Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

ESSEN WIE DIE STARS Samstag 2010-07-03

Die ÖWM weiß, was Sieger sich wünschen. Die ÖWM weiß, was gut ist. Die ÖWM weiß, wie sie beides verbindet.

Alljählich werden die Sieger und Auserwählten des „SALON Österreich Wein“ bekocht. 2010 flog dafür einer der ganz Großen ein. Wolfgang Puck himself kam, um die Gäste der SALON-Gala im Uniqua-Tower kulinarisch zu beglücken.

 Ruth und Sylvia mit Wolfgang Puck in weiß

havel & petz waren mit von der Partie. Für den Fall, dass dies jemand bezweifelt: siehe Foto! Egal, die Stimmung war prächtig, die Gesellschaft erquicklich, das Menü a pleasure. Well, here it is, im Original:

Im Vorbeigehen:
Spicy Tuna Tartare in Sesame Miso Cones
Potato Knishes with Sweet Mustard
Steak Tartare on Crispy Country Bread
Cheese Gougeres
Pizza with Prosciutto and Roasted Sweet Peppers
Pizza with Wild Mushrooms, Goat Cheese and Thyme
Pizza with Smoked Salmon, Dill Cream and Caviar.

Jetzt nur nicht satt sein, es geht weiter!

Zum Starten bei Tisch:
Sweet and Sour Corn Soup with Crabmeat
Bao with Sautéed Foie Gras and Green Onions
Shrimp Spring Rolls with Szechuan Dipping Sauce

Dazwischen wurde ausgezeichnet und verliehen.

Next course:
Alpenlachs with Fennel Apple Puree, Raisins, Capers and Toastes Almonds

Nach weiteren Siegern auf der Bühne:

Shanghai Lobster Risotto with Pickled Ginger and Crispy Spinach Leaves

And then, meat!
Slow Braised Styrian Beef Short Ribs and
Grilled Fillet with Caramelized Shallots and Horseradish

Schlussendlich noch was Süßes, sehnsüchtig erwartet.
Strawberry Shortcake and Butterscotch Cream Pie

Ach ja, im Mittelpunkt standen natürlich die prämierten Winzer und Winzerinnen. Deren Weine wurden zum Dinner gereicht, sie waren kongeniale Begleiter.

Und: vielen Dank Willi für deine äußerst unterhaltsame und professionelle Moderation!

Hier ein paar bewegte Bilder des Abends.


Ruth

Jetzt im nachhinein . . .

Michael Prónay  12.08.2010 15:47

. . . tut's mir wirklich leid, dass ich nicht dabei sein konnte. Das Video ist übrigens wirklich gut!

Jacques Boissenot ist Winemaker of the Decade Samstag 2010-07-03

Jacques Boissenot, unter anderem Weinberater von vier der fünf Großen Gewächse Bordeaux', wurde am Donnerstag Abend zum Winemaker des Jahrzehnts ernannt. Die Zeremonie fand auf Chateau Rauzan-Ségla in Margaux statt. Der Preis wurde von Ch'ng Poh Tiong anlässlich des 10. Jubiläums des Chinesischen Bordeaux Guides  verliehen.

Jacques Boissenot

Poh Tiong, Decanter-Kolumnist: „Winemaker of the Decade ist möglicherweise eine etwas gewagte Auszeichnung. Ich fühle mich ihr aber sicher, denn ich habe seine wunderbaren Weine immer wieder und wieder gekostet." Boissenot, der sich die Arbeit heute mit seinem Sohn Eric teilt, ist seit über 40 Jahren Weinberater im Médoc und ein Schüler des großen Pioniers auf diesem Gebiet Emile Peynaud.

Der Jubilar arbeitet mit 180 Weingütern, darunter Latour, Lafite Rothschild, Mouton Rothschild, Margaux, Ducru-Beaucaillou, Leoville-las-Cases, Pichon Longueville und Pichon Comtesse, Leoville Barton, Gruaud Larose, Cos d'Estournel und Rauzan-Ségla.

