Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Wein des Jahres vom Winzer des Jahres – Rudi Pichler hat die Nase vorn Samstag 2010-11-13
Gerade erst hat er sich von den unglaublichen Strapazen der Falstaff-Winzer-des Jahres-Party erholt und bringt jetzt schnell die Ernte ein. Zwischendurch muss er schon wieder eine Flasche köpfen. Denn sein Grüner Veltliner Samaragd Hochrain 2009 ist GaultMillau-Wein-des-Jahres mit 19,5 Punkten!
 Rudi Pichler im Weingarten

Zum Glück gibt es noch die eine oder andere Flasche im Keller. Man muss ja schließlich wissen, warum.

Und so steht es geschrieben: «Sehr späte Lese am 22. November 2009, höchste physiologische Reife, bis zu 30 Stunden Maischestandzeit und spontane Vergärung der frühen Chargen (bei den letzten Lesedurchgängen ist es schon zu kalt dafür) machen den Wein zu dem, was er ist: ein perfekter Veltliner mit gleichermaßen Schmelz und Rückgrat.

Bei über 17.000 Hektar Rebfläche in Österreich – ein Drittel des österreichischen Weingartenbestandes – ist es eigentlich kein Wunder, dass ein Grüner Veltliner ‚Wein des Jahres' wird. Sollte man meinen. Nur sind erstens unsere Ansprüche, was diese Rebsorte anbelangt, mittlerweile überaus hoch, und zweitens gibt es eben auch und gerade beim Grünen Veltliner nur diese wenigen, besonderen Stellen, an denen er überirdisch gut wird, und eben auch nur eine Handvoll Winzer, die das Potenzial dieser einzigartigen Rebsorte so wirklich zu nützen verstehen.» 

Wir freuen uns, trinken heute am Abend Hochrain bis zum Abwinken und gratulieren. Oder gratulieren vorher, falls uns das nachher nicht mehr gelingen sollte ...
www.rudipichler.at

 syl

glücklich sein

syl  15.11.2010 09:36

lieber pivu,
die entscheidung, die alle glücklich macht, ist noch nicht gefällt ...
lieben gruß,
syl

Ich gratuliere mit ...

pivu  13.11.2010 19:01

... ein sicher viel besserer Wein als Rudis anderswo hochgejubelter Botrytisbomben-Riesling 'Achleithen'. Wobei die (Vinea-)Wachauer nicht so ganz glücklich mit den GM-Ratings waren, wie mir heute Michi Moosbrugger in Johannisberg erzählt hat.

FÜR AUGEN, DIE GRÖSSER SIND ALS DER MAGEN Donnerstag 2010-11-11
„Na, deine Augen waren wieder einmal größer als dein Magen!" Hab ich im Laufe meiner Kindheit des Öfteren gehört, manch andere wahrscheinlich auch. Aber es gibt einfach Situationen, in denen es äußerst schwierig ist, Maß zu halten. Mit wenig zu starten und gegebenenfalls noch einmal nachzunehmen. Zu vielfältig, zu appetitlich und schlicht zu groß die Auswahl. Am Montag hatte ich das Vergnügen, eine solche Situation wieder einmal zu erleben. Und die Augen in Ruhe immer größer werden zu lassen.
Frühstücksbuffet im Hotel Rosenvilla 

In Salzburg war's, im Hotel Rosenvilla war's, beim Frühstück war's. Geistig hatte ich mich schon darauf vorbereitet. Eilt doch der Rosenvilla wie auch dem Schwester-Hotel Rathaus Wein & Design in Wien der Ruf voraus, frühstücksmäßig alle Stückeln zu spielen. Und mehr. So war's dann auch.

Die Standards lass ich jetzt einmal beiseite. Sprich Müesli, Früchte, diverse Joghurts, Schinken, Käse & Co. Alles da, in Hülle und Fülle. Was den Unterschied macht zu anderen durchaus auch schmackhaft sättigenden morgendlichen Buffets sind die vielen kleinen und feinen Gourmandisen. Die allesamt selbst gemacht sind.

Feine Grießflammeris in kleinen Gläschen, gefüllte Kirschtomaten, Mini-Erdbeer-Shots, Vollkorn-Pralinen (Achtung, köstlicher Schweinsbraten auf Pumpernikel!), Rote-Rüben-Vitamin-„Essenz", Muffins in Ein-Bissen-Größe, ausgefallene Marmeladen-Kombinationen, und mehr hab ich mir leider nicht gemerkt. Zu groß die Auswahl, zu voll mein Magen danach, um seriös zu denken.

Tipp für Rosenvilla-Nächtiger: Am Vormittag nix vornehmen, in Ruhe frühstücken!

www.rosenvilla.com

 

Ruth

Danke!

Ruth  16.11.2010 10:35

Für diese ausführliche Genießer-Meinung!

Rosen streuen

Bettina  11.11.2010 21:04

Ich kann mich diesen Impressionen nur anschließen.
Zwar ist es über ein Jahr her, dass ich in besagter Villa übernachtete,
aber das Frühstück ist mir nach wie vor in im wahrsten Sinn des Wortes in vollster Érinnerung.
Zu all dem Erwähnten möchte ich die verschiedensten , ebenfalls selbsgemachten, Butterkreationen nennen, die geschmacklich und auch von ihrer Temperierung und damit Streichfähigkeit "runter gingen wie
geschmiert"....
Neben den lukullischen Vergnüglichkeiten sei nebenbei bemerkt, dass sowohl das Service( ich wurde beim Eincheck am Vormittag gleich zum Brunch geladen...) als auch die Zimmer( ich schlief in einem der renovierten Designerzimmer) nichts zu wünschen übrig ließen.
Unangenehm war lediglich , dass ich eigentlich nicht nur zum Genießen nach Salzburg gekommen war, dass aber der Aufenthalt dort den Kongreß
sehr aufgewertet hat und ich die Eindrücke"als Rosen in meinen Garten der Erinnerung" stellen kann....

