Grüne halbierte Tomaten in Großaufnahme

Bassena - unser Blog

Plötzlich Winzer! Wie Generationenübergabe am Weingut funktionieren kann. Teil 1 Sonntag 2016-03-27
Die einen möchten noch nicht wirklich loslassen, die anderen stehen bereits in den Startlöchern. Die einen hängen am über viele Jahre aufgebauten Lebenswerk, die anderen kommen mit neuen Ideen und wollen nicht selten alles »anders« machen. Eltern und Kinder im Spannungsfeld. Überblick Generationenübergabe
Beim Thema Generationenübergabe in Familienunternehmen – und dazu gehören auch fast alle Weingüter hierzulande – spielen sich verschiedene Prozesse auf verschiedenen Ebenen ab. Wie zum Beispiel finanzielle, rechtliche, steuerliche, betriebswirtschaftliche. Die Basis, damit eine Übergabe für alle Beteiligten positiv verläuft, ist aus unserer Sicht der Prozess auf der persönlichen, der emotionalen Ebene.

Was macht die Übergabe eines Familienunternehmens denn eigentlich so besonders, oder so heikel? Die Eltern sind gefordert, ihr Lebenswerk, mit dem sie sich stark identfizieren, loszulassen. Darauf zu vertrauen, dass die Jungen es gut weiterführen. Die wiederum wollen »ihr eigenes Ding« machen und Neues ausprobieren und umsetzen. Der Wunsch nach raschen Veränderungen ist oft groß. Auf beiden Seiten gibt es große Emotionen: Ängste, Hoffnungen, Sorgen Wünsche, aber auch Zuversicht und Mut.

Ein weiterer Punkt sind die Verstrickungen zwischen Familie und Unternehmen. Die privaten und beruflichen Rollen sind nicht immer klar zu trennen, das kann zu Konflkten und Spannungen führen. Was hilft? Transparent machen und darüber reden!

Was die Sache im Weinbau zusätzlich besonders macht, ist die Tatsache, dass heute gepflanzte Rebstöcke erst nach vielen Jahren guten Wein erbringen. Dass man also als Winzer oder Winzerin lange Zeit und für die nächste Generation vorausdenkt und investiert. Da wäre es natürlich schön, wenn der Sohn oder die Tochter das wertschätzt und im Sinne der Eltern entsprechend weiterführt.

Es gilt: Nur wer das Weingut verändert und modernisiert, kann es bewahren und wirtschaftlich erfolgreich machen. Nur dort, wo die Alten sich wirklich aus dem Unternehmen zurückziehen, können die Jungen ihren eigenen Weg gehen. So paradox es klingen mag: Wer sein Lebenswerk erhalten möchte, muss es loslassen und mit aller Konsequenz übergeben können.

Die wichtigste Basis in diesem Spannungsfeld ist der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander. Dazu gehört es, miteinander zu reden. Und dazu gehört es, einander zuzuhören. Am besten offen und unvoreingenommen.

Ruth

Faszinierendes Handwerk - in einer chinesischen Nudelmanufaktur Freitag 2016-03-25
Slow food vom Allerfeinsten und Schönsten. Dieser transparente Vorhang hier rechts besteht aus Nudeln. Händisch geformt aus einem Riesenpatzen Mehl und Wasser, über Tage bearbeitet und gezogen. Echtes Kunsthandwerk in einer chinesischen Nudelmanufaktur, Know how und Gefühl. Dies alles soll bitte nie verloren gehen. Der Nudelmacher vor einem Vorhang voller feiner Nudeln
Schauen Sie sich diesen faszinierenden Film an. Der Ton schmerzt zwar in den Ohren, aber er lässt sich ja einfach wegklicken. Es ist eine Freude fürs Auge!
Hier geht's zum Video, Dauer 3,24 MInunten.
syl
Ein Goldstück, dieser Goldfisch! Montag 2016-03-14
Sebastian Slavicek ist ein alter Bekannter noch aus Coburg-Zeiten, wo wir uns beide fast ausschließlich dem Wein widmeten. Wein verbindet, und Sebastian war immer ein besonders sympathischer und gutgelaunter Kollege! Weshalb es mich besonders freut, ihm nun wiederzubegegnen. Geöffnete Austern auf Eis mit Zitrone
Vor ein paar Monaten hat er sich mit Petra Goetz-Frisch zusammengetan und in der unteren Lerchenfelder Straße das »Goldfisch« eröffnet. Eine kleine Fischhandlung mit angeschlossenem Restaurant und feiner Weinkarte. Schön ist der Goldfisch geworden, reduziert und trotzdem zum Wohlfühlen. Auch zum Wohlessen, wie man sieht. Drei Sorten Austern haben wir verkostet, am besten haben die irischen gemundet.

Das Sortiment ist der Größe des Lokals nach überschaubar und gut. Forellen aus dem Naturpark Kalkalpen, Bio-Branzino von Fonda aus Piran, Kaviar vom Salzburger Walter Grüll und das meiste andere von Eishken Estate, wo man Wert auf nachhaltigen Fang und Biozuchten legt.

