Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Was lässt uns in der Früh aufstehen? Sonntag 2016-05-29
Und noch einmal geht's hier ums Thema Familienunternehmen und potenzielle Spannungen und Konfliktherde. Jeder und jede von uns ist anders gestrickt, hat mehr oder weniger Freude an bestimmten Dingen, Aktivitäten und auch Arbeiten. MPA-Logo
Der eine genießt sein Chaos am Schreibtisch, das den anderen zur Weißglut bringt. Die eine ist am liebsten auf Veranstaltungen und unter Menschen, während die andere die Stille im Keller ganz für sich genießt.

So unterschiedlich wir ticken, so unterschiedlich sehen und bewerten wir die Welt. Und so unterschiedlich sind unsere Meinungen, Vorstellungen und Wünsche. Gerade in Familienunternehmen, in denen nicht nur Seite an Seite gelebt, sondern auch gearbeitet wird, kann das manchmal durchaus Zündstoff für Konflikte geben.

Die eigenen Grundmotive, also die inneren Antreiber und somit Energielieferanten, zu kennen, hilft, sich selbst besser zu verstehen. Wissen wir darüber hinaus auch noch, was unsere Mitmenschen motiviert und antreibt, kann das Zusammenleben und -arbeiten grundlegend erleichtern. Wer erkennt, dass sein Gegenüber einfach anders tickt, tut sich leichter, diese Unterschiede auch an-zuerkennen. Hat Motivation ja immer auch etwas mit Emotion zu tun.

Auf die Spur kommt man diesen Grundmotiven entweder über Reflexion des eigenen Verhaltens, über »in sich hineinhorchen« und sich selbst beobachten. Oder über die sogenannte MotivationsPotenzialAnalsye, die diese Spurensuche unterstützt. Das Ergebniss ist in jedem Fall erhellend und leistet einen wertvollen Beitrag zum besseren Miteinander.

Neugierig geworden? Hier geht's zur kostenlosen Kurzanalyse.

Ruth

Rollen-Wirr-Warr Dienstag 2016-05-17
Was macht das Agieren in einem Familienunternehmen für die Beteiligten, sprich Familienmitglieder, eigentlich manchmal so schwierig? Worin liegt der große Unterschied zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in »normalen« Unternehmen? Rollenkonflikte in Familienunternehmen
Einer der Hauptgründe für potenzielle Konflikte, für Unverständnis und Missverständnisse, für aufgeschobene und nicht getroffene Entscheidungen oder eben auch für ungeplante und unstrategische Generationenübergaben sind die verschiedenen Rollen, die die Beteiligten einnehmen.

Da System Familie funktioniert eben ganz anders als das System Unternehmen. Das Miteinander in der Familie beruht im Normalfall auf Wir-Gefühl, persönlicher Nähe, Geborgenheit, Vertrauen und Unterstützung. Im Unternehmenskontext zählen Leistung, Erfolg, Ergebnisorientierung, Wirtschaftlichkeit und Hierarchien. Ganz klar, dass es hier zu Rollenkonflikten kommen kann.

Ein wichtiger Punkt bezüglich Entscheidungen: Wie auch immer eine solche getroffen wird, sie kommt entweder eher der Familie oder eher dem Unternehmen zugute. Es hilft schon enorm, anzuerkennen, dass jede Entscheidung somit auch einen »falschen« Anteil hat. Das Akzeptieren dieses »double bind« ist sehr erleichternd.

Was das für den Alltag in Familienunternehmen und den Umgang miteinander heißt? Offene Kommunikation und Transparenz sind die Grundpfeiler, damit sowohl das System Familie als auch das System Unternehmen parallel funktionieren, und zwar für alle zufriedenstellend sowohl auf der persönlichen als auch auf der wirtschaftlichen Ebene.

Ruth

Warum das Warum so wichtig ist Freitag 2016-04-22
Wir zitieren ihn gerne und oft. Und stellen uns selbst immer wieder die Frage, ob wir unser WHY nicht nur kennen, sondern auch leben. Unser Unternehmen und vor allem auch die Kommunikation nach außen danach ausrichten. Denn Simon Sinek ist überzeugt: Wer mit seinem Warum startet, ist erfolgreicher!

Hier geht's zum YouTube-Video.

