Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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ETAPPENSIEG - Der Bau der Moselbrücke ist im Bundestag Montag 2010-05-17
Wenn alles klappt, bleibt das Gebiet der Mosel so verträumt wie auf dem Bild rechts. Die 10.000 erforderlichen Unterschriften gegen die unselige Moselbrücke wurden mittels Petition eingebracht. Rund 5.000 Unterschriften kamen online zustande, etwas mehr als 6.000 kamen per Post. Blick auf die Mosel

Damit wurde das Projekt zur Chefsache und Angelegenheit des Deutschen Bundestages. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass dort halbwegs vernünftige Leute sitzen. Mehr zum Thema unter diesem Link.

Danke allen, die gegen die Brücke gestimmt haben!

syl
MILAN MARKOVICH'S recent paintings Samstag 2010-05-15

Unser painter in residence und havel & petz' Haus- und Hofmaler Milan Markovich lädt zur VERNISSAGE.

Atelier Malherbe
Donnerstag, 20. Mai 2010 ab 18 h Schwedenplatz 2 / Top 31 - Atelier Eingang Laurenzerberg
1010 Wien

„Zwei Figuren” 150x150 Öl auf Leinwand
www.milan-markovich.com

Bild von Milan Markovich, Titel "Zwei Figuren"
syl
ÜBERSIEDELN havel & petz? Freitag 2010-05-14

Robert Mondavis Privathaus steht zum Verkauf. Wir sind am Überlegen.

Das 22,5 Hektar große Grundstück mitsamt mehreren Gebäuden wird um 25 Mio. Dollar angeboten. Das Haupthaus des großen und 2008 verstorbenen Weinmachers wurde von dem Architekten Cliff May geplant, der auch für Roberts Winery verantwortlich zeichnet. Man müsste also optisch vielleicht ein wenig feilen.

Weingärten in Napa Valley

Weingärten gibt es keine, aber ein 360°-Rundumblick über das Napa Valley gibt dem "Wappo Hills" genannten Haus den besonderen Touch. Und wenn meine Umrechnungstabelle nicht kollabiert ist, ist das Haupthaus knappe 3.500 m2 groß. Ja, und im Wohnzimmer befinden sich zwei Schlafzimmer und ein Swimmingpool. Was wohl in den Schlafzimmern sein mag?

Klingt auf jeden Fall nach Spaß. Hat jemand Lust, mitzukommen? Platz genug hätten wir.

syl

AUF DEN HUND GEKOMMEN – UNFREIWILLIG Dienstag 2010-05-11

Tatort A1, Raststation St. Florian, Montag, 10. Mai 2010. Die Besprechung davor war lang, über Mittag, keine Verpflegung. Der Hunger dementsprechend groß. Daher Zwischenstopp auf dem Heimweg nach Wien. Die Erwartungen halten sich – eh klar – in Grenzen. Lediglich Nahrungsaufnahme steht auf dem Programm.


Kleiner Hund mit Hundeblick

Die Mahlzeit an sich, tja, Raststätte halt. Der Spargel verkocht (ja, das ist möglich), selber schuld, den auf der Autobahn zu bestellen. Der Kaffee “bitte sehr kurz“, war quasi ein Verlängerter. Aber gut, der Hunger war gestillt.

Egal, Thema ist hier etwas anderes. Wir waren nämlich abgelenkt. Am Gegenübertisch ein junges Paar nebst kleinem, um nicht zu sagen kleinstem Hund¹. Irritation Nummer 1, er durfte auch auf einem Sessel Platz nehmen. Wahrscheinlich um die Köstlichkeiten am Tisch auf Augenhöhe zu haben. Irritation Nummer 2, er schlempert das Wasser, das ihm die freundliche Kellnerin in einem Schüsselchen bringt, auf eben diesem Sessel. Mit dem Ergebnis, dass dieser danach nass und wie wir meinen „kontaminiert“ ist.

Nun gut, könnten wir sagen, geht uns ja nix an, und sollten wir jemals wieder kommen, ist der Sessel auch wieder sauber. Aber aus Irritation Nummer 3 wird dann völliges Unverständnis: Eine der Kellnerinnen, und zwar dieselbige, die uns zuvor sämtliche Getränke und Speisen mit bloßen Händen servierte, nähert sich dem Hund, spricht mit ihm, streichelt ihn und lässt sich – so süß – die Hände schlecken. Um sich im nächsten Moment wieder Gästen zu widmen.

Sollen wir uns grausen? Den Geschäftsführer rufen lassen? Schreien und kreischen? Oder den positiven Aspekt, die „Abhärtung des Immunsystems“ sehen?

Gott sei Dank weiß der gemeine Gast ja gar nicht, was sich sonst so alles abspielt in der Gastronomie. Hinter den Kulissen. havel & petz ahnen es, sie haben sich beide ihr Studium kellnerierend finanziert.²

Ruth

¹Eines vorweg: Wir sind prinzipiell sehr tierliebend.

²Sämtliche uns persönlich bekannten Gastronomiebetriebe sind selbstverständlich über jeden Verdacht erhaben.

The forum is a brighter place thanks to your posts. Thnaks!

Trixie  16.05.2011 22:45

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ERPRESSUNGSOPFER DOMAINE DE LA ROMANÉE CONTI Samstag 2010-05-08
Die legendäre Domaine de la Romanée Conti ist laut gestriger Decanter-Meldung erpresst worden. Aubert de Villaine, der Leiter des Weinguts, gab bekannt, dass im Jänner anonyme Briefe mit detaillierten Weingartenplänen einlangten, in denen eine Million Euro Lösegeld gefordert wurde. Der Erpresser drohte, die in den Plänen markierten Weingartenabschnitte zu vergiften.
Eine Flasche der Domaine de la Romanée Conti

De Villaine kontaktierte sofort die Polizei und hielt über mehrere Wochen Kontakt mit dem Erpresser, dem im Februar schließlich eine Falle gestellt wurde.

Am 22. Februar ist der Erpresser, ein Franzose aus Marne, verhaftet worden, als er das vermeintliche Lösegeld gemeinsam mit seinem Sohn in Chambolle-Musigny abholen wollte. Der Mann, der zwei Jahre lang im Burgund Weinbau studiert hatte, kann bereits auf Erfahrung im Gefängnis verweisen, wohin er nun zurückkehren wird. Eine direkte Verbindung des Mannes zur DRC besteht nicht. Diese hat im Übrigen keinen weiteren Schaden davongetragen, bis auf ein oder zwei Rebstöcke, die daran glauben mussten. Einer der beiden dürfte überleben, ob er dauerhafte Schäden davon tragen wird, ist noch ungewiss. Neben den Rebstöcken fanden die Flics Löcher, in die offenbar Unkrautvernichter gefüllt worden war. Die entsprechenden Ermittlungen dauern an.

Die Geschichte war diese Woche zur französischen Presse durchgesickert, kurz bevor die Domaine eine eigene Pressemeldung rausgeben wollte. Der Spinner ist zur Zeit in Untersuchungshaft. Alles nochmals gut gegangen. Es wäre ein marginaler Schaden für die Welt an sich gewesen, aber ein großer für die Weinwelt.

www.decanter.com
syl

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