Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

WINE IS GOOD OR BAD, MAKES YOU HAPPY OR SAD Mittwoch 2009-12-23

Unzählige Studien bescheinigen Alkohol und insbesondere Wein positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Andere Studien widersprechen und warnen vor den negativen Folgen Alkoholkonsums. Fast wöchentlich werden neue Ergebnisse publiziert, andere für obsolet erklärt.

Begonnen hat das Ganze mit dem „französischen Paradoxon” in den 1990ern, als man staunend feststellen musste, dass die eigentlich „ungesund” lebenden Franzosen im Durchschnitt ranker, schlanker und gesünder sind als als die Bürger anderer Wohlstandsgesellschaften.

 Rotweinglas und Weissweinglas

Im Decanter ist jetzt alles nachzulesen. Der Forschungsstand von Beginn der Studien bis hin zum aktuellen Wissenstand in einer Gegenüberstellung der möglichen oder wahrscheinlichen positiven und negativen Auswirkungen. Krebs im allgemeinen oder speziellen, Demenz, Herzinfarkt, Depression, Schlaflosigkeit, Akne und viele andere Dinge, von denen wir eigentlich nicht wissen möchten. Höchst interessant und irgendwie spannend ...

Hier geht es zum Artikel auf www.decanter.com

Und hier zu Tina Turner

syl
DAS WEIHNACHTSMENÜ - EINE FAMILIENANGELEGENHEIT Sonntag 2009-12-20

Es soll Familien geben, bei denen am 24. Dezember Jahr für Jahr das Gleiche gespeist wird. Da wird die Tradition hochgehalten. Ich behaupte, sie wird in vielen Fällen vorgeschoben. In Wahrheit geht es um die Bequemlichkeit. Es allen recht zu machen, damit das Abendessen am Heiligen Abend auch ein friedliches wird, ist nicht trivial.

Denn der eine will jedes Jahr etwas anderes, etwas Außergewöhnliches, noch nie Dagewesenes. Der andere ist ein Gewohnheitstier.

Thunfischfilet

Die eine will Fleisch, der anderen gelüstet's nach Fisch. Die einen stehen auf kleine Portionen und viele verschiedene Gänge, die anderen sind mit Suppe, Hauptspeise, Weihnachtskeksen zufrieden.

In manchen Jahren drück ich mich vor der Diskussion, da lassen wir uns einladen. Dort wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Und für die Kinder gibt's ohnedies immer "Extrawürschteln".

2009 tafeln wir wieder einmal zu Hause. Und haben es uns trotzdem leicht gemacht. Wir haben Gäste eingeladen, die einen Großteil des Dinners gleich mitbringen. Uns bleibt der Hauptgang. Den haben schlussendlich die Kinder entschieden. Ähem, Thunfischfilets. Außen scharf angebraten, innen roh. So ist das, wenn man seine Kinder zu Feinschmeckern erzieht. Da muss man dann manchmal über seinen "ethischen Schatten" springen. Ich kauf die Dinger zumindest dort, wo sie teuer sind und den Ruf haben, möglichst schonend gefangen worden zu sein.

PS: Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Neben dem Hauptgericht sorgen wir auch für Champagner, sämtliche Weine und Digestife. Die wichtigen Dinge halt...

Ruth

tuna

syl  27.12.2009 13:59

ganz klar, solange mit treibnetzen etc. ihr unwesen getrieben wird. und wenn die einen arten verschwunden sind, geht man auf die nächsten los. die msc-fänge spielen dabei aber so gut wie keine rolle.

schlussendlich liegt es, wie das meiste, was unsere ernährung betrifft, nur am konsumenten. solange "billiger ist besser" gilt, werden massentierhaltung und leergefischte meere leider ein thema bleiben.

tuna

Felix  27.12.2009 10:00

Bis zum Jahr 2012 wird der Blauflossen-Thunfisch im Mittelmeer ausgerottet sein. Das ist das dramatische Ergebnis einer aktuellen WWF-Studie. Wenn die Fangquoten nicht sofort drastisch reduziert werden, wird der Thunfisch im Mittelmeer in nur drei Jahren nicht mehr existieren.


ps: auch denn weißen-tuna wird es mal so gehen!

schonend gefangen

syl  26.12.2009 12:06

ausnahmen bestätigen auch hier die regel. der wwf gibt grünes licht für msc-gefischten weißen thunfisch:

"Bei der MSC-Fischerei auf Weißen Tunfisch im Pazifik werden Angeln eingesetzt, die eine sehr saubere Fischerei erlauben, also kaum Beifang produzieren."
Zu haben u.a. bei Eishken Estate

Der WWF rät übrigens ab vor Zucht-Thuna: "Die Zucht ist auf Jungfische von Rotem Tun aus den Wildbeständen angewiesen. Da die Wildbestände stark überfischt sind, schadet die Zucht der Art zusätzlich. Weitgehend unreguliert"

Thunfisch

Felix  22.12.2009 07:39

schonen gefangen?- wenn wir so weitermachen haben wir baald keinen thunfisch mehr- also hände weg!!

SCHNÜFFELWEIN Samstag 2009-12-19
Ich finde, ich habe ihn verdient. Der Tag war den Kindern und meinen Hausfrauenpflichten gewidmet. Nach Keksebacken, Lasagne mit dreistündigem Sugo, dreimaligem Kücheverwüsten und ebensovielen Küchenwiederherstellungen war für mich die Zeit gekommen: Großes Gewächs!
Grafik Liquid Earth von BattenfeldSpanier

BattenfeldSpanier aus Rheinhessen durften wir erstmals auf Schloss Fuschl verkosten. Die kongeniale Partnerin hat berichtet. Ein paar Flaschen waren flugs besorgt und diese eine war nicht minder rasch geöffnet. Der Zug zum Wein. Frauenberg 2008 Riesling GG.

