Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Es kann nur einen geben - San Pellegrino ehrt Witzigmann fürs Lebenswerk Sonntag 2010-04-25

Eckart Witzigmann, Koch des Jahrhunderts, war für seine Schüler Wegbereiter und Mentor. Letzteres ist er noch immer. Und wenn er ruft, kommen alle.

Bunt herausgegriffen Hans Haas, Jörg Wörther, Joachim Gradwohl, Bobby Bräuer, Christian Petz, Roland Trettl, Wolfgang Pade, ...

Eckart Witzigmann mit Kollegen

Sein Restaurant Aubergine zählte zu den besten Häusern Europas und war eines der ersten außerhalb Frankreichs, an das drei Michelin-Sterne vergeben wurden. Aus diesen Gründen und wegen seines soziales Engagements wurde Kochlegende Eckart Witzigmann von San Pellegrino und „The World's 50 Best Restaurants Academy” für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Köche, die bislang diesen Preis in Empfang nehmen durften, waren unter anderem Paul Bocuse, Joël Robuchon, Gualtiero Marchesi, Albert und Michel Roux sowie Alice Waters. Mit seinem sozialen Engagement im Rahmen der Gruppe „Spitzenköche für Afrika” sammelte Eckart Witzigmann in den vergangenen beiden Jahren mehr als eine halbe Million Euro. Nicht zuletzt auch deshalb habe er diese Auszeichnung mehr als verdient, hieß es in der San-Pellegrino-Aussendung.

syl

Pyramidenspiel Samstag 2010-04-24
Ich habe ihn wiedergesehen. Den Mann mit dem wilden Pfeffer. Sie erinnern sich? Bertil Åkesson hat mich schon damals beeindruckt. Er hatte seine unglaubliche Schokolade mitgebracht und zur Verkostung ins Xocolat geladen. Single Plantation Chocolate von seinen Plantagen in Madagaskar, Brasilien und auf Bali. Verschiedener Sorten wie Criollo oder Forastero.
Akessalzkristalle

Gerade schmilzt übrigens ein Stück 75%ige Criollo aus Madagaskar dahin ... Vielschichtig wie guter Rotwein, fruchtig, Gewürze, Piment, langanhaltend.

Bertil kultiviert auch Pfeffer. Einige seiner zehn Sorten vertreibt das Wiener Babette's. Insbesondere Voatsiperifery ist empfehlenswert, wildwachsender Urwald-Pfeffer, mit seinen erdigen Noten der Lagavullin unter den Gewürzen.

Jetzt war er aber hier wegen dieser kleinen Salzkristalle. Von denen jeder einzelne aussieht wie die Pyramide des Louvre und bis zu 2,5 mm groß ist. Heaven knows why, aber so wachsen sie. Weswegen das Salz auch den Namen Taksu Sea Salt trägt. Taksu ist balinesisch und steht für "Nur der liebe Gott weiß warum". Neben einfachem Meersalz und Fleur de Sel entstehen diese Kristalle in Becken an der Küste Balis. Wo möglicherweise dieser große Strom, dessen Namen ich vergessen habe, die Form vorgibt.

Wenn man dieses Salz auf seiner Haut spürt, es in der Hand hin und her rollt, ist das wohl die angenehmste Art eines Pyramidenspiels. Die kleinen dekorativen Kristalle sind am Gaumen kantig aber nicht spitz, zart salzig und nicht plakativ wie das Rieselsalz aus Hallstatt. Was wohl an der Form liegen mag. Meint auch Bertil. Gerade hat er seine allererste Palette dieses händisch geernteten Salzes zusammen. 200 kg die Woche gewinnt er, nicht mehr. Zu haben wahrscheinlich demnächst exklusiv im Schwarzen Kameel. Und ab Herbst gibt es die Pyramiden eingegossen in intensive Milchschokolade.

Was er wohl das nächste Mal mitbringt, wenn er wieder nach Wien kommt? Vielleicht einen Hauch dieses besonderen Lichts aus dem brasilianischen Urwald, dem er so verfallen ist?

www.akessons-organic.com
www.xocolat.at
www.babettes.at
www.kameel.at

syl

DIE CREME DE LA CREME DES INTERNATIONALEN WEINES IN WIEN Donnerstag 2010-04-22
Wir sind ihm natürlich besonders verbunden. Dem WeltWeinFestival im Palais Coburg. War doch die Eine maßgeblich daran beteiligt, dass dieser feine Event seinen Weg von Bad Ragaz überhaupt nach Wien gefunden hat. 2006 und 2008 hat sie das WeltWeinFestival geplant und durchgeführt. Heuer ist sie entspannt. Und genießt die Veranstaltungen als Besucherin. Die da wären:
Grafik des Weltweinfestival Palais Coburg mit Weinkeller 

