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Luxus & Nachhaltigkeit Sonntag 2017-09-03

Luxus & Nachhaltigkeit – geht das zusammen oder ist es ein Widerspruch in sich? Dieser Frage widme ich mich in einer Kolumne im Von-Magazin, einem Lifestyle-Heft für die Upperclass. Die Herausgeber möchten hinter die Luxusgüter blicken und haben mich um einen Beitrag gebeten. Sehr gerne!

Ein Ausschnitt des Artikels mit der Überschrift "Luxus & Nachhaltigkeit"

Denn angesichts des Klimawandels und seinen drohenden Folgen – gerade an den massiven Überschwemmungen in Asien und in den USA beängstigend spürbar – müssen wir uns alle an der Nase nehmen. Die Paris-Klimaschutzziele gelten für jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns, nicht nur für Staaten und Unternehmen. Was wir als Privatpersonen tun können, um unseren Kindern eine lebenswerte Existenz auf unserem Planeten zu sichern, möchte ich in meiner Kolumne aufzeigen.

Einen generellen Einstieg ins Thema gab es im Sommerheft. Im bald erscheinenden Herbstheft geht es darum, wie man das Reisen nachhaltiger gestalten kann. Denn vor allem Flugzeuge und (Kreuz-)Schiffe gelten als die größten Klimakiller überhaupt.

Hier geht's zum Pdf meines ersten Artikels

syl

Der Virus? Das Mail? Der Blog? Donnerstag 2017-08-31

Unsere Rubrik Schweinemeise zu sprachlichen Hoppalas und Fehltritten haben wir über die Zeit geradezu sträflich vernachlässigt, obwohl uns schöne Sprache ein sehr großes Anliegen ist. Und sind selbst natürlich nicht gefeit vor der einen oder anderen Schweinemeise. Wir bitten um Nachsicht.

Der Virus? - Das Mail ?- Der Blog? in bunter Schrift

Die sehr geschätzte Bettina Steiner hat sich des Themas Sprache dankenswerterweise vor ein paar Wochen in der Sonntagspresse angenommen und einen »SUBtext« dazu geschrieben: »Der Virus? Die Mail? Und warum war der Blog früher sächlich? - Wie kommen die Fremdwörter zu ihrem Geschlecht? Das ist meistens einfach - und manchmal verteufelt kompliziert.« Jetzt fiel mir der rausgerissene Artikel wieder in die Hände. Hier im Gesamt nachzulesen.

Wie kommen Fremdwörter zu ihrem Geschlecht? Nun grundsätzlich gibt es dafür keine Regel, oft wird der Artikel aus der ursprünglichen Sprache übernommen, manchmal aber auch nicht. Speziell dann, wenn die Ursprungssprache die englische ist, weil's dort ja keine Artikel gibt. Oder der neue Begriff nimmt das Geschlecht jenes Wortes an, das es ersetzt. Etwa das Girl für das Mädchen.

Und dann gibt's die Fälle, wo's keinen gescheiten Bezug gibt. Das Wort Blog etwa ist eine Neuschöpfung und Kombination aus Web und Log(book), ein Webtagebuch. Da das Wort Buch im Deutschen sächlich ist, wurde dem Blog dann doch ebenfalls diese Ehre zuteil. Über die Jahre kam aber der ha! Sprachwandel - und der ist nicht zu unterschätzen, weil er sich an keine Regeln hält - und machte aus dem sächlichen Blog einen männlichen: der Blog. Vor allem in Österreich, bei den Deutschen sieht sprachlich manches ja oft ein bissl anders aus.

Das/die Mail zum Beispiel. Wir Österreicher mögen, so sagt Bettina Steiner und dürfte damit Recht haben, eher das Sächliche: das Cola, das Joghurt und eben auch das Mail (und das SMS). Die Deutschen halten es so: die Cola, der Joghurt, die Mail und die SMS. Das Mail betreffend spezifiziert sie; in Österreich gibt es nämlich beides: die Mail für die E-Mail-Adresse und das Mail für den verschickten Text. Was sie zum Virus zu sagen hat, hat ebenfalls Hand und Fuß: Das Virus ist das böse, das dir den Schnupfen bringt. Der Virus, ist der böse, der dir den Computer durcheinanderbringt.

