Bassena - unser Blog

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Auster gut, alles gut Freitag 2014-12-26
Die Auster und ich haben eine Weile gebraucht, bis wir einander mochten. Ans Herz gewachsen ist sie mir erst nach so manch ekel- überwindenmüssendem Anlauf. Das ist einige Jahre her, unsere Freundschaft hält. Und nun muss ich mir plötzlich Sorgen machen um sie. Denn es steht nicht gut um die Auster.
eine geöffnete Auster auf grauem Untergrund

Die N.Y. Times und andere Medien wie Bloomberg haben dieser Tage berichtet, auf orf.at wurde zusammengefasst: 2008 starb in Europa und Noramerika ein großer Prozentsatz der Austernlarven in den Zuchten. Seither ist die Branche am Kämpfen. Es sind Viren und Bakterien, die die Ernten bis zu 90 % vernichten, für Experten liegt die wahre Ursache aber im Klimawandel. Das Kohlendioxid ist wahrscheinlich der Hauptverursacher des Austernsterbens, die Weltmeere sind zu sauer. Die Austern können dadurch weniger schützenden Kalk ausbilden, was sie anfälliger für Krankheiten macht. Die gleichzeitige Erwärmung der Meere kommt der Vermehrung von tödlichen Viren und Bakterien entgegen und wirkt sich gleichzeitig auf die Hauptnahrung der Austern, das Plankton, negativ aus.

Nun kann man natürlich gut ohne Austern auskommen, wenn man nicht gerade von der Zucht leben muss. Aber die Austern und andere Muschelarten sind sensible Vorboten für die Auswirkungen des Klimawandels. Auch Fische leiden unter den sich veränderten Bedingungen der Meere. Und das mag man sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn es zu einem vergleichbaren Fischsterben kommen sollte.

Wir müssen also schleunigst dafür sorgen, dass es den Austern gut geht. Wenn es ihnen gut geht, darf es auch uns gut gehen. Damit wir uns auch weiterhin auf sie auf unserem Teller freuen können.

www.orf.at
syl

Keksebacken hält warm Sonntag 2014-12-21
Wie jedes Jahr waren wir auch heuer ziemlich spät dran mit dem Keksebacken. Aber besser spät dran als zu spät dran. Und weil heuer - klassisch am Samstag Morgen - die Therme ausfiel und der Notdienst übers Wochenende natürlich keine Ersatzteile parat hatte, kam die Küchenumtriebigkeit gerade recht.
Orangendukaten mit und ohne Schokolade

Sie hielt uns vom Frieren ab, Unterstützung kam von Backrohr und Geschirrspüler, die - nicht sehr umweltfreundlich, aber da mussten sie durch - in Dauerbetrieb waren.

Traditionellerweise werden bei uns nur diese drei Sorten Kekse gebacken:

1. Die Orangendukanten aus dem Plachutta, sie sind einfach köstlich. Die ohne Schoko am Bild sind meine, das wissen die Töchter und lassen sie sein. Hier geht's zum REZEPT.

2. Die Eiklar-Reste der Dukaten wandern in die Nusszungen von Eckart Witzigmann. In unserer abgewandelten Form um ein Eck köstlicher als vom Chef, hier das Original im REZEPT. Wir lassen rund ein Drittel vom Zucker weg, die Masse fließt ident. Diese - wir haben keine Schablonen - je nach Ambition einfach aufs Blech streichen und nach dem Backen in Vierecke schneiden oder, so wie wir das machen, den Spritzsack füllen, Zungen aufs Blech dressieren und ab ins schön warme Rohr. Man möcht sich ja fast dazusetzen ...

Dort die Zungen nur ein paar und nicht 15 Minuten nachtrocknen lassen, dann picken sie zwar, sind aber weich und wunderbar. Und jetzt unbedingt: nicht die Schoko! Wir nehmen Preiselbeermarmelade. Das macht die Nusszungen erst wirklich deliziös, sodass man fast nimmer aufhören könnt. Und wenn man dann, so wie wir, statt der Mandeln ausschließlich Haselnüsse nimmt, dann hängt der Kekse-Himmel überhaupt voller Geigen. Sie sehen also, vom Original-Rezept ist nicht mehr viel übrig. Aber wir sind hier die Chefin.

3. Ausstech-Kekse. Weil nur Ausstech-Kekse echte Keckse sind. Die variieren von Jahr zu Jahr, heuer sind wieder Lebkuchen dran. Weil jedoch die Zutaten in Bio-Qualität nicht mehr alle verfügbar waren - das Ammonium und die Gewürze - haben wir nix ausgestochen und nehmen morgen einen neuen Anlauf. Mit selbstgemachtem Teig oder wenn alle Stricke reißen, eben mit gekauftem. Und selbstverständlich mit den Osterhasen-Ausstechern, weil wir wissen, dass sich das mit der Weichwerdung heuer nicht mehr ausgeht.

