Eine halbe Wassermelone auf einer türkis durchscheinenden Luftmatratze am Wasser

Bassena - unser Blog

Komm, großer schwarzer Vogel – Bricco dell'Uccellone, Braida Freitag 2011-05-20
Die schwarzgekleidete Witwe mit Kopftuch, die im Nebel den Berg runterkam und aussah wie ein großer schwarzer Vogel, gab dem Wein seinen Namen: Bricco dell' Uccellone. Zwölf Jahrgänge davon gab es am Weltweinfestival in Bad Ragaz, beginnend mit 2007 zurück bis 1990, Todesjahr von Giacomo Bologna, der sein Weingut Braida zu dem gemacht hat, was es heute ist.
Verkostungstisch mit Notizzettel

Sein Schwiegersohn Norbert Reinisch führte durch die kurzweilige und spannende Barbera-Verkostung. 1990 war auch einer der Höhepunkte des Tastings. Wirklich frisch in Nase und am Gaumen, Nussaromen, saftig, feines weiches Tannin und gut eingebaute kräftige Säure. Die Jahrgänge davor - 92, 94, 97 - waren, wie Reinisch einen Freund zitierte, »von der Süße des Todes gekennzeichnet«. Höhepunkte waren 2004 (feingliedrig, elegant, viel Struktur, nach Haselnuss, Kirsche, sehr harmonisch und lang) und 2001 (komplex und extraktreich, Tiefe und sehr klar, reife Frucht, nussig, Tee, lang und noch wirklich jugendlich).

Schön auch die Geschichte, als der Bricco dell'Uccellone im Vatikan ausgeschenkt werden sollte. Uccellone ist in Italien auch ein Synonym für den Johannes (nicht den heiligen). Es gibt hier die Abstufungen Uccellino (poverino!), Uccello (normal halt) und Uccellone (hoppala!). Na, auf jeden Fall ging ein Wein namens Uccellone gar nicht in den heiligen Hallen, weshalb der Zweitwein »Bricco della Bigotta« geschaffen wurde. Das passt!
www.braida.it

Komm, großer schwarzer Vogel
syl

Netter Reis Mittwoch 2011-05-18

»Café mit vegetarischen Speisen«. Klingt ein wenig fantasielos und macht nicht unbedingt sofort neugierig. Und ist die Eigenbeschreibung vom »nice rice«, einem sehr netten, kleinen Lokal im Raimundhof in Wien. Gleich ums Eck. Mit mindestens genau so nettem Garten in einem der Unterhöfe.

Beim letzten Mittagessen gab's Melanzanibällchen mit Safranreis und orientalischem Gemüse. War bunt fürs Auge und fein für den Magen. Gerade recht, um danach nicht ins Verdauungskoma zu fallen.

Alles in allem unprätentiös, entspannt, Preis-Leistungs-Verhältnis sehr okay.

Das nice rice im Web

Ruth

Melanzanibällchen mit Safranreis und orientalischem Gemüse 
Beim Observer trinkt man Heinrich Hartls Rotgipfler 2009 zum Jubiläum Dienstag 2011-05-17

Zehn Jahre »Observer Food Monthly« müssen gefeiert werden. Zehn Jahre Rückblick mit zehn Jahrgängen neuer Weine mit Zukunft. Denn die Moden haben sich geändert in U.K. Zwar wenig Augenscheinliches im Supermarkt ums Eck, das Angebot besteht nach wie vor großteils aus Weinen aus Australien, Kalifornien, Südafrika und Chile. Wenn man aber näher hinsieht, bemerkt man den Wandel. Bei den Rebsorten tut sich was. Etwas weniger Chardonnay und ein bisschen mehr Pinot grigio und Sauvignon blanc und wie überall Rosé.

Aber hauptsächlich die Stile ändern sich.

