Ein letzte Traube vor einem herbstlichen Weingarten

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Kleiner Lesegenuss Sonntag 2011-05-29
Auch wenn es eigenartig anmutet, hier wird nun 1:1 ein Text abgeschrieben. Ein Werbetext noch dazu. Einer der so gut gefallen hat, dass er hier in der Bassena verewigt werden soll, bevor die Zeitung, der er entnommen wurde, irgendwo im Haus verkommt oder im Altpapier verschwindet. Wochenend-Standard vom 28./29. Mai 2011, das bereits fast liebgewonnene weil schon oft lesenswerte »Mercedes-Benz-Kastel« auf der Titelseite rechts unten.
Cover einer alten Ausgabe des Duden 

Der Luftikus ist tot.

Und mit ihm starb auch der Sittenstrolch. Beide fanden ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof der ausgestorbenen Wörter. Auch der Dauerläufer wurde längst vom Jogger überholt und ist für ewig auf der Strecke geblieben. Ein Backfisch ist seit Jahrzehnten kein junges Mädchen mehr, sondern nur noch das, was er immer war: eine kulinarische Fragwürdigkeit. Ebenso spaziert heute niemand mehr auf dem Trottoir oder trifft sich zum Stelldichein. Muhme und Oheim haben das Zeitliche gesegnet, die Kokette wurde, wie der Hagestolz, sanft entleibt und der Quacksalber einfach totgeschwiegen. Weiters verblichen sind der halbstarke Popper, die kolossale Hupfdohle und der meschuggene Pedell. Und auch Mercedes-Benz hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe innovativer Sicherheitssysteme ein besonders hässliches Wort endgültig zu Grabe zu tragen: Autounfall. Pardauz!

Die Abschreiberin hat kurz überlegt, die Werbung in dem Absatz auszusparen. Dem allerletzten Wort zuliebe hat sie es nicht getan. Und - nur der Ordnung halber - sie fährt weder ein Auto der besagten Marke noch hat sie wie auch immer geartete Verbindungen zu den Karossen.

Ruth

Hi Ihr Beiden,Starke Seite, die Ihr da aufgebaut habt.Freut mich, dass wir uns bei den Le4ufen in d6sterreich und Ungarn sehen wedren.Bin gespannt ob wir ein Backgammonturnier auf internationalen Boden starten.Da mfcssen wir doch dabei sein oder was meins

Katia  22.07.2012 06:06

Hi Ihr Beiden,Starke Seite, die Ihr da aufgebaut habt.Freut mich, dass wir uns bei den Le4ufen in d6sterreich und Ungarn sehen wedren.Bin gespannt ob wir ein Backgammonturnier auf internationalen Boden starten.Da mfcssen wir doch dabei sein oder was meinst du Ossy? Viele GrfcdfeJohnnyinoffizieller Deutscher Backgammon Meister

A la Carte Trophée Gourmet 2011 und dann Freitag 2011-05-27
Gestern war Trophée Gourmet. Wie jedes Jahr im schönen Rahmen der Hofburg, wie jedes Jahr der wichtigste Event der Branche. Heuer besonders viel Gerangel um die Karten, hier muss man dabei sein. Aber selbst die Hofburg hat ihre Grenzen, und da kann es schon einmal vorkommen,   Besucher der Trophée Gourmet
dass selbst super namhafte Winzer nur noch Stehplätze bekommen. Wer nicht reinkam, hatte draußen seinen Spaß mit Champagner und Blue-Gin-Tonic und stieß auf die Stars des Abends an: Die Winzer-Trophée ging an Karl Alphart, Traiskirchen, die für die Gourmandisen an Walter Grüll
Besucher der Trophée Gourmet

in Grödig für seinen Zuchtkaviar, die für die Österreichische Küche an Uwe Machreich, Restaurant Triad in Krumbach, für die Kreative Küche an Konstantin Filippou, Restaurant Novelli in Wien, für die Szenegastronomie an Karl Wlaschek jun., Orlando di Castello in Wien, und die Publikumstrophée

Gelbe Schuhe

ging an die Familie Kolarik vom Schweizerhaus im Wiener Prater. Herzlichste Gratulation aber auch!