Aber egal, es geht ja ums Backen und nicht ums Essen. Wobei morgen die Heizung hoffentlich wieder läuft und es dann wirklich ausschließlich ums Backen geht. Drücken Sie uns die Daumen!

syl
Keine Weihnachtsmusik Samstag 2014-12-20
Obwohl ich mich anders als die meisten nicht zu den Weihnachts–musikgeschädigten zähle und als Schnulzenliebhaberin durchaus an Liedern der stillsten Zeit im Jahr Gefallen finde, die anderen die Grausbirnen aufsteigen lassen, höre ich das vorweihnachtliche Gedudel nicht aktiv und absichtlich. Sprich, ich leg weder irgendwelche Weihnachts-CDs ein, die ich übrigens gar nicht besitze, noch höre ich  diesbezüglich spezialisierte Radiosendungen.
Zaz, französische Sängerin © ZAZ

Mein musikalisches Herz schlägt zur Zeit für Zaz. Schon vor einigen Jahren bekam ich eine CD der Franzosin mit dieser wunderbar eigenen, zwischen Leidenschaft, Verzweiflung und Lässigkeit changierenden Stimme geschenkt und ließ sie unverständlicherweise lange links liegen. Weiß Gott, warum. Vor kurzem fiel sie mir auf iTunes wieder in die Hände, überspielt hatte ich sie damals offenbar immerhin.

Tja, und so höre ich seit ein paar Wochen ziemlich viel Zaz. Und kann allen, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, eine Zaz-CD wärmstens empfehlen. Hier eines meiner Zaz-Lieblingslieder: Ebloui par la nuit.

Dieses hier ist übrigens auch wunderschön: Port Coton. (Die Schnulzentante kommt durch ...)

Ich hoffe sehr, das Zaz in absehbarer Zeit einmal für ein Konzert nach Wien kommt. Ich werde da sein.

Ruth

Mostello - ein Hoch auf die Birne! Sonntag 2014-12-14
Ich hab ihn von einer lieben Freundin geschenkt bekommen. Den wie Portwein produzierten Mostello aus vier verschiedenen Birnensorten der Mostelleria in Öhling nicht weit von Amstetten. Die Familie Farthofer erzeugt dort die für die Region typischen Moste aus Äpfeln und Birnen.
 Die Mostello-Flasche mit Glas Mostello und dahinter ein Adventkranz

Und seit einigen Jahren eben auch den im Eichenholzfass gereiften Mostello. Wie Portwein ist er deshalb produziert, weil der Birnenwein mit Birnenschnaps bis auf seine beachtlichen 18 % Vol. Alk. aufgespritet wird und dann für ein paar Jahre ins kleine Fassl kommt. Und das liegt dann nicht im gleichmäßig temperierten Keller, sondern draußen, wo der Mostello durch die Temperaturschwankungen genau zu dieser speziellen Aromatik kommt.

Der speziell durch die Birnennoten genau das Richtige ist für mich. Birnen gehören zu meinem Lieblingsobst, nur weich dürfen sie nicht sein. Ebenfalls in einem Mostgebiet, im Mühlviertel, aufgewachsen, habe ich schon als Kind meine Zähne liebendgerne in Mostbirnen geschlagen und an Minibissen aus den kleinen harten Früchten »gezutzelt«, bis ich sie nur noch ausspucken konnte.

Der Mostello ist allerdings alles andere als zum Ausspucken. Er ist zum Runterschlucken und Genießen, speziell dieser vom Jahrgang 2009. Die erste trockene Variante und bislang die einzige, die ich verkosten durfte, aber sicher nicht die letzte. Er erinnert mich ein bisschen an Sherry, salzig, nussig mit feiner Fruchtsüße und fast ein bisschen streng. Aber das mag ich ja. Und die Jahrgänge mit der Restsüße möchte ich auch ganz bald probieren. Wie sie alle schmecken, ist übrigens bei der lieben Freundin auf ihrem Blog Kulinarischer Salon nachzulesen. Vielen Dank nochmals, liebe Angelika!

www.mostelleria.at
syl
Eine kleine Reisenotiz Sonntag 2014-12-07
Was tun, wenn man phasenweise so viel zu tun hat, dass man nicht und nicht dazukommt, die eigene Bassena mit Inhalten zu füllen? Und was tun, wenn man im Sommer im Überschwang einen verrückten Tagesausflug nach Paris beschließt, der Anfang Dezember dann so gar nicht in den Terminplan passen will?
Cafe in Paris

Man beißt die Zähne zusammen, tritt die Reise trotzdem an, genießt sie in vollen Zügen und macht danach eben nur einen Mini-Blog-Eintrag. Et voilà.

Heuer jährt sich das Auslands-semester der Autorin an der Sorbonne in Paris zum, tja, 20. Mal. Der 1. Dezember 1994 wurde - warum auch immer - in der

La palette in Paris
Vierer-WG zum »Tag es sich sinnlosen Befressens und Besaufens« gekürt und seit damals jedes Jahr gemeinsam begangen. Oder fast jedes Jahr. Der 19. Jahrestag wurde allerdings erst im Juni 2014 nachgeholt und da wurden dann auch die Pläne für den 20er geschmiedet. Vraiment fou!

Nun ja, der Herbst entwickelte sich zur Workshop- und Seminarjahreszeit und der 1. Dezember war terminlich plötzlich alles andere als günstig. Egal. Montag 6.15 hin, Montag 21 Uhr zurück. Paris in einem Tag! Sämtliche alte Routen wurden gegangen, ehemalige Stammlokale besucht und das damalige Wohnviertel inspiziert. Vachement cool! Merci mes chers!

Ruth

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