Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

MOSELBRÜCKE DIE FÜNFTE Montag 2010-04-12

Die Partnerin hat bereits mehrmals darüber geschrieben, über das Moselmonster. Die Sache spitzt sich zu. Nun macht Hendrik Thoma, Master Sommelier aus Deutschland, Master Mind hinter tvino (www.tvino.de) und Master Social Networker gegen das monströse Projekt an der Mosel mobil. Er will sich, wie viele andere, die Brücke über eine der schönsten Weingegenden der Welt nicht gefallen lassen.

Die moselbrücke 

Und ruft auf zum Protest. Wie, das erklärt er via YouToube und gemeinsam mit Katharina Prüm und Ernst Losen in einem kurzen Film auf tvino selbst.

Also, alle die sich im Web 2.0 tummeln und denen was liegt an der Erhaltung von Kulturlandschaft, in diesem Fall konkret an der Erhaltung einer intakten Weinregion, bitte an möglichst viele Menschen weitergeben. Nicht einfach zuschauen.

Und hier auch gleich der Link zur Petition im Deutschen Bundestag. Die havel und die petz haben schon unterzeichnet.

Ruth 
Raviolo Austriaco im Landhaus Donnerstag 2010-04-08

Ostern war. Und viele merkten es erst beim Stammtischgespräch und der hitzigen Diskussion darüber, was der Papst alles nicht gesagt haben soll. Ich war nicht in Rom und auch nicht vorm Fernseher, sondern in Mautern. Schließlich war ja Ostern. Und da fährt der aufrechte Osterhase ins Landhaus Bacher und isst dort sein gebackenes Kaviarei. Ein Retro-Klassiker aus der Zeit, als noch alles gut war und die Gehälter jedes Jahr besser.

Illustration eines Osterhasens mit einem Ei mit Schlaufe in der Hand

Der Kaviareipreisindex liegt zur Zeit übrigens bei 57,- . Und trotzdem ist dieses Ei eine viel lohnendere Investition als zum Beispiel Aktien österreichischer Banken, findet zumindest der Osterhase. Das Ei schmeckt also wunderbar und wird vom Ruinart aus der kugelrunden Flasche noch vorzüglicher begleitet als von einem, sagen wir, 2005er Kellerberg des großartigen F.X. Den lassen die Osterhasen aber nicht im Keller, sondern trinken ihn ein paar Gänge später zum Tafelspitzraviolo.

Eine nunmehr bis zur Perfektion gedachte und gekochte Heirat aus österreichischer Klassik und dem so genannten Mediterranen, nach dem wir nördlich der Alpen, von Regen und Nordwind gebeutelt, das ganze Jahr lechzen. Dieser Raviolo also ist gefüllt mit klein geschnittenem Tafelspitz. Er thront auf seinem Kaiserstuhl aus Spinat, ist umgeben von einem weiß glänzenden Semmelkren (schlabber!) , gekrönt von winzigen Semmelcroutons und Würfelchen aus geliertem Apfelcidre. Und dann ist da noch eine Spur Liebstöckel. Wenn Sie jetzt glauben, ich bin einer, der in Restaurants mitschreibt, weil ich das so genau aufliste, muss ich Sie enttäuschen: es war so gut, dass ich mir's einfach gemerkt habe.

Nachher hatten wir dann übrigens noch herrliches Kitz in allen seinen Varianten. (Ohh das Beuscherl, Ahh der gebackene Rücken!) Aber das mit dem Kitz braucht jetzt niemanden zu interessieren. Denn Ostern ist vorbei. Und die Osterkitze sind aufgegessen, so wie die Osterhasen ihre Ohren längst zum Frühlingsschlaf gebettet haben.

Landhaus Bacher
Restaurant - Geniesserhotel in der Wachau
3512 Mautern / Wachau, Südtirolerplatz 2
Tel. 02732 / 82 937, 85 429, Fax 02732 / 74 337
E-Mail: info@landhaus-bacher.at, www.landhaus-bacher.at 

Herr Rabl

With the bases loaded you strcuk us out with that answer!

Johnavon  17.05.2011 00:40

With the bases loaded you strcuk us out with that answer!

