Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Bei Joseph & Li ins Jahr des Schafes hinübergetanzt Sonntag 2015-02-22
Am 18. Februar war chinesische Silvesternacht und wir waren eingeladen, zu Joseph und Li in die Weinbar zu kommen. Wobei »Weinbar« nicht ganz zutreffend ist. Li: »Actually we wanted to offer wine with a little bit of food. Now people come for our food and we serve a little bit of wine with it.« Der Teig wird in Stücke geschnitten und dann in Kugeln gerollt
Food & Wine Bar also. Wobei in Josephs Minilokal am Yppenplatz durchaus viel Wein fließt. Aber, es wird zumindest auch genauso viel gegessen, viel phantastisches chinesisches Streetfood. Zuviel. Weshalb übersiedelt wird in ein Lokal mit größerer, mit echter Küche. Im Mai werden die Flaschen gepackt. Die Teigblätter werden befüllt
Der Platz ist gefunden, im Servitenviertel im 9. Bezirk. Bis dahin wird wie gehabt daheim gekocht und in der Bar aufgewärmt. Aber wenn die wunderbaren Jiaozi - Teigtaschen mit Gemüse und Fleich gefüllt - ausgehen, dann muss in der Bar Raum geschafft werden. Li fabriziert sie so flott, dass man mit den Augen Ruckzuck werden die Jiaozi geformt
kaum folgen kann. Ohne sich die Finger schmutzig zu machen, denn die Fülle kommt mit den Stäbchen auf den dünnen Teig. Der wird zusammengewuzelt, fertig. Und dann ist das, was auf den Teller kommt, einfach ein Gedicht. Ein Gedicht waren auch die Weine. Die von Joseph sowieso, aber auch andere. Ein besonders schönes Exemplar
Einer der Gäste packte einen 2002er Mouton (leichter Kork?) aus, ich hielt mich zu den Jiaozi lieber an den Rotgipfler von Alphart und den Roten Veltliner von Toni Bauer. Die passten auch zum lauwarmen Melanzanisalat mit Koriander, den ich gleich zweimal bestellen musste. Und zum Bang-Bang-Huhn mit Sesamsauce. Angerichtet!
Und auch zum Hering in pikanter Soyasauce. Wiewohl ich natürlich zur chinesischen Grande Reserve 2009 vom Cabernet Sauvignon nicht »nein« sagen konnte und auch nicht zum Donauwalzer um Mitternacht. Ins Jahr des Schafes hinübergetanzt. Danke für den Tanz, Hannes. Danke für den tollen Abend, Joseph & Li! Eine Grand Reserve aus China mit Weinglas

www.www.facebook.com/kiangwinebar
syl

Ferne Weinnachfrage Montag 2015-02-16
Die WM in Beaver Creek ist vorbei, ein paar österreichische Medaillen konnten nach Hause gebracht werden. Hab ich mir sagen lassen. Man erkennt recht rasch, mein Interesse für den Schisport, den passiven, hält sich in Grenzen. Viel spannender finde ich da schon, was ÖWM-Chef Willi Klinger am letzten Freitag im Wirtschaftsblatt zu sagen hatte. Grüner Veltliner Alte Setzen
Die Nachfrage nach Wein aus Österreich in den USA steigt kontinuierlich, der Einbruch im Zuge der Krise 2008 war nur ein temporärer, es geht schon länger wieder aufwärts. So sind die USA nach Deutschland und der Schweiz wert- und volumenmäßig der drittgrößte Exportmarkt für Österreichs Winzer und Winzerinnen. Fast zwei Millionen Liter gehen pro Jahr nach Übersee, und werden dort hoffentlich auch getrunken.

Am liebsten immer noch der Grüne Veltliner (am Bild noch im Vor-Wein-Zustand), laut Willi Klinger der »unangefochtene Star«, mit dem man überall den Fuß in die Tür bekommt. Doch anderen Rebsorten ziehen nach. Vor allem die, die es sonst kaum wo gibt. So wie Blaufränkisch, Zweigelt oder St. Laurent.

Beliebt sind die Weine aus der Alpenrepublik vor allem in den Großstädten der Ost- und Westküste und in Chicago. Der Rest, und der ist bekanntlich ziemlich riesig, ist offenbar noch eher unbeackert.

