Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Lux - Beständigkeit am Spittelberg Sonntag 2009-09-13
Innenraum des Lux
Sonntag Vormittag und Lust auf ein ausgiebiges Frühstück außer Haus? Seit Jahren, und in meinem Fall sind's schon viele, mehr als 15 jedenfalls, mach ich mich so einem Fall häufig auf den Weg ins Lux am Spittelberg. Angenehm unaufgeregt besteht dieses Lokal schon "ewig", und es hat sich seit den Anfängen kaum verändert.

Wenn ich also in Gewohnheitstier-Laune bin, nichts Neues brauche und auf Nummer Sicher gehen will, kehre ich zum Brunchen immer wieder gerne hier ein. Zum wohlfeilen Preis von EUR 9,80 können sich Gast und Gästin so richtig laben. Die Auswahl ist für meinen Geschmack wohltuend dimensioniert, die Qual der Wahl bewältigbar.

Die Produkte sind ausnahmslos frisch, von hoher Qualität, viele davon bio. Sehr ordentlich, wie ich meine. Nachdem das Buffet laufend wieder gefüllt wird, haben auch Spätaufsteher keinen Stress. Bis um 15 Uhr wird aus dem Vollen geschöpft

Die Karte macht auch zu Nicht-Frühstücks-Zeiten Spaß. Auf ihr finden sich reizvolle Kreationen wie Waldviertler Bioziegenkäse mit Salbei-Zwetschken und hausgemachtem Rosmarinbrot und richtige Klassiker, Kalbsrahmgulasch mit Butternockerln oder hausgemachter Apfelstrudel zählen dazu. Mindestens ein Mal pro Monat gibt's eine neue Karte, jeden Tag zusätzliche Gerichte auf der obligatorischen schwarzen Tafel.

Schwer zu sagen, was das Lux ausmacht. Ich denke, es ist die Kombination aus Understatement und Stil, aus hochwertigen Produkten und gelassener Herangehensweise. Irgendwie typisch Wien, auch wenn ich nicht weiß, wie ich das jetzt erklären soll.

lux restaurant.bar.cafe
Schrankgasse 4/Spittelberggasse 3, 1070 Wien
Tel. +43 (0)1 526 94 91
E-Mail: lux.wien@chello.at, www.lux-restaurant.at

Ruth
Restaurant ON Sonntag 2009-09-13
Grafik des ON On and On and On. Es passt einfach immer wieder, das China-Restaurant On im 5. Wiener Gemeinde-Bezirk. 2006 in ein frisch renoviertes Wiener Beisl ohne chinesischen Firlefanz und mit sehr nettem Hinterhof-Gastgarten übersiedelt, zählt es für mich zu den allerbesten Asiaten Wiens.
So gibt es dort im Ganzen zubereiteten Fisch, dass es eine Freude ist. Lässt sich übrigens tadellos und ohne größere Sauerei mit Stäbchen essen. Ausgfranstere Sachen gibt es ebenfalls wie etwa Kalbskuttelsalat, mein Favorit sind aber die Geschmorten Melanzani nach On-Art. Leicht scharf und einen Tick süß in einer sämigen Sauce ton sur ton mit dem Gemüse, dessen Haut beim Zerteilen der Stücke schon eher eine Herausforderung an die Stäbchen darstellt. Geht aber auch und stärkt die Finger. Irgendwie schmelzen dann die fruchtigen Melanzanistücke im Mund und die leichte Schärfe verlangt sofort nach dem nächsten. So ein bisschen Aubergine addict fühle ich mich dabei.

Was noch schön ist, ist die kleine feine Weinkarte, auf der man unter anderem Gemischten Satz und Riesling von Jutta Kalchbrenner findet. Und irgendwie trifft man dort auch immer Freunde. Also nichts für ein heimliches Tête à tête, aber immer gut für einen entspannten feinen Abend

Restaurant On

Wehrgasse 8, 1050 Wien
Telefon / Fax: +43 (0)1 585 49 00
E-Mail: office@restaurant-on.at, www.restaurant-on.at

syl

Italien im äußersten Westen der Stadt - Pizzeria Francesco in Hütteldorf Sonntag 2009-09-13
Innenraum des Francesco Bei uns bestimmen die Kinder, wo die Pizza gegessen wird. Und da gibt's genau ein Lokal, das in Frage kommt: „Der Francesco in Hütteldorf!“ Für die Kinder ist klar, so gut wie dort schmeckt der neapolitanische Fladen nirgends. Und dem können auch die Erwachsenen etwas abgewinnen.
Ob klassische Margherita, Sonderbestellungen der Kids oder mit Rucola und frischen Tomaten, Italien-Feeling stellt sich ein! Der Holzofen versteht sich von selbst. Auch sonst erfüllt die Karte die Erwartungen an ein Ristorante wie dieses. Neben den Standardgerichten gibt es immer eine zusätzliche Auswahl an Fleisch und Fisch, frischen Salaten und Pasta sowieso. Und am Abend ein Antipasti-Buffet, das alle Stückerln spielt. Alles nicht auf Hauben-Niveau, aber solide und frisch zubereitet.

