Bassena - unser Blog

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Danke Antonella, danke Mira! Donnerstag 2010-07-29
Wer in Istrien Individuales erleben möchte, sollte sich schleunigst ins Auto setzen und ins Landesinnere flüchten. Denn die Touristen besetzen die Küstenstreifen im Sommer und fallen wie die Gelsenschwärme, denen man eine eigene Geschichte widmen könnte, über das Land her.
Konoba Stari podrum von innen

Wir befanden uns also auf der Flucht. Mit einem vagen Ziel vor Augen. Einem Besuch bei einem der empfohlenen istrischen Winzer. Matosevic in Sveti Lovrec oder Kozlovic in Momjan, aus dem Bauch raus. Der eine auf halber Strecke, der andere schön weit weg. Wir schlossen aufgrund der Distanz schon einmal Freundschaft mit Kozlovic. Und wurden nicht enttäuscht. Antonella Kozlovic nahm sich Zeit für uns. Zwei Malvazijas. Kräftig, gelbgold, nach Birnen und Kräutern, mineralisch und leicht restsüß der eine, Santa Lucia. Harzig, kräftig, weiße Früchte, elegant und lang anhaltend die Reserva. Sehr fein auch die Muskats, der zart restsüße kam mit nach Wien als feiner Aperitif. Der Rosenmuskateller mit wunderbar zarten Aromen fast schon mehr Saft als Wein, der rote Teran schied die Geister. Zu hart und säurelastig war die eine Meinung. Ein bissl Zeit geben zum Runderwerden, dann wird's schon werden, die andere. Dann kam der Hunger.

Falls an dieser Stelle noch nicht erwähnt wurde, dass das Weingut Kozlovic nicht nur weit weg sondern wirklich weit weg liegt, wird das hiermit nachgeholt. Kein Ort, kein Restaurant auf weiter Flur. Bloß dieses Ausflugslokal, an dem wir vorbeigekommen waren. Und genau dorthin sandte uns Antonella. „Mira” hieß das Zauberwort. Mira ist eine weithin bekannte Köchin, die sich hier im Niemandsland niedergelassen hat. Mit ihrer Konoba Stari podrum. In der sie Trüffel über Vorspeisen, Pasta oder Eier hobelt, Pršut (Prosciutto) und Würste säbelt und große Stücke Fleischs oh Bistecca Fiorentina! grillt. Im offenen Kamin in der Gaststube, in der die Schwalben nisten. Und hier ist man mit sich und der Welt auf einmal eins.

Koslovic Vinogradarstvo
Valle 78, 52462 Momjan, Istrien/Kroatien
Tel. +385 52 779 177
E-Mail: info@kozlovic.hr
www.kozlovic.hr
Konoba Stari podrum
Most, 52, 52462 Momjan, Istrien/Kroatien
Tel. +385 52 779 152
E-Mail: stari.podrum@gmail.com
www.stari-podrum.ch

syl

Ahmet sagt:Hi Ruven,prinzipiell gilt um die Kondition zu verbessern als Basis keine Zigaretten und Gewichtsreduktion. Dann mfcssten wir genau weissn, woffcr Du die Kondition brauchst. Willst Du ein Marathon laufen, willst Du 12 Runden Boxen, etc.Marc hat

Gienek  23.08.2012 18:35

Ahmet sagt:Hi Ruven,prinzipiell gilt um die Kondition zu verbessern als Basis keine Zigaretten und Gewichtsreduktion. Dann mfcssten wir genau weissn, woffcr Du die Kondition brauchst. Willst Du ein Marathon laufen, willst Du 12 Runden Boxen, etc.Marc hat einen tollen Artikel zur Steigerung der Kondition geschrieben (). Lies Dir diesen Artikel zu und wenn Du noch weitere Fragen hast, schreib uns wieder an.GrudfAhmet

SOMMERLICHER GENUSS Montag 2010-07-26

Okay, okay. Wir geben's zu. Ist ein bisschen ruhig in unserer Bassena. Die Begründung dafür entschuldigt aber hoffentlich alles. DER GELEBTE GENUSS! Wir genießen den Sommer. Arbeiten so dahin, machen hie und da blau, das eine oder andere Mal sogar Urlaub. Und gehen's einfach ruhiger an.

Affe am Boden liegend 

Was wir so tun, wenn wir weniger tun? Ein bisschen reisen, mit und ohne Kinder. Noch mehr gut essen und trinken als sonst. (Noch) mehr Sport als sonst. (Noch) mehr Kultur als sonst. Das Highlight: havel & petz beim Jedermann in Salzburg. Minichmayr und Ofczarek sei's gedankt. Wir werden berichten. Der kulturelle Genuss.

Brauchen werden wir die schon getankte und noch zu tankende Energie ab September. Da wird's dann wieder ein wenig „strenger“, wahrscheinlich sogar stressiger. havel & petz freut es, viele spannende Projekte stehen ins Haus.

Keine Angst, wir verlassen die Bassena erst in der zweiten Augusthälfte. Saremo in ferie. Nur zur Sicherheit und für die, die schon vorher weg sind: Schönen Sommer!