Preisindex

Der Oleomane  16.04.2010 14:16

Lieber Herr Rabl !
Wie Sie wissen, führe ich seit Jahren einen internationalen Singerriedel(Wein)-Index und neuerlich auch einen österreichweiten Wienerschnitzel-Index.
Mit dem Kaviarei-Index wird es für mich etwas schwierig, wo sonst gibt es auf der Welt ein so großartiges Kaviarei, als in Mautern ?

das mit dem kitz braucht niemanden zu interessieren ...

frau petz  09.04.2010 07:33

so einfach geht das nicht, herr rabl. für gebackenes osterkitz lassen manche ihr leben. andere lassen es in mautern. oder lassen es von anderen aufessen. ich fürchte, das wird ein nachspiel haben.

WAS HAT DER MOND MIT MEINEM WEINGLAS ZU TUN? Donnerstag 2010-04-08

Dass der Mond unser aller Leben beeinflusst, weiß die Menschheit seit ewig. Über viele Jahre war das gar nicht hip, und auch heute hat ein Mondkalender für viele einen esoterischen Touch.

In der Weinwelt wird das Thema über die Biodynamie mittlerweile wieder ernst genommen. Nicht von allen, schon klar. Aber immer mehr Winzer berücksichten auch die Mondphasen für ihre Arbeit in Weingarten und Keller.

Und jetzt geht's weiter, für die Weintrinker. Die Deutsche Maria Thun, die sich seit über 55 Jahren mit Biodynamik und damit auch mit dem Mond beschäftigt, forscht, experimentiert, hat einen möglichen Grund gefunden, warum ein und derselbe Wein an manchen Tagen besser schmeckt als an anderen.

 Cover von "When wine tastes best"

Sie teilt die Tage je nach Mond- und Sonnenzyklen und unter Berücksichtigung sämtlicher anderer Planetenstände in vier Typen ein: Frucht-, Blüten-, Blatt- und Wurzeltage. Und ist der Meinung, dass Wein vor allem an ersteren beiden getrunken gehört. Weil er da besser schmeckt. Und mehr genossen wird.

An Fruchtagen, den optimalen Weintagen, sind die Weine aromatischer, Tannine hingegen weicher. Blütentage versprechen viel Frucht. An Blatttagen sind die Weine laut Frau Thun verschlossener. Und an Wurzeltagen bleibt der Wein am besten in der Flasche.

Große Handelshäuser wie Marks & Spencer oder Tesco setzen ihre Verkostungstermine angeblich bereits in Abstimmung mit dem biodynamischen Kalender.

Nun denn, auch wenn höchstwahrscheinlich noch viele, viele andere Faktoren mitspielen, wenn es darum geht, ob mir ein Wein mehr oder weniger liegt, ich die Tannine mehr oder weniger wahrnehme, die Frucht mehr oder weniger am Gaumen explodiert, haben Mond- und Sonnenphasen wohl auch ihren Anteil daran.

Christelle Guibert vom Decanter, der übrigens die Quelle für diesen Blog-Eintrag ist, wird die nächsten Monate nützen, Weine ganz bewusst an Frucht- und im Vergleich dazu an Wurzeltagen zu verkosten. Und wird die Leserinnen und Leser an ihren Erfahrungen  teilhaben lassen. havel & petz als zwei dieser Leserinnen werden weiter berichten. Demnächst in diesem Blog.

Quelle: Decanter, May 2010, S. 74-75

Ruth

Mondrausch

Ruth  12.04.2010 16:46

Die Frage ist, ob einfaches Ausprobieren hier der angemessene sprich angenehmste Weg ist?!

Mondwein

Sandra Kurt  11.04.2010 11:34

Es stellt sich hier die Frage, ob ein Rausch bei der richtigen Mondphase zugelegt andere Auswirkungen hat als bei der falschen. Das wird man wohl nie erfahren.