Das wäre es grosso modo von Seiten Steiners. Aber da gibt es auch noch die Petz'sche Sprachpolizei. Die die Landsmänninnen und -männer dringend bittet, doch statt:

* quatschen und quasseln --> plaudern und tratschen
* Jungs
--> Buben und wenn sie älter sind Burschen
* eine Zwei
--> einen Zweier für die Schulnoten
* Schrank --> Kasten für das Ding, wo wir unser Gewand
 
(und nicht  unsere Klamotten, Hilfe!!!) reintun
* Treppe --> Stiege, wenn wir wo rauf- (nicht hoch!!!) und runtergehen
* Stuhl --> Sessel sogar beim Fernsehen
* an Weihnachten --> Madonna, wir feiern zu Weihnachten!
* Hühnchen --> Hendl, das Hühnchen wird sonst mit Ihnen gerupft!

zu sagen. Verbindlichsten Dank! Auf die Niederungen von lecker begebe ich mich nicht hinab.

Hier der SUBtext als Pdf

syl

Dankeschön . . .

Michael Pronay  01.09.2017 15:11

. . . für den SUBtext — mit Genuss und Belehrung gelesen!

Stuhl & Sessel - die Begriffe in D & Ö

syl  01.09.2017 14:28

Danke, Nela Perle, für den ethymologischen Ausflug, nachzulesen hier: https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/%C3%96sterreichisches%20Deutsch/Sessel%20-%20Stuhl

Die Übergabeprofis: Das "Danach" für den Schwiegersohn Dienstag 2017-08-29

Heute werfen wir einen Blick auf Peter, den vierten im Übergabe-Bunde. Als Ehemann von Johanna, der übernehmenden Tochter, ist er sozusagen der »unabhängige Quereinsteiger«. Wobei seine vermeintliche Unabhängigkeit natürlich sehr relativ ist.

Blaue Trauben in Arbeitshänden, die übergeben werden

Er kann sozusagen zwischen verschiedenen Rollen wählen. Jener des loyalen Ehemannes, der seiner Frau den Rücken freihält und sämtliche ihrer Entscheidungen mitträgt. Jener des außenstehenden Beraters, sei es ausschließlich für seine Frau oder auch als neutraler Vermittler zwischen den Parteien. Diese Rolle kann Peter allerdings nur dann gut einnehmen, wenn sie von allen Beteiligten akzeptiert wird. Und selbstverständlich steht es dem Schwiegersohn und Ehemann frei, als vollwertiger Mitspieler aufzutreten und seine eigene Zukunft somit mitzugestalten. Je nachdem, ob Herbert eine tragende Rolle am Weingut einnehmen möchte und wird oder nicht.

Wie auch immer Peter sich entscheidet, ein paar Tipps geben wir ihm mit:

* Peters Basis: ein klares Bild der eigenen Zukunft, das er mit seiner Frau abgestimmt hat.
* Für ihn besonders wichtig: genau hin- und zuzuhören und »zwischen den Zeilen« zu lesen. Als neues Familienmitglied fällt ihm das wahrscheinlich leichter als Johanna und ihren Eltern.
* Die laufende Kommunikation mit Johanna, um an einem Strang ziehen zu können.
* Achtung: Einzelgespräche mit den Eltern können hilfreich sein, allerdings muss das Vorgehen transparent sein. Sonst besteht die Gefahr, dass eine/r der Beteiligten ein subjektives Ungleichgewicht spürt.
* Ganz generell: offen und nachvollziehbar kommunizieren, das beugt nicht zuletzt der eigenen Instrumentalisierung vor.

Somit ist klar: Unabhängig davon, welche Rolle Peter nach der Übergabe am Weingut einnimmt, seine Rolle während des Prozesses kann er gut nützen, um unterstützend und ausgleichend zu wirken.

