Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

WARUM NUR? Teil 2 – Taverne Bacchus Samstag 2010-09-04
Nicht Samos. Korfu. Man muss ja nicht auch noch den Urlaub mit- einander verbringen. Aber auch ich frage mich, warum Kulinarik und Wein in Griechenland so darnieder liegen. Das war schon immer so und hat nichts mit der aktuellen Lage zu tun. Oder doch? Teil eines allum- fassenden hellenischen Desinter- esses? Warum nur? Strand von Korfu bei Nacht
Da man sich nicht acht Tage lang ausschließlich von Tomaten, Gurken, Feta, Tsatsiki und Wasser ernähren kann und meine Töchter schon vom entzückenden Fleisch zu fallen drohten, wurde der Reiseführer zu Rate gezogen. Und siehe da, in unserem kleinen Ort Messongi und am äußersten Strandrand fand sich die Taverne Bacchus.
Strand von Korfu bei Tag
Dort bei Tisch sitzend konnte man seine Beine beinahe im Wasser kühlen. Gerade drei Meter bis dahin. Die Taverne selbst bezaubernd, mit Tischtüchern und Servietten aus Stoff und nicht billigem bedrucktem Papier. Echten Weingläsern und Besteck, das nicht aus der Gefängnis- produktion zu stammen schien. Und alles war gut!
Sylvia am Strand bei Sonnenuntergang
Miesmuscheln im Weißweinsud, Branzino am Punkt und sowas von frisch, Mussaka fest und fast ohne Öl, frische gefüllte Weinblätter, selbstgemachte Desserts. Der offene Weißwein genau richtig, zart und trinkig. Der Rote schien dann doch zu gewagt, der Griechische Kaffee ein wunderbarer Abschluss.
am Meeressteg in Korfu
Eine ausnehmend hübsche und freundliche Familie schupft die Taverne und hat uns Abend für Abend den Urlaub gerettet. Efcharisto!

www.bacchus.gr
Messongi/Moraitika
syl

Think PINK! – Zu Wein und Brustkrebs Donnerstag 2010-09-02

Zur Zeit steht Vieles im Zeichen des Pink Ribbon, der Weltbrustkrebstag ist heuer am 25. Oktober. Alleine in Österreich erkranken jährlich 5.000 Frauen an Brustkrebs. Durch Vorsorgeuntersuchung und frühes Erkennen geht die Sterblichkeitsrate merkbar zurück, zuviel des Guten vom weniger Gesunden fördert das Risiko. Logisch.

Rosa Rosenblüten in Nahaufnahme

Dass zuviel Alkohol allgemein schädlich ist, muss hier nicht mehr erwähnt werden. Mit dem Wie und Warum, der relevanten Menge und Häufigkeit des Konsums ist die Wissenschaft nach wie vor konfrontiert.

Hier nur sehr kurz zusammengefasst das Ergebnis zweier neuer Studien zu „Alkohol & Brustkrebs” aus dem WineSpectator: Die eine besagt, dass Weinkonsum das Risiko, an der häufigeren Brustkrebsart zu erkranken, vermindert und das an einer selteneren erhöht. Die andere zeigt auf, dass Wein das Risiko bei Frauen mit genetischer Veranlagung verringert.

Was uns jetzt gar nichts nützt. Was aber nützt, ist die Veranwortung für seine Gesundheit in die Hand zu nehmen und regelmäßig zur Mammographie zu gehen. Unangenehm, aber ein feines Gefühl zu wissen, dass alles in Ordnung ist.

Wir waren grad wieder bei der Kontrolle!

www.winespectator.com
syl

Dieser Blog ist sehr liebevoll getetlast. Auch ich he4tte meinen gerne so schf6n. Meine Geschichte ist ein Tagebuch von und mit meinem Hund.Vielleicht geben Sie mir Tipps und Tricks, wie ich meinen Blog besser gestalten kf6nnte. Danke

Jennylyn  22.07.2012 10:02

Dieser Blog ist sehr liebevoll getetlast. Auch ich he4tte meinen gerne so schf6n. Meine Geschichte ist ein Tagebuch von und mit meinem Hund.Vielleicht geben Sie mir Tipps und Tricks, wie ich meinen Blog besser gestalten kf6nnte. Danke

WARUM NUR? Montag 2010-08-30

Zuerst die gute oder die schlechte Nachricht? Ich fang mit der guten an, die geht in dem Fall schneller. Die Insel Samos, eine der griechischen, jedoch dem türkischen Festland viel näher liegende Insel, ist eine Reise wert. Keine Frage.

Stabiles Sommerwetter, herrliche Strände, kristallklares Wasser, ein wirklich schönes, interessantes und sogar im August noch grünes Hinterland.

Rotwein und ein Glas Wasser 

Das Gros der Tavernen auch sehr ordentlich. Die Karten gleichen einander zwar (fast) wie ein Ei dem anderen, aber gut, für zwei Wochen ist das schon okay. ABER, und jetzt die schlechte Nachricht, das mit dem Wein ist gelinde gesagt desaströs.