Pauvre chic im Zweiten Dienstag 2010-04-06
Wir loben die mit Schwung und Geschmack wie auch dem Gefühl für Licht und Farben hin gemalte Atmosphäre im Skopik & Lohn. Wir erwähnen gerne, dass es in Wien kaum ein zweites Lokal gibt, das die Wiener Morbidität mit einem Quäntchen Pariser Eleganz so lässig verbindet. Wir schätzen den Musikgeschmack des Patrons.Wandbemalung im Skopik & Lohn

Taten wir immer schon. Ein Bobo-Lokal? Kein Kompliment in dieser Stadt. Aber uns soll es egal sein. Die Vergrößerung um einen Raum brachte eine Verkleinerung der Speisenkarte. Kluger Schachzug. Das Lokal ist gerammelt voll. Hier ohne Reservierung vorstellig zu werden, kann man an einem Freitag Abend vergessen.

Die Vorfreude ist so groß wie der gute Ruf, der dem neuen Küchenchef vorauskocht. (Wobei: es gibt hier alle paar Wochen einen neuen Küchenchef. Warum eigentlich?) Doch was auf den Teller kommt, das wäre in einem anderen Ambiente nicht der Erwähnung wert. Ein Salat mit Oktopus. Kühlschrankkühle Paradeiser ohne Geschmack. Der Oktopus zäh. Der Salat ohne Würze oder Idee. Doch da: eine Spur Pesto am Tellerboden. Wie originell. Als Vorspeise in der Vorstandskantine einer Versicherung ginge das locker durch.

Der Standard hier: Entrecote mit Bearnaise und Fritten. Muss natürlich bestellt werden. Ein schönes Stück Fleisch, korrekt gebraten. Die Bearnaise ist ebenso triste und bar der Würze wie die Pommes, die in einem neckischen Papiertütchen in einem Bleckbehälter stecken und traurig die Köpfe hängen lassen. Pauvre chic. Das Geschmorte vom Rind. Auch hier wurde mit Aromen kräftig gespart. Man lässt bald gelangweilt das Besteck sinken. Die grob geschnittene Karotte liegt vorschriftsmäßig da. Hier essen wir mit den Augen. Die werden schön satt. Und dabei lassen wir es auch bewenden und gehen nebenan auf eine Pizza.

Skopik & Lohn
Leopoldsgasse 17, 1020 Wien, Tel.: 01-219 89 77
E-Mail: office@skopikundlohn.at www.skopikundlohn.at

Herr Rabl

traurige Köpfchen

Würz-Burg  10.04.2010 10:43

Sehr schade, dass Sie das so negativ empfunden haben, Herr Rabl. Ich habe noch nie schlecht gegessen bei Herrn Scheuer. Speziell meine zuletzt dort genossenen Pommes frites waren fröhlich und stramm, aus echtem geschmackigem Erdapfel geschnitzt, knusprig und goldbraun.

WOHIN mit all den EIERN? Montag 2010-04-05

"NIcht mehr als sechs", lautete die eindringliche Bitte als Antwort auf die Frage der Großmutter, wieviele Oster-Eier denn mit den Töchtern eingefärbt werden sollten. Geliefert wurden stolze 18 Stück. Und das in einen Haushalt, in dem Eier nur zum Alibi im Kühlschrank liegen und für den Fall, dass eine der Töchter der unwiderstehliche Drang nach Striezel-Backen überkommt.

Eiaufstrich, Vinaigrette mit Ei, Russisches Ei, Faschierter Braten mit Ei, Trzesniewski mit Ei und alle anderen Speisen, denen das harte Ei die Aromen zerstört, verursachen multiplen Fluchtreflex.

Was also tun mit all den Eiern? Zu denen sich gestern noch zwei gut gemeinte vom Bio-Oster-Standl auf der Freyung gesellten. Die wundersame Ei-Vermehrung.

Die Lösung liegt im Senf. Hartgekochte Eier sind ein wunderbarer Geschmackstträger für Ramsa-Estragon-Senf. Dick aufgetragen ordnen sich ihm Dotter und Eiweiß wunderbar unter. Die mühsame Konsistenz verliert an Gewicht. So schafft man Tag um Tag ein Ei und nach einer Woche liegt der Rest im Kübel.

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syl

Eier

Konrad L.  11.04.2010 11:32

Man könnte mit den Überzähligen einen Eiertanz aufführen. Eiertanz mit Rosenkranz. Oder Eierzielwerfen mit Strache, wo er seine gesamte Paintball-Erfahrung eibringen könnte. Oder Eiwurf im Parlament mit Fekter. Sie darf dann alle eikasernieren.

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