Gekocht wird, was die Vitrine hergibt, tagfrisch und so zubereitet, dass der Fisch sein wahres Wesen zeigen darf. Dass die Weinkarte eine gute Auswahl an europäischen Weinen und Schaumweinen bietet, versteht sich bei der Vergangenheit des Ex-Kollegen von selbst. Auch hier liegt der Fokus auf naturnahe, hin bis orange.

Feiner Platz, wir kommen wieder!

Goldfisch
Lerchenfelderstraße 16, 1080 Wien, Tel: +43 664 254 9596
E-Mail ahoi@goldfisch.wien, www.goldfisch.wien
syl
Ein bisschen New-York-Feeling in Wien Mittwoch 2016-02-17
Dass die eigenen Fotos eines wunderbaren Abends nix geworden sind, soll kein Grund sein, über eben diesen wunderbaren Abend nicht zu berichten. Und – unserer digitalen Welt sein Dank – ein Screenshot der Website des zu beschreibenden Lokals ist eine gute Alternative. Es geht ums Restaurant Liebsteinsky Wien
Liebsteinsky, laut Eigenbeschreibung Bistro und Weinbar am Schubertring. Patron Andreas Mikulits hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt, ist Gastgeber mit Leidenschaft und in der hiesigen Kulinarikbranche wohlbekannt, war er doch viele Jahre Geschäftsführer des Ristorante Novelli. In seinem eigenen Lokal steht er selbst am Herd und was er aus der Küche schickt, kann sich wirklich sehen und schmecken lassen.

Wir haben es besonders gut getroffen, denn für uns wurde einfach aufgekocht, keine Qual der Wahl vor der Speisekarte. Viele der angebotenen Gerichte sind allseits bekannt um nicht zu sagen Klassiker, die Zubereitung macht's aber aus, und die war durch die Bank richtig gut. Vitello tonnato, Beef tartare, marinierte Entenleber (bio!), diverse Pasta-Häppchen, ein gebratenes Fisch-Filet war auch dabei, wunderbar fein, ob der Vielfalt der Speisenfolge ist mir der dazugehörige Fisch leider entfallen, und zur Krönung kam eine Kalbskrone, perfekt am Punkt.

Die Weinkarte kann sich sehen lassen, die Einteilung in »Frisch & Klassisch«, »Bio & Orange«, »Kräftig & Harmonisch« und »Best of« bei den Weißen und analog so ähnlich für die Roten macht die Auswahl irgendwie angenehm übersichtlich und bequem. Und der Champagner am Schluss an der Bar hat die Sache so richtig rund gemacht.

Das Ambiente finde ich sehr stimmig, die großen Glasflächen auf den Ring hinaus haben für mich was Großstädtisches, die ausgesuchte Kunst an den Wänden ebenso. Summa summarum kam für mich eindeutig und sehr authentisch rüber, dass Andreas Mikulits sich wirklich was überlegt hat und dass er richtig glücklich ist, wenn seine Gäste es auch sind.

www.liebsteinsky.at

Ruth

Farewell to Champagne flutes in 2016? Freitag 2016-01-29
So titelt das britische Weinmagazin Decanter.com kürzlich in seiner online-Ausgabe. Experten sind sich rundweg einig - die Sekt- oder Champagnerflöte ist optisch zwar nett und traditionell ans Herz gewachsen, auch praktisch auf Empfängen, da schlicht mehr Gläser auf einem Tablett durch die Gästeschar balanciert werden können. Die Aromen der von uns so geschätzten edlen Tropfen kommen allerdings tatsächlich in anderen Gläsern besser zur Geltung. Zeichnung einer eleganten Dame mit Hut und Sektflöte

Persönlich habe ich ja ein Faible für Champagnerschalen. Viel zu selten gesehen und wirklich ein wunderschöner Blickfang für besondere Momente. Deren Nutzung: Privat ja, in der Gastronomie kaum existent. Daher der Griff zum Weißweinglas. Oder gerne auch zum speziell und findig ausgetüftelten Schaumweinglas für den optimalen Genuss der schönen Blubberbläschen, wie mittlerweile bei unterschiedlichen Glasmanufakturen oder auch Schaumweinhäusern selbst im Angebot. Freude bereitet denn auch so mancher Restaurantbesuch: "Möchten Sie Ihren Prosecco/Sekt/Champagner aus der Flöte oder dem Weißweinglas trinken?" So macht das Spaß!

Ach ja, letztens auf dem Online-Portal einer renommierten Tageszeitung gelesen: Die Perlen im Schaumwein werden angeblich durch Verschmutzungen im Glas hervorgerufen. Nun denn. Waschen wir also mal wieder unsere Gläser, ob Champagnerflöte, Weißweinglas oder den Champagnerkelch. Santé!


katha

(Fotocredit: Decanter.com)

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