Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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REMINISZENZ AN DIE CHAMPAGNE Sonntag 2011-01-16

Am 21. ist's genau ein Jahr her, dass havel & petz sich aufmachten, um den Nabel der Schaumwein-Welt zu bereisen. Via Paris fuhr man nach Reims. Vier Tage Kellerbesichtigungen, prickelnde Tastings und natürlich - maßvolle - Völlerei.

Nachdem es aus verschiedenen, hier nicht umfassend erläuterbaren Gründen nicht möglich ist, dass wir uns auch 2011 zur einzigen Wiege des Champagners aufmachen, pilgerten wir eben in Wien zum edlen Sprudel. Und das in wahrhaft adäquater Begleitung. Mit dem Herrn Rabl.

Alexander Rabl im Le Cru

Das "Le Cru" ist genau der richtige Ort, um in Champagner- und Champagne-Laune zu kommen. Nachdem unser Mann für alle Fälle sein Wasser aus der Schale getrunken hatte, kamen wir zur Sache. Auf Empfehlung des Hauses starteten wir mit einem Glas Agrapart. Der servierte Extra Brut aus Avize/Marne erfreut unsere ausgetrockneten Gaumen. Birne, Quitte, ein Hauch Heu, knochentrocken. À votre Santé!

Danach werden wir sentimental. Und bestellen ein Exemplar aus dem Hause Moncuit in Mesnil-sur-Oger. Einen Brut Millésime 2004.

Agrapart & Fils Terroirs Extra Brut

Die Erinnerung an Madame Moncuit, die vor uns am Boden kniend eine ihrer Flaschen öffnete, wird immer bleiben. Und ganz im Gegensatz zum damals, nun sagen wir einmal eher einfachen Ambiente des Verkostungsraumes, bestechen die Weine (nach 2004 dann 2002) auch diesmal wieder durch Eleganz und Finesse.

Ach ja, gegessen haben wir auch. Nichts Französich-Schampanjerisches, sondern einen wunderbaren Yohm-Teller aus der nächsten Nachbarschaft.

So lassen sich Fernweh und Melancholie wirkungsvoll behandeln.

Ruth

Sushiteller
Nicht nur für Hofratswitwen Sonntag 2011-01-16

Ich schwöre, es ist nicht auf meinem Mist gewachsen!

Die Tochter selbst wollte sich für die Kinderoper in Baden casten lassen. Sonntags zu nacht- schlafender Zeit um 10 Uhr! Da es schon egal war, konnten auch gleich die beiden Freundinnen die Mitfahrgelegenheit nützen.

Innenraum des Cafe Central

Mit verständlichem Grant ob der sonntäglichen Ruhestörung wurde der kichernde Tross pünktlich Richtung Thermenregion ins Auto verladen. »Das nächste Mal sollen gefälligst  andere Eltern fahren!» war das innere Mantra der Fahrt. Die aufgeregten Damen im Stadttheater abgesetzt machte man sich schließlich auf die Suche nach einem erträglichen Platz im sonnigen Baden, das plötzlich in ganz anderem Licht erschien. Ganz und gar nicht alt sondern eben sonnig, entspannt und eigentlich ganz hübsch.

Das Café Central am Hauptplatz schien perfekt für einen Sonnen-Sonntagmorgen. Und so war es. Einladend, 60er-Jahre-Atmosphäre, rauchfrei, ruhig und lichter Platz am Fenster. Der Kellner mit der unglaublichen Fokuhila-Frisur war ein Schatz, gutgelaunt und mit noch besserem Schmäh. Der Caffe Latte mit bester Frischmilch und genau richtig, das Käsebrot frisch und saftig, und unaufgefordert brachte der Gute ein weiteres Glas heißes Wasser zum zweiten Gang. »Dass'ma halt net Bauchweh kriegen von dem warmen Zeug» und ging weiter zum Kurgast, um sich nach dessen Befinden zu erkundigen. Mit den anwesenden Kindern unterhielt er sich auf Augenhöhe und Humor. Kein Kinderwunsch war ihm zu blöd.

Es war Genuss pur. Das eine Kind im Theater, das andere beim theatralischen Vater und man selber hatte zwei Stunden Zeit für wirkliche Muße und die gesamte Sonntagspresse.

Das nächste Mal fahr ich!

Café Central
Hauptplatz 19, 2500 Baden, Tel. +43 (2252) 48454

syl
ONE MORE GADGET Freitag 2011-01-14

Manch einen verlassen nach dem einen oder anderen Achtel die Kräfte. Unfreiwilliges Darben ob unüberwindbar fest verschlossener Weinflaschen ist die Folge. Wie der höchst geschätzten und freitäglich erfreulichen Beilage „Rondo" der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Der Standard" zu entnehmen ist, nimmt Bosch sich der leidenden Zielgruppe der „Vor-der-vollen-Flasche-aufgrund-Kräftemangels-verdurstender-Trinker" an. Eine Sonderedition des kleinen Bosch Akku-Schraubers mit dem Namen IXO Vino macht Hoffnung. Auf dass die Korken wie Butter aus den Flaschenhälsen flutschen.