=> In unserem nächsten Beitrag geht es um den passenden Zeitplan für die Übergabe der konkreten Aufgaben am Weingut.
=> Hier alle Übergabe-Beiträge gesammelt.

www.uebergabeprofis.at
Oh du schönes Inselleben Freitag 2017-08-25

Der heurige Sommer kommt mir einerseits so vor wie in der Kindheit: ewig lang und voller wunderbarer Sonnentage. Die entweder in Kurzurlauben als ganzes oder in kleinen Zwischendurchauszeiten genossen werden. Und es scheint, trügerisch natürlich, als würde er nie mehr

Strand Vaulun
enden. Auf der anderen Seite vergehen auch die diesjährigen Sommertage wie im Flug, der wohlverdiente Urlaub am Meer ist schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her. Und gerät fast schon wieder ein bisschen in Vergessenheit. Weshalb es höchst an der Zeit ist, Rückschau zu
Strand Valun
halten. Auf herrliche entspannte Tage in Valun auf der Insel Cres. Mein letzte Aufenthalt in diesem immer noch idyllischen Fischerdorf liegt 33 (!) Jahre zurück. Damals fuhr ich mit der Familie noch nach Jugoslawien, die Geschäfte, daran erinnere ich mich noch sehr genau, waren für unsere Verhältnisse leer,
Dorf Insel Cres
die Menschen überaus freundlich, das Essen (frische Meeresfische  damals für mich etwas ganz Besonderes) köstlich, die beiden kleinen Strände einladend, das Wasser glasklar und türkis. Der Minimarkt im Ort ist mittlerweile so gut bestückt wie wir das mittlerweile gewohnt sind, der Rest ist mehr oder weniger gleich wie in den 1980er-Jahren. Zumindest empfand ich das so. Und das finde ich schön.
Valun by night


Ruth

Wiener Seife - neues altes Handwerk Montag 2017-08-14

Die eigene Stadt oder das eigene Land entdeckt man ja am besten, wenn Besuch aus dem Ausland da ist. Dann überlegt man, was es an Sehenswertem gibt und bemerkt, dass man selbst noch gar nicht oder vor langer langer Zeit zuletzt da war. Das gilt für das Stift Melk mit seiner unglaublichen Bibliothek.

Verschiedene bunte Seife der Marke Wiener Seife

Dort war ich als Volksschulkind das erste und das letzte Mal, die wunderschöne uralte Büchersammlung habe ich nie vergessen. Ersteres gilt für die Wiener Seifenmanufaktur im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Sie wurde 2006 von den jetzigen Eigentümern vom legendären Seifensieder Friedrich Weiss übernommen, gearbeitet wird nach seiner Methode in und mit den originalen Gerätschaften. Handwerk pur. 70 verschiedene Seifen werden auf Basis von Kokosöl hergestellt, 10 davon biologisch. Die Zutaten - Aromen, Kräuter, Salz, Farbstoffe - kommen alle aus nachhaltiger und biologischer Produktion, die nicht biologischen Seifen unterscheiden sich nur durch das Kokosöl von den nicht zertifizierten. Aber selbst bei diesem wird genau auf die Herkunft geachtet.

Im schönen Kellergeschäft direkt gegenüber der Manufaktur und seit Juli in einer Dependance in der Innenstadt werden die geschmackvoll verpackten Seifen verkauft. Daneben gibt es Rasierutensilien, Seifenschalen und andere Accessoires rund um die niveauvolle Körperpflege. Der feine kräutrige Seifenduft animiert zum Kauf, auf der Budel stehen alle Varianten zur gefälligen Schnupperprobe.

Wir haben uns für die »Allroundseife für Gesicht, Haare und Zähne (sic!)« in gleich vierfacher Ausführung – damit es zu keiner Streiterei kommt – entschieden: eine Bio-Seife mit Bergkernsalz und Salbei. Sie soll auch gut sein gegen Psoriasis und Neurodermitis und »regt die natürlichen Hautfunktionen wie Atmung, Entsäuerung und Zellerneuerung an«. Ob wir sie für auch für die Zähne ausprobieren werden? Schauma mal.

Auf jeden Fall hat sie Einzug ins Bad gefunden. Plastikseifenflaschen gab's bei uns – wegen der billigen Optik und des unnützen Abfalls – noch nie. Die Wiener Seife hilft uns, noch einen Schritt weiterzugehen, nur ein bissl Papier fällt an. Und ein wunderschönes sinnvolles Mitbringsel ist sie auch!

Wiener Seifenmanufaktur
* 1030 Wien, Hintzerstraße 6
* 1010 Wien, Herrengasse 6-8
www.wienerseife.at
syl
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