ihre Weine die allerbesten sind. Alles easy.

Und wenn Ihnen nach einer Veranstaltung ist, wird Ihnen auch geholfen. Wie wär's mit Chateau Angélus? Da geht's zu allen Infos.

Wir sehen einander auf der VieVinum. Von 14. bis 16. Juni in der Hofburg!
Ruth Havel & Sylvia Petz
»Die Fischräuber« - aus »Die Zeit« Montag 2014-06-09

Hier eins zu eins der »Zwischenruf« von Claas Tatje aus der aktuellen Wochenzeitung »Die Zeit«, weil er gehört werden muss. Denn wieder einmal zerstört die EU die Lebensgrundlage von Menschen. Ein Blick in den Senegal, mit dem die EU ein alles andere als nachhaltiges Fischereiabkommen geschlossen hat.

zwei Fische mit Zitronenscheiben

»Die Fischräuber
Europa will die Meere schützen? Ein neues Abkommen mit dem Senegal zeugt vom Gegenteil.

Im Schatten der Euro-Krise ging eine der größten Reformen Europas fast unter. Die Griechin Maria Damanaki sorgte als EU-Fischereikommissarin dafür, dass in Europas Gewässern nicht mehr Fische gefangen werden, als Wissenschaftler empfehlen. Die Überfischung von Nord- und Ostsee ist also bald Geschichte, und die strengen Regeln gelten künftig auch für Abkommen mit Drittstaaten.

Doch schon beim ersten Praxistest versagt die Union. Sie hat ein Abkommen mit Senegal geschlossen, und von Nachhaltigkeit ist darin nur im vorderen Teil die Rede. Im Anhang aber, da tauchen Fanggenehmigungen für 2000 Tonnen Seehecht auf. Lokale Fischer, dazu Greenpeace und Brot für die Welt sind entsetzt. Zu Recht. Zwei Tramler, die diese Fanggenehmigung klammheimlich bekommen haben, werden tonnenweise begehrte Tintenfische und Tiefseegarnelen mitfangen. Davon jedoch leben auch die Kleinfischer.

Den Europäern wird der Beifang mehr wert sein als der Seehecht. Und selbst den dürften die Tawler nicht fangen, wenn sich die EU an ihre eigenen Auflagen halten würde. Es liegt  noch kein fundiertes wissenschaftliches Gutachten vor, das den Fang für rechtens erklärt. Das aber ist die Voraussetzung für derlei Genehmigungen.

Tausende lokale Fischer werden unter dieser Politik leiden und einige ihre Existenzgrundlage verlieren. Schon heute sind viele Flüchtlinge, die sich auf den lebensgefährlichen Weg nach Lampedusa machen, von Beruf Fischer.

Es ist peinlich genug, wie der größte Wirtschaftsraum der Welt vom Ziel abgerückt ist, bis zum nächsten Jahr 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungshilfe auszugeben (Deutschland schafft gerade einmal halb so viel). Unverantwortlich ist, wenn auch konkrete Abkommen systematisch unterwandert werden, um der europäischen Fischereilobby in die Hände zu spielen.«

Ohne Worte.

Quelle: Tatje, Claas. Die Fischräuber. In: Die Zeit, 5. Juni 2014, S. 25
syl
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