Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Keine Weihnachtsmusik Samstag 2014-12-20
Obwohl ich mich anders als die meisten nicht zu den Weihnachts–musikgeschädigten zähle und als Schnulzenliebhaberin durchaus an Liedern der stillsten Zeit im Jahr Gefallen finde, die anderen die Grausbirnen aufsteigen lassen, höre ich das vorweihnachtliche Gedudel nicht aktiv und absichtlich. Sprich, ich leg weder irgendwelche Weihnachts-CDs ein, die ich übrigens gar nicht besitze, noch höre ich  diesbezüglich spezialisierte Radiosendungen.
Zaz, französische Sängerin © ZAZ

Mein musikalisches Herz schlägt zur Zeit für Zaz. Schon vor einigen Jahren bekam ich eine CD der Franzosin mit dieser wunderbar eigenen, zwischen Leidenschaft, Verzweiflung und Lässigkeit changierenden Stimme geschenkt und ließ sie unverständlicherweise lange links liegen. Weiß Gott, warum. Vor kurzem fiel sie mir auf iTunes wieder in die Hände, überspielt hatte ich sie damals offenbar immerhin.

Tja, und so höre ich seit ein paar Wochen ziemlich viel Zaz. Und kann allen, die noch ein Weihnachtsgeschenk suchen, eine Zaz-CD wärmstens empfehlen. Hier eines meiner Zaz-Lieblingslieder: Ebloui par la nuit.

Dieses hier ist übrigens auch wunderschön: Port Coton. (Die Schnulzentante kommt durch ...)

Ich hoffe sehr, das Zaz in absehbarer Zeit einmal für ein Konzert nach Wien kommt. Ich werde da sein.

Ruth

Mostello - ein Hoch auf die Birne! Sonntag 2014-12-14
Ich hab ihn von einer lieben Freundin geschenkt bekommen. Den wie Portwein produzierten Mostello aus vier verschiedenen Birnensorten der Mostelleria in Öhling nicht weit von Amstetten. Die Familie Farthofer erzeugt dort die für die Region typischen Moste aus Äpfeln und Birnen.
 Die Mostello-Flasche mit Glas Mostello und dahinter ein Adventkranz

Und seit einigen Jahren eben auch den im Eichenholzfass gereiften Mostello. Wie Portwein ist er deshalb produziert, weil der Birnenwein mit Birnenschnaps bis auf seine beachtlichen 18 % Vol. Alk. aufgespritet wird und dann für ein paar Jahre ins kleine Fassl kommt. Und das liegt dann nicht im gleichmäßig temperierten Keller, sondern draußen, wo der Mostello durch die Temperaturschwankungen genau zu dieser speziellen Aromatik kommt.

Der speziell durch die Birnennoten genau das Richtige ist für mich. Birnen gehören zu meinem Lieblingsobst, nur weich dürfen sie nicht sein. Ebenfalls in einem Mostgebiet, im Mühlviertel, aufgewachsen, habe ich schon als Kind meine Zähne liebendgerne in Mostbirnen geschlagen und an Minibissen aus den kleinen harten Früchten »gezutzelt«, bis ich sie nur noch ausspucken konnte.

Der Mostello ist allerdings alles andere als zum Ausspucken. Er ist zum Runterschlucken und Genießen, speziell dieser vom Jahrgang 2009. Die erste trockene Variante und bislang die einzige, die ich verkosten durfte, aber sicher nicht die letzte. Er erinnert mich ein bisschen an Sherry, salzig, nussig mit feiner Fruchtsüße und fast ein bisschen streng. Aber das mag ich ja. Und die Jahrgänge mit der Restsüße möchte ich auch ganz bald probieren. Wie sie alle schmecken, ist übrigens bei der lieben Freundin auf ihrem Blog Kulinarischer Salon nachzulesen. Vielen Dank nochmals, liebe Angelika!

www.mostelleria.at
syl
Eine kleine Reisenotiz Sonntag 2014-12-07
Was tun, wenn man phasenweise so viel zu tun hat, dass man nicht und nicht dazukommt, die eigene Bassena mit Inhalten zu füllen? Und was tun, wenn man im Sommer im Überschwang einen verrückten Tagesausflug nach Paris beschließt, der Anfang Dezember dann so gar nicht in den Terminplan passen will?
Cafe in Paris

Man beißt die Zähne zusammen, tritt die Reise trotzdem an, genießt sie in vollen Zügen und macht danach eben nur einen Mini-Blog-Eintrag. Et voilà.

