Ein Weingarten im Frühling

Bassena - unser Blog

Farewell to Champagne flutes in 2016? Freitag 2016-01-29
So titelt das britische Weinmagazin Decanter.com kürzlich in seiner online-Ausgabe. Experten sind sich rundweg einig - die Sekt- oder Champagnerflöte ist optisch zwar nett und traditionell ans Herz gewachsen, auch praktisch auf Empfängen, da schlicht mehr Gläser auf einem Tablett durch die Gästeschar balanciert werden können. Die Aromen der von uns so geschätzten edlen Tropfen kommen allerdings tatsächlich in anderen Gläsern besser zur Geltung. Zeichnung einer eleganten Dame mit Hut und Sektflöte

Persönlich habe ich ja ein Faible für Champagnerschalen. Viel zu selten gesehen und wirklich ein wunderschöner Blickfang für besondere Momente. Deren Nutzung: Privat ja, in der Gastronomie kaum existent. Daher der Griff zum Weißweinglas. Oder gerne auch zum speziell und findig ausgetüftelten Schaumweinglas für den optimalen Genuss der schönen Blubberbläschen, wie mittlerweile bei unterschiedlichen Glasmanufakturen oder auch Schaumweinhäusern selbst im Angebot. Freude bereitet denn auch so mancher Restaurantbesuch: "Möchten Sie Ihren Prosecco/Sekt/Champagner aus der Flöte oder dem Weißweinglas trinken?" So macht das Spaß!

Ach ja, letztens auf dem Online-Portal einer renommierten Tageszeitung gelesen: Die Perlen im Schaumwein werden angeblich durch Verschmutzungen im Glas hervorgerufen. Nun denn. Waschen wir also mal wieder unsere Gläser, ob Champagnerflöte, Weißweinglas oder den Champagnerkelch. Santé!


katha

(Fotocredit: Decanter.com)

Generationen-Übergabe am Weingut - unser Vortrag im Austria Center Dienstag 2016-01-26
Es war unser heimliches Ziel, 2016 am Marketingtag der ÖWM im Austria Center auf der Bühne zu stehen. Weil wir einfach viel zu sagen haben, zu den relevanten Themen der Weinbranche. Und speziell zur »Generationen-Übergabe am Weingut«. ÖWM-Chef Willi Klinger gefiel's, und schon standen wir oben. Ruth Havel & Sylvia Petz auf der Bühne
Denn früher oder später ist der Führungswechsel für alle Winzerfamilien ein Thema. Und wir reden nicht nur groß, wir stehen in dieser Phase der Veränderung auf Wunsch beratend zur Seite, siehe auch. Sei es punktuell oder über einen längeren Zeitraum. Gemeinsam, planend, vorausschauend, im Dialog. Ruth Havel & Sylvia Petz auf der Bühne in Nahaufnahmee

Und der Vortrag selbst? Der ist gut gelaufen. Die Herausforderung hat Spaß gemacht. Wer bucht uns als nächstes?
syl

Fotos: ÖWM/Anna Stöcher

Stamoulis-Öl bei Joseph-Brot Dienstag 2016-01-12
In diesem Blog war schon einmal die Rede von diesem höchstwertigem biologischen Olivenöl aus Griechenland. Damals erzählten wir die Geschichte dieses ganz besonderen Öls und wie es seinen Weg nach Österreich fand.

Olivenöl vom Pilion. Der wunderschönen Halbinsel im Osten des Landes, so cirka zwischen Saloniki und Athen.

Heute schlagen wir ein neues Kapitel auf. Besser gesagt, erzählen wir vom nächsten Kapitel, dessen Geschichte in der Realität vor einigen Wochen geschrieben wurde.

Olivenöl Stamoulis
Auf den Bildern ist unschwer zu erkennen, dass das Öl in seinen edlen Flaschen eine richtig coole und wunderbar passende neue (Verkaufs-)Heimat gefunden hat. Ab sofort ist die – mit dem aktuellen Jahrgang neue – 0,5-Liter-Flasche bei Joseph Brot zu haben! Zwei tolle und erfolgreiche Konzepte, jetzt haben sie einen Schnittpunkt. Und das aus einer verrückten sommerlichen Idee geborene Olivenöl in Kleinstmengen steht zwischen lauter großartigen Gourmandisen bei Joseph im Regal. Wie schön! Olivenöl Stamoulis bei Josef Brot
Stamoulis-Olivenöl in der 0,5-Liter-Keramik-Flasche (die übrigens sehr attraktiv ist und sich bestens als Mitbringsel für jeden Anlass eignet) um € 16,80 bei Joseph Brot im 1., 3. und 19. Bezirk.