Alleine das Rheinriechen ist eine wunderbare Befreiung von den süßen Aromen, denen ich tagsüber ausgesetzt war. Zuerst dieser eine Hauch, der an Petrol erinnert, aber von den Kalkböden kommt. Liquid Earth. Nur wenig Frucht, keine Marille, kein Pfirsich. Aber trotzdem unverkennbar Riesling. Wie Stein, der in der Sonne liegt. So riecht dieser Wein. Ein Geruch, von dem man nicht genug kriegen kann. Wenn er länger im Glas ist, was selten der Fall ist, kommen Gewürze. Und vielleicht doch auch Marille, aber mehr der Kern. Staubtrocken, kein Hauch von Süße.

All das auch am Gaumen. Von Stein über Kräuter zurück zum Stein mit leichtem Bitterl und enormer Komplexität. Zu und auf und zu. Eine gewisse Herbheit und auch hier diese speziellen Marillentöne, die die Mineralik unterlegen, gestützt von einer feinen Säure, die wie Zahnräder in die Aromen greift und sie in Bewegung hält. Und andauern lässt.

Eigenartige Erfahrung. Die Flasche leert sich, ohne dass der Wein getrunken wird. Ich rieche und koste und versuche, dem einen oder anderen Aroma auf den Grund zu gehen und rieche und koste ...

syl
SARASTRO – ein Pannobile-Gemeinschaftsweinprojekt im Glauben an das Gute in der Welt – 29. Jänner 2010 Donnerstag 2009-12-17

„Sarastro“ nennt sich ein Gemeinschaftswein der Pannobilewinzer für einen guten Zweck. Jeder von ihnen gibt im Glauben an das Gute in der Welt  seit 2003 jährlich sein bestes Rotweinfass. Und das will etwas heißen bei diesen Winzern! 999 Magnumflaschen Sarastro werden daraus gewonnen.

Peter Moser, Falstaff-Magazin, sieht im aktuellen Jahrgang 2006 eine „Bereicherung für jede Vinothek.“ Und auch das will etwas heißen.

Pannobile Grafik mit Sonnenfinsternis

Zu haben war der Wein bisher ausschließlich direkt bei den Pannobile-Winzern. Am 29. Jänner gelangen die letzten Flaschen und eine Auswahl piemontesischer Weinraritäten zur Versteigerung. Denn ein ähnliches Weinprojekt gibt es mit befreundeten Piemontesern: L'Insième, neun Winzer rund um Elio Altare (on tour zu genau dieser Zeit und am 28. Jänner in Wien im Palais Coburg).

Sarastro: Der Wein, die Versteigerung, die Winzer, pannonische Spezereien, Livemusik von Hans Nittnaus und den Friends of Pannobile. Durch den Abend führen Mercedes Echerer und Harald Krassnitzer.
Der Gesamterlös kommt Sozialprojekten zugute. Karten bei ausgewählten Partnern und via www.pannobile.com/sarastro

Freitag, 29. Jänner 2009
Beginn: 19.30 Uhr
Preis pro Person € 100
voestalpine-Stahlwelt, voestalpine-Straße 4, 4020 Linz

Hier geht's zu näheren Infos und zum Einladungs-PDF

syl

UNPLUGGED – MEINL AM GRABEN Mittwoch 2009-12-16

Eigentlich müßte das Meinl am Graben voller Single-Frauen sein. Oder solcher, die es gerne wären. Denn dort warten zwei geradezu perfekte Männer auf. Hermann Botolen und Joachim Gradwohl, Spitzensommelier der eine, Spitzenkoch der andere. Der andere fescher als der eine. Oder war es umgekehrt?

Wir drei Frauen hatten zur Sicherheit einen Mann dabei. Man kann ja nie wissen.

Weil man auf diesen Mann aber immer warten muss, teilten wir uns in der Zwischenzeit ein Beef Tatar. Perfekt abgeschmeckt, gehackt und nicht püriert. 

Topfentarte mit Beeren
Für die Sicherheit der beiden
Herren hier „nur“ die Topfentarte

Als er schließlich da war, konnten wir loslegen. Die Rotbarbe, der Schweinsbauch, das Hasenragout, das Rindsfilet, der Mohr? im Hemd, die Mandarinen, das Schokomousse. Alles typisch Gradwohl. Subtil, zart, auf den Punkt gegart. Und alles schmeckt nach dem, was es ist. Das M-Wort hat hier nichts verloren. Essen unplugged.

Dazu die beste Weinauswahl. Das kann der eine wie kein anderer. Alles typisch Botolen. Subtil, zart, auf den Punkt gereift. Unser Wein des Tages, weniger gereift, aber mit ganz schön viel jugendlicher Balance: Batard-Montrachet Grand Cru 2007, Domaine Pierre Morey. Der Service insgesamt entspannt und gut gelaunt trotz vorweihnachtlicher Vollbelegung.

Montag, Mittag, Meinl. Besser geht's nicht!

syl

ganz genau

syl  17.12.2009 23:29

dann sollten wir möglichst bald wieder da hin!

genau

EE  17.12.2009 16:10

... bin nicht mehr single, aber ganz deiner meinung ...

lecker, vielschichtig und einfach ein augenschmaus!
- das essen, der wein & das lokal sind natürlich auch toll- ;-)

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