Der Markt ist sicherlich nicht einfach, die Importzölle und das System mit Zwischenhändlern machen es nicht leichter und den Wein vor allem nicht günstiger. Jedoch, glaubt man Gerhard Kracher, der weiß, wovon er spricht: »Der Markt hat ein Riesenpotenzial.«


Quelle: Wirtschaftsblatt, 13. Februar 2015, Seite 6

Ruth

Alle Jahre wieder: mit uns kein Lei Lei! Montag 2015-02-16

Oder glaubt jemand im Ernst, wir würden ihm dieser Tage mit Zylinder und Krönchen die Tür öffnen? Mit Prosecco und Wurstbrötchen empfangen? Mit Luftschlangen werfen?

Mitnichten! Aber nur an diesem Tag können wir das Foto da rechts verbraten. Und uns darüber freuen, dass einen niemand zwingen kann, Villacher Fasching zu schauen. Dass wir nicht in die Eiserne Jungfrau kommen, wenn wir Helau! und Lei Lei! verweigern.

 Sylvia Petz mit Zylinder und Ruth Havel mit Krone

Dass wir in einem freien Land leben. Dass endlich der Frühling kommt. Und mit ihm alles, was dazu gehört. Ein Helau allerdings, eins geht durch. Das von Nirvana: Helau, Helau, Helau.

Und dann öffnen wir eine wirklich gute Flasche Wein. Und trinken auf das Leben und darauf, dass es auch ohne Fasching viel Spaß für uns bereithält. Und viel Genuss. Immer wieder und wieder!

Foto: Citronenrot
ruth & syl
Lech ganz anders Dienstag 2015-02-10
Wenn ich an Lech denke, könnte ich an schicke Menschen, schicke Hotels, schicke Hütten und teures Pflaster denken. Ich könnte natürlich auch an hohe Berge, wunderschöne Panoramen und großartige Pisten denken. Seit meinem zweiten Aufenthalt im Arlberger Nobelschiort denk ich - neben obigem - auch an einen Urlaub in einer urgemütlichen
Selbstversorgerhütte. Meine wunderbaren Eltern luden ihre drei Kinder und sämtliche Kindeskinder (eines dieser Kindeskinder war nicht dabei, sondern ging mit Freunden in Ellmau fremd) auf eine gemeinsame Schiwoche ein. Der Schnee war ein Traum, das Wetter fast immer gnädig (an drei Tagen sogar sonnig gnädig) und das familiäre Miteinander auf der
Piste und in der Hütte herzerfrischend (manchmal auch herausfordernd, eh klar). Vor allem die Abende verbrachten wir ziemlich Lech-untypisch und dafür sehr Selbstversorgerhütten-typisch. Gemeinsam kochen (unkompliziert und ohne viel Aufwand, nicht zuletzt, weil es eine Woche ohne Geschirrspüler war), Karten spielen,
einheizen, früh schlafen gehen. Bergluft macht müde, vor allem wenn man am Nachmittag, um direkt zur Hütte zu kommen, die Abfahrt »Langer Zug« nimmt. 78 % Steigung verlangen höchste Muskel- und sonstige Konzentration! Resümée dieses großfamiliären Experiments: Lech ist allemal eine Reise wert. Schigebiet top (vor allem die vielen
Schirouten und Abseitsfahrten, Dank an den Bruder), Einkehrmöglichkeiten top, Service ebendort top (und fast immer ausnehmend freundlich), »unsere« Hütte top top. Danke an die gesamte Truppe!

Ruth

Schöne Gedanken - zum Tod Montag 2015-02-09
Hab ich schon einmal gesagt, dass ich Facebook wirklich mag? Nicht wegen der zahllosen Seelenstriptease, aber wegen so mancher Fundstücke wie diesem hier. Und weil es richtig eingesetzt ein Kaleidoskop unserer Wein- & Genuss-Branche ist. Eine Wein- & Genuss-Tageszeitung. Strichmännchen angesichts des Todes
Nun hat eine liebe Freundin diesen kurzen Film gepostet, ein richtiges Fundstück. Das Antwort auf das Warum gibt, auf das Warum das Leben endet. Enden muss. Man kann zusehen, verstehen und lächeln. Vielen Dank, Romana!
Link zum Video
syl
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