Samos, die Insel, wo der Wein wächst. Das tut er auch, optisch sogar ganz hübsch. Aber was dann im Glas landet, ist leider unter jeder Krititk. Okay, okay. Ich habe nicht Scout gespielt, war nicht tagelang unterwegs um mit allen Mitteln an trinkbaren Rebsaft zu kommen. Aber warum ist es derart unmöglich, in einer netten Lokalität, an einem idyllischen Plätzchen, mit durchaus solider Küche einen Wein zu bekommen, der genießbar ist? Wobei's beim weißen noch schlimmer als beim roten war. Ich unterstelle den Samiotern hier und jetzt, dass sie den Touristen unterstellen, dass es denen eh wurscht ist, was sie im Urlaub trinken. Vielleicht lieg ich falsch, den Eindruck hab ich jedenfalls gewonnen. Und hab die zwei Wochen zur Quasi-Abstinenz genützt.

Ruth

JEDERMANN GEHT DA NICHT HIN. ODER DOCH? Freitag 2010-08-27

Salzburg ohne Jedermann. Das geht eigentlich nicht. Doch es geht. Es muss gehen.

Jedermann geht nicht ins The Grape, der neuen Weinbar von Alexander Adlgasser, einem kosmopolitischen Weinfreak im französischen genauso wie im New Yorker Gewand. Hier hat er eine kleine Bühne, wo es das, was Jedermann auch gerne trinkt, bevor ihn Ben Becker und der Teufel holen. Herr Ofczarek ist ja kein Feind eines guten Papperls, wie man weiß. War er schon hier?

Weinregal im The Grape 

Dann hat er wahrscheinlich auch vom Billecart Salmon Rosé probiert, einem hochrankingen, also in den Rankings vorne gereiten, Roséchampagner. Dazu wären kleine Tapagläschen zu öffnen, von Jörg Wörther ausgedacht und abgefüllt. Glas ist doch eigentlich cooler als Cones, denke ich und denke an die herrlichen Zeiten in Prielau. Noch ein Rosé. Sie schauen dich schön und gut an, die Edlen aus Bordeaux, die Gruad Laroses, die Montroses, die Figeacs, die Maucaillous, die Pichons ...

Man wäre hier auch für eingehende Verkostungen eingerichtet, schöne Tische, bekömmliche Lederstühle. Sehr dem Überleben dienlich auch die Klimaanlage während der Sommermonate. Im Winter wird es mit der Heizung ähnlich sein. Und wann kommt der erste Patriot und schreit: "Wos, Ausländische Weine? Wir san Eesterreicha! Hoben's kan Zweigelt?"

Zum The Grape ...

Herr Rabl

PECORARO. Der Gendarm, der Sänger, seine Frau und der Balsamico - mit Videobeitrag von FLOH Dienstag 2010-08-17

Eines gleich vorweg: Aceto Balsamico ist KEIN Essig, das stellt der Meister der Acetaia Pecoraro in Klosterneuburg klar. Aus gesetzlichen Gründen, wegen der Machart und wegen der Säure. Grundsätzlich versteht er sein Elixier als „Würze auf höchstem Niveau“.

eine Reihe Holzfässer
Doch der Reihe nach: Wie kommt ein Kammersänger der Wiener Staatsoper aus Vorarlberg dazu, Aceto Balsamico zu erzeugen? An dieser Stelle muss gerafft und gekürzt werden, was das Zeug hält. Beeindruckend: Von der Handelsschule über eine Patisserie-Ausbildung zur Gendarmerie, über eine Gesangsstudium am Konservatorium und die Kammersängerin Elisabeth Schwarzkopf nach Modena zu Arrigo Poli. Weitersingen.

Und dort: Der Aceto Balsamico Tradizionale betritt die Bühne von Herwig Pecoraro. Nach einem guten Jahr Gesang und „Nichtessig“ kehrt er nach Vorarlberg zurück. Mit im Gepäck viel Wissen und Erfahrung und zwei Fässer mit der kostbaren Essenz – um sage und schreibe 40.000 Schilling. Grund für einen Familienkrach größeren Ausmaßes und der Beginn einer Leidenschaft. Einer Leidenschaft, die Aceto Balsamico schafft.

Die Familie ist längst versöhnt, und mittlerweile wurde sogar ein eigenes Gesetz geschaffen, damit Herwig Pecoraro sein Elixier nach der traditionellen Art erzeugen und verkaufen darf. Dem Himmel sei Dank! Geschaffen hat er auch einen „Dachboden, zu dem man runter geht“, also ein Fake mit den perfekten klimatischen Bedingungen. Für seine Acetaia mit inzwischen unzähligen kleinen Fässern. Fünf Stück pro Solera, in der jedes Fass immer aus einem anderen Holz geschnitzt ist: Kastanie, Akazie, Wacholder, Maulbeer und Esche.

Und wirklich spannend: Die Verkostung eines Fass-Experiments. Um die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Fässer zu erforschen, blieben in einer Solera die Balsamici über sechs Jahre unvermischt. Und obwohl jedes Fass einige Jahre auf dem Buckel hat, schmeckt’s aus allen anders. Würziger, säurehaltiger, süßer, kürzer oder länger. Erst die Mischung macht den komplexen Balsamico möglich, eine Bestätigung für den Einsatz der unterschiedlichen Hölzer.

Ob Essig oder Würze, wer einmal wie wir das Vergnügen hatte, mit dem Meister des österreichischen Balsamico seine liquiden Schätze zu verkosten, kauft nie mehr „Industriale“!

Und hier geht's zu einem Video: Weinwirt FLOH aus Langenlebarn war genau dort. Viel Spaß!

Acetaia Pecoraro
Eisenhütte 32
3400 Klosterneuburg
www.pecorarobalsamico.at

  Ruth

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