Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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NICHT NUR ESSEN UND TRINKEN Freitag 2009-10-09

Genuss ist auch GEORG DANZER. Zum Immerwiederversinken. Zum Immerwiedertraurigsein. Zum Immerwiederzuhören.

Über meine Seele führt mein Weg

Des is mei Frau

syl

Georg Danzer


SALMOS – von Fischen aus dem Salzkammergut Freitag 2009-10-02

Markus Moser beschreibt sich selbst als Genießer, mag keine Fertigprodukte und kritisiert jegliche Massentierhaltung. Außerdem stammt er aus einer der ältesten Fischerei-Familien am Traunsee, hat den Fisch also quasi mit der Muttermilch verabreicht bekommen. Das prägt.

Fischteich von Salmos

Seit Herbst 2007 tut er uns Fischfreunden Gutes. Er betreibt die Fischzucht SALMOS in Großalm im Salzkammergut. Das kalte Bergwasser der Aurach fließt ohne Ende, und die Regenbogenforellen und Bachsaiblinge haben genug Platz, um so richtig zu schwimmen. Mit André Grodde, der das Haus in der Fischzucht bewohnt, hat Markus Moser einen kongenialen Partner, der die Fische nicht aus den Augen lässt.

Und mehrmals pro Woche macht der Padrone sich selbst auf den Weg von Gmunden nach Großalm und steckt viel Zeit und Liebe in sein nachhaltiges Projekt.

Den Fischen dürfte es bekommen, sie munden vortrefflich!

Angelteich SALMOS
Großalm 49
4814 Neukirchen bei Altmünster
tel +43 (0)650/8315323
office@salmos.at
www.salmos.at

Ruth

haha

Brigitte  08.01.2010 12:33

aber im cafe verkauft er schon fertigprodukte.

Wie wahr!

Rudi  19.10.2009 15:43

Unbedingt hinschauen, eine Idylle wie aus dem Bilderbuch. Und die Fische sind wirklich sehr fein.

VON DER NEUEN SKANDINAVISCHEN KÜCHE Freitag 2009-10-02

will NOMA-Küchenchef René Redzepi nichts mehr hören. „Nach sechs Jahren ist es irgendwann einmal vorbei mit neu“, so der sympathische Frontman aus Kopenhagen. Sein Restaurant, das er gemeinsam mit Partner Claus Meyer führt, gilt nach El Bulli und The Fat Duck als drittbestes Restaurants der Welt.


Was kann die „Skandinavische Küche“, neu oder nicht neu?

René Redzepi
Ausschließlich dort gedeihende Gemüse, Kräuter, Beeren, Wurzeln und Obst werden von der 25 Köche umfassenden Schar um Redzepi verarbeitet. Ein wenig Muscheln, Fisch, noch weniger Fleisch wie etwa das des Moschusochsen, der angeblich mit der Ziege verwandt ist. Die Produkte kommen von Händlern, aber auch die Köche werden losgeschickt, um Kräuter zu sammeln. Damit das Konzept auch im Winter gefahren werden kann, wird eingekocht und eingerext, drei Leute sind auf der Suche nach wilden Pflanzen unterwegs. Die Schneelage ist entgegen der hier landläufigen Meinung nämlich völlig harmlos.
Das Noma

Und alles, was auf den Tisch kommt, schmeckt so klar. Jedes Produkt mit seinen ihm eigenen Aromen erkennbar und perfekt auf das andere abgestimmt. Wie ein Orchester, in dem die Instrumente einen harmonischen Klang ergeben und doch jedes einzelne deutlich hörbar ist.

Angerichtet sind die Speisen in vielfältiger Weise. Die wunderbare Langustine kommt zum Beispiel auf einem großen heißen Stein, daneben lila Austernschaumtupfen, deren Farbe von Algenpulver kommt. Man isst sie mit der Hand.

Langustine mit Austernschaum und Algenpulver

„Fingerfood“ auch das Tatar mit Sauerklee, Wacholder und Estragon-Emulsion. Ebenfalls diese harmonische Klarheit im Geschmack, von dem man mehr möchte. Das kleine Gericht ist leider viel zu rasch verputzt.

Fabelhaft der rohe in kleine Quadrate geschnittene Tintenfisch von der Dänischen Westküste mit Dill-Öl, grünen Fragolinatrauben, Obers und Johannisbeergranité. Kühle Aromen auf wunderbare Weise kombiniert, entsprechend cool am Teller angerichtet. Eigentlich mag ich keinen Tintenfisch. Eigentlich ...