Weil der Schuh ganz schön drückte, der gelbe nämlich, fand man sich ein bei Alex. in der Fest.Land.Bar beim Badeschiff, wo schon Eckart Witzigmann, Freund Purzel Klingohr, F.X. Pichler und viele andere bei noch mehr Champagner saßen. Viele weitere Trophée-Gäste folgten nach, unter ihnen auch die stolzen Trophäenträger Machreich und Filippou. Auch der Trompeter schaute wieder vorbei und sorgte für schräge Stimmung à la Fellini, die laue Luft sorgte für Wohlbefinden, und die immer wieder eingestellten Teller mit Beef Tatare, Chili-Käsekrainer und Krabben-Gragger-Weckerln sorgten für wohlig gefüllte Bäuche. Was nicht wohlig war, war der Fuß im Schuh, weshalb gegen 2.30 Uhr das Taxi kam. Da waren alle noch dort. Weswegen sie jetzt wohl alle inklusive der gelben Schuhe noch schlafen. Die, die noch dort waren.

www.alacarte.at
www.badeschiff.at
syl

Johannes Hirsch ist Falstaff-Winzer-des Jahres! Donnerstag 2011-05-26

Was sind havel & petz doch stolz. Schon wieder einer ihrer Kunden »Falstaff-Winzer-des Jahres«! Johannes Hirsch heißt der Mann, im Kamptaler Kammern ist er zuhause, ganze sechs Weine umfasst sein Sortiment pro Jahrgang. Und diese Konzentration auf das Wesentliche bringt's. Seit Jahren. Hirsch, wir sind stolz auf dich!

Ruth & Syl

Johannes Hirsch im Weingarten 
Weingut Hirsch
Hauptstraße 76, 3493 Kammern/Langenlois
Tel.: +43 (0)2735 2460, Fax: +43 (0)2735 2460 60, E-Mail: info@weingut-hirsch.at www.weingut-hirsch.at
Kreuzweise! Mittwoch 2011-05-25

Eine einfache Bouteille Wein war's, für die ein amerikanischer Bieter bei einer Christie's-Auktion am 17. Mai 2011 US$ 123.889, umgerechnet € 87.815, hingelegt hat. Der Wein selber war allerdings alles andere als einfach, nämlich ein 1945er Domaine de la Romanée Conti. Den werden noch nicht viele von uns verkostet haben. Werden sie in Zukunft wohl auch nicht. Aber er wird seinen Preis schon wert sein, wenn jemand bereits ist, diese Summe dafür auszugeben.

Interessant ist hier sein Preis im kleinen. Die Pysikerin in uns rechnet aus:

Steinkreuz vor Weingärten

Bilden 25 Tropfen einen Milli-Liter Wasser und 25.000 Tropfen einen Liter, und kann man davon ausgehen, dass im Wein die Extrakte durch den Alkohol wettgemacht werden (wegen der Oberflächenspannung und Größe der Tropfen), kommen auf 0,75 Liter rund 18.750 Tropfen à 4,68 Euro. Die können mich doch kreuzweise!

Nicht losgeworden ist man übrigens einen besonderen Lot. 315 Flaschen jeden Jahrgangs von 1945 bis 2007 von jedem der fünf Bordeaux-Premier-Grand-Crus. Aber da wird sich sicher auch noch einer finden.

 Quelle: www.decanter.com
syl

Velo-Vino-Gadget Dienstag 2011-05-24

Es soll ja Menschen geben, die gerne Rad fahren und gerne Wein trinken. Gar nicht so wenige. Und manche nehmen beim Radfahren gerne einen Wein mit. Zum Gleichzeitig-Trinken (eher die Ausnahme) oder für danach. Wo auch immer das dann ist. Bis dato war der Transport des edlen Tropfens auf zwei Rädern eher unästhetisch.

Weinhalterung für das Fahrrad aus Leder 
Jetzt gibt es eine äußerst elegante Lösung, den plumpen Rucksack (praktisch aber eben plump) oder die schicke Tasche (einseitig und daher unpraktisch) zu umgehen.

Der »Bicycle Wine Holder« von Jesse Herberts knöpft sich die Flasche vor und knüpft sie sich an die Stange. Ganz in Leder, sehr elegant. Nachteil: Radler und Radlerin müssen sich auf eine Flasche beschränken. Wobei, man könnte ja einmal ausprobieren, wie viele der feschen Schlaufen ein Fahrrad so verträgt.

Egal ob eine oder mehrere Flaschen, vorsichtig fahren auf rumpeligen Wegen!

Quelle: Freizeit-Kurier vom 21. Mai 2011
Um $ 30 im Online-Shop: www.etsy.com  (suchen nach »bicycle wine rack«, mit der Direkt-Verlinkung hat's was)

Ruth

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