Heinricht Hartls Rotgipfler 2009 

Weg vom üppigen überholzten Ton hin zum dezenten Wein mit Struktur. Nichts Neues für Auskenner. Aber wir reden vom Supermarkt. Herkunft, Boden, Unverwechselbarkeit. Eleganz. Und neben den üblichen kommen allmählich ganz neue und ganz alte Weinregionen. Zum Beispiel die Thermenregion. Und hier Heinrich Hartl mit seinem Rotgipfler 2009, er punktet mit diesem Wein bei der Observer-Jubiläumsempfehlung:

2009: Heinrich Hartl Rotgipfler, Thermenregion, Austria (£15.19, Waitrose)
Rotgipfler may be an unappetising name for a grape variety , but in the hands of Heinrich Hartl it makes a thrilling white, balancing tangy richness and voluptuous texture with a complex spiciness. This is further proof that Austria is now among the greatest of the world's white wine producers. David Williams

Von HH3, Heinrich Hartl III., wird man hören. Demnächst mit einem Relaunch des Gesamtauftritts: neues Logo, neue Etiketten, neue Website. Und auf jeden Fall mit seinen Weinen, denn wie steht es geschrieben: »... This is further proof that Austria is now among the greatest of the world's white wine producers.«

Quelle: www.guardian.co.uk
www.weingut-hartl.at
syl

Diario romano numero 4 Sonntag 2011-05-15

Vor einer Woche waren wir bereits am Weg zum Flughafen, ciao Roma, ciao Vienna. Daher nun endlich des Mini-Tagebuchs letzter Teil. 

Was also tun am dritten Tag in einer Stadt, in der man wochenlang täglich etwas Neues entdecken kann? Am letzten Tag, der in Wahrheit nur ein halber Tag ist.

 Altes Schlüsselloch

Wir entschließen uns für die »kleinste Sehenswürdigkeit« von Rom und waren begeistert. In einer ruhigen Villengegend mit Gärten voller Orangenbäumen eine kleine Piazza mit einem alten Gebäude samt Holztor. Der Blick durchs Schlüsselloch haut uns fast um. Umsäumt von Hecken im dahinterliegenden Park liegt mitten im Blickfeld der Petersdom en miniature.

Gasse in Rom
Über den Kapitolplatz (sehr sehenswert) zum Nationaldenkmal der Italiener (oder zumindest der Römer). Dort spielt es sich dermaßen ab (Menschenmassen, Verkehr, Lärm), dass wir kurzerhand flüchten. Und, kaum zu glauben, dreimal um die Ecke gegangen ein idyllischer Platz mit genau dem Lokal, das unserem letzten Mittagsmahl gerecht wird.
Spaghetti mit Pecorino und Pfeffer

Der perfekte Zeitpunkt für »Spaghetti cacio e pepe«. DIE römische Pasta schlechthin mit Pecorino und Pfeffer. Dazu ein Gläschen sardischen Vermentinos und eigentlich will niemand mehr zum Flughafen fahren.

Ruth

Weltweinfestival Bad Ragaz - 19. bis 21. Mai 2011 Samstag 2011-05-14

Nächste Woche geht es also wieder los mit dem Weltweinfestival, einmal hier einmal da. Heuer im Grand Resort im schweizerischen Bad Ragaz, wo es zum 8. Mal ausgetragen wird. Und dann heißt es wieder: drei Tage und drei Nächte!

Logo Weinfestival Bad Ragaz

Durchfeiern. So etwas schweißt zusammen. Und geht ganz einfach. Mit fabulösen Weinen wie immer von Gantenbein, Loosen und Kracher und heuer unter anderem Montrose, Comte George de Vogüé, Leflaive, Auguste Clape, Giacomo Conterno, Braida, Quinola und Pezi Veyder-Malberg. Hot hot!

Gast mit Fächer beim Weltweinfestival

Denn die Burschen sind alle selber da! Sie kommen, weil das »WWF« mehr Fest als Arbeit ist für sie. Ein hochkarätiges interessiertes Fachpublikum im Degustationsforum, irgendwann ein Tasting kommentieren, an anderen als Gast teilnehmen und sonst reger Austausch und Tanz der Weine. Wurde hier schon erwähnt, dass deshalb auch Aubert de Villaine und Jan Martel anreisen und zwei »Anlässe« abhalten? Ausgebucht.

Fächer liegen an der Reception auf.

www.weltweinfestival.ch
syl

Dame mit Fächer

Ruth  15.05.2011 15:10

Das ist FEINSCHMECKER-Chefredakteurin Madeleine Jakits.

Weiß man . . .

Michael Prónay  15.05.2011 12:20

. . . wer die fächernde Dame ist?

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