Heuer jährt sich das Auslands-semester der Autorin an der Sorbonne in Paris zum, tja, 20. Mal. Der 1. Dezember 1994 wurde - warum auch immer - in der

La palette in Paris
Vierer-WG zum »Tag es sich sinnlosen Befressens und Besaufens« gekürt und seit damals jedes Jahr gemeinsam begangen. Oder fast jedes Jahr. Der 19. Jahrestag wurde allerdings erst im Juni 2014 nachgeholt und da wurden dann auch die Pläne für den 20er geschmiedet. Vraiment fou!

Nun ja, der Herbst entwickelte sich zur Workshop- und Seminarjahreszeit und der 1. Dezember war terminlich plötzlich alles andere als günstig. Egal. Montag 6.15 hin, Montag 21 Uhr zurück. Paris in einem Tag! Sämtliche alte Routen wurden gegangen, ehemalige Stammlokale besucht und das damalige Wohnviertel inspiziert. Vachement cool! Merci mes chers!

Ruth

Wiener Weingärten auf dem Trockenen - Bewirtschaftung künftig Pflicht Samstag 2014-11-29
Eine gute Nachricht. Sie verheißt den Grundstücksspekulationen um die Wiener Rebflächen und ihren Umwidmungen ein Ende. »Anbaupflicht statt Spekulationen« steht in einem Online-Artikel vom 27. November auf orf.at. Ein entsprechendes Gesetz wurde an diesem Tag im Landtag beschlossen.

Aus dem Büro der zuständigen SPÖ-Stadträtin Uli Sima sei dies dem Artikel zufolge der APA berichtet worden. Bis dahin ist nämlich immer wieder in Rebflächen investiert worden, um diese in Folge in Bauland umzuwidmen und dort ein schmuckes Privat-Häuschen zu errichten. Wer will das auch nicht, wohnen zwischen den Rebzeilen? Würd ich auch gerne. Geht ab sofort aber nimmer und das ist gut so.

Die Wiener Winzer, wir und alle dürfen aufatmen. Wir und alle, weil Weingärten Kulturgut sind, unsere Natur - soferne entsprechend bewirtschaftet - bewahren und allen Spaziergehenden schöne Momente bescheren. Und schlussendlich wunderbaren Wein. Wiener Gemischten Satz, Wiener Veltliner, Wiener Riesling, Wiener Burgunder, Wiener Zweigelt, Wiener Pinot, Wiener Weinseligkeit.

Ab jetzt gilt: Rebland ist Rebland und Baugrund ist Baugrund!

wien.orf.at
Foto: APA/Roland Schlager
syl

havel & petz im fremden Netz Donnerstag 2014-11-27

Wir sind gut vernetzt. Weil uns Netzwerken Spaß macht, weil wir gerne unter die Leute gehen, weil wir mit Leidenschaft kommunizieren und natürlich weil das zu unserem Job gehört. Für uns und unsere Kunden.

Auch im Netz ist Netzwerken ein Thema. Eh klar. Seit kurzem sind wir im Gastronews-Netzwerk vertreten. Und haben somit eine wunderbare Plattform, unser Portfolio zu

Screenshot gastronews.at

präsentieren. Ergo unter die Leute zu bringen! Schön, dass wir uns auch in fremden Netzen ins rechte Licht rücken können!

havel & petz auf www.gastronews.at

Ruth
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