Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Vom Ungenuss Mittwoch 2010-06-30

Sommer! Ab ins Kleid, in die Sandalen und alles, wo ein Lüftchen willkommen ist. Die Beine brauchen noch ein wenig Nachhilfe bei der Bräune, was sich bewerkstelligen lässt. Frisch wie der Frühling besteigt man also die U-Bahn. Und plötzlich beginnen die Nasenflügel leicht irritiert zu vibrieren. Der nicht unattraktive Herr am Haltegriff? Kann es sein, dass das Hemd schon getragen, der Griff zum Deo nicht Teil seines morgendlichen Rituals ist?

älterer Herr mit einem Teller mit einem Stück Käse

Sommer? Will man das wirklich? Die warmen unangenehmen Gerüche? Die sich breiter machen als sonst, sich mittels ihrer wildgewordenen angeschwollenen Moleküle ungehemmt ausdehnen. Will man das wirklich? Fauler Gestank am Nachmarkt hinter den Standln. Der Sandler hinter einem in der Schlange an der Supermarktkassa, gebt ihm bitte Quartier und Dusche. Die Freundin beim Freund, die sich ihrer Schuhe entledigt und den Freund leiden lässt. Der Rhabarberkuchen, der nach zwei Tagen alkoholische Aromen verströmt. Will man das wirklich?

JA! Nase zu und durch. Sommer ist!

syl

JA!

Fr. Amsl  30.06.2010 11:24

Ja ich will!

EINE GRÄFIN IN UNSERER SCHNEISEN Mittwoch 2010-06-23

havel & petz werken zentral. Zwischen Naschmarkt und Mariahilfer Straße. In unmittelbarer Umgebung gibt's Lokale, Geschäfte, Dienstleister aller Zünfte. Alles in Fußnähe.

Zum richtigen Hotspot für uns hat sich ein kleines Geschäft im Raimundhof entwickelt. Am Weg zur U3 müssen wir dort - blöderweise - immer vorbei. Bei der Gräfin vom Raimundhof.

Blumenringegrüne Handtasche

Brillenetuis mit BlumenmusterRock mit Blumenmuster

Und dort versinken wir dann. In Ringen und Ketten, Taschen und Börseln, Röcken und Gürteln. Und in noch viel mehr Allerlei, das den Alltag bunter und schöner macht. Und das Preis/Leistungs-Verhältnis ist mehr als fair. Meinen zwei Jungagentur-Chefinnen.

Für uns ist die Gräfin vom Raimundhof eine Art "Greißlerei der schönen Dinge". Wo man sich trifft, auch wenn man nicht unbedingt etwas braucht. Zum Plaudern unter Nachbarn. Gräfin Sabine freut sich immer über einen Besuch.

PS: Wem vom vielen Shoppen die Füße weh tun, macht sich am besten einen Termin mit "Graf Thomas" aus. Für eine Fußpflege vom feinsten.

www.gräfin.at
graefin@aon.at, Tel. 01/585 06 30

Ruth

XO NOODLES Dienstag 2010-06-22
Die beiden Herren haben definitiv Feuer im Arsch. Klaus Piber und Wini Brugger zählen zu Österreichs umtriebigsten Gastronomen. Nach Frank's, Indochine 21 und Yohm jetzt die Fastfood-Ecke XO Noodles. Wobei sich „fast" hier tatsächlich nur auf das Tempo bezieht, mit der die Schlange stehenden Gäste bedient werden. Mit System.
Die Küche bei XO Noodles

Man wählt zum Beispiel für den Wok aus sechs Möglichkeiten die Basis wie Reisnudeln, Grüntee-Nudeln und Buchweizennudeln, lässt mit einer aus sieben Beilagen wie Bio-Huhn, Tagesfisch, Limousin-Rind und Gemüse vermischen und mit einer der sieben Soßen von süßer Austernsoße bis sehr scharfer „XO Hot Asia" würzen. Fertig. Man bestellt, erhält eine Nummer wie bei der Wiener Gebietskrankenkassa und ein paar Minuten später holt man das fertige Gericht von der Theke. Uns wurde serviert. Aber das ist eine andere Geschichte.

Selbiges System für den „XO Hot Pot", die „Süßen Verführungen" sind ready to go. Das System funktioniert! Bestens. Die Atmosphäre ist aufs Schnelle ausgerichtet, wirklich flott sind die Köche, die direkt vor einem agieren. Sollte in nächster Zeit ein XO bei uns im Grätzel öffnen, would we be very pleased. Denn leistbar ist es auch noch.