Glacierte Rote Rüben und Apfel

Das Zwiebelgericht!!! In der Mitte ein Confit mit Käse, verschiedene gedämpfte Zwiebeln auf einem Zwiebelsud mit Sago. Da würde sogar diese bestimmte Freundin zur Zwiebelesserin. Sie macht den Konsum nämlich noch Tage danach aus und stieße selbst Mr Nespresso von der Bettkante, hätte er's gewagt.

Und ich, die ich die Desserts immer auslasse, habe sie hier genossen. Insbesondere dieses: vollkommen unsüß, aber wunderbar frisch das Gurkensorbet mit Schafjoghurt und  Estragonmeringue.

Marinierte Gemüse mit Kräutern, Blüten und Ochsenmark

Und was noch so besonders ist am Noma: Runde Holztische ohne Tischtücher, Felle auf den einfachen Sesseln, kein Silber dafür einfache Zweige und Kräuter in den Blumenvasen und insgesamt vollkommen entspannt. Stilvoll unprätentiös.

Das Restaurent liegt in einem alten Speicher direkt am Kai. Auch das wunderschön.

Das Essen servieren im Übrigen die Köche. Weil sie's anders rüberbringen.  Der Kontakt zum Gast sei ihm sehr wichtig, meint Redzepi, der uns die heißen Tücher zum Händereinigen bringt.

Moschusochse mit Kresse, Lauch und Milchschaum

Noch was: René Redzepi kocht diesen Oktober im Hangar 7.
Und noch was: Wenn dann in Kopenhagen die Rechnung kommt, Augen zu und durch. Es war jede Krone wert!

noma

Strandgade 93, 1401 Copenhagen, Dänemark
Tel: +45 3296 3297
E-Mail: noma@noma.dk
www.noma.dk

Fotos Noma & privat. Von o.n.u. Redzepi. Restaurant. Langustine. Glacierte Rote Rüben und Apfel. Marinierte Gemüse mit Kräutern, Blüten und Ochsenmark. Moschusochse mit Kresse, Lauch und Milchschaum.

syl

DAS SAHNEHÄUBCHEN #2 Freitag 2009-10-02

Die Leichtigkeit des Lächelns

Haben Sie schon einmal ausprobiert, wie es ist, sich selbst im Spiegel zuzulächeln? Was war die Folge? Sie mussten daraufhin noch mehr lächeln, vielleicht sogar lachen? Verwunderlich? Nein, hier wirkt ein positiver Kreislauf: Lächeln animiert zum Zurücklächeln.

Das Ganze funktioniert natürlicht nicht nur alleine vor dem Spiegel, nein, sogar reale Menschen sollen auf ein Lächeln schon so reagiert haben. Schon erlebt?

Nun gut, wozu das alles? Ganz einfach, Lächeln macht die Dinge leichter, fühlt sich positiv an und ist oft Auslöser für mehr, für ein herzhaftes Lachen. Und dass Lachen gesund ist, beweisen mittlerweile sogar ernsthafte wissenschaftliche Studien.

Die Mundwinkel also einfach öfter einmal nach oben bringen. Ist einfach und wirkt.

Und wenn Sie diesem Link folgen, geht's von ganz alleine. Sehen Sie selbst!

Noch nicht genug? Wir haben mehr! Einfach klicken.

Ruth

gelber Smiley

GESCHMACKSEXPLOSIONEN im Champagner sind kein Hirngespinst Donnerstag 2009-10-01

Champagnerperlen haben's in sich. Sie transportieren 30mal mehr Geschmacksstoffe als der Wein, den sie zum Schaumwein machen. Dies ist nun wissenschaftlich belegt neben der Tatsache, dass Perlen und Wein gänzlich unterschiedliche „Fingerprints“ haben. Weiters steht im Artikel des wissenschaftlichen Magazins der National Academy of Sciences, dass das spezielle Champagnermousseux als Geschmackslieferant dient, als Paternoster sozusagen. Erst die aufsteigenden platzenden Perlen geben die Aromen frei.

Und nun die Bestätigung für alle Liebhaberinnen und Liebhaber exklusiver Schaumweine: Je feiner und gleichmäßiger die Perlage, umso höher die geschmackliche Vielfalt und Güte.

Auf zum Krug!

syl

Champagnerperlen
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