Und obwohl Boissenot bei so vielen der höchstdotierten Weine der letzten vier Jahrzehnte seine Finger im Spiel hatte, ist er bekannt für seine bescheidene Art und Zurückhaltung. Außerhalb Bordeaux' kennt ihn kaum jemand.

Zu seiner Auszeichnung meinte er: „Es ist eine große Ehre und sehr bewegend für einen alten Mann kurz vor seiner Pensionierung.”

Quelle: www.decanter.com
syl

Now we know who the snesilbe one is here. Great post!

Lorin  01.07.2011 11:37

Now we know who the snesilbe one is here. Great post!

Himmlische Askese Samstag 2010-07-03

Chinas durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 1

Deutschlands durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 24

Frankreichs durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 53

Des Vatikanstaats durchschnittlicher jährlicher Weinkonsum pro Kopf in Litern: 59

Woran es wohl liegen mag, dass im Vatikanstaat mehr Wein gesoffen wird als selbst in Frankreich? Am hohen Messweinverbrauch durch konstantes flächendeckendes Messelesen? Oder möglicherweise am Wegtrinken unterdrückter Bedürfnisse?

betende Nonne
Quelle: Brandeins, Heft 07 2010, Seite 12
syl
EISIGER GENUSS Donnerstag 2010-07-01
Ich war mir lange nicht sicher, ob ich in diesem Sommer überhaupt jemals Gusto auf Eis bekommen würde. Frierend verbrachte ich die meisten Tage im Juni, im Mai sowieso. Mein absolutes Lieblingseis wird zwar nur zwei Gehminuten vom Büro entfernt verkauft, war aber bis jetzt kein Thema (aus dramaturgischen Gründen wird an dieser Stelle auf die EINE heiße Woche im Juni vergessen).
 die Eisauswahl bei Bortolotti

Doch alles wird gut. Der Lostag am Montag versprach 40 Tage Sonne, ein paar davon durften wir schon erleben. Und endlich bin ich bereit. Ich mach mich also auf den Weg. Gleich an drei Standorten entlang der Mariahilfer Straße können sich die Eishungrigen laben. Hausnummer 22, 66 und – nein nicht 99 – kurz vor dem Westbahnhof 94. Bei Paolo Bortolotti.

Die Auswahl ist üppig, die Qualität top, das Eis cremig, der Geschmack 1A. Und die Jungs an der Theke sind richtige Italiener. Meine Lieblingssorten seit schätzungsweise 20 Jahren Naturjoghurt, Banane und Nocciolone. Ich probier aber auch immer was Neues, wäre ja schade um die vielen anderen Genüsse.

Die Eissalons im Netz

Ruth

Vom Ungenuss Mittwoch 2010-06-30

Sommer! Ab ins Kleid, in die Sandalen und alles, wo ein Lüftchen willkommen ist. Die Beine brauchen noch ein wenig Nachhilfe bei der Bräune, was sich bewerkstelligen lässt. Frisch wie der Frühling besteigt man also die U-Bahn. Und plötzlich beginnen die Nasenflügel leicht irritiert zu vibrieren. Der nicht unattraktive Herr am Haltegriff? Kann es sein, dass das Hemd schon getragen, der Griff zum Deo nicht Teil seines morgendlichen Rituals ist?

älterer Herr mit einem Teller mit einem Stück Käse

Sommer? Will man das wirklich? Die warmen unangenehmen Gerüche? Die sich breiter machen als sonst, sich mittels ihrer wildgewordenen angeschwollenen Moleküle ungehemmt ausdehnen. Will man das wirklich? Fauler Gestank am Nachmarkt hinter den Standln. Der Sandler hinter einem in der Schlange an der Supermarktkassa, gebt ihm bitte Quartier und Dusche. Die Freundin beim Freund, die sich ihrer Schuhe entledigt und den Freund leiden lässt. Der Rhabarberkuchen, der nach zwei Tagen alkoholische Aromen verströmt. Will man das wirklich?

JA! Nase zu und durch. Sommer ist!

syl

JA!

Fr. Amsl  30.06.2010 11:24

Ja ich will!

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