Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Leute, esst mehr Erdäpfeln! Dienstag 2011-04-26

Aus dem Westen nichts Neues. Diesmal macht unsere Nachfrage den Quinoa-Markt kaputt. Die Samen des Fuchsschwanzgewächses aus den Andenregionen sind getreideähnlich, glutenfrei und reich an Nährstoffen und Aminosäuren.

Seit Quinoa aus diesen Gründen die internationalen Märkte erobert hat - die Nachfrage im Westen stieg in den letzten fünf Jahren um 30 %, steigen die Preise in den Erzeugerländern. Im selben Ausmaß geht die Nachfrage im Hauptproduktionsland Bolivien zurück.

Quinoapflanze

Kostete eine Tonne Quinoa 2008 noch rund 1.100 Dollar (790 Euro), waren es 2010 bereits rund 3.000 Dollar, der Preis hat sich beinahe verdreifacht. Im europäischen Handel kostet ein Kilogramm des gängigeren weißen Quinoa zwischen sechs und sieben Euro. Für den selteneren schwarzen Quinoa sind bis zu zwölf Euro zu bezahlen. Ein Kilogramm Nudeln kostet etwa zwei, drei Euro und ein Kilogramm Reis nur einen Euro.

Die spinatähnliche Quinoa-Pflanze wird seit rund 6.000 Jahren in den Anden auf einer Höhe von über 4.000 Metern angebaut. Schon die Inkas nützten die haltbaren und nährstoffreichen Körner für die Verpflegung ihrer Soldaten. Durch die Unterstützung von europäischen und US-amerikanischen Hilfsorganisationen können viele Bauern heutzutage ihre Ernte exportieren.  

Nun schlagen vor allem Ernährungsexperten Alarm. Studien hätten gezeigt, dass gerade in den Quinoa-Regionen die chronische Mangelernährung bei Kindern wieder steige. Ernährungsberater führen das auf die stark gestiegenen Preise zurück. In Bolivien kostet das Kilogramm mittlerweile umgerechnet fast fünf Dollar. Viele Bolivianer greifen daher lieber zu den viel billigeren Nudeln, deren Nährwert nicht annähernd so hoch ist.

Zur Teuerung kommt der gesellschaftliche Wandel. Quinoa wird bei Kindern und Jugendlichen mehr und mehr »uncool«. Statt getoastetem Quinoabrot wird zu Weißbrot gegriffen, statt zu traditionellem Quinoa-Getränk zu Coca Cola. Jetzt sollen die Quinoa-Produzenten mit Millionenkrediten gestützt werden und jede schwangere Frau soll Zugang zu Quinoa bekommen. Auch in den Schulen sollen die Körner verpflichtender Teil des Frühstücks werden. Cooler wird Quinoa dadurch zwar nicht werden, aber vielleicht hilft es doch ein bisschen, dass die bolivianischen Kids gesund bleiben.

Quelle: orf.at
syl

Fröhlichen Osterschlaf! Donnerstag 2011-04-21

Viele bunte Eier und Erholung wünschen wir! Gute Weine, Osterkitz und Osterpinze! Sonnenschein und Wanderwege, Blumensträuße, Sonnenschein! Ausschlafen, Zeitunglesen, in die Sonne blinzeln, verwöhnen und verwöhnen lassen! Frischen Fisch und feinen Schinken, Spargel, Kräuter, Fußmassage. Frühlingswald und zarte Düfte, Veltliner, Riesling, Blauburgunder!

SCHÖNES OSTERFEST!

Schlafender Osterhase mit Osterei
Königlicher Geschmack Mittwoch 2011-04-20

Ach was haben havel & petz doch für einen königlichen Geschmack. Zu Silvester noch arglose Pol-Roger-Genießerinnen, ab sofort in einer Riege mit William, Kate & Co. Wie der Decanter zu berichten weiß, ist Pol Roger der offizielle Champagner der Hochzeit des Jahres der Royal Family.

Noch nicht fix oder noch nicht kommunikationsreif sind die anderen Weine, die während der Festivitäten offeriert werden. Ein englischer Tropfen soll jedoch dabei sein. Wird gemunkelt.

Mit dem Champagner aus Epernay ist jedenfalls schon einmal eine gute Wahl getroffen worden. Noch dazu, wo bereits Winston Churchill ein besonderes Faible für Pol-Roger-Schampus hatte. Zu seinen Ehren kreierte das Haus 1984 die Cuvée »Sir Winston Churchill«.

 Flasche Pol Roger Champagner

Es ist übrigens das erste Mal, dass Pol Roger bei einer Windsor-Hochzeit getrunken wird. Bis dato machte Bollinger das Rennen.

Das soll noch einmal wer sagen, die Briten hätten keinen Geschmack.

Und speziell William habe Geschmack, sagen Kates Kommilitonen.

Quelle: Decanter

Ruth
Begehrte Stangen Montag 2011-04-18
Noch ist es ein Herumschleichen wie um verbotene Früchte. Denn bei Spargel sind wir hardcore. Da darf man uns tatsächlich Fremdenfeindlichkeit vorwerfen, nur Inländern wird der Zutritt in unsere Töpfe gewährt. Weil wir Saisonen lieben. Altbekannte Aromen neu aufgelegt. Bis sie wieder gehen. Weil wir uns auf diese Genüsse freuen möchten.  Spargelbündel

Weil wir sie zittrig vor Lust erwarten möchten. Die Faschingskrapfensaison war auch einmal. Das Warten auf diesen Kindheits-Duft, den ersten Biss in den noch warmen Krapfen, die Marmelade ... Leider vorbei. Alltäglicher Krapfen.

Das lassen wir nicht nochmals mit uns machen! Wir warten. Und dann: Spargelkamasutra!

syl

marchfelder

jungfräulicher gaumen  18.04.2011 17:14

vielen dank, katha. der werde ich ziemlich gleich einmal vorbeischauen!

Juhuu!

Ruth  18.04.2011 11:52

Das sind ja good news! Und am Freitag dann hoffentlich schon am Naschmarkt.

marchfelder biospargel

katha  18.04.2011 11:37

wir haben übrigens grade vorhin bei brandenstein (der einzige biospargelproduzent im marchfeld) angerufen: es wird bereits gestochen, ab hof gibt's ihn schon, an den verkaufsständen (z. b. am biberhaufenweg im 22.) ab morgen oder spätestens mittwoch. kann's auch kaum derwarten, der gaumen ist quasi noch spargeljungfräulich heuer. nie und nimmer würde ich einen anderen kaufen als diesen.

Plage oder Segen im Frühlenz? Freitag 2011-04-15

Bärlauch hinter Gitter. Aufgenommen gestern am frühen Abend vor dem Haus der Eltern. Es handelt sich wohlgemerkt um nachbarlichen Bärlauch. Der aber doch frech auch über sein Revier hinaus- und unter dem Zaun hindurchwächst. Ein Frühlingsgefährte, der polarisiert. Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Wer ihn liebt und kein Geld dafür ausgeben mag, einfach melden, ich bringe einen Bund (auf Wunsch auch mehr) mit. Frei Haus havel & petz.

Ruth

Bärlauchfeld
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