XO-NOODLES
Hoher Markt 12, 1010 Wien
tel +43 (1) 533 83 90, fax +43 (1) 533 83 90-16
www.xo-noodles.com, restaurant@xo-noodles.com

syl

IN THE HEAT OF THE NIGHT Donnerstag 2010-06-17

Was haben wir gezittert, dass es am VINEUS-Abend kalt ist, schüttet, stürmt und schneit. Kein Wunder. Doch es kam anders. Ganz anders.

Just am bisher heißesten Tag des Jahres (und wer weiß schon, ob er's nicht bleibt) machten wir uns auf ins MAK, um unsere VINEUS-Trophäen zu vergeben. Gemeinsam mit C+C Pfeiffer und Alpe Adria.

Und knapp 250 Gäste kamen ebenfalls. Trotz äquatortauglichen Temperaturen. Was den Pro-Kopf-Wein- und Wasserkonsum in die Höhe schnellen ließ. Gut so. Die Weine kamen von den nominierten Jungwinzern. Und die einzige Dame in dieser Kategorie machte das Rennen. Wir gratulieren Annemarie Deutsch!

Ruth und Sylvia in schwarzen Kleidern beim Vineus 

Weine von Mayer am Pfarrplatz, dem Nikolaihof und dem Weinlaubenhof Kracher rundeten den vinophilen Genuss ab. Allesamt Weingüter der dazugehörigen Lebenswerk-Nominierten Franz Mayer, Christine Saahs und Alois Kracher. In dieser Kategorie waren außerdem Weinpfarrer Denk und Adi Werner vom Hospiz am Arlberg nominiert. Vom Publikum ausgezeichnet wurde schlussendlich Alois Kracher. Wir erlebten standing ovations der Gäste und eine sehr persönliche Rede von Freund und Wegbegleiter Hans Schwarz.

Bei den Sommeliers trug Michael Fözö vom Loisium-Hotel in Langenlois die Trophäe nachhause. Nach Niederösterreich ging auch der VINEUS in der Kategorie Restaurant/Gasthaus. Ins Gasthaus Floh nach Langenlebarn. Und der fürs Hotel in die Steiermark, der Steirerhof Bad Waltersdorf erhielt die meisten Stimmen.

Wir gratulierten den Gewinnern, freuten uns mit ihnen, genossen das hervorragende Essen von Oliver Scheiblauer und seiner Adventure Catering-Mannschaft, tranken den einen oder anderen Wein und – waren stolz. Auf den ersten VINEUS-Galaabend. Und haben schon viele Ideen für den nächsten ...

Hier geht es zur Bildergalerie

www.vineus.at

Ruth

Gut Oggau Dienstag 2010-06-15
Stephanie und Eduard Tscheppe-Eselböck haben Spaß. Das merkt man an allen Ecken und Enden auf Gut Oggau. Das sich im Übrigen hervorragend auch wochentags für einen Abstecher aus Wien lohnt. In Nullkommanichts also einer knappen Stunde ist man dort angekommen und hat plötzlich Urlaub. Das machen der wunderschöne Hof des Guts, seine geschmackvolle Adaptierung und die entspannte Atmosphäre.
Stephanie und Eduard Tscheppe-Eselböck

Im Grunde genommen bräuchte man nicht mehr. Kaum Platz genommen, machen sich dann aber doch auch die körperlichen Bedürfnisse bemerkbar. Denn eigentlich ist man hergekommen, um zu essen und zu trinken. Und beides kann mit der schönen Umgebung mithalten. Die Weine, allesamt bezeichnet mit den Uralt-Namen aus dem Kreis der ehemaligen Eigentümerin des Guts wie Winifred, Emmeram, Joschuari, Atanasius oder Mechthild, sind biodynamisch ausgebaut und echte Individualisten wie die Konterfeis, die die Etiketten zieren. Nichts Liebliches ist ihnen eigen, sie sind straff, mineralisch und voller Struktur, egal ob weiß oder rot. Großes Holz oder Betontank für alle.

Das Kulinarische kommt auf Etagères, um Platz am Tisch zu sparen. Es sind dies Schinken, Speck und Würste von Wildschwein oder Mangaliza, Blunzn und Oggauer Feuerfleck, ein riesiger gebackener Fladen mit Zwiebel und Speck und ziemlich genial. Und ein Highlight, eingelegtes Essigzeug im Rexglas: Gurkerl, mit Kraut gefüllte Paprika und Zwieberl. Von Stephanies Oma mit Liebe gemacht. Und wer das Glasl nicht schafft, kann's mit nach Hause nehmen. Am Tag darauf war's leer. Spontan, wie wir sind, sind wir gleich wieder einmal da.

Gut Oggau
Hauptstraße 31, 7063 Oggau
Telefon: +43(0) 664 20 69 298
E-Mail: office@gutoggau.com www.gutoggau.com

syl

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