www.joseph.co.at

www.ownfruit.at

Ruth

Zu gut, um nicht gebacken zu werden. Mittwoch 2015-12-23
Wieder fast zu spät dran mit dem Keksebacken. Aber besser spät dran als zu spät dran. Und was sein muss, muss sein. Ohne geht nicht! Ohne diese delikaten Orangendukaten. Ohne diese wunderbaren Preiselbeer-Zungen. Ohne diesen zu Ostern weichwerdenden Lebkuchen. Orangendukaten mit und ohne Schokolade

Traditionellerweise gibt's bei uns nur die drei. Aber was heißt »nur«? Traditionellerweise gibt es bei uns alle drei!

1. Die Orangendukanten aus dem Plachutta, sie sind einfach köstlich. Die ohne Schoko am Bild sind meine, das wissen die Töchter und lassen sie sein. Hier geht's zum REZEPT.

2. Die Eiklar-Reste der Dukaten wandern in die Nusszungen von Eckart Witzigmann. In unserer abgewandelten Form um ein Eck köstlicher als vom Chef, hier das Original im REZEPT. Wir lassen rund ein Drittel vom Zucker weg, die Masse fließt ident. Diese - wir haben keine Schablonen - je nach Ambition einfach aufs Blech streichen und nach dem Backen in Vierecke schneiden oder, so wie wir das machen, den Spritzsack füllen, Zungen aufs Blech dressieren und ab ins schön warme Rohr. Man möcht sich ja fast dazusetzen ...

Dort die Zungen nur ein paar und nicht 15 Minuten nachtrocknen lassen, dann picken sie zwar, sind aber weich und wunderbar. Und jetzt unbedingt: nicht die Schoko! Wir nehmen Preiselbeermarmelade. Das macht die Nusszungen erst wirklich deliziös, sodass man fast nimmer aufhören könnt. Und wenn man dann, so wie wir, statt der Mandeln ausschließlich Haselnüsse nimmt, dann hängt der Kekse-Himmel überhaupt voller Geigen. Sie sehen also, vom Original-Rezept ist nicht mehr viel übrig. Aber wir sind hier die Chefin.

3. Ausstech-Kekse. Weil nur Ausstech-Kekse echte Keckse sind. Die variieren von Jahr zu Jahr, heuer sind wieder Lebkuchen dran. Alles noch und noch in Bio-Qualität gekriegt, was ja nicht immer selbstverständlich ist, spät dran, wie wir sind. Und selbstverständlich mit den Osterhasen-Ausstechern, weil wir wissen, dass sich das mit der Weichwerdung heuer nicht mehr ausgeht.

Und wenn's so richtig süß, zu süß, ist am Gaumen, dann hilft ein schönes Glas Sekt zum Neutralisieren und Frischwerden. Fred Loimers Extra Brut käme mir in den Sinn.

Und »Wie woa Weihnachten« vom geliebten Danzer. Habt es schön!

syl
Zu stille Zeit Mittwoch 2015-12-02

So kann das nicht weitergehen. Stillste Zeit im Jahr, schön und gut. So still war's in unserem Blog allerdings schon lange nicht.
Zu unserer Entschuldigung sei erwähnt, dass wir – wenn auch offenbar zu wenig öffentlich – ganz schön fleißig sind. Neue Themen, neue Projekte, neue Kunden. Alles im Fluss.
Darüberhinaus frönen Frau Petz und ich – das allerdings sollte bekannt sein – in unserer spärlichen Freizeit wieder dem Studentenleben. Ach ja, da wären auch noch diverse Kinder, Küchen, Keller und sonstige private Vergnügen.

Buch "Reinventing Organizations"
Eines davon ist übrigens das Lesen, weshalb ich an dieser Stelle, damit sich inhaltlich auch ein bissel was tut, ein Buch vorstelle. Eines, das ich wahrlich verschlungen habe. Frédéric Laloux beschreibt darin, wie Organisationen mit ihren Prozessen, Strukturen und Führungsstilen alles einfach anders machen. Und das im besten Sinne. Die »Neuerfindung von Organisationen« ist also keine Floskel am Buchumschlag, sondern die passende Beschreibung seiner Inhalte. Für sinnvolle, sinnerfüllte und damit nachhaltig erfolgreiche Arbeitswelten!
Interessiert, aber (noch) zu bequem, um selbst zum Buch zu greifen? In diesem Video erzählt der Autor ein bissel was über sich und sein Werk. Sehenswert!


Ruth

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