James' Choice Dienstag 2010-11-09

Was tut man nicht alles, um den Umsatz anzukurbeln. Die einen verscherbeln ihre önologischen Preziosen für viel Geld an Nebochanten, die anderen legen sich mit Bond ins Bett.  Wenn ich die Wahl hätte ...

Daniel Craig als James Bond

Chateau Angelus wird auf jeden Fall und aller Wahrscheinlichkeit nach möglicherweise seinen Wein im nächsten Bond-Film bewundern können. The claret of choice for James Bond! Sagt zumindest Hubert de Bouard, Sprecher des Weinguts. Diesbezügliche Verhandlungen seien allerdings noch am Laufen, nix is fix. Wenn alles klappt, soll Angelus aber fester Bestandteil der Bond-Serie werden.

Ausschlaggebend für diese mögliche Kooperation war der 1982er Angelus, der 2006 in Casino Royal kurz aufblitzte und nach und nach die Verkaufszahlen des Weines ansteigen ließ. Jetzt will sich das Chateau eine Fortsetzung offenbar einiges kosten lassen.

Der neue Bond wird voraussichtlich im Dezember 2011 erscheinen, Titel noch ungewiss wie überhaupt auch die Zukunft von MGM. Aber man kann ja schon einmal ein wenig vorbauen ...

Quelle: www.decanter.com
syl

Ehre, wem Ehre gebührt! Freitag 2010-11-05

Andreas Döllerer ist GaultMillau- Koch des Jahres 2010, willkommener Anlass ins salzburgerische Golling zu fahren. Seit 2004 ist er Küchenchef im Haus seiner Familie, Kopf des kleinen Döllerer-Imperiums.

Andreas Döllerer hat es geschafft, innerhalb weniger Jahre eine unverwechselbare Linie, seine „cusine alpine“, zu schaffen.

Bluntauforelle von Döllerer
 

Cusine alpine bedeutet Weglassung allen Weitgereisten, Beschränkung auf das Regionale aber immer mit dem Anspruch an höchste Güte. Ist diese im näheren Umfeld nicht zu finden, darf das Produkt auch ein ausländisches sein.

Das Bluntautal mit seinem vielfältigen Fischsortiment erleichtert den Verzicht auf Meeresfische, die nahen Käsereien den auf internationale Käsesorten, Wild ist echtes Wild und nicht gezüchtet und das Tauernlamm muss lange reifen und schmeckt schlussendlich besser als das vielzitierte aus Neuseeland.

Döllerer fährt zwei Schienen, die beide gleichzeitig vom selben Team gekocht werden. Flexibilität sowohl im Kopf als auch beim Handwerk schaffen für Wirtshaus und Genießerrestaurant das höchst mögliche Niveau.

Ersteres lebt von traditionellen Gerichten und Produkten aus der familieneigenen Metzgerei wie der „Frischen“, der berühmten Weißwurst, oder etwa Wildbratwürsten. Die profane Extra überlässt man der Industrie. Im Wirtshaus also das Gebackene Bries auf Erdäpfelsalat zum Hinknien, so zart und frisch. Mit dem knusprigen Schweinsbauch mit feinem Krautsalat sind Kindheitserinnerung im Heute angekommen. Hier lebt das Urösterreichische auf bestmögliche Weise.

Im Genießerrestaurant liegt das Augenmerk auf der Maximierung von Aromen und Geschmack, es genießt internationale Achtung. Die „Falsche Marillenpalatschinke“ aus Sellerieteig, gefüllt mit Gänselebercreme, ungestopft und bio, mit Chutney und Traminer-Auslese verschmilzt zu purer Harmonie! Ein Gedicht die Bachkrebse im Klachlfond mit Estragonsenf und Bärlauchkresse. Und vom Bluntausaibling mit Herzmuscheln und Petersilie möchte man soundso mehr, wobei man die vier Käsereifestufen in unterschiedlicher Zubereitung am Bergkäseteller auf keinen Fall auslassen sollte.

Die Weinauswahl bei Döllerers ist im Übrigen legendär, gespeist vom familieneigenen Weinhandelshaus. Dort in der Enoteca e Bacaro sind etwa zum Aperitif auch private Weinliebhaber willkommen.

Döllerer Genusswelten
Markt 56, 5440 Golling Tel.: +43 (06244) 4220-0, Fax: +43 (06244) 691242
E-Mail: office@doellerer.at, www.doellerer.at

syl
VERKOSTUNGS-MARATHON AWC Donnerstag 2010-11-04

Für heuer ist es gelaufen. 1.733 Winzer und Winzerinnen aus 36 Ländern, fast 11.000 Weine. 300 Verkoster haben sich durchgekostet, die Ergebnisse sind seit Dienstag fix. Da wurden im Rathaus die Sieger der austrian wine challenge 2010 geehrt.

Logo der Austrian Wine Challenge Vienna 2010

Wir staunen. Über eine offensichtlich logistische Meisterleistung. Wir reden von 33.000 Flaschen!

Wir erkennen neidvoll an, die Deutschen haben ziemlich abgeräumt. Vor allem bei den Weißen. Und als Weingut des Jahres 2010: Vier Jahreszeiten Winzer, Pfalz.

Wir freuen uns besonders. Beim Blaufränkisch holt sich Silvia Heinrich mit ihrem Cupido "forces magique" den Sieg. Sind wir doch gerade dabei, den Website-Texten der smarten Winzerin aus Deutschkreutz frischen Schwung zu geben.

Auf das Wohl aller Trophäen-Heimbringer.

www.awc-vienna.at

Ruth


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