Auf jeden Fall einmal das Weinforum. Heute und morgen jeweils von 14.00 - 18.00, am Samstag von 11.00 - 16.00 in der Hohen und Langen Kasematte des Palais Coburg. Weine vom Kap gibt es heute um 19.00: South African Dreams um 19.00 im Spiegelsaal und im Gelben Salon des Palais Coburg. Im Stadtpark hingegen geht die Reise nach Frankreich: Chateau Cos d'Estournel zu Gast im Steirereck, ebenfalls um 19.00.

Was bietet der morgige Freitag?
Um 10.30 geht's los mit Burgund - Spitzenwinzer und Terroirs im Restaurant des Palais Coburg. Um 19.00 dann: Gala-Dinner „Wein und Sterne“ im Gelben Salon des Palais Coburg. Mit Blick auf die Pestsäule und in der Sonnenfelsgasse wird's wiederum französisch: Großes Menü mit Cote d'Or im Meinl am Graben, Liaison française im Restaurant Walter Bauer. Beginn jeweils um 19.00.

Am Samstag dann – leider der letzte Tag. Doch noch volles Programm.
Von 10.30 - 16.30 Weinauktion mit Koppe & Partner im Johann-Strauss-Konzertsaal des Palais Coburg. Auch um 10.30 – die Qual der Wahl – Großes Riesling 4 x 4, im Restaurant ebendort. Um 15.00, ebenfalls im Restaurant, stehen Österreichische Weine und ihre Entwicklung im Mittelpunkt. Und dann, grande finale: Das Weltweinfest 2010. 18.30 in der Hohen und Langen Kasematte sowie im „Stadtbild“ des Palais Coburg. Sehr empfehlenswert, sehr fein.

Wer also die geballte Ladung an ganz großen internationalen Weinen auskosten möchte, unbedingt ins Palais Coburg kommen!

Hier sind alle Details.

Ruth

Self fulfilling prophecy Donnerstag 2010-04-22

Mit soviel Gratis-Lava hat wohl nicht einmal der Flughafen Bratislava gerechnet!

syl

Bratislava Blaguss Bus von hinten

That's what friends are for Dienstag 2010-04-20
Hermann Botolen und Joachim Gradwohl, scheidende beste Meinl-Geister, haben viele Freunde. Wieviele, zeigte sich gestern Abend in Langenlebarn beim Floh. Von einem Stammgast der beiden und Josef Floh, Wirt der gleichnamigen Gastwirtschaft, kurzfristig auf die Beine gestellt, fanden sich rund 50 Leute ein, um den beiden „Danke schön” zu sagen.
Josef Floh mit Sieb am Kopf

Danke schön für zehn Jahre Restaurant Meinl am Graben, unkomplizierte und entspannte Gastronomie auf höchstem Niveau. Wehmut, weil eine Institution wegbricht. Einigkeit darüber, dass der Klesch besser ist als zögerliches Auströpfeln.

Und alle sind gekommen. Sofern sie nicht irgendwo vulkanbedingt hängen-
geblieben waren. Dafür waren andere vulkanbedingt noch da. Winzerfreunde wie Willi Bründlmayer, Bernhard Ott, Johannes Hirsch, die Pichler-Krutzlers, Emmi Knoll, Leo Alzinger, Heinz Velich und Stephanie Eselböck. Kollegen wie Klaus Wagner, Thomas Dorfer, Susi Sodoma, Eveline Eselböck, Christian Petz und Alain Weissgerber. Und treu ergebene Stammgäste.

Gekocht wurde natürlich auch. Von Floh, Thomas Dorfer, Christian Petz und Joachim Gradwohl, der bereits die Koffer packt. Um Asien und zahlreiche Shangri-La-Destinationen zu erkunden. Um rundum erholt zurückzusein, wenn er im Jänner sein neues Restaurant am Ring aufsperrt. Wir freuen uns darauf!

Danke allen, dass sie da waren. Danke, dass ich dabei sein durfte. Es war ein schöner Abend! Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

Gastwirtschaft Floh
3425 Langenlebarn, Tullnerstraße 1
Tel.: 02272/628 09, Fax: 02272/628 09 4
E-Mail: floh@derfloh.at www.derfloh.at

syl

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