Ruth

Simon Sinek – Start with Why
Plötzlich Winzer! Wie Generationenübergabe am Weingut funktionieren kann. Teil 2 Montag 2016-04-04
Dass die Übergabe eines Weinguts nicht von einem Tag auf den anderen passiert, sondern ein Prozess ist, liegt auf der Hand. Für den Erfolg des Wechsels von einer Generation auf die nächste ist nicht zuletzt ausschlaggebend, wie offen alle Beteiligten damit umgehen. Phasen Generationenübergabe
Ist allen klar, wann was passieren soll? Haben alle das gleiche Bild von der Zukunft nach der Übernahme durch die Jungen? Die Basis für diesen so wichtigen und vor allem mit vielen Änderungen einhergehenden Prozess ist ganz grob eine vierstufige Abfolge:

1. Die Eltern sind alleine am Ruder und führen das Weingut.
2. Die Kinder arbeiten gezielt mit und erhalten erste Nachfolgeaufgaben.
3. Die Verantwortung der Kinder steigt, sie übernehmen erste Führungsaufgaben.
4. Die Übergabe findet statt.

Schon alleine die Klarheit, in welchem Abschnitt der Prozess gerade ist und was als nächstes geplant ist, gibt den Beteiligten Sicherheit. Und das trägt dazu bei, dass alle konstruktiv und mit Blick in die Zukunft zur Übergabe bzw. Übernahme beitragen.

Und wozu das alles? Um Zeit zu sparen, Kosten zu sparen und nach erfolgter Übergabe weiterhin ein gutes Miteinander in der Familie leben zu können. Denn das ist wiederum die Basis für die übernächste Generation.

Ruth

Plötzlich Winzer! Wie Generationenübergabe am Weingut funktionieren kann. Teil 1 Sonntag 2016-03-27
Die einen möchten noch nicht wirklich loslassen, die anderen stehen bereits in den Startlöchern. Die einen hängen am über viele Jahre aufgebauten Lebenswerk, die anderen kommen mit neuen Ideen und wollen nicht selten alles »anders« machen. Eltern und Kinder im Spannungsfeld. Überblick Generationenübergabe
Beim Thema Generationenübergabe in Familienunternehmen – und dazu gehören auch fast alle Weingüter hierzulande – spielen sich verschiedene Prozesse auf verschiedenen Ebenen ab. Wie zum Beispiel finanzielle, rechtliche, steuerliche, betriebswirtschaftliche. Die Basis, damit eine Übergabe für alle Beteiligten positiv verläuft, ist aus unserer Sicht der Prozess auf der persönlichen, der emotionalen Ebene.

Was macht die Übergabe eines Familienunternehmens denn eigentlich so besonders, oder so heikel? Die Eltern sind gefordert, ihr Lebenswerk, mit dem sie sich stark identfizieren, loszulassen. Darauf zu vertrauen, dass die Jungen es gut weiterführen. Die wiederum wollen »ihr eigenes Ding« machen und Neues ausprobieren und umsetzen. Der Wunsch nach raschen Veränderungen ist oft groß. Auf beiden Seiten gibt es große Emotionen: Ängste, Hoffnungen, Sorgen Wünsche, aber auch Zuversicht und Mut.

Ein weiterer Punkt sind die Verstrickungen zwischen Familie und Unternehmen. Die privaten und beruflichen Rollen sind nicht immer klar zu trennen, das kann zu Konflkten und Spannungen führen. Was hilft? Transparent machen und darüber reden!

Was die Sache im Weinbau zusätzlich besonders macht, ist die Tatsache, dass heute gepflanzte Rebstöcke erst nach vielen Jahren guten Wein erbringen. Dass man also als Winzer oder Winzerin lange Zeit und für die nächste Generation vorausdenkt und investiert. Da wäre es natürlich schön, wenn der Sohn oder die Tochter das wertschätzt und im Sinne der Eltern entsprechend weiterführt.

Es gilt: Nur wer das Weingut verändert und modernisiert, kann es bewahren und wirtschaftlich erfolgreich machen. Nur dort, wo die Alten sich wirklich aus dem Unternehmen zurückziehen, können die Jungen ihren eigenen Weg gehen. So paradox es klingen mag: Wer sein Lebenswerk erhalten möchte, muss es loslassen und mit aller Konsequenz übergeben können.

Die wichtigste Basis in diesem Spannungsfeld ist der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander. Dazu gehört es, miteinander zu reden. Und dazu gehört es, einander zuzuhören. Am besten offen und unvoreingenommen.

Ruth

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