Das Lokal selbst ist unprätentiös und gemütlich, der Padrone offensichtlicher Fußball-Fan. Und wer den Weg in den Keller wagt - wer einmal muss, der muss - wirft einen Blick in den Gewölbekeller, der für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Ganz wichtig - das Francesco-Team ist immer (wirklich!) freundlich, kompetent, speziell um die Kids bemüht und das alles mit italienischer Gelassenheit. Wer also Lust auf einen kurzen Trip nach bella Italia hat, Lust auf unkompliziertes Essen und Trinken, Lust auf einen gemütlichen Abend mit Kindern und ohne Pipapo, der wird aus unserer Sicht in Hütteldorf fündig!

Ristorante Pizzeria Francesco
Linzer Straße 415, 1140 Wien
Tel. +43 (0)1/914 63 62
www.francesco-ristorante.at

Ruth

Zur Dankbarkeit Sonntag 2009-09-13

 
Gastgarten des Zur Dankbarkeit  © Zur Dankbarkeit

Nächstes Jahr in Podersdorf. Zumindest einmal schaffen wir es gegen Ende der Ferien dorthin. Und immer ist der Plan der, nach einem wirklich frühen Abendessen mit dem Rad zurück nach Illmitz zu fahren. Und immer kommt es anders.

So auch heuer. Wir Erwachsenen genossen beim neuen Trendgetränk Roséspritzer die frühabendliche Stimmung im wunderschönen Gastgarten, in dessen Weitläufigkeit die sechs Kinder untergetaucht waren. Nach den Hausklassikern der Pannonischen Fischsuppe und der Jiddischen Hühnerleber, die aber auch wirklich sein müssen, die Speisekarte rauf und runter, was zu Neunt durchaus machbar ist.

Mein Schwammerlgulasch war genauso, wie es gehört, der Saft in der richtigen Konsistenz - bloß nicht zu dick! - und der Serviettenknödel flaumig und fein gewürzt. Und ganz wichtig: kleine Schwammerl mit Biss. Die Kinder waren in der Zwischenzeit schweigend in ihr Essen vertieft und bevor wir Großen kosten konnten, waren die Teller leer geräumt.

Und spätestens dann war klar, dass sich die Heimreise per Rad nicht mehr ausgehen würde. Die Kinder genossen also ihre Desserts und wir eine zweite Flasche Wein. Hier muss man übrigens unbedingt auf die hauseigenen Weine zurückgreifen und schauen, dass man auch ein Glas Pinot Noir erwischt. Zu den Nachspeisen: wenn Somlauer Nockerl, dann hier. Woanders können die nämlich unerhört grauslich ausfallen.

Als irgendwann doch die Zeit des Aufbruchs gekommen war, hatte Wirt Josef Lentsch bereits ein Taxi organisiert, die Räder sollte der „Spätdienst“ noch in der Nacht in seinem Kleinbus nach Illmitz mitnehmen. Was auch wunderbar geklappt hat.

Darum an dieser Stelle: Vielen herzlichen Dank für alles! Es war wie Zuhause sein, wir kommen wieder. Und dann gleich ohne Räder.

Gasthaus Zur Dankbarkeit
Hauptstraße 39, 7141 Podersdorf
Tel. +43 (0)2177/22 23; Fax DW 4
E-Mail: office@dankbarkeit.at, www.dankbarkeit.at

syl

Woracziczky gasthaus im 5. Sonntag 2009-09-13

Innenraum des Woracziczky
© Reise-aktuell

Sobald ein Lokal wie das Woracziczky aufsperrt, stellt sich die Frage, warum man bisher nicht gemerkt hat, dass genau dieses Lokal gefehlt hat! Zumindest uns ist es so gegangen. Aber - dem Himmel sei Dank - jetzt merken wir, wie froh wir sind, dass es das kleine Restaurant mit dem speziellen Namen an der unscheinbaren Ecke in Margareten gibt.

Hier eine kleine Szenerie, die verdeutlicht, warum das so ist:


Szene 1 - Vorhang:
Auftritt der Gäste durch Eintritt ins Lokal. Erster Eindruck: Freude ob der gelungenen Mischung aus Alt-Wiener Beisl-Charme, lässiger Schlichtheit und modernen Akzenten. Persönliche Handschrift der Umsetzung sticht ins Auge.
Szene 2:
Nach wenigen Sekunden (gerade so viele, wie für einen ersten Eindruck, siehe Szene 1, notwendig) kommen die Wirtsleut Marion Jambor und Nikolaus Ottenbacher zur Begrüßung. Szenerie herzlich, warm, unaufdringlich.
Szene 3:
Gäste studieren die stilvoll gestaltete Karte, freuen sich sichtlich über die Inhalte derselben. Essen und Trinken (Auswahl ändert sich laufend, auch beim Wein!) werden bestellt, Wasser läuft in sämtlichen Mündern zusammen.
Szene 4:
Wartezeit aufs Essen durch Flüssiges im Glas überbrückt, erste Zufriedenheit bei den Gästen macht sich bemerkbar
Szene 5:
Gäste essen, trinken, genießen, bestellen Wein nach, ordern die Nachspeise. Verzehren dieselbe. Wirtsleut sind stets unauffällig um das Wohl der Gäste bemüht. Sehr persönliche Betreuung.
Szene 6:
Gäste wollen nicht gehen, alles so harmonisch. Irgendwann muss es halt doch sein. Rechnung wird beglichen, große Freude ob des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Gäste freuen sich schon aufs nächste Mal.
Abgang - Vorhang. Tobender Applaus!

Woracziczky gasthaus
Spengergasse 52,1050 Wien
Tel. +43 (0)699/11 22 95 30
E-Mail: woracziczky@net.at, www.woracziczky.at

Ruth

Weitere Einträge:
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