Ruth

WIEN, WIEN, NUR DU ALLEIN Dienstag 2010-07-20
Mit vollstem Respekt und Verständnis pflichte ich Herrn Rabl bei, der Sommer in Wien ist nicht immer das Gelbe vom Ei (siehe hier). Aber manchmal eben doch. So wie gestern Abend. Im 3. Bezirk. Bei herrlich pikantem Beef Tartar, Tafelspitz vom Feinsten und gut gekühltem Wiener Wein. Man speiste im Gmoakeller.
 Der Gmoakeller von aussen

Und wie ich finde äußerst erfreulich. Die Außentemperatur Schanigarten-mäßig wunderbar (okay, dafür kann der Wirt nix). Der Service unaufgeregt freundlich, mit der richtigen Portion Gelassenheit. (die in Wien ja des öfteren übertrieben wird, siehe Granteln und Ignoranz).  Die Speisekarte klassisch, ganz das, was wir hier erwarten. Unsere Weine kamen aus dem Traisental und aus Wien, auch hier lebten wir gestern unsere patriotischen Tendenzen aus. Lediglich der Kaffee kam aus Italien (Hausbrandt, sensationell ristretto serviert!), der Schnaps dann schon wieder aus hiesigen Gefielden.

Und das Lokal selbst ist einfach wunderschön, vom Boden bis zum Plafond. Patina! Sebastian Laskowsy, seines Zeichens Wirt, hat uns versprochen, dass das auch so bleibt. Das Bisschen Umbau, das jetzt ansteht, passiert im Keller vom Gmoakeller. 

Also, langer Rede kurzer Sinn, bitte alles so lassen mit einer klitzkleinen Ausnahme (ja, wir wissen, hier ist er zu Ende, der Patriotismus): Es gibt da so ein ganz spezielles Getränk aus Frankreich, aus der Gegend um Reims oder Epernay beispielsweise, das mundet hervorragend. Sicherlich auch vor oder nach oder zu einem typischen österreichischen Gericht. A votre santé!

PS: Herr Rabl, wo waren Sie?

www.gmoakeller.at

 

Ruth

Heinz Kammerer von Wein und Co kritisiert „dummes Rauchergesetz” Montag 2010-07-19

Eine erste Zwischenbilanz von Wein-und-Co-Chef Heinz Kammerer zu den Folgen des neuen Rauchergesetzes fällt verheerend aus, wie er in der Tageszeitung Österreich erklärt:

„Wir haben einen Rückgang zwischen 30 und 40 Prozent. Und in den kleinen Lokalen wird munter weiter gepafft. Die müssen ja nicht umbauen. Wir haben jetzt dieses dumme Gesetz. In unseren fünf Lokalbetrieben wird nicht mehr geraucht. Wir bieten unseren Gästen dort Kräuterzigaretten als Entwöhnungshilfe an. Das ist ja erlaubt."

Eine Smoking Box für Raucher 

Die Umbauten, die Kammerer geplant hatte, waren „teils bautechnisch nicht möglich, teils aus atmosphärischen Gründen. Ich kann ja meine Gäste nicht in Raucherkammern wie am Flughafen stecken.” Insgesamt findet Kammerer das neue Gesetz „menschenunwürdig. Raucher werden in Kammerl gesteckt, die Bevölkerung zur Vernaderung per Anzeigen aufgerufen, die dann nicht exekutiert werden. Ich bin kein Fanatiker. Wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, soll ein Rauchverbot gelten, dann aber für alle Lokale. Dieses Gesetz ist schlicht dämlich."

Recht hat er, der Herr Kammerer!

Quelle: OTS-Presseinfo/Tageszeitung Österreich
syl

nichtrauchen

syl  27.07.2010 19:10

ganz genau. komme gerade zurück aus italien und kroatien. dort raucht man ganz einfach nicht im lokal. ganz ohne diskussion. punktum. und es funktioniert bestens.

Rauchen

Bettina  26.07.2010 13:45

Sorry- aber ist echt zum kotzen!!! einfach nicht raucher und die sache ist vom tisch- keiner wäre dan benachteiligt- alle gleichgestellt.
unsere politiker...........kopfschütteln und fragezeichen

Ikone des Bösen Sonntag 2010-07-18
Schrieb ich schon über den Sommer in Wien? Er gereicht der Stadt mit der angeblich größten Lebens-qualität nicht zur Ehre. Für die Gelsen kann Häupl nichts, wobei, vielleicht hat Stadträtin Brauner wieder einmal ...? Für die Schließungszeiten der Lokale allerdings sind er und seine Entourage voll verantwortlich. 
 Die American Baar Loos von aussen

Wer in der Stadt Ruhe haben will, soll aus ihr wegziehen, sagen wir, die wir um halb eins vor der Loos um einen Drink betteln. Drink wird gewährt. Dann kommt die Polizei. Amtshandlung. Die Gäste sind zu laut. (Die unterhalten sich auf der Straße. Kein lautes Lachen, kein Schrei, kein Grölen.) Worauf einer der Barkeeper den Hitzekollaps des guten Benehmens kriegt. Alle hinein, oder weg, lautet die Parole. Frau Kohn, die dem ästhetischen Anspruch des Herrn Loos mit ihren entblößten, schlecht tätowierten Oberarmen zu Leibe rückt, ruft etwas in der Unart von "Geht's an die Ecke da hinten ..." Gedränge in der Bar. Die zu gereisten Damen und Herren aus Salzburg, die sich in ihren Minilederhosen für den Lifeball aufwärmen, sorgen zusätzlich für knallige Temperaturen. Daher: ein zweiter Mojito bestellt. Überraschenderweise schmeckt er sogar akzeptabel. Das überrascht an diesem Ort, wo ich in den letzten Monaten die wässrigsten und fadesten Drinks meines Lebens kosten durfte. Am nächsten Morgen Kopfschmerz. Was war in dem Mojito? Fusel?Ich will es lieber gar nicht wissen. So wie ich nicht wissen will, wie die Tatoos auf den Beinen der Frau Kohn ausschauen. Oder wo Herr Häupl die heißen Sommernächte verbringt, die Nächte, in denen seine Wiener Wähler auf der Straße und in den Schanigärten Redeverbot haben.

www.loosbar.at

Herr Rabl
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