Ruth

Akku Schrauber mit Korkenzieher von Bosch 
DER WEIN IN ZAHLEN Donnerstag 2011-01-13

Nicht dass ich sonst oft auf die Idee komme, nach Stockerau zu fahren. Aber wenn die Österreich Wein Marketing GmbH zum alljährlichen Marketingtag lädt, quasi mit exklusiven Informationen lockt, mache ich mich natürlich gerne auf den Weg. So wie gestern. Und der hat sich gelohnt. Der Weg.


Programm des ÖWM Marketingtag 2011

Zum einen, weil man Hinz & Kunz der Branche dort trifft. Und das ist immer wieder nett. (Wobei es sich nur um eine Hälfte gehandelt hat. Die andere war am Montag schon in Eisenstadt.) Zum anderen, weil es einfach spannend ist zu hören, was sich weinmäßig in Österreich und vor allem auch im Ausland so tut. Hier ein paar wenige herausgepickte Informationen.

Der Österreicher ist Patriot, durch und durch. So auch beim Wein. Soll heißen, wir trinken im Inland am liebsten inländischen Wein. Keine große Neuigkeit. Wie schaut es außer-österreichisch aus?

Erfreulich ist, dass der durchschnittliche Literpreis im letzten Jahr in jedem Exportmarkt gestiegen ist und der Trend weiter in diese Richtung geht. Qualität setzt sich durch.

Die wichtigsten Handelspartner sind "The Big Five": Deutschland, die Schweiz, die USA, die Niederlande und Schweden. Spannend vor allem in den USA und Schweden: die Wein-Blogger-Szene ist etabliert, gehört ganz selbstverständlich zum Business. Sie wird ernst genommen, nimmt Einfluss und bewegt. Der Weintrinker profitiert von schier unendlichen Informationen, muss selektieren, wird dadurch zunehmend proaktiv und selbstbestimmt. Social Media als immer wichtiger werdende Kommunikationsschiene für Winzer, Händler, Gastronomen, private Weinliebhaber.

Beeindruckend schließlich, wo und bei wie vielen Gelegenheiten der österreichische Wein weltweit beworben wird. Rot-Weiß-Rot goes international.

Ruth

Ältestes Weingut der Welt entdeckt Mittwoch 2011-01-12
Relikte eines uralten Weinguts wurden in einer Höhle in der armenischen Gebirgsregion Yeghegnadzor entdeckt. – Wer dieses Wort unfallfrei und authentisch aussprechen kann, gewinnt eine Flasche Riesling Eisbach 2009 von Battenfeld-Spanier in Rheinhessen.  Ausgrabung des Weinguts in Armenien

Hörproben bitte bis 31. Jänner 2011 an office@havel-petz.at – Dieses offenbar älteste Weingut der Welt ist 6.100 Jahre alt und weist neben Pressbottichen auch Gärbehältnisse, einen Becher, Trinkschalen, die Überreste gequetschter Trauben, Weinblätter und Vitis-Vinifera-Weinstöcke auf. Die Funde wurden erstmals im online Journal of Archaeological Science publiziert. Aufgrund der Anzahl und Größe der Behälter geht der an den Grabungen beteiligte Archäologe Dr Boris Gasparian davon aus, dass am Weingut Weine in kommerzielle Qualitäten und aus authochthonen Rebsorten produziert wurden.

Das Weingut in Yeghegnadzor - wie geht's der Zunge? - ist ganz offensichtlich älter als jenes im benachtbarten Georgien, das bisher als das älteste der Welt galt und 1997 entdeckt wurde. Die Wissenschaft bekundet Einigkeit über die Wichtigkeit des armenischen Fundes und die Bedeutung von Wein für die Gesellschaft bereits in der Zeit des Neolithikums ‘as they spent a lot of time and effort to build a facility to use only once a year' (zur Weinernte), so auch Stefan K. Estreicher, Wissenschafter und Autor für Wine. Man geht davon aus, dass der Wein für rituelle Zwecke höhergestellter Personen verwendet wurde, da in der Höhle Hinweise auf Rituale wie Begräbnisse gefunden wurden. Der Wein konnte möglicherweise getrunken worden sein, um den Tod zu besänftigen oder zum Besprengen der Leichname verwendet worden sein.

Logischerweise ruft das sehr flott marketingfindige Leute auf den Plan, um mit den Funden zu verdienen. So füllt der in Mailand aktive Modedesigner Zorik Gharibian bereits Wein unter dem Label "6000" auf seinem vier Kilometer entfernten Weingut Zorah Vineyards ab.

 Quelle: www.decanter.com
syl


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